Aufrufe
vor 3 Wochen

Netzwoche 05/2021

  • Text
  • Laut
  • Innovation
  • Cisco
  • Schweizer
  • Digitalisierung
  • Digital
  • Schweiz
  • Netzmedien
  • Swiss
  • Unternehmen

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Gesundheitsverbände gründen Allianz msc. Zahlreiche Verbände aus dem Schweizer Gesundheitswesen haben sich laut IG E- Health am 26. März 2021 zur Allianz «Digitale Transformation im Gesundheitswesen» zusammengetan. Ziel des Bündnisses sei es, mit gemeinsamen Lösungen die Digitalisierung in der Branche voranzutreiben und gegenüber der Politik geeint aufzutreten. Salt verzeichnet im Corona- Jahr weniger Ertrag msc. Der Telko Salt hat seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal sowie das Jahr 2020 vorgelegt. Der Ertrag des Unternehmens stieg im Schlussquartal um 0,5 Prozent auf 235,7 Millionen Franken, wie Salt mitteilt. Im Jahresvergleich sei dieser coronabedingt um 0,2 Prozent auf 914,7 Millionen Franken zurückgegangen. AWK wächst im Corona- Jahr nsa. AWK hat sein Geschäftsjahr 2020 mit einem deutlichen Umsatzplus bilanziert. Das IT-Beratungsunternehmen steigerte seinen Erlös im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 90,9 Millionen Franken. Davon gingen gemäss Mitteilung 13 Prozent auf organisches Wachstum zurück, das restliche Wachstum verzeichnete das Unternehmen durch die Übernahme des Finanzberaters Talos. LG verabschiedet sich aus dem Smartphone-Markt msc. Mitte 2020 startete LG seine Smartphone-Sparte neu, kündigt nun aber seinen Austritt aus dem Smartphone- Markt an. Der Rückzug soll bis Ende Juli 2021 abgeschlossen sein. 2019 verbuchte LG laut Mitteilung mit dem Smartphone-Geschäft 858 Millionen US- Dollar Verlust. Der Konzern wolle sich nun unter anderem künstlicher Intelligenz und B2B-Lösungen widmen. Die ICT-Branche wächst wieder Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch msc. Die ICT-Branche scheint sich vom Krisenjahr 2020 zu erholen. Der Swico ICT-Index für das zweite Quartal 2021 kommt auf 113,2 Punkte und liegt damit deutlich über der Wachstumsmarke von 100 Punkten. Der Branche gelinge es im zweiten Lockdown wohl besser, sich am Markt zu behaupten, teilt der Swico mit. «Die vergangenen Monate waren für unsere Branche herausfordernd. Dass nun eine Entspannung der Situation eintritt, freut uns ungemein», kommentiert Swico-Geschäftsführerin Judith Bellaiche die Zahlen. Das Branchensegment IT-Technology verzeichnet mit 22,4 Punkten das stärkste Wachstum. Das Segment Consulting legt um 10,5 Punkte zu. IT-Services (plus 6,6 Punkte) und Software (plus 15,2) dürfen mit Wachstum rechnen. Die Segmente liegen allesamt im Wachstumsbereich. Consumer Electronics wächst zwar um 2,3 Punkte, verpasst die Wachstumsgrenze jedoch knapp (98 Punkte). Gleiches gilt für Imaging/Printing/Finishing (97,7). Beide Segmente hätten weiterhin mit pandemiebedingten Lieferengpässen und Warenknappheiten zu tun. Der fehlende Kundenkontakt sei für die Branche eine Herausforderung. Abacus gründet Spin-off ych/nsa. Der Schweizer ERP-Hersteller Abacus Research hat ein Spin-off namens Abacus Services gegründet. Laut Abacus wurde es ins Leben gerufen, um die Geschäftslösungen «AbaBat», «AbaImmo» und «AbaFiduciaire» zu verkaufen und zu implementieren. Besagte Lösungen zielen auf die Bau-, Immobilien- und Treuhandbranche ab. Abacus Services hat seinen Sitz in Biel und beschäftigt rund 20 Mitarbeitende. Mit der Gründung des Spin-offs ändert Abacus sein Vertriebsmodell, das bisher auf einem Netzwerk von Integrationspartnern basierte, wie es in der Mitteilung heisst. «Wir werden unser indirektes Modell nicht aufgeben. Es geht darum, eine Marktnachfrage zu befriedigen. In all diesen Jahren haben unsere Partner Abacus Software erfolgreich gemacht. Sie sind in unseren historischen Märkten präsent, aber wir haben sowohl in der deutsch- wie in der französischsprachigen Schweiz festgestellt, dass es für sie schwierig ist, in Nischenmärkte einzudringen, die es gewohnt sind, mit Verlagen/Integratoren zu arbeiten», heisst es vonseiten Abacus auf Anfrage. «Beim Wechsel der Software wollen diese Kunden die gleiche enge Beziehung zum Herausgeber vorfinden», sagt Judith Bellaiche, Geschäftsführerin des Swico. Über den Swico ICT-Index Der Swico ICT-Index analysiert alle drei Monate die relevanten Faktoren der Konjunkturentwicklung in der ICT-Branche und weiteren Bereichen. Ziel ist es, aus den Ergebnissen Prognosen zur Geschäftsentwicklung von Schweizer ICTund CE-Unternehmen abzuleiten. Berechnungsgrundlage sind Aussagen von Führungsverantwortlichen. Stephan Nuzzolo, der die Leitung der neuen Organisation übernimmt. Zuvor hatte er mit Laurent Gfeller die Aktivitäten von Abacus in der Westschweiz geleitet. Gfeller werde weiterhin im Tandem mit Bryan Baechler für die Romandie zuständig sein. Die Aufgabe von Abacus Services sei eine doppelte. Zum einen soll die Marktdurchdringung der Geschäftsanwendungen «AbaImmo», «AbaBat» und «AbaFiduciaire» beschleunigt werden. Zum anderen werde das neue Unternehmen Outsourcing-Arbeiten für Integrationspartner durchführen. «Wir werden regelmässig von unseren Integrationspartnern gebeten, Unterstützung bei komplexen Projekten zu leisten. Mit Abacus Services verfügen wir über eine geeignete Struktur, die es uns erlaubt, ihnen einen Service mit hohem Mehrwert zu bieten, mit Spezialisten, die sich der Beratung widmen», sagt Nuzzolo. Für die Managementaufgaben werde er von Gérard Perrin unterstützt. Laut dessen Linkedin-Profil ist er seit August 2018 als IT- Berater bei Abacus Research tätig. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 05 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Konkurrenz für klassische Banken durch Neobanken nimmt zu Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. Schweizer Banken haben schnell auf die Veränderungen durch Covid-19 reagiert. Dies ist eine der Erkenntnisse aus der «Trendstudie Banken 2021» von TI&M und dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern. Die Studie stellt den Banken jedoch nicht nur gute Zeugnisse aus. «Langfristig gibt es operative und strategische Baustellen, denen sich die Banken annehmen müssen», heisst es in einer Mitteilung. Banken sollten die Positionierung ihrer Vertriebskanäle überdenken. Denn laut der Studie spielt die klassische Bankfiliale kaum noch eine Rolle. «Es ist zu beobachten, dass die Kundengruppe, die bereits heute alle Bankgeschäfte über digitale Kanäle durchführen würde, mit 20 Prozent kein reiner Nischenmarkt mehr darstellt.» Die physische Präsenz sei ein Unterscheidungsmerkmal klassischer Banken gegenüber neuen Konkurrenten. Laut der Studie bevorzugen 19 Prozent der Befragten für Bankgeschäfte einen digitalen Kanal. 15 Prozent präferieren den Offlinekontakt, und 42 Prozent haben keine klare Präferenz. Die Pandemie habe vor allem bank intern zu Veränderungen geführt. «Einzelne Bereiche, die als ‹Covid-19-Effekt› im Banking bezeichnet wurden (etwa Mobile-Banking- Nutzung), sind eher als Trendfortschreibungen zu werten und weniger einer durch Covid-19 verursachten Verhaltensänderung zuzuschreiben», heisst es in der Studie. Neobanken kommen an, vor allem bei Besserverdienenden Gemäss Studie sind Neobanken stärkere Konkurrenten für herkömmliche Banken, als Entscheidungsträger dies annehmen. «Generell konnten wir feststellen, dass besser gebildete und auch besserverdienende Personen preissensitiver und daher gegenüber den Neobanken heute offener sind», schreiben die Autoren. Treibende Kraft für diese neue Aufgeschlossenheitseien geringere Kosten und ein besseres Nutzererlebnis. Neobanken hätten eine schnellere Time-to-Market und könnten Kundenbedürfnisse effizienter und schneller befriedigen. Grundlage der Studie sind Umfragen bei 1000 Personen und 63 Banken, durchgeführt im August 2020. Swisscom kooperiert mit Six für Open Finance Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Bild: ldprod / Fotolia.com jor. Swisscom und Six wollen die Umsetzung von Open Finance in der Schweiz voranbringen. Die Unternehmen vereinbarten eine Geschäftspartnerschaft, um ihre Open- Banking-Angebote kompatibel zu machen. Ziel sei es, die Nutzung von Open-Finance-Diensten zu erleichtern und die Innovationsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes zu stärken, heisst es in einer Mitteilung. Swisscom stelle einen «Integration Layer» zur Verfügung, über den Unternehmen ihre Systeme mit dem Hub von Swisscom und künftig auch mit jenem von Six verbinden können. Der Telko ergänzt zudem seinen Hub um das digitale Consent Management, das Six auf seinem Hub anbietet. Die Lösung soll den Prozess der Einverständnisvergabe des Endkunden für die Verwendung seiner Daten technisch abwickeln. Six bringt die grossen Banken ins Spiel Swisscom lancierte seinen Open Banking Hub Ende 2017. Über die Plattform sollen Banken direkt auf die Angebote von Fintech-Unternehmen zugreifen können. Erstmals zum Einsatz kam die Plattform bei einer Zusammenarbeit zwischen der Baloise Bank Soba und Apiax. Six startete seinen Hub namens «b.Link» im Mai 2020. Als Erstes konnten sich Finanzinstitute mit Anbietern von Buchhaltungslösungen über APIs verbinden. Unter den ersten Partnern: Klara, Credit Suisse und UBS. Mitte Februar fügte Six drei neue Schnittstellen hinzu. Dadurch könnten sich Banken über Anbieter von Portfolio-Management-Systemen mit externen Vermögensverwaltern verbinden. WWW.NETZWOCHE.CH Infoniqa übernimmt Sage Schweiz kfi. Die österreichische, auf HR-Dienstleistungen spezialisierte Infoniqa-Gruppe übernimmt Sage Schweiz. Der Zukauf stärkt gemäss Mitteilung besonders die Positionierung im KMU-Segment. Infoniqas Portfolio werde um ERP-Lösungen, Finanzmanagement- Software sowie auf Schweizer Anforderungen spezialisierte Payroll- und HCM-Lösungen ergänzt. Inventx baut Innovationslabor in der Ostschweiz aus jor. Inventx investiert laut Mitteilung in seine Tochterfirma Inventx Lab in St. Gallen und baut sein Entwicklungslabor aus. Dort entwickelt es neue Technologien für die Banken- und Versicherungsbranche. Urs Halter, ETH-Ingenieur mit Zusatzausbildungen der HSG, wird neu CEO des Entwicklungslabors. Der ehemalige Raiffeisen-CIO Damir Bogdan wird Mitglied des Verwaltungsrats, wie das Unternehmen schreibt. ZHAW gründet Zentrum für künstliche Intelligenz msc. Die School of Engineering der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften gründet ein Zentrum für künstliche Intelligenz. Besonders im Fokus stehen sollen dabei Machine Learning und Deep Learning. Offiziell eröffnet wird das Centre for Artificial Intelligence (CAI) im Sommer. BFS spannt mit Swiss Data Science Center zusammen ych/rja. Anfang des Jahres hat das Bundesamt für Statistik (BFS) ein Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft gegründet. Damit sollen Data Science und künstliche Intelligenz gefördert werden. Nun vermeldet das BFS eine Partnerschaft mit dem Swiss Data Science Center, einer seit 2017 bestehenden Kooperation der ETH Zürich und der EPF Lausanne. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2021

Archiv