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Netzwoche 03/2021

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40 Technology Aktuell

40 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Google lanciert Autopilot für Kubernetes Engine jor. Google hat ein neues Betriebsmodell für seine Kubernetes Engine (GKE) vorgestellt. Mit dem GKE Autopilot bietet Google einen Managed Service für das Provisionieren der Cluster-Infrastruktur, der Verwaltung der Control Plane und der Nodes, wie Google Cloud in einem Blogbeitrag schreibt. Der Dienst ist per sofort verfügbar – Google bietet auch eine kostenlose Testversion an. Mit dem Angebot verspricht Google einen «Hands-off»-Zugang zur Container-Orchestrierung. Die BFH macht digitale Fitness messbar cwa. Das Institut Digital Enabling der Berner Fachhochschule (BFH) hat einen digitalen Fitness-Test für KMUs entwickelt. Unternehmen können laut BFH mit dem Test herausfinden, wie sie ihre Strategie für die digitale Transformation gestalten können, und wo Handlungsbedarf besteht. Knebelverträge am Ende: KI checkt Kleingedrucktes in AGB Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch kfi. Mit künstlicher Intelligenz gegen Abo-Fallen: Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen hat das Online-Tool «AGB- Check» lanciert. Das kostenlose Tool soll in AGB Formulierungen erkennen, die auf eine automatische Vertragsverlängerung hinweisen, wie die Stiftung für Konsumentenschutz schreibt. Entsprechende Klauseln verstecken sich meist im Kleingedruckten und werden den Konsumenten und Konsumentinnen erst bewusst, wenn die Rechnung für den verlängerten Vertrag ins Haus flattert. Das kostet oft Geld und Nerven. Das neue Tool der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (ACSI, FRC und Konsumentenschutz) soll Abhilfe schaffen und kann kostenlos genutzt werden. Um die AGB zu prüfen, können Interessierte auf der Website den entsprechenden Link eingeben oder den Vertrag als PDF oder Word-Dokument hochladen. Ampelsystem bewertet Resultate Gemäss Mitteilung scannt und analysiert AGB-Check das Kleingedruckte und bewertet das Ergebnis mit einem Ampelsignal. Eine rote Ampel zeige automatische Verlängerungsklauseln an, Gelb warnt vor einer automatischen Verlängerung und Grün bedeutet, dass das Tool nichts Entsprechendes gefunden hat. Die Stiftung für Konsumentenschutz weist darauf hin, dass die Software zwar eine hohe Genauigkeit habe, aber keine Garantie dafür geben könne, dass keine automatische Verlängerungsklausel enthalten sei. Der AGB-Check werde laufend weiterentwickelt und optimiert. Bereits dieses Jahr soll er um weitere Funktionen ergänzt werden. Vielleicht kann das Tool eines Tages auch dabei helfen, versteckte Gebühren bei vermeintlich günstigen Handy-Abos zu entdecken. Bild: vege / Fotolia.com DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Auf den Schultern des CIOs lastet heute die grosse Verantwortung, das Unternehmen in die digitale Zukunft zu führen. Hier findet er sich in einer bisher ungewohnten Rolle wieder. War er doch bis jetzt primär damit beschäftigt, den Auftragsschwall aus dem Business möglichst kosten- und termingerecht umzusetzen und den IT-Park im eigenen Haus stabil und aktuell zu halten. In den früheren Jahren war der Job eines CIOs noch einfacher. Mit einem Budget und Projektportfolio bestückt, konnte man die IT-Organisation problemlos nach dem Modell «Plan – Build – Run» werkeln lassen. Der Betrieb hat versucht, sich mit Frameworks wie ITIL zu organisieren. Das Projektgeschäft wurde mehr oder weniger nach gängigem Vorgehen abgewickelt. Eine ganzheitliche Sicht auf ein IT-Betriebsmodell war kein Thema. Das hat sich jetzt geändert. Teams sollen nun cross-funktional zusammenarbeiten, um gemeinsam mit dem Business notwendige Innovationen und Transformationen umzusetzen. Agilität soll dem behäbigen Planungsansatz weichen. Steigende Sicherheits- und Compliance-Anforderungen müssen jederzeit sichergestellt werden. Methoden und Frameworks wie das in der neuen Welt funktionieren soll, schiessen wie Pilze aus dem Boden. Der CIO sieht sich einer riesigen Auswahl von Best Practices, Methoden und Standards gegenüber, die alle versprechen, den Schlüssel zu allen Fragestellungen zu haben. Anstelle, dass man sich auf eine gemeinsame Richtung einigt, beanspruchen vielfach selbsternannte Framework-Puristen in den Organisationen die Deutungshoheit, was nun gelten soll. Der CIO sieht sich gefordert, eine Wahl zu treffen und damit in Kauf zu nehmen, kulturelle Gräben zu schaffen. Das fängt schon damit an, ob das finale Ergebnis einer Leistung aus der IT-Organisation nun ein Produkt ist oder doch ein Service. Sind wir eine Produktorganisation oder eine Serviceorganisation? Ist es so wichtig, das einzig richtige Management-Framework zu haben? Hängt damit tatsächlich die Zukunft des Unternehmens am seidenen Faden? Gibt es «die» eine Methode oder «den» einen Standard, der durch den Dschungel führt? Man sieht dabei den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Man sollte endlich anfangen, einen Schritt zurückzutreten und sich über die Positionierung der IT-Organisation und des dafür notwendigen Betriebsmodells Gedanken zu machen. Anstelle sich mit dem Kleinkrieg auf Framework-Ebene zu beschäftigen, müssten CIOs anfangen, ihre IT-Organisation auf eine neue Dynamik vorzubereiten. Wie sieht die eigene Fertigungstiefe noch aus? Wie verstehen und steuern wir ein Service-Ökosystem mit einer dynamisch verändernden Provider-Landschaft? Wie funktionieren die Wertströme in der IT-Organisation? Ist dieses Verständnis einmal geschaffen, können die verschiedenen Frameworks und Methoden als Werkzeuge zur operativen Umsetzung grossartige Hilfe leisten. Mehr aber auch nicht. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Fifty Shades of IT-Management Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 03 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 41 Das sind die Cybersecurity-Start-ups der Schweiz Die Swiss Cybersecurity Start-up Map (Ausschnitt). kfi. Die Schweizer Szene der Cybersecurity-Start-ups wächst und gedeiht. Dreamlab Technologies, Datastore und die Swiss Cyber Security Days haben ihre «Swiss Cybersecurity Start-up Map» aktualisiert. Sie bietet eine Übersicht über Schweizer IT-Security-Anbieter, die für die Qualität ihrer Lösungen anerkannt werden. Im aktuellen Quartal ergänzen zwei neue Start-ups die Map: Fidentity und Prodaft. Das Start-up Fidentity hilft Organisationen gemäss Mitteilung dabei, die Identifikation der Kundschaft zu digitalisieren. Prodaft bietet Cyber-Intelligence- und Cybersecurity-Services für verschiedene Branchen an. Das Start-up wurde von der globalen Medienagentur «Red Herring» als eine der 100 erfolgreichsten Technologiefirmen Europas ausgezeichnet. «Cybersicherheit steht jetzt im Mittelpunkt der Prioritäten jeder Organisation, die sich auf eine Welt nach Covid-19 einstellt», sagt Sandra Tobler, Mitglied des Beirats der Swiss Cybersecurity Start-up Map. Tobler wird die Map am 11. März an den Swiss Cyber Security Days vorstellen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Walliser Kantonspolizei mit neuer Cybercrime-Abteilung rja. Die Walliser Kantonspolizei schafft 40 neue Vollzeitstellen, wie sie mitteilt. Damit wolle man auch neuen Entwicklungen in der Kriminalität gerecht werden, wie der «Walliser Bote» schreibt. Entsprechend will die Kantonspolizei eine neue Abteilung für Cybercrime schaffen, um die Bekämpfung der Internetkriminalität zu optimieren, wie es weiter heisst. Adfinis wird Gitlab- Partner jor. Der Berner IT-Dienstleister Adfinis ist jetzt Partner der Entwicklerplattform Gitlab, wie das Unternehmen mitteilt. Gitlab soll die Softwareentwicklung und Test-Prozesse effizienter gestalten. Anzeige

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