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Netzwoche 04/2021

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60 Service

60 Service Simap-Meldungen | Impressum | Event Plus In Kooperation mit i IMPRESSUM DIE SIMAP-MELDUNGEN DER SCHWEIZER IT-, TELEKOM- UND CE-BRANCHE. MEHR SIMAP-MELDUNGEN AUF NETZWOCHE.CH NETZMEDIEN AG Heinrichstrasse 235, CH-8005 Zürich Tel. +41 44 355 63 63 Verlag: info@netzmedien.ch Anzeigen: inserate@netzmedien.ch Pressemitteilungen: desk@netzmedien.ch Sie erreichen alle Mitarbeiter telefonisch unter +41 44 355 63 + jeweilige Endziffern oder per E-Mail: vorname.name@netzmedien.ch CEO & Verleger: Dr. Heinrich Meyer (+31) Head of Sales: Markus Stotz (+34) Sales: Colette Mader (+39) Sales: Cristina Nogueiro (+33) Sales W-CH: Supannika Chavanne Sales-Support: Svenja Goltz (+63) Buchhaltung: Christina Frischknecht (+30) Grafik/Layout: Samantha Maurer (+65) Grafik/Layout: Galledia AG Digital Media Manager: Julia Ostermann (+35) Redaktion Deutschschweiz Marc Landis, Chefredaktor (+36) Leslie Haeny, stv. Chefred. CEtoday (+66) Coen Kaat, stv. Chefred. IT-Markt (+64) Susanne Löbe, CvD / Korrektorat/Layout (+61) Kevin Fischer, Redaktor (+38) René Jaun, Redaktor (+68) Joël Orizet, Redaktor (+68) Colin Wallace, Redaktor (+60) Eric Belot, Praktikant (+68) Fabian Kindle, Praktikant Niara Sakho, Praktikantin (+38) Maximilian Schenner, Praktikant Redaktion Westschweiz Rodolphe Koller, Chefredaktor Yannick Chavanne, Redaktor Marie-France Porres, Korrektorat Regelmässige Mitarbeit Martin Andenmatten, Rino Borini, André Golliez, Daniel Liebhart, Christopher Müller, Philipp A. Ziegler NETZWOCHE Das Schweizer ICT-Magazin für Business-Entscheider ISSN 1424-2397 Verkaufte Auflage: 4569 Ex. Verbreitete Auflage: 7495 Ex. Druckauflage: 9000 Ex. Baudepartement Kanton St. Gallen entscheidet sich für IG GIS Zuschlag 1187043: ÖREB-Portal des Kantons St. Gallen. Publiziert am: 22. März 2021. Vergabe: IG GIS AG. Preis: CHF 273 090. Begründung: Aus Gründen der technischen Besonderheiten und der Dringlichkeit ist die Vergabe nur an einen bestimmten Anbieter möglich (Ergänzungsauftrag). Details: Gegen diese Vergabe kann innert zehn Tagen seit der Publikation im kantonalen Amtsblatt beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Webergasse 8, 9001 St. Gallen, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde muss einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts sowie eine Begründung enthalten. Diese Publikation ist beizulegen. Es gelten keine Gerichtsferien. Bundesamt für Informatik und Telekommunikation entscheidet sich für Q-Perior Zuschlag 1186857: (20269) 609 Konzeption und Einführung Software Delivery Kette. Publiziert am: 18. März 2021. Vergabe: Q-Perior AG, Bern. Preis: CHF 1 197 000 exkl. MwSt. Inkl. Optionen (siehe Ziffer 4. 4). Begründung: Den Zuschlag erhält die Firma Q-PERIOR AG, da die angebotene Schlüsselperson über viel mandatsrelevante Erfahrung und eine sehr gute Qualifikation zur Leistungserbringung aufweist. Das Angebot überzeugt mit einem detaillierten und konkreten Vorgehensvorschlag sowie einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Details: Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Bundesamt für Kommunikation entscheidet sich für Decodio Zuschlag 1182125: Frequenz Monitoring System FMS. Publiziert am: 16. März 2021. Vergabe: Decodio AG, Zürich. Preis: CHF 6 326 612 exkl. MwSt. Begründung: einziges gültiges Angebot. Details: Gegen diese Verfügung kann gemäss Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Verfügung und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Energie Wasser Bern entscheidet sich für ABB Schweiz Zuschlag 1186667: 671_Los 2. 5 Leittechnik FW-West. Publiziert am: 17. März 2021. Vergabe: ABB Schweiz AG, Process Automation, Energy Industries, Turgi. Preis: CHF 395 490 exkl. MwSt. Begründung: Gestützt auf Artikel 7 Absatz 3 Buchstabe f ÖBV wird der Auftrag freihändig vergeben. Aus Gründen der Austauschbarkeit bereits beschaffter und ausgeschriebener Leistungen und zur Aufrechterhaltung der Kontinuität muss der Auftrag an die bisherige Lieferantin vergeben werden. Details: Die Verfügung über die Vergabe im freihändigen Verfahren kann innert 10 Tagen nach der Publikation mittels Beschwerde bei der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie, Predigergasse 12, Postfach, 3001 Bern, schriftlich angefochten werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen, sie muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten; greifbare Beweismittel, insbesondere die angefochtene Verfügung, sind beizulegen. Energie Wasser Bern entscheidet sich für ABB Schweiz Zuschlag 1186667: 671_Los 2. 5 Leittechnik FW-West. Publiziert am: 17. März 2021. Vergabe: ABB Schweiz AG, Process Automation, Energy Industries, Turgi. Preis: CHF 395 490 exkl. MwSt. Begründung: Gestützt auf Artikel 7 Absatz 3 Buchstabe f ÖBV wird der Auftrag freihändig vergeben. Aus Gründen der Austauschbarkeit bereits beschaffter und ausgeschriebener Leistungen und zur Aufrechterhaltung der Kontinuität muss der Auftrag an die bisherige Lieferantin vergeben werden. Details: Die Verfügung über die Vergabe im freihändigen Verfahren kann innert 10 Tagen nach der Publikation mittels Beschwerde bei der Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie, Predigergasse 12, Postfach, 3001 Bern, schriftlich angefochten werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen, sie muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten; greifbare Beweismittel, insbesondere die angefochtene Verfügung, sind beizulegen. ETH Zürich entscheidet sich für Adobe System Schweiz Zuschlag 1187031: Hagen_Adobe AEM Lizenzen u Wartung. Publiziert am: 19. März 2021. Vergabe: Adobe System Schweiz, Basel. Preis: CHF 773 800. Für die Jahre 2021 – 2025. Details: Gegen diese Verfügung kann gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Verfügung und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Die Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG) über den Fristenstillstand finden gemäss Art. 56 Abs. 2 BöB keine Anwendung. Kantonales Steueramt entscheidet sich für BTC Schweiz Zuschlag 1182017: Umsetzung,Konzept. fachl. techn. Anforderung Wartungsrelease 3. 7_3. 8. Publiziert am: 22. März 2021. Vergabe: BTC Schweiz AG, Glattbrugg. Preis: CHF 873,805. Details: Gegen diesen Zuschlag kann innert 10 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift ist im Doppel einzureichen. Sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Zuschlagsverfügung ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Erscheinungsweise, Abonnement Die Netzwoche erscheint 13 Mal jährlich. Jahresabonnement (Schweiz): CHF 139.– E-Paper: 98.– Einzelausgabe: CHF 9.– KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Anzeige Aboservice E-Mail: info@netzmedien.ch Abonnemente: www.netzwoche.ch/abo ICTJOURNAL Le magazine suisse des technologies de l information pour l entreprise Verkaufte Auflage: 2748 Ex. Verbreitete Auflage: 2933 Ex. Druckauflage: 4000 Ex. www.ictjournal.ch BILDQUELLEN Sofern nicht anders vermerkt, stammen die Bilder von den Herstellern der abgebildeten Produkte oder wurden zur Verfügung gestellt. DRUCK Werner Druck & Medien AG, Basel © 2021 NETZMEDIEN AG Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Geneh migung des Verlags erlaubt. Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Best of Swiss Web GmbH Online-Briefing: Workplace, Workflow & Collaboration Datum: 09.04.2021 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.30 – 11.00 Uhr Online via Zoom Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/360 Die neue Online-Briefing-Reihe «360 Grad Impulse für KMUs» für Entscheider aus Schweizer KMUs – Rundumblick auf die Topthemen der ICT An unserer Online-Briefing-Reihe gehen wir in einer 360-Grad-Perspektive auf Themen und Technologien ein, die das Business von KMUs tiefgreifend beeinflussen. Am 9. April 2021 adressieren wir das Thema Businesslösungen: Workplace, Workflow & Collaboration. Die Zusammenarbeit hat sich im Zuge der Pandemie in vielen Unternehmen grundlegend verändert und die Arbeitswelten nachhaltig beeinflusst. Digitale Tools und Lösungen ermöglichen heute über Remote-Arbeitsplätze und Homeoffices hinweg die Zusammenarbeit und optimale Geschäftsprozesse. An unserem Online-Briefing vermitteln wir Ihnen Lösungsansätze, mit denen Sie den Arbeitsplatz optimieren und die Zusammenarbeit (auch im Homeoffice) sicherstellen können. Teilnehmer-Zielgruppe Die Teilnahme erfolgt online via Zoom und ist exklusiv Fachbereichsleitern, ICT-Verantwortlichen und Geschäftsführern aus KMU- Anwenderunternehmen vorbehalten. Die Teilnahme ist kostenlos. 04 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 61 Nach der Ablehnung des BGEID «Corporate Switzerland» hat mit der Ablehnung des Bundesgesetzes über elektronische Identifizierungsdienste (BGEID) eine schallende Ohrfeige kassiert und muss gründlich über die Bücher, wenn ähnliche Vorlagen künftig ein Referendum überleben sollen. « Die Digitalisierung eignet sich nicht für polarisierende Frontstellungen zwischen den politischen Lagern. » André Golliez, Präsident Swiss Data Alliance und Managing Partner Zetamind Das Abstimmungsresultat ist in erster Linie als Misstrauensvotum gegen private Unternehmen zu interpretieren, welche die Herausgabe der staatlich anerkannten E-ID hätten übernehmen sollen. Obwohl sachlich nicht korrekt, interpretierten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die E-ID als «digitalen Pass» und nicht als ein «Login» und lehnten eine Übertragung dieser hoheitlichen Aufgabe an Private klar und deutlich ab. Auch der Hinweis auf die Möglichkeit, dass mit dem Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste (BGEID) ausser privaten Firmen auch Kantone oder Gemeinden die Rolle eines Identitätsdienstleisters übernehmen könnten, reichte nicht für ein besseres Abstimmungsergebnis aus. Nachdem der Nationalrat (im Gegensatz zum Ständerat) dem Bund leider eine eigene Lösung explizit verwehrt hatte (siehe BGEID Art. 10), waren solche Hinweise blosse Verlegenheitsargumente ohne grössere Überzeugungskraft. Betrüblich ist angesichts der deutlichen Rückweisung der Vorlage die faktische Abwesenheit der Swisssign Goup und ihrer 20 Aktionäre im Abstimmungskampf. Es war allgemein bekannt, dass sich die Träger dieses Konsortiums mit dem Ziel zusammengeschlossen hatten, auf Basis des BGEID die Swiss-ID zukünftig als staatlich anerkannte E-ID anzubieten. Die Abstimmung über das BGEID war auch ein Plebiszit über eine staatlich anerkannte Swiss-ID. Diesen Umstand seitens der Befürworter auszublenden, hat gewisse Gegner nicht davon abgehalten, gegen die «Konzerne» Stimmung zu machen. Dass diese Anfeindungen gegen die betroffenen Unternehmen, allen voran die Bundesbetriebe Post, SBB und Swisscom, weitgehend unbeantwortet blieben, ist bedenklich. «Corporate Switzerland» hat mit der Ablehnung des BGEID eine schallende Ohrfeige kassiert und muss gründlich über die Bücher, wenn ähnliche Vorlagen künftig ein Referendum überleben sollen. Das deutliche Resultat der Abstimmung ist für die Befürworter äusserst enttäuschend und wirft die Bemühungen um eine staatlich anerkannte E-ID in der Schweiz um einige Jahre zurück. Ob die nun über alle Parteigrenzen hinweg geforderten raschen politischen Lösungen für eine rein staatliche E-ID auch tatsächlich eine Chance haben, wird sich weisen. Die Erfahrungen mit der mühsamen Erarbeitung der nun abgelehnten Vorlage in den vergangenen Jahren lassen dies zumindest zweifelhaft erscheinen. Die Schweiz steht unabhängig vom Ausgang dieser Abstimmung vor zahlreichen Herausforderungen der Digitalisierung, die E-ID ist nur eine davon. Das BGEID hat gezeigt, wie schwierig es ist, hier mehrheitsfähige Lösungen zu finden und diese auch den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern plausibel zu vermitteln. Die Digitalisierung eignet sich nicht für polarisierende Frontstellungen zwischen den politischen Lagern. Digitale Lösungen müssen parteiübergreifend konsensfähig und in einer möglichen Volksabstimmung auch für ein technisches Laienpublikum transparent und verständlich sein. Beide Bedingungen hat die nun versenkte Vorlage offenbar nicht erfüllt. Dies sollte für alle digital orientierten Kräfte eine Lehre und ein Ansporn sein, den konstruktiven Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur digitalen Zukunft der Schweiz nach geschlagener Schlacht zu intensivieren und möglichst rasch auf gemeinsame konkrete und nützliche Lösungen hinzuarbeiten. Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2021

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