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Netzwoche 05/2022

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Web Projects 33 Ihr

Web Projects 33 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Yannick Züllig NEUE WEBSITES www.stadtderzukunft.ch Unter dem Motto «Stadt der Zukunft» stellt die Stadtentwicklung Zürich jedes Jahr ein Schwerpunktthema vor. In diesem Jahr liegt der Fokus auf dem Wirtschaftsstandort Zürich. Auf einer interaktiven Karte werden verschiedene Unternehmen, Standorte und Themen vorgestellt. Über einen Slider kann man bis ins Jahr 1800 zurückreisen und beobachten, wie sich die Stadt Zürich entwickelt hat. Zudem bietet die Website Einblick in diverse Statistiken zum Wirtschaftsstandort Zürich und liefert eine Übersicht über Info- und Austausch- Veranstaltungen, die sich an Zürcher Unternehmerinnen und Unternehmer richten. Auftraggeber Stadtentwicklung Zürich, Präsidialdepartement, Stadt Zürich Auftragnehmer und Partner Freundliche Grüsse (Konzeption, Design, Inhalt, Umsetzung); Diluno (Programmierung) Technologien NuxtJS, Netlify, HTML, CSS, Javascript Online seit März 2022 www.conreal.ch Mit dem «Bad Concierge» der Winterthurer Firma Conreal lässt sich vom Sofa aus ein neues Badezimmer gestalten. Nutzende erhalten danach ein individuelles Designkonzept inklusive 3-D-Visualisierung und Richtpreis für das neue Badezimmer. Dabei wählt man zuerst ein generelles Design-Konzept aus und bestimmt anschliessend, welche Möbel und Geräte in das Badezimmer gehören sollen. Mittels Drag-and-Drop platziert man diese Objekte dann auf einem Raumplan und schon ist das Konzept fertig. Künftig soll sich der Bad Concierge mit einer cloudbasierte Plattform verbinden, von wo aus ein Handwerker direkten Zugang zum Konzept erhält und dies für den Kunden umsetzen kann. Auftraggeber Conreal Swiss Auftragnehmer Conreal Swiss Technologien React, NextJS, HTML, CSS, Javascript Online seit Februar 2022 www.businesscheck.fasoon.ch «Bin ich bereit, zu gründen?» Diese Frage will das Firmengründungsportal Fasoon mit seinem digitalen Business-Check beantworten. Jungunternehmen erhalten einige Fragen zu den Themen Gründung, Recht, Buchhaltung, Versicherungen, Marketing und Infrastruktur gestellt. Nach Abschluss des Business-Checks erstellt Fasoon einen Bericht und zeigt konkrete Handlungsschritte für die potenziellen Gründer oder Gründerinnen auf. Anschliessend wird auch eine kostenlose, unverbindliche und persönliche Beratung angeboten. Auftraggeber Fasoon Auftragnehmer Fasoon Technologien NextJS, HTML, CSS, Javascript Online seit März 2022 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2022

34 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Bundesrat sieht klare Vorteile von 5G pwo. Der Bundesrat hat die 5G-Technologie genauer unter die Lupe genommen. Er sieht laut Mitteilung klare Vorteile im neuen Mobilfunkstandard und empfindet den raschen Ausbau des Netzes als wichtig. Die Voraussetzungen für einen wirksamen Strahlenschutz der Bevölkerung sieht er als gegeben. Die Landesregierung spricht sich allerdings gegen ein Einheitsnetz für die Schweiz aus. Selecta-Automaten sollen Gesichter erkennen rja. Die Snackautomaten der Firma Selecta sollen schlauer werden. Gegenüber der «Berner Zeitung» verriet Selecta- Technikchef Patrick Stirnimann seinen Plan. Demnach sollen Selecta-Automaten künftig Kundinnen und Kunden dank Kameras und Gesichtserkennungssoftware wiedererkennen. Die Identifizierung erfolge nicht namentlich, sondern anhand einer eindeutigen Nummer. Mehrheit der Schweizer Domains ist anfällig für Phishing Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. 57 Prozent aller Schweizer Domains sind anfällig für Phishing-Attacken, weil sie keinen oder einen falschen SPF-Eintrag haben. Dies geht aus einer Analyse des Aargauer IT-Sicherheitsdienstleisters Codepurple hervor. Im Februar 2022 untersuchte das Unternehmen 2 417 079 Domains mit der Endung «.ch» und «.li». Fazit: Verfahren zur Sender-Authentifizierung wie SPF sind in den meisten Fällen entweder nicht vorhanden oder nicht richtig konfiguriert – obwohl sie das Potenzial für einen guten Schutz hätten, wie es in den Ergebnissen der Analyse heisst. SPF, DKIM und DMARC SPF steht für Sender Policy Framework. Mit dem entsprechenden Verfahren lässt sich feststellen, ob ein Mailserver dazu berechtigt ist, E-Mails mit einer bestimmten Absenderadresse zu verschicken. SPF soll dazu beitragen, die Accounts der User vor Spam, E-Mail-Betrug und -Spoofing (Mails mit gefälschten Absenderadressen) zu schützen. Zwei weitere Verfahren sollen ebenfalls zur E-Mail-Sicherheit beitragen: Auch DKIM (Domain Keys Identified Mail) soll die Echtheit eines Absenders überprüfen. DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) baut hingegen auf den beiden erstgenannten Verfahren auf und überprüft, ob die Adresse im From-Header auch tatsächlich der Absender der Nachricht ist. DMARC regelt zudem das Vorgehen, wenn die SPF- oder DKIM-Validierungen fehlschlagen. Simple Verfahren am ehesten verbreitet Nicht einmal die Hälfte aller Schweizer Domains nutzen eine der genannten Technologien, wie aus der Analyse von Codepurple hervorgeht. Das könne an fehlendem Wissen oder am Komplexitätsgrad der Technologien liegen, heisst es im Ergebnisbericht. Einfachere Technologien wie SPF seien häufiger im Einsatz. 43 Prozent der untersuchten Domains haben einen SPF-Eintrag. Davon sind allerdings 1 Prozent fehlerhaft und 14 Prozent unsicher eingestellt. Unsicher heisst, dass beispielsweise ein Eintrag mit «+all» oder «?all» besteht – was es allen IP-Adressen ermöglicht, eine E-Mail im Namen der Domain zu versenden. Unter anderem habe man dies bei Domains von Gerichten, Anwaltskanzleien und Gemeinden festgestellt, heisst es in den Ergebnissen. Die entsprechenden Firmen und Institutionen seien im Vorfeld der Publikation der Ergebnisse informiert worden, teilt Codepurple mit. DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Wertorientierung ist das neue Mantra, wenn es um zukunftsgerichtete Arbeitsweisen geht. Mit dem Aufkommen der agilen Vorgehensweisen wird alles mehrfach hinterfragt, ob bestehendes Tun auch wirklich noch einen Wert generiert oder besser im Kübel der Verschwendung entsorgt werden soll. Nur was einen klaren Mehrwert ausweisen kann, hat Chancen, in der Prioritätenliste nach oben gepusht zu werden, um dann hoffentlich auch in der nächsten Programm-Increment-Planung zur Umsetzung berücksichtigt zu werden. Ergibt im Grunde ja auch Sinn und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Aber wer definiert überhaupt, was Wert hat und was nicht? Darüber lässt sich grundsätzlich auch streiten. Wert oder Neudeutsch «Value» liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und ist nicht immer als greifbares und messbares Kriterium fassbar. Eigentlich obliegt es dem Business, zu entscheiden, was wertvoll ist und umgesetzt werden soll. Nur das Business kann beurteilen, wie man sich von den Konkurrenten differenziert, beziehungsweise was für den Kunden wertvollen Nutzen schafft. Und so ein Wert ist in der aktuell schnelllebigen Zeit auch relativ flüchtig. Der Wert kann bei der nächsten Planungs-Iteration schnell wieder an Bedeutung verlieren. Darin liegt auch der wahre Wert des agilen Vorgehens: Was interessiert mich das Geschwätz von gestern. Nur das, was aktuell für gut und wertvoll befunden wird, gilt es zu verfolgen. Wert ist also nicht absolut zu verstehen. Dadurch birgt die Wertbestimmung auch eine gewisse Gefahr der Willkür. Kann Wert nur zugemessen werden, wenn nachweislich mehr Umsatz oder Gewinn erzielt werden kann? Was ist mit all den Leistungen, die als notwendig und sinnvoll zu betrachten sind? Wie beispielsweise das Dokumentieren der Systemkonfigurationen, das Einrichten von Sicherheitskontrollen oder die Implementierung von Monitoren zur Betriebsüberwachung. Wie steht es um das Bereitstellen und Schulen einer Support-Organisation oder das Durchführen von Datensicherungen und Logfile-Analysen, um Fehlerzustände zu erkennen? Wer bestimmt, ob diese Arbeiten den Wert des Produkts erhöhen oder eher in die Kategorie Wertverluste zu verbannen sind? Welchen Wert hat Qualität und Compliance? Die Wertbestimmung darf nicht ziellos entschieden werden. Qualität, Sicherheit, Stabilität und die Einhaltung von Regeln und Vorschriften sind Grundpfeiler einer nachhaltigen Wertbetrachtung und als solche nicht verhandelbar. Hier muss sich jede Organisation rasch einig werden, was alles dazu gehört. Nur mit diesem Grundverständnis sind die Voraussetzungen für ein Defini tion of Ready DoR gegeben und kann damit als qualifiziertes Backlog- Item eines zu liefernden Ergebnisses zur Umsetzung berücksichtigt werden. Alles andere ist wertlos, und sei die Idee noch so innovativ. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Das ziellose Streben nach dem Wert Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 05 / 2022 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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