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Netzwoche 06/2020

36 Management & Career

36 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH «Swiss TecLadies» will Mädchen für IT begeistern cwa. Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW führt zum zweiten Mal das Programm «Swiss TecLadies» durch. Damit sollen begabte Mädchen im Rahmen eines neunmonatigen Mentoring-Programms die Vielfalt technischer Themenfelder kennenlernen, heisst es in einer Mitteilung. Um sich für das Mentoring- Programm zu qualifizieren, können interessierte Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren eine Online-Challenge absolvieren. Die Challenge dauert vom 15. März bis 10. Juni 2020. Rund 60 junge Frauen sollen für das Programm angenommen werden. Arbeitswelten-Konferenz auf September verschoben osc. Swiss-ICT hat die Arbeitswelten-Konferenz aufgrund der aktuellen Lage rund um die Verbreitung des Coronavirus verschoben. Wie es auf der Webseite des Events heisst, ist der neue Termin der 10. September 2020. Zuvor sollte die vierte Arbeitswelten-Konferenz am 26. März 2020 stattfinden. Die geplanten Konferenzthemen sind New Work, Lernen und Kultur. Start-up-Finanzierung in der Coronakrise sma. KMUs sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Coronabedingten Liquiditätsengpässen bekommen, wie der Bundesrat am 25. März beschloss. Betroffene Unternehmen können Überbrückungskredite im Umfang von höchstens 10 Prozent ihres Jahresumsatzes bis maximal 20 Millionen Franken von ihren jeweiligen Banken beantragen. Bei Startups orientiert sich die Höhe des Kredits an einer Schätzung des Umsatzes. Kredite bis zu 500 000 Franken werden unbürokratisch ausbezahlt und zu 100 Prozent vom Bund abgesichert. Der Zinssatz beträgt 0 Prozent. Unis und ETHs stellen um auf digitale Lehre Das Gebäude der ETH Zürich. Bild: Denis Linine / iStock osc. Die Schweiz hat einen neuen Verband für Start-ups. Er heisst «Swiss Entrepreneurs & Startup Association» (SWESA) und präsentiert sich als Schnittstelle zwischen Start-ups und dem Schweizer Parlament. Initiiert wurde er von der Swiss Entrepreneurs Foundation, die gleichzeitig die Geschäftsführung übernimmt, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Vorstand sitzen Vertreter der Medtechs Ava und Lunaphore Technologies, des Schuhproduzenten On Running sowie der Anwaltskanzlei Kellerhals Carrard. Der Fokus des Verbands liege auf den spezifischen Herausforderungen von innovativen KMUs und technologiebasierten Start-ups. Die Anliegen seiner Mitglieder werde man in erster Linie über die Parlamentarische Gruppe «Start-ups und Unternehmertum» im Parlament einbringen, schreibt die SWESA weiter. Man wolle aber auch mit jor. Der Bundesrat hat am 13. März beschlossen, dass der Präsenzunterricht an allen Schweizer Hochschulen bis zum 4. April 2020 ausgesetzt wird. Die ETH Zürich stellt den Unterricht in den Hörsälen bis Ende Frühlingssemester ein, also bis zum 29. Mai. Derweil werde die Digitalisierung der Lehrveranstaltungen weiter ausgebaut, teilt die ETH Zürich mit. Ziel sei es, den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten, sodass möglichst alle Studierenden das Semester regulär abschliessen könnten und kein Semester verlieren. Für die Prüfungssession arbeite man an Lösungen, die der speziellen Situation Rechnung tragen. Der Zutritt zu allen ETH-Gebäuden ist bis auf wenige Ausnahmen einzig Mitarbeitenden und Doktorierenden der ETH Zürich erlaubt. Forschung und Administration laufen weiter Auch die Universität Zürich will die Lehrveranstaltungen bis auf Weiteres kontaktfrei durchführen. Seit dem 16. März gibt es keine Präsenzveranstaltungen mehr. Wie die UZH mitteilt, hat sie in den vergangenen Tagen «mit Hochdruck die Onlinelehre ausgebaut, damit die Studierenden den Lernstoff von zuhause aus aufarbeiten können». Die digitalen Lehrangebote würden laufend erweitert. Die Gebäude der UZH bleiben bis auf Weiteres offen. Die Forschung und der administrative Betrieb laufen weiter – dasselbe gilt auch für die beiden ETHs. Sämtliche Veranstaltungen ausserhalb der Lehre und Forschung sind hingegen abgesagt oder müssen kontaktfrei durchgeführt werden, wie es in der Mitteilung der Uni Zürich heisst. Die Bibliotheken werden für die Öffentlichkeit geschlossen. Für UZH-Angehörige bleibt der Zugang zu den Medien allerdings weiterhin gewährleistet. Nur so könne weiter studiert und geforscht werden, teilt die Uni Zürich mit. Neuer Start-up-Verband für die Schweiz dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zusammenarbeiten und sich an Vernehmlassungsverfahren beteiligen. Die Mitglieder sollen derweil einfach, übersichtlich und zeitnah über die Aktivitäten informiert werden, schreibt der Verband in der Mitteilung. Noch hat der Verband keinen Internetauftritt. Unternehmer, die sich für eine SWE- SA-Mitgliedschaft interessieren, können sich über ein externes Formular registrieren. SWESA ist nicht der erste Start-up-Verband. Im Frühling 2016 stieg die «Swiss Startup Association» in den Ring. Die parlamentarische Gruppe «Start-ups und Unternehmertum» wurde von Swico-Chefin Judith Bellaiche (GLP) und Unternehmensgründer Andri Silberschmidt (FDP) gegründet. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 06 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Hintergrund 37 Produktiv im Homeoffice – so geht’s Die Arbeit zuhause bringt andere Ansprüche mit sich als die Arbeit im Büro. Im Homeoffice lauern allerlei Ablenkungen. Aber nicht nur externe Faktoren beeinflussen den Workflow in den heimischen vier Wänden. Sechs Tipps können helfen, auch zuhause produktiv zu arbeiten. Autor: Kevin Fischer Bild: Carl Heyerdahl / Unsplash.com Diese Matrix werde in vier Quadrate eingeteilt. Wie in einem Koordinatensystem enthalten die Achsen Werte. Links werde die Wichtigkeit, unten die Dringlichkeit gemessen. So ergeben sich vier Kombinationsmöglichkeiten, die die Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit einordnen. Eine weitere Produktivitätsmethode sei die «Eat the Frog»-Methode: Beginne mit der unangenehmsten Aufgabe zuerst. Auch das «Pareto»-Prinzip könne verfolgt werden, indem zuerst die Aufgabe erledigt werde, die den grössten Einfluss auf den Unternehmenserfolg habe. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Aufgrund der Coronavirus-Pandemie arbeiten nun viele Menschen im Homeoffice. Diese Art des Arbeitens ist für viele noch ungewohnt. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie der Workflow auch in den heimischen vier Wänden funktioniert. Kleidung wie im Büro Homeoffice verführt dazu, schlicht im Schlafanzug oder der Jogginghose zu arbeiten. Aber die Kleidung vermittle auch ein Gefühl. Wer sich kleide, als ob er zur Arbeit gehe, erhöhe seine Produktivität. Dafür könne man auch seinen Feierabend wieder richtig geniessen, wenn man abends wieder in bequemere Kleidung schlüpft. Arbeitsplatz sinnvoll wählen Wie «t3n» in einem Office-Guide schreibt, entscheidet die Wahl des Arbeitsplatzes oft über die Produktivität und sogar die Schlafqualität. Im Idealfall sollte dafür ein Raum umfunktioniert werden. Dabei sollte es sich möglichst nicht um das Schlafzimmer handeln. Schläft man in dem Zimmer, in dem man den ganzen Tag gearbeitet hat, könne das zu Einschlafproblemen führen. Auch sei es hilfreich, wenn die Arbeit nicht inmitten des Familienlebens stattfinde. Zeitplan erstellen Homeoffice bedeutet zahllose Ablenkungsmöglichkeiten. Mitmenschen zuhause hätten nur ein geringes Gespür dafür, ob und wie intensiv gerade gearbeitet werde. Auch Arbeitende selbst tappen in die Prokrastinationsfalle und machen noch schnell diese oder jene Hausarbeit, bevor es wieder an die eigentliche Arbeit geht. Dagegen kann ein klarer Plan helfen, der festlegt, wann gearbeitet wird, wann Pause ist und wann der Arbeitstag zu Ende geht. Dieser Plan sollte auch mit der Familie geteilt werden. Ziele klar definieren Klar gesteckte Ziele legen fest, was Mitarbeitende an einem Tag erreichen wollen und sollen. Produktivitätsmethoden wie die Eisenhower-Matrix unterstützen dabei, Aufgaben richtig zu priorisieren, wie «t3n» weiter schreibt. Störfaktoren eliminieren Ablenkungen sind im Homeoffice allgegenwärtig. Laut «t3n» können Tools wie «Rescue Time» helfen, sich vor «digitalen Zeitfressern zu schützen». Soziale Medien sollten wenigstens zeitweise blockiert werden. Mit der Familie Verhaltensregeln abzusprechen, helfe ebenfalls vor grösseren Ablenkungen. Um etwa lauter Musik von Nachbarn entgegenzuwirken, können Ohrenstöpsel oder Noise- Cancelling-Kopfhörer helfen. An- und Abwesenheiten kommunizieren Gute Kommunikation sei im Homeoffice besonders wichtig. Man sollte sich morgens und abends bei den Kollegen im Messenger an- und abmelden. So zeigen Mitarbeitende, dass sie verfügbar seien. Dasselbe gelte für Pausen oder Termine. Wer in kritischen Situationen erreichbar sein sollte, könne im Chat-Status seine Telefonnummer notieren. WICHTIGKEIT wichtig nicht wichtig DAS EISENHOWER-PRINZIP dringend Aufgabentyp A: Sofort selbst erledigen Aufgabentyp C: An kompetente Mitarbeiter delegieren DRINGLICHKEIT nicht dringend Aufgabentyp B: Terminieren und selbst erledigen Aufgabentyp D: Nicht bearbeiten (Papierkorb) www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2020

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