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Netzwoche 04/2021

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32 Technology Aktuell

32 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Nutanix kooperiert mit DBI Services ebe. Der kalifornische HCI- Anbieter Nutanix hat eine strategische Partnerschaft mit DBI Services angekündigt. DBI soll Nutanix in der Schweiz unterstützen und Kunden bezüglich der Nutanix-DBaaS- Lösung Era beraten, wie Nutanix mitteilt. Neue Debitkarten bringen teure Transaktionskosten lha. Mastercard und Visa ersetzen ihre Debitkarten. Mit den neuen Karten sei es möglich, in Onlineshops, Apps und App Stores zu bezahlen. Sie unterstützten auch mobile Bezahlsysteme wie Apple Pay oder Google Pay. Bei Transaktionen brummen Banken und Worldline aber Unternehmen höhere Kosten auf, wie «Kassensturz» berichtet. Schweizer Impfplattform geht offline rja. Forschende haben die Sicherheit des digitalen Impfregisters «meineimpfungen.ch» bemängelt, wie «Republik» berichtet. Unbefugte hätten vertrauliche Daten abgreifen und verändern können. Die Betreiber nahmen die Plattform am 22. März offline. Netapp verlagert Fokus auf Project Astra ebe. Netapp will die Herstellung von Hyperconverged Infrastructure (HCI) beenden und sich stattdessen auf Project Astra konzentrieren. Mit dieser Plattform will Netapp eine sichere Storage-Lösung für das Management von Kubernetes-Daten und -Applikationen anbieten, wie das Unternehmen mitteilt. Eric Han, Vice President of Product Management für Public Cloud Services bei Netapp, erklärt laut «CRN» diesen Strategiewechsel damit, dass sich der Markt zunehmend in Richtung Software-defined Storage bewege. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Netapp wendet sich neuem Projekt zu Netapp stellte Project Astra vor fast einem Jahr vor. Es handelt sich dabei um eine Initiative, die darauf abzielt, Storage-Services der Enterprise-Klasse auf die Kubernetes- Container-Plattform zu bringen, um Applikationen und Daten zu managen, während sie zwischen On-Premiseund Multi-Cloud-Umgebungen verschoben werden. Mit diesem Projekt wandte sich Netapp von der Entwicklung einer eigenen Kubernetes-Distribution ab und sich der Entwicklung einer neuen Storage-Lösung zu. 2019 hatte sich Netapp laut «CRN» mit der Einführung der Netapp HCI auf den Markt für hyperkonvergente Infrastrukturen begeben. Vergangenes Jahr führte das Unternehmen HCI 2 Node ein. Dieses Produkt richtete sich an Lösungsanbieter, die kleineren Kunden bei der Einführung der Technologie helfen wollen. Netapp HCI war die erste und einzige Hardware-Appliance des Unternehmens, die Compute- Funktionen bot, kam aber zu einem Zeitpunkt auf den Markt, als sich das Unternehmen mehr auf den Ausbau seiner cloud- und softwaredefinierten Technologien konzentrierte. Das Unternehmen zieht sich laut Han nun aus strategischen Gründen aus dem Markt für hyperkonvergente Infrastrukturen zurück. Für Netapp liege der Fokus auf Daten und dem Datenmanagement, sagt er weiter. Er streitet aber ab, dass dieser Rückzug von Netapp mit dem Wettbewerbsdruck zusammenhänge. Stattdessen betont er, dass sich der Markt zunehmend in Richtung Kubernetes bewege und dass entsprechend die ursprünglich für hyperkonvergente Infrastruktur geplante Investitionen besser in Astra investiert seien. Bild: makyzz / Freepik MÜLLERS KLEINES ABC Z wie Zeigarnik- Effekt Christopher Müller Inhaber und VRP von Die Ergonomen Usability AG. Theorie: Menschen scheinen sich an unterbrochene oder nicht abgeschlossene Aufgaben besser zu erinnern als an abgeschlossene. Polyglotte Zeitgenossen bezeichnen dieses Phänomen übrigens gerne als «Cliffhanger-Effekt». Aber weil es die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik 1927 als Erste beschrieben hat, trägt es offiziell eben ihren Namen. Für die Webbranche ist das Phänomen insofern relevant, als es helfen kann, Besucher länger auf einer Website zu halten. Realität: Es sei hier nicht verheimlicht, dass sich die von Frau Zeigarnik gefundenen Zusammenhänge in späteren Experimenten oft nicht reproduzieren liessen. Das hindert aber weder Marketingfachleute noch Webdesigner daran, sich des Effekts zu bedienen. Die Kunst dabei ist, den Nutzenden laufend neue Aufgaben zu stellen. Gängig ist etwa der Trick, bestimmte Inhalte hinter einem animierenden Teaser zu «verstecken». Um das Ganze zu sehen, sollen die Nutzenden dann einen Button klicken, auf dem etwa steht: «Lesen Sie den ganzen Beitrag!» Gerne wird der Effekt auch genutzt, um die Konversionsraten in Shops zu erhöhen. Dabei wird das Einkaufen durch geschickt gesetzte Handlungsaufforderungen (Call to Action, CTA) zur Aufgabe hochstilisiert. Und begleitend dazu zeigt man der geschätzten Kundschaft anhand einer Fortschrittsanzeige, dass sie ebendiese Aufgabe, nämlich hier und jetzt Geld auszugeben, noch nicht abgeschlossen hat. Das hat zugegebenermassen einen gewissen manipulativen Beigeschmack und kann auch kontraproduktiv sein. Zartbesaitete jedenfalls könnten sich drangsaliert fühlen, wenn sie mehrmals mit Hinweisen wie «Nur noch ein Klick …!» oder «Nur noch zwei Artikel an Lager!» zum Abschliessen gedrängt werden. Fazit: Auch wenn das Ganze etwas wacklig anmutet – mit Bedacht am rechten Ort umgesetzt, kann der Zeigarnik-Effekt helfen, Besucher zu binden. Bevor man ihn aber rabiat zur Verkaufsförderung einsetzt, sollte man schon sicher sein, dass sich die Zielgruppe vom offensiven Flair solcher Massnahmen nicht verscheuchen lässt. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch 04 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 33 So will Avaya Schweizer Spitäler erobern Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. Der US-amerikanische Anbieter von Kommunikationslösungen Avaya baut seine Angebote für Gesundheitseinrichtungen weiter aus. Gemäss einer Mitteilung des Unternehmens nutzen 24 Prozent der deutschen Kliniken bereits seine Kommunikationslösungen. Man strebe bis 2025 die Marktführerschaft an, verkündet die Firma weiter. Nachgebaute Pflegestation als Forschungslabor Wie viele Schweizer Spitäler Avaya-Lösungen einsetzen, schreibt das Unternehmen nicht. Die Schweiz belege bei der Digitalisierung von Spitälern die hinteren Plätze, heisst es unter Berufung auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Um gezielt Lösungen für Gesundheitseinrichtungen zu entwickeln, vereinbarte Avaya eine Partnerschaft mit dem Duisburger «InHaus»-Zentrum der Fraunhofer Gesellschaft. Dort sei eine Pflegestation nachgebildet, an der sich die Schwachstellen der Kommunikation im Klinikalltag aufzeigen und Lösungen entwickeln liessen. Apps, Beacons, Communication «Wir sehen Spitäler und Krankenhäuser in Österreich und der Schweiz als Digitalisierungstreiber. Hier entstehen neue Lösungsansätze, die später auch in anderen Verticals zum Einsatz gelangen», sagt Eric Heer, Sales Engineering Manager Avaya Alpine. Für den Healthcare-Bereich entwickelt Avaya die «Medial»-App. Damit sollen Patienten nicht-medizinische Dienstleistungen steuern können. So können Patienten und Pflegepersonal via Sprach- und Textnachrichten kommunizieren. Dank Funk-Beacons könnte das Spitalpersonal teures Equipment tracken. UCC- Lösungen sollen Kommunikationskanäle vereinen. VBS will an Informationssicherheit arbeiten rja. Das Departement für Den vollständigen Artikel finden Sie online rungsschutz und Sport Verteidigung, Bevölke­ www.netzwoche.ch (VBS) will seine Informationssicherheit verstärken. Es betreibe zahlreiche Informationssysteme mit hohem Schutzbedarf und bearbeite fortwährend sensible Informationen, heisst es in einer Mitteilung. Die dabei anfallenden Risiken werden mit einem sogenannten Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) bewirtschaftet. Allerdings zeige der Prüfbericht der departements-internen Revision, dass dieses ISMS auf Stufe Departement noch nicht die erwartete Wirkung entfalte. Zur Verbesserung leitet das VBS eine Reihe von Massnahmen ein. WWW.NETZWOCHE.CH Julius Bär führt digitales Onboarding ein jor. Julius Bär bietet ein digitales Onboarding an. Die Zürcher Privatbank sei einer der ersten Vermögensverwalter mit solch einer Lösung, heisst es in einer Mitteilung. Mit dem Angebot reagiere das Finanzinstitut auf den Anspruch vieler Kunden nach einer einfachen Kontoeröffnung von zuhause oder unterwegs aus. Noch nie so viele Malware- Bedrohungen wie 2020 kfi. Die Anzahl der Malware- Bedrohungen für Windows und Mac ist im Jahr 2020 auf über 91,5 Millionen gestiegen. Wie Atlas VPN in seinem Blog schreibt, sind davon 91 Millionen Bedrohungen für Windows – ein Rekordhoch. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspreche 2,22 Prozent. Die Anzahl neuer Malware-Entwicklungen gegen MacOS beträgt 674 273, ebenfalls ein Höchststand und ein Anstieg um 1000 Prozent gegenüber 2019. Google halbiert Playstore- Provision msc. Wie Apple Ende 2020 reduziert nun auch Google die Provision für Appstore-Anbieter von 30 auf 15 Prozent. Das gelte aber nur bis zu einer Million US-Dollar Umsatz im Jahr. Sämtliche darüber hinausgehende Einnahmen sollen weiter mit 30 Prozent «besteuert» werden. Das teilt Google in einem Blogpost mit. Die neue Regelung trete per 1. Juli 2021 in Kraft. ISO-Zertifizierung und standardisierte Anwendung Zunächst soll auf zentraler Ebene bis Ende 2021 eine Standortbestimmung durchgeführt werden. Diese soll aufzeigen, wie die Informationssicherheit im Departement weiter verbessert werden könne. Dabei werde auch erhoben, bis wann eine ISO-Zertifizierung des Departements möglich sei. Beim angesprochenen Standard handelt es sich um ISO/IEC 27001. Die Norm spezifiziert die Anforderungen für Einrichtung, Umsetzung, Aufrechterhaltung und fortlaufende Verbesserung eines dokumentierten ISMS, wie das Departement auf seiner Website mitteilt. «Als weitere Massnahme für eine höhere Wirksamkeit soll in Zukunft zudem eine standardisierte ISMS-Anwendung die optimierte Steuerung der Risiken erlauben», teilt das VBS weiter mit. «Damit werden die Verwaltungseinheiten des VBS wie auch das Generalsekretariat ihre Sicherheit künftig einfacher, systematischer und effizienter führen können.» Bild: VBS/DDPS Rivero unterstützt Viseca bei der Digitalisierung ebe. Rivero und Viseca lancieren mit «Aniko» eine Lösung, die Rückbelastungen und Betrugsfallbearbeitung bei Karten durchgehend digitalisiert, wie «Startupticker» schreibt. So könne Viseca diese Abläufe in ihrer «One App»-Mobile- Banking-App einer Partnerbank anbieten. Dies erlaube Karteninhabern eine einfachere Meldung von Beanstandungen und Viseca mehr Effizienz. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2021

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