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Netzwoche 05/2017

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14 SPECIAL Digitale

14 SPECIAL Digitale Transformation In Kooperation mit Microsoft OPEX vs CAPEX: Wie die Cloud die IT-Kosten senken kann IT-Kosten können unterschiedlich verrechnet werden. Je nach Berechnungsart fallen die Kosten für die IT-Infrastruktur an anderer Stelle an. Ein Abstecher ins Rechnungswesen zeigt auf, wo Firmen bei den IT-Kosten sparen können. DIE AUTORIN Nadine Nyffenegger Commercial Marketing, Microsoft Schweiz Die meisten Unternehmer sind heute davon überzeugt, dass die Vorteile, die mit dem Wechsel in die Cloud einhergehen, ihnen helfen, das Geschäft flexibler zu gestalten und Kosten zu senken. Angesichts der Vielfalt an Informationen sind viele verunsichert, was ein Wechsel eigentlich bedeutet oder nach sich zieht. Wo IT-Kosten entstehen Früher entfielen die meisten Ausgaben in der IT-Abteilung auf die Infrastruktur. Ein Server musste her – und ein Serverraum. Hardware und Software – was noch? Ach ja, alle möglichen Updates und Wartungsarbeiten mussten bezahlt werden. Eine solche Infrastruktur war für Firmen eine enorme Investition. Ein Abstecher ins Rechnungswesen zeigt, wie mit buchhalterischen Massnahmen die IT-Kosten optimiert werden können. Hierfür muss man die Begriffe CAPEX und OPEX verstehen. CAPEX (Capital Expenditure) sind Investitionsausgaben für physische Ressourcen, die über einen gewissen Zeitraum amortisiert werden müssen. Üblicherweise über drei Jahre. Zu solchen Anschaffungen gehören etwa Geschäftsgebäude, Maschinen oder IT-Infrastruktur wie Server, Serverräume, Rechner, Rechenstationen oder sonstige Hardware. OPEX (Operational Expenditure) sind Betriebskosten für kurzfristige Vermögensgegenstände. Im Gegensatz zu CAPEX sind OPEX laufende Betriebsausgaben zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäftsbetriebs. Beispiele für laufende Betriebskosten sind Personalausgaben, Versicherungen oder Abonnemente. Gewisse Bereiche in der IT fallen unter die Buchungskategorie OPEX. Hierzu zählen: Wartungskosten, Pflege- und Unterhalt der Server, Platform-as-a-Service-Dienste (PaaS), Software-as-a-Service- Dienste (SaaS) und Cloud-Dienste. Man kann einen grossen Teil der IT-Kosten in den Bereich OPEX verlagern, indem man Cloud-Dienste nutzt. Denn bei den IT-Kosten, die unter CAPEX fallen, handelt es sich um beträchtliche Investitionen (z. B. Server und Serverräumlichkeiten), die in der heutigen Zeit rasch von der Technik überholt werden. Was ebenfalls für ein Cloud-Modell spricht: 1. Updates in Echtzeit: Software wird nach einer gewissen Zeit revidiert. Die alte Software muss immer wieder ersetzt werden, wenn man up to date bleiben will. Nutzt man Software über die Cloud, sogenannte SaaS-Dienste, löst man ein Abonnement und muss sich nicht mehr um Updates kümmern. 2. Geschwindigkeit: Früher war mit langen Server-Wartefristen zu rechnen. Mit der Cloud ist das anders. Der Anmeldevorgang sowie die Installation der Dienste sind in kurzer Zeit erledigt. 3. Skalierbarkeit und Flexibilität: Wirtschaftlichkeit: Mit der Cloud braucht man keine physische IT-Infrastruktur. Serverraum und Server sowie Hardware entfallen. Wenn man Back-ups in die Cloud verlegt, kann man auch teure Back-up-Hardware und -Software sparen. 4. Wirtschaftlichkeit: Bedürfnisse an IT-Kapazitäten sind nicht immer gleich. Mit der Cloud können Unternehmen IT-Kapazität laufend den individuellen Bedürfnissen beziehungsweise der Nachfrage anpassen. Bild: Microsoft Schützen Sie Ihr Unternehmen! Datensicherheit ein wichtiges Thema in der heutigen Gesellschaft: Unser Arbeitsplatz ist hier und dort. Wir besitzen mehrere Geräte und nutzen fremde WLANs. Unsere Teamkollegen? Die sitzen in Berlin und New York oder im Café um die Ecke. Wer hat da noch den Überblick, was mit all den sensiblen Firmendaten passiert? Daher ist es umso wichtiger, einen umfassenden Schutz zu haben. Microsoft baut die Sicherheitsfunktionalitäten direkt in die einzelnen Produkte und Dienste ein, sie sind Teil ihrer DNA. Dies im Gegensatz zu anderen Lösungen, die meist auf bestehende, in sich geschlossene Systeme aufsetzen oder andocken. Bekanntestes Beispiel ist sicher Windows Defender, der Bestandteil ist von Windows 10 und gegen Viren und Malware schützt. Durch cloudbasierte Lösungen ist Ihr Unternehmen immer optimal geschützt und auf dem neuesten Stand aller Sicherheitsstandards. 05 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Microsoft Digitale Transformation SPECIAL15 «Microsoft investiert jährlich über eine Milliarde in die Sicherheit seiner RZs» Public-Cloud-Angebote bieten Unternehmen verschiedene Vorteile, wie etwa Kostenersparnisse. Bianca End, KMU & Distributions Lead bei Microsoft Schweiz, erklärt, wann sich eine Migration lohnt und wie Microsoft Kunden bei Cloud-Projekten unterstützt. Interview: George Sarpong Ab wann lohnt sich für ein Unternehmen die Migration der Infrastruktur in die Cloud? Bianca End: Ein Start-up würde heute nichts anderes mehr kaufen als die Cloud. Es lohnt sich immer dann, wenn man etwas Neues beschafft oder bei Services, bei denen man aufhören will – und kann –, diese selbst zu betreiben. Lift und Shift: Der Umzug von bereits Bestehendem und Bezahltem lohnt sich oft weniger. Können Sie ein Rechenbeispiel nennen, in dem sich die Migration in die Cloud lohnt? Das ist schwierig zu berechnen, da dem Kunden nicht bewusst ist, welche Kosten damit verbunden sind, wie etwa Rechenzentrum, Strom, Mitarbeiter, um das Ganze zu betreiben. Der Betrieb eines E-Mail-Accounts kostet zum Beispiel weniger als ein Kaffee pro Mitarbeiter pro Monat. Mit weniger als diesem Betrag ist es unmöglich, einen Server zu betreiben. « Unsere Kunden bezahlen nur die Lizenzen, die sie tatsächlich benötigen. » Bianca End, KMU & Distributions Lead, Microsoft Schweiz Microsoft hat das CSP (Cloud-Solution-Provider-Programm) ins Leben gerufen. Was genau sind die Vorteile von CSP? Mit diesem neuen Microsoft-Lizenzmodell bieten wir gemeinsam mit kompetenten Partnern ein flexibles Lizenzmodell an, das den individuellen Anforderungen unserer Kunden gerecht wird. Im CSP-Lizenzmodell bieten wir viele Vorteile. Erstens erhalten unsere Kunden jeden Monat eine detaillierte Rechnung für ihre verwendeten Lizenzen. Zweitens bieten wir «Pay as you go»: eine monatliche Erhöhung oder Senkung der Lizenzanzahl. Unsere Kunden bezahlen nur die Lizenzen, die sie tatsächlich benötigen. Drittens gewährleisten wir den zum Vertragsbeginn geltenden Lizenzpreis für ein ganzes Jahr. Viertens bieten wir eine individuell angepasste Kundenbetreuung durch die Bereitstellung von IT-Partnern. Und fünftens übernimmt Microsoft den kompletten Wartungs- und Installationsservice. Die Migration einer gewachsenen Infrastruktur in die Cloud ist heikel und aufwendig. Wie unterstützt Microsoft seine Kunden auf deren Weg in die Cloud? Warum ist es heikel und aufwändig? Die Praxis zeigt klar ein anderes Bild. Die Migration in die Cloud ist hochautomatisiert und kann per Mausklick gemacht werden. Bei komplexen Anwendungen stehen Microsoft-Partner zur Verfügung. Wie unterscheidet sich Microsofts Cloud-Angebot von dem jenigen der Mitbewerber wie AWS, IBM oder Google? Bianca End, KMU & Distributions Lead, Microsoft Schweiz. Grundsätzlich gibt es keinen grossen Unterschied, alle Markt player orientieren sich aneinander. Was die Cloud-Services von Microsoft auszeichnet, ist ihre Kundennähe, die mithilfe von über 4700 gut ausgebildeten Partnern sichergestellt ist. Ausserdem hat sich Microsoft über lange Jahre das Vertrauen seiner Kunden – etwa mit Windows-Update – erarbeitet. Dieses Vertrauen muss sich der Mitbewerb erst einmal verdienen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Tatsache, dass Microsoft die gleichen Produkte sowohl für lokale Datacenter als auch aus der Public Cloud anbietet. Auch ein beliebiger Mischbetrieb – ein sogenannter Hybrid – ist problemlos möglich. Microsoft betreibt seine Cloud-Dienste im europäischen Ausland. Was sagen Sie Schweizer Unternehmern, die skeptisch sind und ihre Daten lieber in der Schweiz behalten wollen? Die europäischen Länder sind der Schweiz datenschutzrechtlich, bis auf wenige Ausnahmen regulatorischer Natur, gleichgestellt. Cyberkriminalität orientiert sich nicht an Ländergrenzen und daran, wie «weich» ein Angriffsziel ist. Microsoft investiert jährlich über eine Milliarde Dollar in die Sicherheit seiner Datacenter. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2017

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