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Netzwoche 03/2021

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18 Business Nachgefragt

18 Business Nachgefragt « Der Bund mischt sich ein, und alles steht still » Der Bund möchte die Verordnung für das Recycling von Elektroschrott revidieren und das System verstaatlichen. Der Wirtschaftsverband Swico, der sich aktuell um das Recycling kümmert, stellt sich ganz klar gegen die Revision. Warum, erklärt Swico-Geschäftsführerin Judith Bellaiche. Interview: Milena Kälin « Die Situation ist für alle Beteiligten und auch für das Ökosystem sehr schwierig. » Judith Bellaiche, Geschäftsführerin, Swico Wie gehen Sie nun vor? Wie bisher. Es bleibt uns schliesslich nichts anderes übrig. Die Situation ist für alle Beteiligten und auch für das Ökosystem sehr schwierig. Es hemmt Innovationen und Verbesserungen am System. Wenn niemand weiss, wie es nächstes Jahr läuft, investiert auch niemand. Das ist schon der erste Vorbote dafür, zu welch schlimmen Auswirkungen die Revision führt. Die Bundesverwaltung mischt sich ein, und alles steht still. Das vollständige Interview finden Sie online www.netzwoche.ch Was halten Sie von der Revision? Judith Bellaiche: Die Schweiz erreicht Spitzenwerte im Recycling auf globaler Ebene. Und trotzdem will man das den Herstellern entziehen, um das Recycling in staatliche Hände zu legen. Das begreifen wir einfach nicht. Dabei hatte die Revision eigentlich ein Hauptziel, nämlich die sogenannten Trittbrettfahrer zu beseitigen. Die Revision ändert vieles, aber die Trittbrettfahrer nimmt sie nicht in die Mangel. Bemerkt Swico diese sogenannten Trittbrettfahrer? Wir haben in unserer Industrie wenige bis gar keine Probleme mit Trittbrettfahrern. In der Schweiz sind faktisch alle Hersteller an unserem solidarischen System angeschlossen. Es gibt noch wenige Importeure aus dem Ausland im Bereich Gadgets. Aber die meisten Konsumentinnen und Konsumenten bestellen ihre Smartphones und andere elektrischen Geräte nicht im Ausland. Ich kann nicht sagen, ob das in Zukunft so bleiben wird. Aber auch dann löst die Revision das Problem nicht und gibt es sogar offen zu. Was ändert sich für den Swico, wenn die Revision tatsächlich zustande kommt? Das lässt sich leider nicht sagen. Die Revision hat so viele Dinge vorgesehen, deren Umsetzung unklar ist. Auch auf Nachfrage konnte die Verwaltung diese Unklarheiten nicht beseitigen. Somit wissen wir gar nicht, was wir machen müssten. Wenn die Revision dann schwarz auf weiss da ist, gibt es vielleicht noch Raum für private Organisationen wie den Swico. Dann werden wir unsere Hersteller davon überzeugen, weiterhin mit uns zu recyceln. Teurer wird es auf jeden Fall für alle, denn die Bundeslösung muss dennoch mitfinanziert werden. Ich muss Ihnen aber ehrlich sagen, wir werden nichts unversucht lassen, um diese Revision noch abzuwenden. Diese Verstaatlichung ist einfach falsch. Erhalten Sie dafür auch Unterstützung? Etliche! Unsere Hersteller haben sich alle hinter uns gestellt. Auch alle grossen Verbände haben die Revision aufs Schärfste verurteilt – darunter beispielsweise Economiesuisse oder der Dachverband Swissrecycling. Wenn der Bund jetzt das Recycling von Elektroschrott verstaatlicht, kommen als Nächstes die PET-Flaschen, dann die Textilien und so weiter. Letztlich verstaatlicht der Bund einfach alles. Aber es ist nicht die Kernaufgabe des Staats, Recycling zu betreiben. Die Zusammenarbeit mit den Herstellern funktioniert demnach gut? Ja, unsere Hersteller verhalten sich vorbildlich. Es ist eine Industrie, die gerne ihren Beitrag leisten möchte. Deshalb ist es unverständlich, dass man ausgerechnet eine solch vorbildliche und zukunftsträchtige Industrie staatlich abstrafen will. 03 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Die Rockstar-Lösung für Ihre IT: Hyperkonvergente Infrastruktur Anwendungen müssen heute schnell, agil, effizient und für die Nutzung jederzeit und überall bereitgestellt werden. Auch die IT- Architektur muss dazu beitragen, dass diese Anforderungen erfüllt werden. Die Lösung: hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI). Herkömmliche IT-Architekturen können die Anforderungen digitalisierter, agiler Unternehmen nicht ausreichend und vor allem nicht schnell genug erfüllen. Ihr Aufbau ist teuer, ihr Betrieb komplex, Skalierungen sind schwierig und dauern zu lang. Daher setzen immer mehr Unternehmen auf hyperkonvergente Infrastrukturen. Sie haben sich in den letzten Jahren zum Rockstar in der IT-Architektur entwickelt. Und das zu Recht. Denn sie ermöglichen Unternehmen jeder Grösse, bedarfsgerecht zu skalieren und die für die geschäftlichen Anforderungen notwendigen Ressourcen schnell und kosteneffizient bereitzustellen. Innovative und hybride Gesamtlösungen von Swisscom. Was leistet eine hyperkonvergente Infrastruktur? Bei einer hyperkonvergenten Infrastruktur werden die klassischen Kernfunktionen des Rechenzentrums, Speicher, Netzwerk, Server und Back-up in einer einzigen Plattform gebündelt. Das verringert die Komplexität, erleichtert die Steuerung und bietet vor allem bedarfsgerechte Skalierbarkeit. Mit Hyperkonvergenz lässt sich darüber hinaus eine höhere Verfügbarkeit erzielen als mit herkömmlichen Systemen. Die Datenwiederherstellung nach Verlust oder Beschädigung wird zudem deutlich vereinfacht. Und nicht zuletzt: Existierende, zukünftige oder cloudbasierte Systeme können integriert werden. Cloud-Flexibilität nutzen, aber mit Strategie Durch die Integration von Hybrid- oder Multi-Cloud-Lösungen in die hyperkonvergente Infrastruktur können sich Unternehmen flexibel an die Anforderungen des Marktes anpassen. Um die Vorteile dieser Kombination optimal nutzen zu können, ist eine Cloud-Strategie zwingend notwendig. Nur auf Basis einer massgeschneiderten Strategie, die die spezifischen Erfordernisse des Unternehmens berücksichtigt, kann die ideale Lösung geplant und realisiert werden. Sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung gilt es zudem, auf die richtigen Partner zu setzen. Swisscom etwa setzt auf Dell und DataStore, sodass Kunden die jeweils beste Lösung mit den kompetentesten und erfahrensten Anbietern erhalten. Die optimale Kombination für hyperkonvergente Infrastrukturen Für den Bereich hyperkonvergente Infrastrukturen empfiehlt DataStore diese Kombination: • Dell EMC VxRail als hyperkonvergente Infrastruktur-Appliance • VMware Cloud Foundation als Cloud-Infrastruktur • DataStore als Koordinator für individuelle Gesamtlösungen • Swisscom als vertrauenswürdiger, bewährter Partner für den Weg in die Cloud und die vollumfänglichen System-Integrationsleistungen Dell EMC VxRail Dell EMC VxRail ist die einzige voll integrierte, vorkonfigurierte und getestete VMware vSAN basierende HCI-Appliance, die als Standard für die Transformation von VMware-Infrastrukturen geeignet ist. VxRail bietet eine einfache, kostengünstige hyperkonvergente Lösung, die fast jeden Anwendungsfall unterstützt. Darüber hinaus ist VxRail als wichtiges Element der Dell Technologies Cloud Platform vollständig in VMware Cloud Foundation (VCF) integriert und bildet mit dieser die Grundlage für eine Multi-Cloud-Strategie. VMware Cloud Foundation VMware Cloud Foundation bietet eine integrierte Hybrid-Cloud-Lösung für Rechenzentren sowie eine Grundlage für Cloud-Services und Edge-Angebote. VMware Cloud Foundation kombiniert wesentliche Hybrid-Cloud-Funktionen in einer einzigen integrierten Lösung und stellt modulare Komponenten zur Unterstützung bereits getätigter Rechenzentrumsinvestitionen bereit. Der Autor Gregor Kübler, Head of Sales & Business Development, DataStore AG Gregor.kuebler@ datastore.ch Kunden auf ihrem individuellen Weg in die Cloud. Mit über 200 Cloud-Experten werden sie end-to-end vom Design über die Implementierung und Migration bis hin zum Betrieb der Cloud-Lösung unterstützt. Dafür bietet das Unternehmen ein attraktives Managed-Multi-Cloud- und Hybrid-Service-Portfolio sowie ein umfassendes Angebot von On-Premise- bis hin zu Public-Cloud-Infrastrukturen. Das flexible und skalierbare Managed Service Framework lässt sich einfach den Bedürfnissen jedes Unternehmens anpassen. Mehrwert durch die Rockstars Hyperkonvergente Infrastrukturen und Cloud bieten modernen Unternehmen unschlagbaren Mehrwert: Sie machen sie agiler und wettbewerbsfähiger. Um diesen Mehrwert optimal auszuschöpfen, bedarf es aber auch Rockstars bei der Planung und Realisierung. DataStore hat mit Swisscom und Dell gemeinsam eine perfekt abgestimmte Band versammelt. Unternehmen brauchen nur noch die Musik abzuspielen. Swisscom Der Geschäftsbereich Business Customers von Swisscom ist einer der grössten integrierten ICT-Anbieter für Grosskunden und KMUs in der Schweiz und begleitet DataStore AG Pfadackerstrasse 6 8957 Spreitenbach www.datastore.ch

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