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Netzwoche 04/2021

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Bechtle wächst – besonders in der Schweiz ebe. Bechtle hat die definitiven Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 vorgelegt. Der Umsatz des Systemintegrators wuchs um 8,3 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro. Der Vorsteuer gewinn stieg derweil um 14,6 Prozent auf 270,7 Millionen Euro. Das seien 0,6 Prozentpunkte mehr als ursprünglich erwartet, schreibt Bechtle. Der Cashflow und die Liquidität hätten per Jahresende neue Bestmarken erzielt. Doodle wächst im Bereich Geschäftskunden cka. Doodle hat 2020 ein starkes Umsatzwachstum erzielt – im Geschäftskundensegment legte der Umsatz um 54 Prozent zu. Die Zahl der über Doodle geplanten Meetings im Geschäftskundenbereich habe sich verfünffacht, die Zahl der bezahlten Abonnements habe sich verdoppelt. Genaue Geschäftszahlen kommunizierte das Terminfindungs-Tool, das zur TX Group gehört, jedoch nicht. Hostpoint wächst und wächst jor. Hostpoint bilanziert sein Geschäftsjahr 2020 mit einem Rekordumsatz. Der Hoster aus Rapperswil setzte im vergangenen Jahr 24 Millionen Franken um. Das sind 10 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilt. Hostpoint legte besonders bei den verwalteten Domains und gehosteten Websites zu. IT-Point wird japanisch jor. IT-Point hat den Besitzer gewechselt. Der Schweizer IT- Dienstleister gehört nun dem japanischen Elektronikhersteller Sharp. Dieser übernahm sämtliche Firmenanteile per 12. März. Für IT-Point- Gründer Roland Singer ist der Verkauf eine Nachfolgelösung, wie es in einer Mitteilung heisst. Schweiz ist Nummer eins im E-Commerce Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Crypto Valley beherbergt elf Einhörner Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Die Schweiz führt erstmals den globalen E-Commerce-Index der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung an. Dieser untersucht die Voraussetzungen für E-Commerce in 152 Ländern. Kriterien sind der Zugang zu Internet und Finanzwesen, die Verlässlichkeit von Postdiensten und Infrastrukturen sowie der Anteil an Internetnutzern. Von den Top-10-Ländern liegen abgesehen von Singapur (Platz B2C E-COMMERCE INDEX 2020 Rang Land Anteil Internetnutzer Anteil Bankkontoinhaber (15 Jahre +) msc. Sie sind selten, sie sind irgendwie magisch – und sie sind milliardenschwer. Die Rede ist von sogenannten «Unicorns», also Unternehmen, deren Wert die Milliardenmarke in US-Dollar übersteigt. Das Crypto Valley ist neuerdings Heimat 11 solcher Unternehmen, wie aus dem «CV VC Top 50 Report» hervorgeht. Der Bericht liefert eine Analyse der Blockchain-Industrie in Liechtenstein und der Schweiz. Ein Wert von 254,9 Milliarden US-Dollar Die elf «Einhörner» sind Ethereum (157,2 Milliarden US- Dollar), Cardano (40,6), Polkadot (29,3), Aave (3,9), Cosmos (3,8), Solana (3,3), Tezos (2,6), Dfinity (2), Near (1,1), Nexo (1,1) und Diem (1). Im Vorjahr gab es noch sechs Unternehmen, deren Wert mindestens eine Milliarde US-Dollar betrug. Zusammen sind die Top-50-Firmen 254,9 Milliarden US-Dollar wert, wie dem Bericht zu entnehmen ist. Dies sei ein Anstieg von 680 Prozent im Vergleich zum 4) und Hongkong (Platz 10) alle in Europa. China (Platz 12) und die USA (Platz 55) verpassen die Top 10. Finanz- und Postdienste hieven die Schweiz an die Spitze Die Schweiz führt laut Bericht dank gutem Zugang zu Finanzdienstleistungen. 98 Prozent der über 15-Jährigen in der Schweiz hätten ein Bankkonto. Die Schweizer Postdienste erreichen Platz 7. 97 Prozent der Schweizer hätten 2019 das Internet genutzt. Die Berechnungen basieren auf Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Sichere Internetzugänge Verlässliche Postdienste 2020 Indexwert Rang 2019 1 Schweiz 97 98 92 97 95.9 2 2 Niederlande 96 100 94 93 95.8 1 3 Dänemark 97 100 100 81 94.5 6 4 Singapur 89 98 94 97 94.4 3 5 Vereinigtes Königreich 96 96 84 98 93.6 4 6 Deutschland 93 99 90 91 93.4 9 7 Finnland 95 100 88 91 93.4 5 8 Irland 88 95 92 98 93.4 7 9 Norwegen 98 100 84 88 92.6 8 10 Hong Kong 92 95 88 92 91.8 14 letzten Bericht, in dem der Gesamtwert noch auf 37,5 Milliarden geschätzt wurde. Von den 5184 Personen, die bei Blockchain-Unternehmen angestellt sein sollen, sind 819 bei den Top 50 beschäftigt. Das Crypto Valley Als Crypto Valley wird jene Region bezeichnet, die sich über Liechtenstein und die Schweiz erstreckt und eine besonders hohe Dichte an Blockchain-Unternehmen aufweist. Insgesamt haben 960 solcher Firmen, Start-ups und Behörden ihren Sitz in der Region. «Hauptstadt» des Crypto Valley ist weiterhin der Kanton Zug – mit 433 ist dort knapp die Hälfte aller Blockchain-Unternehmen beheimatet. Forschungen von CV VC zufolge, gebe es mittlerweile zehn «Hotspots» innerhalb des Valley selbst, an denen sich besonders viele Unternehmen niedergelassen haben: Die Kantone Zug (433), Zürich (178), Genf (57), Tessin (49), Neuenburg (26), Wallis (32), Luzern (20), Bern (15) und Schwyz (13) sowie das Fürstentum Liechtenstein, das 83 Blockchain-Unternehmen beheimatet. Quelle: UNCTAD 04 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Schweizer Industrie digitalisiert zu langsam msc. Nur ein Drittel der Schweizer Industrieunternehmen hält den eigenen Digitalisierungsgrad für gut genug. Das besagt eine Umfrage der Arbeitsgruppe «Digitalstrategie» der Initiative «Industrie 2025» unter Co-Leitung von AWK. Die Umfrage wurde in der zweiten Jahreshälfte 2020 unter 113 Schweizer Gewerbeunternehmen durchgeführt, wie AWK mitteilt. Gute Nachrichten und Nachholbedarf «Die gute Nachricht vorweg: Ein Grossteil der produzierenden Unternehmen in der Schweiz hat bereits zahlreiche Digitalisierungsprojekte umgesetzt», heisst es in der Mitteilung. 44 Prozent der Befragten würden den digitalen Reifegrad ihres Unternehmens immerhin als «mittel» einschätzen. Mit 55 Prozent sei die Digitalisierung für mehr als die Hälfte der Unternehmen «eines der Top 3 strategischen Themen», für 12 Prozent sogar das wichtigste. 13 Prozent würden Digitalisierung als «integralen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur» leben, 17 Prozent hätten bereits eine digitale Roadmap implementiert. Jedoch haben gemäss Mitteilung zwei Drittel der befragten Unternehmen noch keine Digitalstrategie. Für jedes fünfte Unternehmen sei Digitalisierung kein strategisches Thema, teilt AWK mit. «Unsere Schweizer Industrie hat Nachholbedarf. Die Corona-Krise ist zudem ein Katalysator, der Gewinner und Verlierer anhand ihrer Fähigkeit zu digitalisieren ausliest», beurteilt Philip Hauri, Geschäftsleiter von «Industrie 2025», die Situation. Automatisierung im Fokus Die Automatisierung von Prozessen sei für 70 Prozent eine «wichtige» strategische Herausforderung, was sich auch in den Ausgaben widerspiegelt: 40 bis 50 Prozent würden hohe Investitionen in die Automatisierung von Produktion, Verkauf und Marketing, Service und Kundendienst oder Entwicklung tätigen. Auch in digitale Produkte und Services würden 46 Prozent der Unternehmen viel investieren. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH BSI bricht Umsatzrekord jor. Business Systems Integration hat ein Rekordjahr hinter sich. Der CRM-Anbieter aus Baden setzte im Geschäftsjahr 2020 65 Millionen Franken um. Das sind 11 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Und die erfolgreichste Bilanz seit der Firmengründung vor 25 Jahren, wie das Unternehmen mitteilt. Google entwickelt Alternativen zu Cookies rko/ebe. Google hat angekündigt, bis 2022 alle Drittanbieter-Cookies aus Chrome entfernen zu wollen. Das Unternehmen will zwar weiter gezielt Werbung schalten, entwickle aber Tools, um Werbetreibenden Cookies zu bieten, die die Privatsphäre besser schützen sollen. Anzeige

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