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Netzwoche 06/2017

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62 Bild: iStcok, Freepik

62 Bild: iStcok, Freepik Bild: iStock, Freepik Teurer Abschuss cgr. Drohen werden häufig als die neuen «Ratten der Lüfte» bezeichnet. Der eine oder andere möchte sie wohl gerne vom Himmel holen. Dazu bieten sich etwa Steine oder Besen für tief fliegende Drohnen oder auch Schrotflinten für etwas weiter entfernte Flugobjekte an. Weniger zu empfehlen sind jedoch Raketen, wie Cnet berichtet. Bei einem Vortrag sagte US-General David Perkins, dass ein nicht näher genannter Nato-Verbündeter eine 200 US-Dollar teure Drohne mit einer Patriot-Luftabwehrrakete vom Himmel geholt habe. Kostenpunkt: rund 3,4 Millionen Dollar. Dies ist ein recht ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis für das Militär. Etwa 17 000 Dollar zu 1 Dollar. Wenn jede Drohne künftig mit einer Patriot-Rakete abgeschossen werden sollte, könnte es recht schnell ins Geld gehen. LTE-Hotspots auf dem Mond cka. Das LTE-Netz in der Schweiz ist noch immer nicht flächendeckend verfügbar. Aktuell könnten 98 Prozent der Schweizer Bevölkerung den Mobilfunkstandard der vierten Generation nutzen, schreibt Swisscom auf seiner Website. In Deutschland steckt man die Ziele jedoch bereits höher! Ein Berliner Start-up will nicht etwa ganz Deutschland mit LTE versorgen. Nein, das Jungunternehmen namens Part Time Scientists will den Standard auf dem Mond etablieren. 2018 soll das Netzwerk bereits funken, wie «Der Standard» berichtet. Das lunare LTE-Netz soll die Kommunikation zwischen Landemodul, Mond-Rover und der Erde gewährleisten. Im Vergleich zur bisherigen Übertragungstechnik benötige LTE viel weniger Energie, wodurch die Fahrzeuge länger betrieben werden könnten, heisst es in dem Bericht. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Guetzli von Google Autoren: Coen Kaat und Christoph Grau cgr. Dass die Entwickler von Google auf Süssigkeiten stehen, kann man an den Android-Versionen leicht ersehen. Von Marshmallow über Lollipop bis zu Kitkat findet sich allerlei Süsses in den Namen. Googles neuester Streich ist ein Programm, das die Komprimierung von JPG-Dateien noch verlustfreier machen soll. Es heisst ganz schweizerisch «Guetzli». Ob hier eine Exilschweizer Entwicklerfraktion oder gar Urs Hölzle seine Finger im Spiel hatte, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall freut sich die Redaktion auf weitere Namen von Schweizer Süssspeisen für Google-Produkte. Hier einige Vorschläge: Rüblikuchen, Luxemburgerli, Biberli, Mandelfisch, Magenbrot oder Bündner Nusstorte. Entschädigung für Schnüffel-Vibrator cgr. Vor etwa einem Jahr hat die Redaktion an dieser Stelle bereits einmal über den smarten Vibrator «We-Vibe» berichtet. Die zum Sexspielzeug mitgelieferte App «We-Connect» sendete ohne Wissen des Kunden Daten an den Hersteller. In den USA kam es daraufhin zu einem Rechtsstreit. Wie das Magazin «Fortune» berichtet, wurden die Kläger nun fürstlich entschädigt. Rund 10 000 US-Dollar wurde den Betroffenen vom Hersteller Standard Innovation zugesprochen. Die Entschädigung erhalten aber nur die Nutzer, die sich mit Namen, E-Mail- Adresse und Telefonnummer registriert hatten. Alle anderen Nutzer können das Gerät zurückgeben und erhalten den Kaufpreis von rund 200 Dollar erstattet, wie es weiter heisst. Entschädigung erhalten bisher jedoch nur Kunden in Kanada. 3 – 2 – 1 – meins … Ein Schnäppchen für 11,7 Millionen Franken cka. Das chinesische Internetauktionshaus Taobao, das zur Alibaba- Gruppe gehört, wird oft als eine Mischung zwischen Ebay und Amazon beschrieben. Nun hat das Portal seine westlichen Pendants vollends in den Schatten gestellt. Ein eifriger Bieter tauschte Taler gegen Tanker. Für 81 Millionen Yuan, rund 11,7 Millionen Franken, wechselte der Öltanker Varada Blessing den Besitzer. Insgesamt zog das Inserat 33 000 Besucher und 19 Gebote von 6 Bietern an. Verkauft wurde das Schiff vom Guangzhou Maritime Court. Nach einem Seerechtsstreit war das Schiff beschlagnahmt worden. Vermutlich erfolgt die Zustellung nun per Seefracht. Bild: Freepik Bild: Shutterstock, Freepik Bild: iStock 06 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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