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Netzwoche 03/2020

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38 Products Neuheiten

38 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Blackberry ist endgültig Geschichte jor. Hersteller und Lizenznehmer TCL verkündet das Aus für Blackberry-Smartphones. Blackberry selbst hatte die Produktion schon vor vier Jahren aufgegeben und an den chinesischen Hersteller ausgelagert. Was mit der Marke geschieht, bleibt offen. 2016 lag der Marktanteil von Blackberry noch bei 0,1 Prozent; seither ist er weiter gesunken, wie der «Spiegel» berichtet. TCL hat nach wie vor Lizenzrechte an den Marken Alcatel und Palm. Künftig will der Hersteller seine eigenen Produkte stärker positionieren. Jetzt macht Infomaniak auf Google Drive rja. Infomaniak schickt seinen Cloud-Speicher «Kdrive» in den Regelbetrieb. Das Unternehmen verspricht, die Daten verschlüsselt und ausschliesslich in der Schweiz zu speichern. Man sei günstiger als Konkurrenten wie «Google Drive», und mit wenigen Klicks könne man von dort umziehen. «Kdrive» könne einen Monat lang gratis getestet werden, heisst es in einer Mitteilung. Danach stehen verschiedene Abos für Privatpersonen und Unternehmen zur Verfügung. Eine Privatperson erhält für monatlich 5.95 Franken ein Speicherkontingent von zwei Terabyte. HP lanciert neue Cloud- Services für Einzelhandel mbr. HP hat zwei neue Cloud- Tools angekündigt: Engage Console und Engage Catalog. Die Cloud-Services richten sich speziell an Einzelhändlern und Unternehmen aus Gastronomie und Hotellerie. Sie sollen das Kundenerlebnis verbessern, die Produktivität steigern, Übersicht verschaffen, manuelle IT-Aufgaben reduzieren und eine schnelle Installation erleichtern. Die neuen Services sollen ab Februar in der Schweiz erhältlich sein. T-Systems und Acceleris bieten Splunk-as-a-Service osc. T-Systems und Acceleris haben eine gemanagte IT- Infrastruktur mit Splunk als Applikation aus der Cloud oder On-Premise vorgestellt. «Data-Insights-as-a-Service» soll es Kunden ermöglichen, jederzeit Einblicke in IT- wie auch geschäftsbezogene Daten zu erhalten, versprechen die beiden Partner in einer Mitteilung. Von Beratungs- und Integrationsdienstleistungen über den kompletten Betrieb bis zur Weiterentwicklung der Splunk-Umgebung könnten mit der Lösung plattformübergreifend Maschinendaten in Echtzeit ausgewertet und Probleme identifiziert werden. Data-Insights-as-a- ael. Huawei verabschiedet sich angeblich endgültig von Google, beziehungsweise von den Google-Diensten für Android-Smartphones. Dies berichtete der österreichische Tech-Journalist Andreas Proschofsky auf «Der Standard». Dies hätten ihm Vertreter des chinesischen Konzerns bei einem Mediengespräch auch auf Nachfrage hin so gesagt. Selbst wenn die USA den Handelsbann aufheben sollten, werde Huawei keine Google-Dienste mehr anbieten, zitiert «Der Standard» Huawei. Huawei Schweiz dementiert auf Anfrage die Berichte aus Österreich. Sprecherin Mirjam Berger erklärt deutlich: «Das ist nicht korrekt. Ein offenes Android-System und -Ökosystem ist nach wie vor unsere erste Wahl.» Service könne ausserdem mit weiteren Services wie «IT Service Intelligence» oder «Enterprise Security» ergänzt werden. «Mit den Lösungen von Splunk sind wir in der Lage, Licht in den Dark-Data-Pool unserer Kunden zu bringen; sprich, wir können plattformunabhängige Analysen von jeglichen Data Lakes durchführen – und das in Echtzeit», wirbt Alen Mijatovic, Head of Key Accounts bei T- Systems Schweiz, für das Angebot. Tschüss, Google? Huawei Schweiz dementiert Berichte aus Österreich Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Huawei-Hauptquartier in Shenzhen, Südchina. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Was würde das für Huawei-Kunden bedeuten? Für alle auf dem Markt befindlichen und bereits verkauften Huawei-Smartphones ändere sich nichts. Diese Geräte würden weiterhin mit Software-Updates beliefert und die Google-Dienste funktionierten weiter wie gewohnt. Hingegen würden alle in Zukunft lancierten Huawei- Smartphones keine Google-Services mehr vorinstalliert haben, aber immer noch mit dem bekannten Android- Betriebssystem laufen. «Um neue Anwendungen installieren zu können, müssen die User in der Folge nicht mehr den Google Play Store aufsuchen, sondern die Huawei App Gallery.» Am Betriebssystem selbst ändere sich für die Nutzer laut Bericht kaum etwas. Android werde wie gewohnt aussehen und funktionieren – nur eben gänzlich ohne Google. Huawei arbeite daran, dass App-Käufe auch in das Huawei-System übernommen werden können, heisst es. Sollte jemand viel Geld für Apps im Google Play Store ausgegeben haben, wolle man eine Lösung finden, «dass diese künftig auch über den Huawei App Store angerechnet werden». «Bei den Huawei Mobile Services (HMS) handelt es sich um das Pendant zu den Google Play Services, also jenes Infrastrukturdiensts, dessen Verlust Huawei am härtesten getroffen hat. Immerhin wird diese Komponente von einem grossen Teil aller Android-Apps genutzt, ohne sie funktionieren die betreffenden Programme nicht – oder nur eingeschränkt. Dabei handelt es sich um rund 60 unterschiedliche Services, die App-Entwicklern das Leben erheblich leichter machen, von der Einbindung von Karten in die eigene App bis zur Abwicklung von Login-Aufgaben oder die Standortbestimmung reicht die Palette.» 03 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 39 Diese Neuerungen hat Cisco in petto Cisco hat an seiner Hausmesse in Barcelona neue Angebote angekündigt. Der Netzwerkausrüster zeigte unter anderem eine Technologie, die Cloud-Anwendungen schneller machen soll. Auch Neuerungen des Konferenztools «Webex» wurden präsentiert sowie eine Überwachungslösung für das Internet der Dinge. Autor: René Jaun Am 31. Januar ist in Barcelona die «Cisco Live»-Konferenz, der Entwickler- und Kundenanlass des Netzwerkausrüsters Cisco, zu Ende gegangen. Es seien an die 20 000 Besucher gekommen, teilt das Unternehmen mit. Auf dem Programm standen Workshops, Keynotes und die Möglichkeit zum Networking. Cisco nutzte die Konferenz aber auch, um Neuerungen in der Produktpalette vorzustellen. Im Folgenden die Highlights. Geschwindigkeit, Überblick und Fehlersuche in der Cloud Insbesondere an Unternehmen mit Multi-Cloud-Infrastruktur richtet sich eine Reihe von Applikationen, die die Überwachung und den Unterhalt der Anwendungen vereinfachen sollen – Cisco spricht von einem «Multi-Domain-Ansatz», der für Anwendungs- und Infrastruktur- Teams vollständige Transparenz und betriebliche Einblicke biete. Fehler sollen sich damit gezielt beheben lassen – auch automatisiert. Neu sei auch eine auf Kubernetes basierende Anwendungsplattform mit Funktionen zur Verwaltung einer Multi-Cloud-Infrastruktur. Zum Portfolio gehören: ·· «AppDynamics Experience Journey Map» überwacht Anwendungen hinsichtlich Performanceproblemen, zeichnet sowohl Geschäftsmetriken als auch das Anwendungserlebnis auf und stellt die Resultate in einer einheitlichen Übersicht dar. ·· «Intersight Workload Optimizer» erlaubt es, die Arbeitslast in hybriden Cloud-Infrastrukturen zu optimieren. Dadurch sollen sich Ressourcen und Kosten sparen lassen. ·· «Cisco HyperFlex Application Platform» ist eine Container-as-a-Service-Plattform für Kubernetes in hybriden Cloud-Umgebungen. Sie kuratiere etwa Open Source Tooling und automatisiere Routineaufgaben. Mehr Transparenz und mehr Sicherheit im IoT-Netzwerk Insbesondere für Industriebetriebe dürfte die IoT-Plattform interessant sein, die Cisco vorstellte. Die «Sicherheitsarchitektur» soll die Transparenz für IT- und OT- Umgebungen (Operation Technology) verbessern und industrielle Prozesse schützen. Sie verschaffe Administratoren einen schnellen Überblick über das IoT-Netzwerk und ermögliche den Echtzeit-Zugriff auf die Daten dieser Systeme, schreibt Cisco. Auch lassen sich Änderungen an Verbindungen oder Geräten im Netzwerk sofort erkennen Bild: Cisco und auf Bedrohungen untersuchen. Damit optimiere man Produktion, Sicherheit und Betriebskosten. Zu den Tools gehören: ·· «Cyber Vision»: analysiert den Datenverkehr in industriellen Netzwerken und prüft diesen auf Cyberbedrohungen. Durch den Einsatz von Segmentierungsrichtlinien könne die Ausbreitung von Bedrohungen verhindert werden. ·· «Edge Intelligence»: ermöglicht das Auslesen von Daten über das ganze Netzwerk hinweg und sorgt dafür, dass Daten möglichst effizient im ganzen Netzwerk, sowohl On-Premise wie auch in der Cloud, verteilt werden. Dies verbessere die Datenverwaltung und mache Unternehmen wettbewerbsfähiger. KI-basierte Assistenz für produktivere Meetings Schliesslich präsentierte Cisco diverse Neuerungen seiner «Webex»-Plattform. Unter anderem habe man den Dienst für Videokonferenzen um einen KI-basierten Assistenten erweitert, der die Meeting-Teilnehmer produktiver und schneller machen soll. Neu eingeführt wird auch «Webex Contact Center Enterprise», eine Cloud-Plattform für grosse Kontaktzentren. Schliesslich versteht Cisco unter «Webex Experience Management» eine Funktion, die es dem Mitarbeiter erlaube, empathischer auf den Kunden eingehen und ihm bei der Lösung seines Problems helfen. Der Dienst für Videokonferenzen ist um einen KI-Assistenten erweitert worden. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2020

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