Aufrufe
vor 3 Jahren

Netzwoche 04/2017

  • Text
  • Unternehmen
  • Swiss
  • Schweiz
  • Netzmedien
  • Schweizer
  • Digital
  • Webcode
  • Zukunft
  • Gesellschaft
  • Zudem
  • Netzwoche

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH UPC verkauft mehr Abos und stärkt Mobile-Geschäft jor. UPC hat Zahlen zum vierten Quartal 2016 vorgelegt. Der Umsatz des Providers stieg in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 344 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilt. B2B machte laut Geschäftsbericht 11 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Anzahl verkaufter Abonnements wuchs gegenüber dem dritten Quartal um 38 000. UPC will nun insbesondere sein Mobile-Geschäft ausbauen. ▸ Webcode DPF8_26830 Lenovos Gewinn bricht ein cgr. Der Umsatz des chinesischen Elektronikkonzerns Lenovo ist im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 um 6 Prozent auf rund 12,2 Milliarden US-Dollar gesunken. Der Gewinn des Unternehmens brach deutlich ein. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von rund 100 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum verdiente Lenovo noch drei Mal so viel. ▸ Webcode DPF8_26820 Bundesrat fordert einheitliche IT-Sicherheit für Bundesbehörden dkl. Der Bundesrat ist in Sorge. Missbrauch von Informationen und Angriffe auf IT-Systeme könnten die Interessen der Schweiz und die Rechte der Menschen in der Schweiz schwerwiegend beeinträchtigen, wie der Rat mitteilt. Selbst die Aufgaben des Bundes seien durch die potenziellen Bedrohungen in Gefahr. Welche Möglichkeiten bleiben der Schweiz also? Einheitlicher Rahmen für Bundesbehörden Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 22. Februar 2017 eine Botschaft zu einem neuen Gesetz verabschiedet. Das Informationssicherheitsgesetz. Der Bundesrat will mehr Sicherheit. Bild: Bundesverwaltung Das neue Gesetz soll für alle Bundesbehörden einen einheitlichen Rahmen für den Schutz von Informationen und beim Einsatz von IT-Systemen schaffen, heisst es in der Mitteilung. Öffentlichkeitsgesetz behält Vorrang Primär seien Bundesbehörden, das Parlament, eidgenössische Gerichte, die Bundesanwaltschaft und die Nationalbank vom neuen Gesetz betroffen. Für Private und Unternehmen würde das Gesetz nur gelten, wenn sie im Auftrag des Bundes sicherheitsempfindliche Aufgaben ausführen. Mit dem Gesetz will der Bundesrat das Risikomanagement, die Klassifizierung von Informationen und die Grundsätze der Sicherheit beim Einsatz von IT regeln. Das Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltungen bleibe dabei unberührt. Der Gesetzesentwurf erteile dem Öffentlichkeitsgesetz ausdrücklich Vorrang, wie es weiter heisst. Die Kosten für die Umsetzung des Gesetzes sind offen. Gemäss Mitteilung hängen sie weitgehend vom Sicherheitsniveau ab, das die Bundesbehörden erreichen wollen. Den personellen Mehrbedarf will der Bundesrat durch Reduktion des Personalaufwands bei den Personensicherheitsprüfungen decken. Trotzdem könnten vier bis elf zusätzliche Stellen erforderlich sein. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_27978 DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Sourcing liegt im Trend. Kaufen statt selbst bauen ist heute angesagt. Wobei alles aus einer Hand auch bezüglich Outsourcing nicht mehr gefragt ist. Vielmehr will man modularisieren und «Best-of-Breed»-Ansätze fahren, damit sich punktgenau der dem Business zu liefernde Service aus den jeweils besten Angeboten auf dem Serviceprovider-Markt orchestrieren lässt. Und man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Abhängigkeit von einzelnen Providern wird minimiert. Der Wettbewerb unter den Anbietern wird zu den eigenen Gunsten genutzt. Die offenen Standards erlauben einen reibungslosen Austausch mit neuesten Technologien und Innovationen. Und letztlich bezahlt man nur noch, was man tatsächlich nutzt. Ein Traum, und doch so einfach. Eine Multi-Provider-Strategie lässt sich aber nicht bloss durch eine Vielzahl von Einzelverträgen managen, wie knüppelhart diese auch abgeschlossen wurden. Wenn sich die Technik zwar integrieren lässt, wird die Integration des Managements der Lieferanten zu einem ganzheit lichen Serviceprovider-Ökosystem zur wahren Zerreissprobe. Insbesondere dann, wenn es plötzlich darum geht, grössere Änderungen über eine Vielzahl von Suppliern zu koordinieren. Zumal die Änderungen vielleicht aufgrund eines einzelnen Providers wegen Upgrades initiiert wurden. Wer bezahlt die Folgekosten bei allen anderen Providern? Oder wenn es darum geht, alle wesentlichen externen Player an den Tisch zu holen, um einem schwerwiegenden Problem auf den Grund zu gehen, wobei die Ursache so gar nicht klar zugeordnet werden kann. Noch spannender wird es, wenn sich Tickets nicht so einfach austauschen lassen und ich als Kunde keine Chance habe, mein Tool und meine Kategorien dem Provider aufzuzwingen. Was ist wo der aktuelle Status? Spätestens dann fragt man sich, was man mit der Strategie eigentlich genau erreichen wollte. Und ob jedem Serviceprovider die gemeinsamen Ziele wirklich klar und bekannt sind. Man fängt an, sich über den Reifegrad der Provider zu wundern, obschon die bei der Evaluation mit ihren Lösungen noch so brillierten. Wer trägt welche Verantwortung wofür, und wer ist der koordinierende Integrator? Die verbleibende Rest-IT-Organisation erkennt plötzlich, wie wichtig die eigene Reife wird, um die Kla viatur des Multi-Provider-Managements zu beherrschen. Von wegen, es wird alles einfacher! Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_28183 Serviceprovider im Griff? Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 04 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Sunrise bringt Kombipaket zum Tiefpreis fpo. Sunrise hat ein neues Abopaket vorgestellt. Zwei Tage nach Swisscom kündigte der Telko an einem Mitarbeiterevent in Zürich Oerlikon das Kombipäckli Sunrise One an. Zum Preis von 139 Franken im Monat bietet Sunrise Internet-, TV-, Festnetz- und Mobile-Dienste an. Dazu legt der Telko eine halbjährige Premium-Mitgliedschaft bei Netflix im Wert von mehr als 100 Franken obendrauf. Festnetzanrufe sind mit Sunrise One unlimitiert in alle Netze der Schweiz inbegriffen, Handyanrufe, SMS und MMS ebenso. Das Besondere am Abopaket: Sunrise verspricht, dass der Kunde immer die bei seinem Anschluss schnellste verfügbare Internetverbindung erhält. Bei der Kupferleitung seien das aktuell bis zu 100 Mbit, mit Glasfaser bis zu 1 Gbit und im Mobilnetz bis zu 300 Mbit in der Sekunde. Bei künftig schnelleren Bandbreiten profitiere der Kunde von schnellerem Internet ohne Mehrkosten. Glasfaser-Speed fürs Mobilnetz Sunrise muss den Vergleich mit der Konkurrenz nicht scheuen. Gemäss eigenen Angaben ist der Telko mit Sunrise One über 27 Prozent günstiger als vergleichbare Angebote. Telekom-Experte Ralf Beyeler von Verivox bestätigt, dass ein vergleichbares Kombipaket bei Swisscom und UPC viel teurer sei. Beyeler sagt aber auch, dass solche Angebote mehr bieten, als die meisten Konsumenten benötigen. Wem etwa ein langsameres Internet ausreiche, fahre mit anderen Angeboten günstiger. Dschungelkompass schreibt, dass Wenignutzer günstiger fahren, wenn sie die Dienste bei verschiedenen Anbietern beziehen statt ein Kombipaket bei einem Telko kaufen. Das günstigste Kombipaket finde sich aber neu bei Sunrise. Oliver Zadori, CEO von Dschungelkompass, bemerkt, dass Swisscom mit dem neuen Abonnement auf ein Baukastensystem setze, was bisher die Stärke von Sunrise gewesen sei. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_28484 Leshop.ch liefert jetzt auch direkt in den Kofferraum von Volvos cgr. Erstmals ausserhalb von Skandinavien ist der Volvo- Dienst «In-car Delivery» auch in der Schweiz verfügbar. Kunden von Leshop.ch können Bestellungen künftig in den Kofferraum ihres Volvos liefern lassen, wie Leshop.ch mitteilt. Möglich wird der Dienst durch eine Kooperation von Volvo Car Switzerland und der Schweizerischen Post mit Leshop.ch. Verfügbar sei die Zustellungsoption in den Städten Zürich, Bern, Genf und Lausanne, heisst es weiter. Ob und wann andere Regionen hinzukommen, teilte Leshop.ch nicht mit. Wenn ein Volvo-Kunde seinen Kofferraum als Zustellungsort gewählt habe, erhalte der Postbote einen «temporären Zugang zum Fahrzeug-Kofferraum», heisst es weiter. Er könne den Volvo über Geolokalisation orten. Nach Auslieferung der Ware und mit dem Wiederschliessen des Kofferraums verfalle die Zugangsberechtigung. Im Anschluss werde der Kunde über die Zustellung und den Verfall des Schlüssels informiert, beschreibt Leshop.ch das Verfahren. «Mit der Lieferung in den Fahrzeug-Kofferraum kommen wir unserer Vision sehr nahe: Der Einkauf wird nahtlos. Berufstätige Mütter oder Väter haben alles schon dabei, wenn sie abends ins Auto steigen. Ohne Tragen und Extrafahrten», lässt sich Dominique Locher, CEO von Leshop.ch, in der Mitteilung zitieren. Für die Post ist der neue Dienst ein weiterer Schritt in Richtung individueller Zustellung. «Die Kunden wollen immer stärker selbst bestimmen, wo und wann sie ihre Lieferung erhalten», sagt Dieter Bambauer, Mitglied der Konzernleitung der Post und Leiter Postlogistics. Der Dienst mit Leshop.ch und Volvo ergänze das Angebot daher ideal, sagt er weiter. Der Pöstler stellt die Waren dirket in den Kofferraum. WWW.NETZWOCHE.CH Salesforce lässt die roten Zahlen hinter sich dkl. Am 31. Januar 2017 hat Salesforce sein Geschäftsjahr 2017 beendet. Die Firma von Gründer und CEO Marc Benioff setzte 8,3 Milliarden US- Dollar um. Das sind 26 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Salesforce mitteilt. 91 Prozent oder 7,7 Milliarden Dollar stammten aus Abos und Support, die restlichen 636 Millionen Dollar generierte Salesforce mit «Professional Services». Die Firma schrieb zum ersten Mal seit 2011 wieder schwarze Zahlen. 179,6 Millionen Dollar blieben Salesforce unter dem Strich. ▸ Webcode DPF8_28734 Baloise schliesst Fintech-Partnerschaft mur. Baloise hat eine Investmentpartnerschaft mit Anthemis gestartet. Die Gruppe berät Kunden zu digitalen Finanzdienstleistungen. Die Schweizer Versicherung stellt 50 Millionen Franken für Beteiligungen an europäischen, britischen und amerikanischen Start-ups zur Verfügung. Sie ist an Start-ups interessiert, die ihre digitale Weiterentwicklung vorantreiben können. Die Initiative sei Teil der neuen strategischen- Ausrichtung «Simply Safe». ▸ Webcode DPF8_28723 Zürcher Beacon-Start-up kooperiert mit Osram mur. Osram kooperiert mit dem Zürcher Start-up Beacons mind, wie Startupticker.ch schreibt. Die Unternehmen würden Händlern und Modemarken eine Lösung zur Integration von standortbezogenen Diensten anbieten. Das Angebot «Einstone Smart Retail» kombiniere Osrams Beacon-Infrastruktur mit den Produkten von Beaconsmind. Das Start-up bietet etwa Kundenanalysen, ein app-basiertes Loyalitätsprogramm und Möglichkeiten für das Proximity-Marketing an. ▸ Webcode DPF8_28574 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2017

Archiv