Aufrufe
vor 9 Monaten

Netzwoche 03/2021

  • Text
  • Unternehmen
  • Schweiz
  • Netzmedien
  • Schweizer
  • Google
  • Digital
  • Digitale
  • Microsoft
  • Digitalswitzerland
  • Mitteilung

52 Management & Career

52 Management & Career Aktuell Microsoft stellt neue Employee- Experience-Plattform vor Microsoft hat die Employee-Experience-Plattform «Viva» vorgestellt. Sie soll mit vier Anwendungen die Zufriedenheit und den Erfolg von Mitarbeitenden und Unternehmen steigern. Bei einer der Anwendungen betont Microsoft den Datenschutz ganz besonders – mit gutem Grund. Autor: Kevin Fischer Bild: Rawpixel / iStock.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Microsoft hat eine Employee-Experience-Plattform vorgestellt. Das Produkt heisst «Viva» und wird als Teil von Microsoft 365 in erster Linie in Microsoft Teams genutzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Viva enthält die vier Anwendungen «Viva Connections», «Viva Insights», «Viva Learning» und «Viva Topics». Sie sollen die Kommunikation, die Förderung des Wohlbefindens von Mitarbeitenden und den Zugang zu Wissen, Lerninhalten und Unternehmensressourcen direkt in die täglichen Arbeitsabläufe einbinden. Viva adressiere die Bedürfnisse der Beschäftigten am Arbeitsplatz, stärke ihre persönliche und berufliche Entwicklung und erhöhe so ihre Zufriedenheit. Das soll zu einer geringeren Fluktuation der Belegschaft führen und den Gesamterfolg von Unternehmen steigern, wie Microsoft verspricht. Die vier Anwendungen von Microsoft Viva Zum Start stehen gemäss Microsoft vier Anwendungen zur Verfügung, die integrierte Lösungen bereitstellen, Zugriff auf Partnerlösungen erlauben und die Plattform erweitern. Bestehende Employee-Experience-Systeme sollen in Viva integriert werden können. In Viva Connections finden Mitarbeitende kuratierte Inhalte, News aus dem eigenen Unternehmen, Richtlinien oder eine Übersicht der Arbeitgeberleistungen. Nutzerinnen und Nutzer können Communitys beitreten und mit ihnen interagieren. Die Connections-App für Teams erscheine im ersten Halbjahr 2021 für den Desktop und später im Jahr als mobile App. Viva Learning schaffe einen zentralen Hub für das Lernen in Microsoft Teams und setze auf künstliche Intelligenz (KI), welche die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit empfehle. Die Funktion soll helfen, eine Lernkultur aufzubauen. Nutzerinnen und Nutzer können laut Mitteilung unternehmenseigene Inhalte wie auch solche etwa von Linkedin Learning, Microsoft Learn und verschiedenen Drittanbietern integrieren. Viva Learning sei ab sofort in der privaten Vorschau verfügbar und werde im Laufe des Jahres eingeführt. Ausserdem werde eine Integration mit Lernmanagementsystemen wie Cornerstone On-Demand, Saba und SAP Success Factors angeboten. Viva Topics stelle zeitsparend Wissen zur Verfügung. Die Anwendung vereine KI und menschliche Expertise und organisiere unternehmensweite Inhalte und Fachwissen automatisch, etwa zu laufenden Projekten, Produkten, Prozessen oder Kunden. Viva Topics zeige automatisch Themenkarten in Konversationen und Dokumenten in Micro soft 365 und Microsoft Teams an. Ein Klick auf eine Karte öffne die Themenseite mit zugehörigen Dokumenten, Konversationen, Videos und Experten und Expertinnen. Auch Wissen von Drittanbieterdiensten wie Servicenow oder Salesforce können integriert werden. Viva Topics ist gemäss Mitteilung ab sofort als Add-on in Microsoft-365-Plänen für die kommerzielle Nutzung verfügbar – aber vorerst nur für englischsprachige Inhalte. Viva Insights soll dabei unterstützen, die richtige Balance zwischen Wohlbefinden und Arbeit zu finden und Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen. Die persönlichen Einblicke sollen Mitarbeitenden helfen, regelmässige Pausenzeiten wahrzunehmen, sich Fokuszeiten für konzentriertes Arbeiten einzurichten und die Beziehung zu Kollegen und Kolleginnen zu stärken. Führungskräften helfe es, Entwicklungen auf der Team- und Organisationsebene zu erkennen und bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. 03 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Event 53 Was die Cloud-Migration mit einem Rubik's Cube gemeinsam hat Im Rahmen des Onlineevents «Accelerate Digital Now» hat T-Systems sein neues Framework für die Cloud-Migration vorgestellt. Ausserdem diskutierte der Anbieter am ersten Eventtag, welche Stolpersteine es auf dem Weg in die Cloud gibt und warum es so wichtig ist, alle Mitarbeitenden mit an Bord zu holen. Autorin: Leslie Haeny Für T-Systems steht die Cloud an erster Stelle, wie das Unternehmen betont. Am ersten Tag des digitalen Events «Accelerate Digital Now» erläuterte T-Systems diese Aussage und stellte sein neues Framework für die Cloud- Migration vor. Jonas Niessen, Director Cloud Adoption Services bei T-Systems, verglich die Migration in die Cloud mit dem Lösen eines Rubik's Cubes. So wie es über 43 000 Billiarden mögliche Kombinationen beim Zauberwürfel gebe, gebe es auch schier unglaublich viele Ansätze für die Cloud- Migration. Zudem sei der Weg in die Cloud eine ähnlich knifflige Aufgabe, wie das Lösen des Würfels. T-Systems Framework soll hier unterstützen. Laut Niessen funktioniert das Framework in drei Phasen: 1. Cloud Assessment: Umfasst eine Strategieberatung sowie eine Bewertung der bestehenden IT-Landschaft 2. Cloud Mobilization: Umfasst die Migrationsvorbereitung der Applikationen und Systeme sowie das «Fitmachen der Mitarbeitenden» für die Cloud 3. Cloud Migration & Modernization: Umfasst die eigentliche Migration von Workloads Mit dieser Vorgehensweise sei es T-Systems möglich, Unternehmen dort abzuholen, wo sie sich gerade auf dem Weg in die Cloud befänden. Die Mitarbeitenden müssen mit an Bord sein Wenn sich die Rednerinnen und Redner am Event über etwas einig waren, dann darüber, dass die Mitarbeitenden auf dem Weg in die Cloud eine zentrale Rolle spielen. «Man muss in das Wissen der Mitarbeitenden investieren, denn es ist der Mangel an Kompetenz, der die Leute zurückhält», sagte Peter Leukert, CIO der Deutschen Telekom. Der Telko habe im Zuge der Cloud-Migration über 1000 Mitarbeitende geschult, «und das war noch immer nicht genug». Leukert gab zudem zu bedenken, dass die Begeisterung seitens der Mitarbeitenden meist erst dann entstehe, wenn auch wirklich mit den neuen Cloud-Anwendungen gearbeitet werde. «Die richtigen Vorteile kommen von der Anwendung in der Cloud und nicht vom Migrationsprozess.» Wie Wolfgang Hoefer, Senior Director Customer Success bei Microsoft, sagte, bedeutet die Cloud-Migration nicht nur eine technische Transformation für Unternehmen, sondern auch einen kulturellen Wandel. So betreffe die neue Arbeitsweise, welche die Migration mit sich bringe, alle Mitarbeitenden – vom Personal in der Administration über die IT-Abteilung bis hin zum CEO. Um diesen Kulturwandel erfolgreich zu vollziehen, gab Hoefer folgende Tipps: ·· «Ehren Sie die Vergangenheit und definieren Sie die Zukunft»: Es sei wichtig, anzuerkennen, welche Leistung die Mitarbeitenden bisher erbracht hätten, aber auch zu erkennen, dass es nun an der Zeit sei, eine neue Arbeitsweise zu adoptieren. ·· «Starten Sie an der Spitze»: Nur wenn das gesamte Führungsteam von der neuen Cloud-Strategie überzeugt sei, gelinge der kulturelle Wandel. ·· «Befähigen Sie Ihre Mitarbeitenden»: Unternehmen sollten ihrer Belegschaft die richtigen Werkzeuge und die nötige Unterstützung bieten, damit sie lerne und neue Strukturen aufbauen könne. ·· «Machen Sie symbolische Veränderungen»: Schritt für Schritt angelegte, kleine und grosse Veränderungen würden den Mitarbeitenden beim Akzeptieren der neuen Kultur helfen. ·· «Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren»: Nur wenn die Mitarbeitenden wüssten, was geplant sei, könnten sie die neue Kultur akzeptieren und leben. Jonas Niessen, Director Cloud Adoption Services bei T-Systems, verglich die Migration in die Cloud mit dem Lösen eines Rubik’s Cubes. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2021

Archiv

Specials