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Netzwoche 06/2017

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56 Service

56 Service Verbandsnachrichten ASUT Smarte Netze für eine smarte Schweiz Auch 2017 setzt sich Asut, der Schweizerische Verband der Telekommunikation, intensiv mit der digitalen Transformation auseinander. Dahinter steht der Wille, gemeinsam mit seinen Mitgliedern dafür zu sorgen, dass die Schweiz die Chancen dieser bahnbrechenden Entwicklung packen kann. Asut, der Schweizerische Verband der Telekommunikation, repräsentiert die Telekommunikations branche und sämtliche Wirtschaftszweige sind in ihm vertreten. Die Schweiz soll sich durch fairen, freien und dynamischen Wettbewerb als Land mit dem weltbesten Kommunikationsnetz und mit First-Class-Services positionieren, durch resiliente Systeme und smarte Infrastrukturen differenzieren und als ein auf die digitale Gesellschaft und Wirtschaft zugeschnittener Bildungs- und Forschungsplatz etablieren. www. asut.ch DER AUTOR Peter Grütter Präsident, Asut Asut veranstaltet die jährliche Konferenz «Swiss Telecommunication Summit», die zu den Highlights der ICT-Branche gehört und bereits zum 43. Mal durchgeführt wird. Zudem ein Herbst-Kolloquium, das Teilnehmende aus Branche, Behörden und Hochschulen zu aktuellen Themen versammelt und eine ganze Anzahl weiterer regelmäs siger Anlässe, die den fachlichen Austausch mit Networking verbinden. 12 Fachgremien mit über 320 Experten, die branchenrelevante Themen bearbeiten, Hilfestellung in Form von Leitfäden geben und mit fundierten Stellungnahmen dazu beitragen, dass die Anliegen von Asut und seiner Mitglieder auch von der Politik wahr- und Ernst genommen werden. Zahlen gefällig? 2016 nahmen an den verschiedenen Asut-Veranstaltungen rund 1800 Personen teil. Dazu kommen 25 Newsletter, 8 Asut-Bulletins und 13 Medienmitteilungen, eine neue, von Salt, Sunrise, Swisscom und UPC unterzeichnete Brancheninitiative für den Jugendmedienschutz, ein Praxisleitfaden zum Thema «Smart Energy», auf den sich das Bundesamt für Energie (BFE) künftig beziehen wird, ein Leitfaden zur All-IP-Migration sowie Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzesrevisionen. Mit der Bildung eines weiteren Fachgremiums zum Thema «Digital Industry» steigt die Anzahl der regelmässig tagenden Fachgremien auf insgesamt 12. Das Engagement zu Smart-Energy und intelligenter Mobilität wiederum führte zu direkten Gesprächen mit Vertretern aus dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und aufgrund der Aktivitäten im Datacenter-Bereich wurde Asut von Energie Schweiz mit der Konzeption einer Stromeffizienzkampagne für Rechenzentren beauftragt. In Zentrum diverser Gespräche mit zuständigen Behörden und Mitgliedern von National- und Ständerat standen zudem die Auswirkungen von Gesetzen und Verordnungen, wie dem Bundesgesetz über Geldspiele, der Umsetzung des BÜPF und des Nachrichtendienstgesetzes oder bessere Rahmenbedingungen für den Mobilfunk. Dass Asut, der Schweizerische Telekommunikationsverband, in den letzten Jahren so viel Fahrt aufgenommen hat, kommt nicht von ungefähr: Die Digitalisierung greift auf immer mehr Bereiche unserer Gesellschaft und Wirtschaft über, und die Kommunikationsinfrastrukturen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Vernetzung und Digitalisierung von Maschinen, Geräten, Fahrzeugen und Systemen setzen die Kooperation von Branchen voraus, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Diese Entwicklung spiegelt sich nicht nur in der Vielfältigkeit der Mitglieder von Asut wieder – Banken und Versicherungen, Industriebetriebe, Detailhändler, Telkos, IT-Unternehmen, Netzwerkanbieter und Dienstleister gehören inzwischen ebenso dazu wie Universitäten und Behörden. Es zeigt sich auch in einer steigenden Zahl von Partnerschaften mit Organisationen aus verschiedenen Anwenderbranchen, etwa mit der schweizerischen Verkehrstelematik- Plattform its-ch, mit der Initiative Industrie 2025, die die digitale Transformation in der Schweizer Industrie unterstützt, mit Avenir Mobilité, der Dialog-Plattform für intelligenten Verkehr, oder der Plattform digital.swiss. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern setzt sich Asut dafür ein, optimale politische, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Schweiz die digitale Transformation mit guten Karten angehen kann. Wesentliche Standortfaktoren in dieser Hinsicht sind die kluge Implementierung von smarten Technologien und intelligente, widerstandskräftige und zukunftsfähige Netze – und zwar im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. 06 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Service Verbandsnachrichten 57 «Homo digitalis – der Mensch in der digitalen Wirtschaft» Swiss Telecommunication Summit: Das 43. Asut-Seminar findet am 29. Juni 2017 im Kursaal Bern statt. CEOs führender Unternehmen, Politiker und Direktoren aus der Verwaltung diskutieren über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und auf das Privatleben. Autor: Peter Grütter, Präsident, Asut Welchen Platz nimmt der Mensch ein in einer zunehmend digitalisierten Welt, in der immer mehr Aufgaben immer lernfähigeren Systemen überlassen werden können? Wie verändern sich Arbeit, Konsum, Freizeit und das gesellschaftliche Zusammenleben, und was ist zu tun, damit die Entwicklung mehr Gewinner als Verlierer hervorbringt? Mit solchen Fragen setzt sich Asut 2017 unter dem Jahresmotto «Homo digitalis» vertieft auseinander. Eigentlich wissen wir es schon lange: Eine erfolgreiche digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist nicht nur das Resultat neuer Technologien, smarter Geräte oder intelligenter Algorithmen. All das braucht es natürlich auch und noch viel mehr, wie Bildung, Forschung oder Unternehmertum. Der zentrale Erfolgsfaktor ist jedoch der Mensch, sind Arbeitnehmende, Bürgerinnen und Bürger oder Konsumentinnen und Konsumenten. Sie stehen im Zentrum der digitalen Transformation und müssen sich in einer rasch wandelnden Welt immer wieder neu orientieren. Dies erfordert Zuversicht, Offenheit, Veränderungsbereitschaft und eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für diesen fundamentalen Wandel im Arbeitsalltag und Privatleben. Die aktuellen Debatten über Datenschutz und Privatsphäre, über die Zukunft der Arbeit oder über die Besteuerung von Robotern in der Industrie zeigen deutlich, dass wichtige Fragen noch nicht beantwortet sind. Aber wie verändern sich nun die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und zwischen den Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Ressourcen? Welche Erwartungen und Sorgen müssen die Protagonisten der Digitalisierung adressieren, damit die Bevölkerung und die Politik den Wandel mittragen können? Brauchen wir gar einen neuen digitalen Gesellschaftsvertrag? Am Swiss Telecommunication Summit 2017 werden CEOs führender Unternehmen, Direktoren von Bundesämtern und Politiker diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und kontrovers diskutieren. Zudem bietet die Veranstaltung einen idealen Rahmen für Gespräche und Kontakte mit Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie mit Branchenvertretern und Kunden. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://events.asut.ch Swiss Telecommunication Summit: Das 43. Asut-Seminar 08:30 – 09:15 Uhr Empfang 09:15 – 09:30 Uhr Begrüssung Peter Grütter, Präsident Asut 09:30 – 10:00 Uhr «The skills imperative: Die Arbeit von morgen und die Wichtigkeit der Kompetenzen» Alain Dehaze, CEO, The Adecco Group 10:00 – 10:30 Uhr «Und wo bleibt der Kunde in der Digitalisierung?» Hansueli Loosli, Präsident, Verwaltungsräte Swisscom AG und Coop-Gruppe «Der Mensch im Mittelpunkt der sicherheitsrelevanten Herausforderungen in der 10:30 – 11:00 Uhr digitalisierten Gesellschaft» Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher, Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS 11:00 – 11:30 Uhr Pause & Networking 11:30 – 12:00 Uhr 12:00 – 12:40 Uhr «Kundennähe als Geschäftsgrundlage» Dr. Patrik Gisel, Vorsitzender Geschäftsleitung, Raiffeisen Schweiz «Roboter, Big-Data, gläserner Kunde – Wie viel Digitalisierung erträgt der Mensch?» Christoph Brand, Head of Classifieds & Marketplaces, Tamedia AG André Golliez, Präsident, Opendata.ch Dr. Marianne Janik, General Manager, Microsoft Schweiz GmbH Dr. Adrian Lobsiger, Eidg. Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Martin Schneider, CEO, Admeira 12:40 – 14:15 Uhr Lunch & Networking 14:15 – 14:35 Uhr 14:35 – 15:00 Uhr 15:00 – 15:25 Uhr 15:25 – 15:50 Uhr 15:50 – 16:30 Uhr «Die Zukunft des Menschen» Dr. Ludwig Hasler, Publizist, Philosoph und Physiker «6 Elements for Cyber Security» John Suffolk, President and Global Cyber Security & Privacy Officer, Huawei Technologies Co., Ltd. «Digitalpolitik in der Schweiz – nachhaltig in die Zukunft» Philipp Metzger, Direktor, Bundesamt für Kommunikation Bakom «From code to culture - Warum die datenbasierte Wirtschaft mehr Menschenverstand braucht» Dr. Stephan Sigrist, Gründer und Leiter, Think Tank W.I.R.E «Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft – Welche Rolle spielt die Politik?» Thomas Aeschi, Nationalrat und Vizepräsident, SVP Schweiz Petra Gössi, Nationalrätin und Präsidentin, FDP.Die Liberalen Christian Levrat, Ständerat und Parteipräsident, SP Schweiz Dr. Gerhard Pfister, Nationalrat und Parteipräsident, CVP Schweiz Schlusswort Peter Grütter, Präsident, Asut Apéro & Networking www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2017

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