Aufrufe
vor 1 Jahr

Netzwoche 06/2020

26 People Live « Als

26 People Live « Als Wissenschaftler und Innovator Barrieren zu überwinden, schaue ich als meine grösste Leistung an. » Alessandro Curioni, Direktor, IBM Research Labs Zürich entsprechende Normen, geeignete Strassen und neue Regeln zu schaffen. Aus welchen Bereichen sollten wir KI heraushalten? KI hilft uns, bessere Entscheidungen zu treffen – in jedem Beruf und jedem Business; und das liegt daran, dass KI mehr Wissen verarbeiten kann. Es geht aber immer darum, dass Menschen und Maschinen zusammenarbeiten. Wenn ich einen Menschen, der eine Entscheidung fällen muss, mit mehr objektivem Wissen versorge, ist das für mich immer gut, egal worum es geht. Umgekehrt gesprochen finde ich, dass es schlecht wäre, die Quelle objektiven Wissens von irgendwem fernzuhalten. Aber mir ist dieser Grundsatz wichtig, dass es immer um den Menschen plus die Maschine gehen muss. Es sollte nie die Maschine alleine sein. Maschinen werden nie Entscheidungen für Menschen treffen, es werden immer auch Menschen involviert sein. Kritiker warnen vor zu kompetenter KI und sagen, wir verstehen sie zu wenig. Was sagen Sie denen? Bei der Frage würde ich zunächst klären wollen, was gemeint ist mit: «Wir verstehen KI zu wenig». Verstehen ist ein sehr menschliches Konzept, kein maschinelles. Die Maschine kann eine grosse Menge Daten und Informationen zusammenbringen. Verstehen geht einen Schritt darüber hinaus. Wagen Sie noch einen persönlichen Ausblick? Wo stehen Sie in zehn Jahren? Ich bin immer getrieben von Herausforderungen. Und die Herausforderung, die mich zurzeit antreibt, ist die, den Einfluss des wundervollen Ortes, an dem ich arbeiten darf, weiter zu vergrössern. Die Mitarbeiter hier werden uns als IBM und der ganzen Welt helfen, die KI gerade für kommerzielle Anwendungen voranzubringen. Es wird sich auf alle auswirken. Wir gehen durch diese Revolution. Und ich will helfen, dass sie Realität wird. Wie sorgen Sie im Unternehmen für Transparenz? Wir haben eine interne Richtlinie, die dazu aufruft. Wir versprechen, dass die Daten dem Produzenten gehören. Wenn wir ein Modell auf Daten anwenden, versprechen wir, dass das Modell wirklich nur den festgelegten Zweck erfüllt und nichts anderes. Wir haben uns spezifisch für dieses Vorgehen entschieden, weil wir es für notwendig halten, um Vertrauen herzustellen. Wenn wir von Veränderungen sprechen, ist auch immer Nachhaltigkeit ein Thema. Kann uns KI hier etwas bieten? Künstliche Intelligenz wird nicht nur in der Business-Welt vieles leisten, sondern auch dazu beitragen, Probleme unserer Gesellschaft nachhaltig zu lösen. Wenn wir nachhaltiges Wachstum wollen, müssen wir alte Probleme in einer neuen, ganzheitlichen Weise anpacken. Probleme lassen sich nicht als Silos nachhaltig lösen. Vielmehr werden dadurch viele neue Probleme geschaffen. Ich glaube, dass uns KI dabei helfen wird, wirkliches, nachhaltiges Wachstum zu erleben. 06 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Umfassende E-Mail-Sicherheit auf höchstem Niveau Umfassende E-Mail-Sicherheit muss mehr bieten als Anti-Spam und Anti-Virus. Das Secure E-Mail Gateway (SEG) Forti- Mail kombiniert modernste Bedrohungsabwehr und Datenschutz. Die FortiMail-Lösung lässt sich nahtlos mit Office 365 integrieren und ist in verschiedenen Varianten (physisch, virtuell oder als SaaS-Dienst aus der FortiCloud) erhältlich. E-Mail-Sicherheit ist in Organisationen jeder Grösse entscheidend, denn E-Mails sind für Cyberkriminelle der meistgenutzte Angriffsvektor. Wie der «2019 Data Breach Investigations Report» von Verizon zeigt, sind 32 Prozent der Datenlecks auf Phishing zurückzuführen, und sage und schreibe 94 Prozent der Malware kommt via E-Mail ins Unternehmensnetz. Dies gilt sowohl für allgemein ausgerichtete Attacken als auch für gezielte Angriffe auf einzelne Mitarbeitende. Eine sichere und zuverlässige E-Mail- Kommunikation ist heute geschäftskritisch. Deshalb muss sichergestellt werden, dass durch ein Fehlverhalten einer einzelnen Person nicht ein ganzes Unternehmen lahmgelegt wird. Gerade im Hinblick auf die immer raffinierteren Angriffsmethoden genügt ein E-Mail-Sicherheitsdispositiv, das einzig auf signaturbasierter Malware-Erkennung und klassischem Anti-Spam fusst, nicht mehr. Immer häufiger werden cloudbasierte E-Mail-Dienste evaluiert – Stichwort Office 365 oder der Mail-Service von Googles G-Suite. Die Marktforscher von Gartner rechnen damit, dass 2021 rund 70 Prozent der Unternehmen auf solche Angebote setzen. Eine E-Mail-Security-Lösung muss demnach zwingend auch mit Cloud-Office-Lösungen interagieren können. Ausgezeichnete E-Mail-Sicherheit für Ihr Unternehmen Die E-Mail-Security-Lösung FortiMail von Fortinet beinhaltet einerseits die klas sischen Sicherheitsfunktionen Anti- Mal ware und Anti-Spam – andererseits Datenschutzfunktionen wie identitätsbasierte E-Mail-Verschlüsselung, Archivierung und Schutz vor Datenverlust (DLP). Dazu kommen mehrere fortgeschrittene Das Secure E-Mail Gateway (SEG) von Fortinet steht für höchste E-Mail-Sicherheit. Threat-Prevention-Technologien. In der Gesamtheit gewährleisten diese Leistungsmerkmale einen E-Mail-Verkehr auf höchstem Sicherheitsniveau. Eine effektive Bedrohungsabwehr beginnt mit der Erkennung von falschen Absender-Identitäten (Impersonation and Cousin Domain Detection). Dabei handelt es sich um E-Mails, die vermeintlich von einem bekannten Absender kommen. Sie werden häufig für gezielte Angriffe genutzt. Sandboxing, oft als Cloud-Service eingebunden, prüft verdächtige Anhänge und Links in einer abgeschotteten virtuellen Umgebung und verhindert bei böswilligem Verhalten die Auslieferung an den Empfänger. Mit der Funktion Virus Outbreak Protection wird das Infektionsrisiko, das durch die zeitlich versetzten Signatur-Update-Zyklen entsteht, weiter verringert. Sensoren auf der ganzen Welt sehen pro Minute Millionen von Abfragen zu E-Mails/URLs und Anhängen – gute und schlechte, bekannte und unbekannte. Fortinet nutzt dabei maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Muster aus Abfragen zu erkennen, gleicht diese Informationen mit Allianz-Partnern ab und erstellt daraus Datei-Hash-/URL- Reputations-Listen. So können neue Bedrohungen frühzeitig identifiziert und Ausbrüche eingedämmt oder verhindert werden. Eine weitere wichtige Sicherheitsfunktion ist Content Disarm & Reconstruction: Aus den empfangenen E-Mails/ Anhängen wird sämtlicher aktiver Code, wie etwa Office-Makros, regelbasiert entfernt. Der Nutzer erhält eine gesäuberte Version der Dokumente, die er sicher betrachten und bearbeiten kann. Zusätzlichen Schutz bietet Click Protect: Beim Lesen einer E-Mail werden enthaltene Links in Echtzeit per Reputationsabfrage geprüft und im Fall von fragwürdigen Destinationen blockiert. Fortinet bietet die FortiMail-Lösung in verschiedenen Formfaktoren an. Es stehen sowohl physische als auch virtuelle Maschinen für den Einsatz in der Private und Public Cloud zur Verfügung. Als dritte Option steht die E-Mail-Lösung auch als SaaS-Dienst zur Verfügung: FortiMail Cloud eignet sich dank eines attraktiven Lizenzmodells und fixen Kosten pro Nutzer und Monat ausgezeichnet für KMUs. Gut Freund mit Office 365 In der neuen Version 6.4 versteht sich FortiMail bestens mit Office 365. Dabei kann FortiMail off-path implementiert werden und nutzt für die Integration das native API von Exchange Online. So können bereits zugestellte, schädliche E-Mails aus dem Postfach entfernt werden (Post-Delivery Clawback). FortiMail: die Highlights • Ausgezeichnete Anti-Spam- und Anti-Phishing-Erkennung • Zertifiziert durch unabhängige Prüflabore (SE Labs, ICSA, NSS Labs, Virus Bulletin) • Erweiterter Schutz vor gezielten Attacken • API-basierte Integration mit Office 365 • In verschiedenen Varianten erhältlich (physisch, virtuell oder als SaaS- Dienst) • Das Secure E-Mail Gateway (SEG) von Fortinet steht für höchste E-Mail- Sicherheit BOLL Engineering AG Jurastrasse 58 5430 Wettingen Tel. 056 437 60 60 info@boll.ch www.boll.ch

Archiv

Specials