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Netzwoche 04/2021

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24 People Live Wie ist

24 People Live Wie ist Nine durch das Corona-Jahr 2020 gekommen? Bild: Boris Baldinger « Nach Corona werden viele Veränderungen bleiben und darauf müssen wir uns einstellen. » Valérie Vuillerat, CEO, Nine Wir werden aber auch nach Corona die Zusammenarbeit auf hybride Arbeitsweise umstellen und haben unsere Büros entsprechend umgestaltet. Welche Erwartungen haben Sie an den Geschäftsgang 2021? Die Vergangenheit sowie die Gegenwart beschäftigen uns noch immer sehr stark und werden uns weiterhin beschäftigen. Grund dafür sind unsere vielen Produkte, die pflegeintensiv sind. Mit dem Fokus auf Selfservice und dem Customer Enablement wollen wir operative Tätigkeiten, vor allem im Service Delivery, reduzieren. Die damit gewonnene Zeit wollen wir primär in die Kundenpflege und die Weiterentwicklung unseres Produktportfolios investieren: weniger manuelle Interaktionen und mehr Kompetenz auf Kundenseite aufbauen, lautet das Motto. Von daher schaue ich unserem Geschäftsgang positiv und gespannt entgegen und bin sicher, dass wir gemeinsam mit allen Mitarbeitenden von Nine einiges bewegen werden dieses Jahr. Die Krise ist auch noch nicht vorbei. Corona wird zwar dereinst hinter uns liegen, aber viele Veränderungen werden bleiben und darauf müssen wir uns einstellen. Ein wichtiges Ziel für mich ist, dass wir mit einem stabilen Geschäftsgang gestärkt aus der Krise hervorgehen. Wir sind recht stabil durch das Jahr 2020 gekommen. Im März 2020, beim ersten Lockdown, erlitten wir einen Umsatzeinbruch, weil insbesondere KMUs weniger Leistungen von uns bezogen haben. Aber sonst hat die Digitalisierung weiter Fahrt aufgenommen, der E-Commerce hat stark zugelegt und davon haben wir profitiert. Als grössere Herausforderung sehen wir, gerade auch was die mentale Gesundheit angeht, die Belastung der Mitarbeitenden im Homeoffice. Sie versuchen wir nach Kräften zu unterstützen, insbesondere auch durch kleine Aufmerksamkeiten, Online-Kaffeepausen, Online-Apéros, Challenges, Gymnastik und Päckli, die wir ihnen nach Hause senden. Welche Prognose geben Sie für das ICT-Jahr 2021 ab? Ich glaube, wir sind in Bezug auf die Digitalisierung nach wie vor in der Wachstumsphase. Corona hat das beschleunigt. Das wird dazu führen, dass auch die Einführung von Multi-Clouds weitergehen wird. Dabei werden sich Unternehmen vor allem auf Cloud-agnostische Lösungen stützen. Nutzer müssen überall und jederzeit auf kritische Anwendungen und Dienste zugreifen können. Dies bedeutet, dass Unternehmen multiple Clouds an mehreren Standorten bereitstellen müssen, da dies Ausfallraten verringert und Zugriffsverzögerungen für Belegschaften in Fernarbeit und Homeoffice reduziert. Auch wird die Automatisierung weitergehen und durch Standardisierung beschleunigt. Mit dem Homeoffice hat sich die Anfälligkeit jedes in einem Netzwerk verwendeten Geräts erhöht. Hier sind Lösungen gefragt; denn der Trend geht weiter in Richtung hybride Arbeitskulturen. Deshalb ist auch Security ein sehr wichtiges Thema, das Unternehmen nun nicht mehr auf die lange Bank schieben können. Einen weiteren Trend sehen wir bei der Verdichtung der Systeme. So wird die horizontale Skalierung mit Hyperconverged Infrastructure weiter zunehmen. Überdies wird die Digitalisierung auch in bislang eher gemächlichen Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung einen höheren Stellenwert einnehmen. Das bietet weiteres Potenzial für Nine. Nicht zuletzt dürften Fintech und Crypto weiteren Auftrieb erhalten. Die Digitalisierung des Finanzflusses insbesondere auf Kundenseite wird weiter zunehmen, weil die Akzeptanz digitaler Zahlungsmittel durch die Pandemie zugelegt hat. 04 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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