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Netzwoche 05/2022

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Products Neuheiten 47 So

Products Neuheiten 47 So will Microsoft den Admins die Arbeit erleichtern ych/yzu. Microsoft hat neue Features für Windows 11 angekündigt. Der Hersteller spendiert seinem Betriebssystem weitere Funktionen für hybrides Arbeiten – respektive für die Geräteverwaltung in Unternehmen. Einige davon sollen insbesondere IT-Administratoren ansprechen. Windows Autopatch soll Administratoren die Arbeit erleichtern. Denn die Sicherheitsupdates für Microsoft- 365-Anwendungen wie Word, Excel, Outlook und Teams würden künftig automatisiert durchgeführt, teilt der Hersteller mit. Windows Autopatch soll Geschäftskunden mit Enterprise-E3-Abonnements voraussichtlich ab kommendem Juli zur Verfügung stehen. Remotehilfe ist ein Add-on für die Software für Mobile Device Management Intune. Der Dienst soll es Mitarbeitenden im Support ermöglichen, eine sichere Remoteverbindung mit dem Gerät herzustellen. Das Add-on hat laut Microsoft eine rollenbasierte Zugriffskontrolle. Administratoren könnten somit kontrollieren, wer wem helfen darf und was Helpdesk-Mitarbeitende auf einem bestimmten Gerät tun dürfen. Admins sollen zudem mehr Möglichkeiten erhalten, um temporäre Zugriffsrechte zu verwalten. Zu diesem Bild: Tyler Franta / Unsplash Zweck automatisiert der Hersteller bestimmte Verfahren des Identitäts- und Zugriffsmanagements. IT-Administratoren könnten demnächst Regeln definieren, um Standardbenutzer vorübergehend zu befähigen, bestimmte Admin-Aufgaben zu erledigen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Google kündigt Updates für Meet und Spaces an yzu. Google Workspace erhält eine Reihe von Updates. Sie sollen gemäss Google dabei helfen, die Zusammenarbeit von grossen Teams zu verbessern. Die Neuerungen erscheinen in den nächsten Wochen. Neues für Google Meet Nutzende von Docs, Slides oder Sheets haben bald die Möglichkeit, die Videokonferenzlösung Meet direkt im entsprechenden Dokument zu starten. Nutzerinnen und Nutzer sollen an einem Dokument arbeiten und sich gleichzeitig austauschen können. Meet soll auch einen Bild-in-Bild-Modus bekommen. Dieses Feature ist zunächst nur im Chrome-Browser verfügbar und erlaubt es, eine Videokonferenz in einem kleinen Fenster im Vordergrund zu behalten, auch wenn man den Browsertab wechselt. Im Verlauf dieses Jahres soll es zudem möglich sein, innerhalb eines Meet-Liverstreams die «Fragen und Antworten»-Funktion sowie Umfrage-Features zu nutzen. Teilnehmerzahl eines Teams auf 8000 erhöht. In Zukunft soll es gar möglich sein, bis zu 50 000 User in einem Space zu haben. Ebenfalls in Planung ist die sogenannte «Inline Threading»-Funktion in Spaces. Damit soll man direkt auf Chatnachrichten antworten und so ein Nebengespräch führen können, an dem nur ausgewählte Userinnen und User beteiligt sind. Google Meet und Spaces bekommen in den kommenden Wochen Updates. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Mehr Platz für Spaces Künftig sollen auch sehr grosse Teams den Gruppenmessenger Spaces nutzen können. Dazu wird die maximale www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2022

48 Products Neuheiten Nvidias Omniverse geht in die Cloud und erhält KI-gestützte Tools Nvidia hat eine Reihe von neuen Features für seine Omniverse-Plattform angekündigt. Dazu gehört der Zugriff auf 3-D- Welten über die Cloud, um die Zusammenarbeit zwischen Gestalterinnen und Gestaltern sowie ihren nicht-technischen Mitarbeitenden zu ermöglichen. Autor: Yannick Chavanne; Übersetzung: Rouven Felix Ein Jahr nach der Enthüllung von Omniverse hat Nvidia neue Anwendungen rund um die Plattform angekündigt. Sie dient der Schaffung von 3-D-Welten sowie digitalen Zwillingen und soll ein Ökosystem sowie Werkzeug für alle sein, die sich mit den Möglichkeiten des Metaversums beschäftigen. Anlässlich seiner jährlichen GTC-Konferenz legte Nvidia mit der Einführung seiner Dienstleistungssuite Omniverse Cloud den Schwerpunkt insbesondere auf die Zusammenarbeit. Das Nucleus-Cloud-Tool ermögliche es Designern, Künstlerinnen und Kreativen, von überall aus auf 3-D-Szenen zuzugreifen, betont der Anbieter. Dafür müssen neuerdings keine riesigen Datensätze mehr übertragen werden. Die Szenen können kollaborativ und in Echtzeit bearbeitet werden. Zusätzlich haben mit der View-Anwendung auch Nicht-Techniker die Möglichkeit, in Omniverse erstellte Szenen zu streamen, selbst wenn sie nicht über ein System (Server, Laptop oder PC) mit der leistungsstarken Nvidia-RTX-Grafik-Engine (Voraussetzung für den Betrieb von Omniverse) verfügen. Wie das funktioniert, zeigte Nvidia anhand des Anwendungsfalls eines Architekturbüros. Die technischen Designer testeten verschiedene Beleuchtungen einer Terrasse in einer 3-D-Simulation und konnten die Meinung einer Kollegin einholen, die das Rendering durch einfaches Klicken auf einen Link sah. Nucleus Cloud ist auf Anfrage als Early Access zugänglich, befindet sich aber wie die gesamte Sammlung von Omniverse-Cloud-Diensten noch in der Entwicklung, wie Nvidia mitteilt. Mit dem Nucleus-Cloud-Tool können Designerinnen und Künstler von überall aus auf 3-D- Szenen zugreifen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Zunehmende Unterstützung durch KI Zudem wird Omniverse um die Funktion Turntable erweitert. Diese Funktion platziert eine interaktive Szene auf einem virtuellen Drehtisch, um zu sehen, wie sich realistische Lichtverhältnisse in Echtzeit auf die Szene auswirken. Zeitgleich können die Creators mit den Werkzeugen Teleport und Waypoints durch ihre Szenen wandern und deren interaktive Ansichten vordefinieren. Audio2Face ist eine weitere KI-basierte Anwendung. Mit ihrer Hilfe können Entwickler und Entwicklerinnen virtueller Figuren aus einer einfachen Audiodatei eine hochwertige und realistische Gesichtsanimation erzeugen. Darüber hinaus verspricht eine KI-gestützte Suchfunktion, ein Element im Assetkatalog einfach durch Beschreibung oder über Bilder zu finden. Verbunden mit industriellen Anwendungen Neben den eigenen Neuerungen bietet Nvidia im Omniverse auch Anwendungen von Drittanbietern an: insbesondere Software für die digitale Automatisierung und digitale Zwillinge. Bentley Systems, ein Anbieter von Software für die Infrastrukturentwicklung, hat die Lösung LumenRT angekündigt. Diese bietet eine physikalisch genaue Echtzeitvisualisierung im industriellen Massstab, wie der Anbieter in einer Mitteilung schreibt. Des Weiteren hat Ipolog, ein Entwickler von Fabrik-, Logistik- und Planungssoftware, drei neue Verbindungen zum Nvidia Omniverse veröffentlicht. Die Omniverse-Plattform wird in Verbindung mit Industrietechnologien bereits in verschiedenen Branchen eingesetzt. BMW enthüllte 2021 den fotorealistischen digitalen Zwilling seiner zukünftigen Fabrik. An der Konferenz 2022 stellte Nvidia weitere Beispiele vor: Amazon schuf digitale Zwillinge seiner mit Roboteranlagen gespickten Lagerhäuser und Pepsico plant die Verwendung von digitalen Zwillingen in seinen Vertriebszentren. Damit sollen die Lieferkette optimiert und der Energieverbrauch gesenkt werden. 05 / 2022 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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