Aufrufe
vor 9 Monaten

Netzwoche 03/2021

  • Text
  • Unternehmen
  • Schweiz
  • Netzmedien
  • Schweizer
  • Google
  • Digital
  • Digitale
  • Microsoft
  • Digitalswitzerland
  • Mitteilung

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH ICT-Berufsbildung erneuert Informatiker-Ausbildung rja. ICT-Berufsbildung Schweiz hat den Ausbildungslehrgang «Informatiker/in EFZ» überarbeitet. Es gibt ihn neu in zwei Fachrichtungen: Applikationsentwicklung und Plattformentwicklung. Man habe den Lehrgang noch stärker auf die aktuellen und künftigen Anforderungen von Wirtschaft und Verwaltung ausgerichtet, schreibt der Verband. Neue Swisscom-Firma für digitale Signaturen jor. Swisscom macht aus ihrem Geschäftsbereich namens Trust Services eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht. Die neue Gesellschaft lege einen Fokus auf weitere Skalierung und Expansion. Durch die neue Rechtsform verspricht sich das Unternehmen Wachstum in der Europäischen Union und in der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. AWK-Gruppe fusioniert mit Ginkgo Management rja. Das ICT-Beratungsunternehmen AWK Group schliesst sich mit Ginkgo Management Consulting zusammen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die deutsche Beratungsfirma fungiere vorerst als Schwesterunternehmen. Zu einem Stellenabbau werde es durch den Zusammenschluss nicht kommen. Künftig wolle AWK weiter zukaufen, heisst es weiter. Givex übernimmt Pi Cash Système ych/ebe. Der kanadische Anbieter von cloudbasierten Betriebslösungen Givex übernimmt die in Nyon ansässige Pi Cash Système, die sich auf Kassensysteme spezialisiert hat. Pi Cash Système wird seine Kunden nun unter dem Banner von Givex Europe bedienen, wie es in einer Mitteilung heisst. Pi Cash Système stattet mehr als 2000 Verkaufsstellen mit seinen Kassensystemen, automatischen Münzwechslern und Ausweisladeterminals aus. Militär bekommt mehr Geld für Cyberabwehr Bild: Simon Infanger / Unsplash.com rja. Der Bundesrat hat die Armeebotschaft 2021 verabschiedet. Insgesamt beantragt er beim Parlament Verpflichtungskredite in Höhe von 2,3 Milliarden Franken. Laut der Mitteilung des Bundesrats sollen alle Ausgaben über das ordentliche Armeebudget finanziert werden. Cyberabwehr verbessern Auch IT-bezogene Projekte tauchen in den Anträgen auf. Der Bundesrat beantragt 178 Millionen Franken für den Ausbau des Führungsnetzes Schweiz. Dabei gehe es darum, noch nicht verbundene, einsatzrelevante Standorte der Armee und des Bundes zu erschliessen. Weitere 79 Millionen Franken sollen in die Erneuerung der Rechenzentren und 66 Millionen Franken in Sanierung und Anpassung der Führungsinfrastrukturen der Luftwaffe fliessen. «Diese Investitionen ermöglichen eine krisenresistente, geschützte und störungsfreie Kommunikation, die besser gegen Cyberangriffe geschützt ist als bisher», begründet der Bundesrat die Anträge. Mehr IT-Material Die Cyberabwehr taucht zudem bei den Beschaffungskrediten für zusätzliches Armeematerial auf. Die Armee wolle ihren Cyberteams künftig mobile Mittel zur Führung von taktischen Einsätzen im Bereich Cyberabwehr und Cyberoperationen zur Verfügung stellen, heisst es in der Botschaft. Sie enthält deswegen einen Kreditantrag «für die notwendigen Studien, die Beschaffung eines Prototyps, technische Erprobungen und Truppenversuche». Insgesamt sollen 43,5 Millionen Franken für «Material für die Führungsunterstützung» aufgewendet werden. Die vollständige Armeebotschaft 2021 steht auf der Website des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) zum Download bereit. Corona bremst Übernahmen – ausser in der ICT-Branche jor. 2020 hat sich das Geschäft mit Fusionen und Den vollständigen Artikel finden Sie online Übernahmen abgekühlt. www.netzwoche.ch Die Anzahl Transaktionen mit Schweizer Beteiligung ging von 402 auf 363 zurück, wie aus einer M&A-Studie von KPMG hervorgeht. Das Transaktionsvolumen halbierte sich derweil – von 127 Milliarden auf 63,1 Milliarden US-Dollar. Der Grund für den Rückgang: Die Coronakrise bremste den M&A-Markt, insbesondere im zweiten Quartal 2020. Die grosse Unsicherheit und die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie setzten dem Markt zu. Schweizer Unternehmen akquirierten deutlich mehr ausländische Unternehmen als umgekehrt: In 154 Fällen (42 Prozent der Transaktionen) wurden ausländische von Schweizer Unternehmen und in 84 Fällen (23 Prozent der Transaktionen) Schweizer von ausländischen Unternehmen übernommen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Die grössten Deals gehen aufs Konto der ICT-Branche Die teuersten Übernahmen gingen 2020 in der ICT-Branche über die Bühne. Mehr als ein Fünftel aller Transaktionen (80) und mehr als ein Drittel des gesamten Transaktionsvolumens (22,1 Milliarden Dollar) gingen auf das Konto von IT- und Telekommunikationsunternehmen. «Die Zahlen deuten klar darauf hin, dass sich die im Zuge der Coronakrise beschleunigte Digitalisierung direkt auf das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen ausgewirkt hat», lässt sich Timo Knak, Leiter Mergers & Acquisitions von KPMG, in der Mitteilung zitieren. Der grösste Deal war der Kauf von Sunrise durch die UPC-Holding Liberty Global – mit einem Volumen von knapp 7,2 Milliarden Dollar. Die Übernahme wirkt sich auf die Belegschaft aus, wie das Unternehmen bekannt gab: Sunrise UPC plant einen Stellenabbau, der «weniger als 30 Prozent» der Mitarbeitenden betrifft. 03 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Digital Economy Award geht in die 3. Runde jor. Die Nominierungsphase für den Digital Economy Award ist eröffnet. Bis zum 23. Juni 2021 sucht die Jury die «digital reifsten Unternehmen der Schweiz» und die innovativsten Digitalprojekte. Die Gewinner werden an der Gala-Veranstaltung im Hallenstadion am 11. November 2021 in vier Kategorien ausgezeichnet: «Digital Innovation Of The Year», «The Next Global Hot Thing», «Digital Excellence Award» sowie «Highest Digital Quality». Die Preisverleihung findet am Schluss der diesjährigen Digitaltage statt. Zudem werden mit dem «NextGen Hero» auch herausragende Nachwuchstalente geehrt, wie die Veranstalter mitteilen. Für die Kategorie «NextGen Hero» beginnt die Frist für Einreichungen am 5. Mai und läuft bis zum 30. Juli 2021. Neu ist ab 2021 die Zusammenarbeit mit dem Dachverband Digitalswitzerland, der im vergangenen Herbst mit ICT-Switzerland fusionierte. «Wir freuen uns sehr, neuer Mitveranstalter der Digital Economy Awards zu sein», sagt Digitalswitzerland-Geschäftsführer Nicolas Bürer. Der Award zeichne «herausragende digitale Leistungen aus und Twint schlägt Apple Pay beim Bezahlen an der Kasse lha. Twint gewinnt in der Schweiz weiter an Beliebtheit. Wie aus einer Umfrage von Moneyland.ch hervorgeht, nutzen 48 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer die App bei Einkäufen im stationären Handel. Damit liegt Twint zwar hinter Debitkarte und Bargeld, ist aber klar an der Spitze der Bezahl-Apps. Unter den mobilen Bezahlmöglichkeiten liegt Apple Pay an zweiter Stelle hinter Twint. 12 Prozent setzen beim Bezahlen auf die App des iPhone- Herstellers. Auf Platz drei landete mit 9 Prozent Google Pay, gefolgt von Samsung Pay mit 7 Prozent. «Mit Smartwatches wird noch kaum gezahlt: Garmin, Fitbit und Swatch Pay nutzen weiterhin nur je 2 Prozent der Befragten, Bitcoin nur 5 Prozent», schreibt Moneyland.ch. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Auch online setzen über 40 Prozent auf Twint Bei Onlinezahlungen ist Twint die viertbeliebteste Option. 43 Prozent gaben gegenüber Moneyland.ch an, beim Shoppen im Internet die Bezahl-App zu verwenden. Am beliebtesten ist die Kreditkarte (88 Prozent). Darauf folgen Vorauszahlungen per Banküberweisung (51 Prozent) und Paypal mit (46 Prozent). Insgesamt 5 Prozent bezahlen online mit Bitcoin und 4 gilt als Gradmesser für die digitale Innovationskraft der Schweiz. Nach der Zwangspause dürfen wir die Unternehmen und Teams nun wieder angemessen ehren». In der letzten Ausgabe der Digital Economy Awards holte sich Sonect den Titel «Next Global Hot Thing». Das Fintech-Start-up entwickelte eine App, mit der man in stationären Läden Bargeld beziehen kann. Die Jury Die Kategorien werden von den folgenden fünf Präsidenten geleitet: Anna Breckwoldt (Head Client Ex perience and Partnerships, Credit Suisse), Marcus Dauck (CIO, Ringier), Lukas Bär (Partner, Implement Consulting Group), Pascal Kaufmann (Founder, Starmind), Samy Liechti (CEO & Founder, Blacksocks) sowie Bramwell Kaltenrieder (Professor für Digital Business und Innovation, Exploit Management Advisory). Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Prozent mit anderen Kryptowährungen. Laut Moneyland. ch unterscheiden sich die verschiedenen Altersgruppen sehr stark in ihrem Zahlungsverhalten. «Die Wichtigkeit von Prepaidkarten, Twint, Apple Pay und Smartphone nimmt mit zunehmendem Alter ab, während es beim Bargeld umgekehrt ist.» So nutzen 17 Prozent der 18- bis 25-Jährigen Apple Pay in stationären Läden als Zahlungsmittel. Bei den 26- bis 49-Jährigen sind es noch 13 Prozent und bei den 50- bis 74-Jährigen nur noch 8 Prozent. Bild: Twint WWW.NETZWOCHE.CH Siemens Healthineers erhält Grossauftrag jor. Das Kantonsspital Baden erteilt einen Grossauftrag an Siemens Healthineers. Der Medizintechnik-Konzern soll unter anderem Bildgebungssysteme liefern, das Telemedizin-Angebot ausbauen und Prozesse optimieren. Die Laufzeit beträgt acht Jahre. Das Vertragsvolumen: 40 Millionen Franken. Intersys steigert Umsatz um 10 Prozent ebe. Der Softwareentwickler Intersys hat 2020 einen Gesamtumsatz von 7,3 Millionen Franken verbucht. Damit verzeichnet das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 10 Prozent, wie Intersys mitteilt. Auch die Zahl der Mitarbeitenden stieg 2020 um 4 auf 45. Als Grund für den Zuwachs nennt Intersys eine Zunahme der Digitalisierungsvorhaben der Kunden. Six übernimmt kanadische Datenfirma Orenda jor. Börsenbetreiberin Six hat die Mehrheit an Orenda übernommen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die kanadische Datenanalysefirma ist spezialisiert auf Daten zu Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung. Orenda bietet Unternehmen Reputationsanalysen und ESG-Bewertungen an. Damit sollen Unternehmen etwa beurteilen können, ob und inwiefern sie nachhaltig wirtschaften oder welche sozialen Auswirkungen eine Geschäftsentscheidung hat. Westhive gewinnt trotz Corona mehr Mieter rja. Der Co-Working-Anbieter Westhive hat die Anzahl Mieter 2020 um mehr als 50 Prozent erhöht, wie das Unternehmen mitteilt. In den kommenden zwei Jahren will Westhive vier neue Standorte eröffnen, darunter auch erstmals einen in der Westschweiz. Gemäss Mitteilung erwartet Westhive insbesondere für die Zeit nach der Pandemie einen weiteren Wachstumsschub. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2021

Archiv

Specials