Aufrufe
vor 4 Jahren

Netzwoche 07/2016

  • Text
  • Unternehmen
  • Swiss
  • Netzmedien
  • Schweizer
  • Unic
  • Schweiz
  • Agentur
  • Webcode
  • Projekt
  • Punktestand

16 People Köpfe UBS

16 People Köpfe UBS VERLIERT IHREN CIO Oliver Bussmann mur. Oliver Bussmann gibt seinen Posten als UBS-CIO ab. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf ein bankinternes Memo beruft. Bussmann ist seit Juni 2013 CIO der UBS. Er habe die Modernisierung der technologischen Infrastruktur vorangetrieben, schreibt die Bank im Memo. Bussmann wechselte 2013 von SAP zur UBS. Dort war er seit 2009 als Global Chief Information Officer tätig. Vor seiner Zeit bei SAP arbeitete Bussmann neun Jahre bei der Allianz-Gruppe in verschiedenen Funktionen. Vor seinem Eintritt bei Allianz war er bei der Deutschen Bank und bei IBM tätig. Die Business School Insead zeichnete Bussmann 2012 als «European CIO of the Year» aus. RISING STAR: RICHARD BÄCHLER gcr/tjo. Atos Schweiz hat Richard Bächler verpflichtet. Seit dem 1. April ist er Head of Defense Solutions bei dem international tätigen IT-Dienstleister. In seiner neuen Rolle verantwortet Bächler laut einer Mitteilung von Atos den Ausbau des Defense- Geschäfts. Der Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee hatte bei Armasuisse lange Zeit führende Positionen inne. Im Bereich Führungs- und Aufklärungssysteme etwa betreute er als Leiter des Qualitätsmanagements nach eigenen Angaben über 100 Projekte. Durch die langjährige Erfahrung in der Leitung von Beschaffungsprojekten bei Armasuisse kenne er die Herausforderungen der Beschaffungs organisation, teilte der promovierte Naturwissenschaftler auf Anfrage mit. «In meiner neuen Funktion kann ich die militärischen Kenntnisse mit den technischen verknüpfen und die Projekte entsprechend unterstützen und steuern», sagte Bächler. Bei Atos Schweiz will er die Reorganisation des Bereichs Big Data and Security abschliessen. Ausserdem strebe er an, die Position von Atos als zuverlässigen Partner von Armasuisse zu verstärken, wie er weiter sagte. Zudem wolle er den Kontakt zu den Kunden von Atos vertiefen. Als persönliches Ziel will Bächler «den Bereich Defense Solutions so weiterentwickeln, dass Atos der Integrator und Systemlieferant der Schweizer Armee wird», sagte er abschliessend. BEYOND ICT: Claudio Hintermann, CEO, Abacus Research ERICSSON BEFÖRDERT SCHWEIZ-CHEF Claudio Hintermann hat 1985 gemeinsam mit Studienkollegen das Softwareunternehmen Abacus Research gegründet. Der 57-Jährige ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen, interessiert sich unter anderem für Literatur (Lieblingsschriftsteller Mark Twain), Architektur, Reisen und kulinarische Entdeckungen. (Quelle: Abacus Research) Interview: George Sarpong Welchen persönlichen Herausforderungen möchten Sie sich noch stellen? Unsere Software in die «digitale Ära» katapultieren. Viel haben wir schon erreicht, aber es bleibt noch ein Stück Weg zu meistern. Es gibt noch viel Potenzial, das noch nicht erschlossen ist. Auf welche Website würden Sie nicht verzichten wollen? NZZ.ch. Sie informiert mich beim ersten Espresso am Morgen, was mich am meisten interessiert. Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Es sind die wechselnden Herausforderung, die mich jeden Tag aufs Neue erwarten und die mich auf Trab halten. Wie würden Ihre Arbeitskollegen Sie beschreiben? Sicher als chaotisch, cholerisch, unrealistisch, aber vielleicht auch als menschlich? Was würde der zehnjährige Claudio Hintermann zu seinem jetzigen Ich sagen? Claudio, du bist ja immer noch ein «Träumer». Es wird vielleicht langsam Zeit, erwachsen zu werden. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Am liebsten mit Huckleberry Finn. Einfach in den Tag hinein leben, unabhängig sein, die Freiheit schrankenlos geniessen, keine Verantwortung für andere übernehmen und trotzdem ein gutes Herz bewahren. Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Unser 30-Jahr-Jubiläum, das wir vor einem Jahr mit unserer Firma feiern durften, und die Tatsache, dass die Gründer von damals immer noch dabei waren. Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht? Über meinen Sohn, der verzweifelt versuchte, mich beim Tischtennisspielen zu schlagen. Gibt es ein Land, das Sie noch bereisen möchten? Ja, Chile. Was essen oder kochen Sie gerne? Am liebsten einfache italienische Küche. Martin Bürki tjo. Ericsson hat Martin Bürki ins Europa-Management berufen. Der 48-Jährige berichtet an Valter D’Avino in London, den Leiter der Region West- und Zentraleuropa. Die Funktion als Geschäftsführer von Ericsson Schweiz wird Bürki deswegen nicht abgeben. Er ist seit Januar 2011 verantwortlich für das Schweizer Geschäft und wird es auch weiterhin bleiben. Das Schweizer Team kümmert sich unter Bürkis Leitung weiterhin um das Netzbetreiber-Business. Zusätzlich will es das Geschäft mit dem IoT in den Märkten Industrie und staatliche Kunden ausbauen. Sébastian Mock wird Bürkis Nachfolger als Vertriebsverantwortlicher für das Geschäft mit Swisscom. 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Live: Master of Swiss Web – Unic 17 «Die Post entschied sich für den progressivsten Vorschlag unseres Kreationsteams» Die neue Website der Schweizerischen Post ist das beste Schweizer Webprojekt des Jahres. Martin Eisenring, Senior Account Manager bei Unic, und Christian Hahnloser, Head of Buiness Unit, verraten im Interview, welche Hürden Unic im Projekt überwinden musste. Interview: Marcel Urech Post.ch ist Master of Swiss Web 2016. Warum brauchte die Post überhaupt eine neue Website? Martin Eisenring: Die Post wollte ihr Portal im Rahmen einer neuen Strategie zu einem zeitgemässen Kundendialog- und Verkaufskanal umbauen. Im Zentrum standen von Beginn an die Gestaltung von durchgängigen Kundenprozessen und eine verbesserte User Experience. Das soll eine höhere Konversionsrate bringen. Technisch gesehen galt es, das vormalige Content Management System (CMS) abzulösen. Es war eher ein Informationsportal und auch noch End of Life. Die Post wollte darum ein neues CMS einführen, das ihre Bedürfnisse optimal unterstützt. « Auf post.ch gab es über 25 Schnittstellen zu diversen Umsystemen mit unterschiedlichsten Komplexitätsstufen. » Christian Hahnloser, Head of Business Unit für Sitecore und Engineering Manager beim Relaunch von post.ch Wann startete das Projekt, und wie lange dauerte es? Eisenring: Unic konnte Mitte 2013 die WTO-Ausschreibung für sich entscheiden. Als die Fachanforderungen finalisiert waren, entstanden die Designkonzepte. Zuerst noch in Varianten, um anhand von User-Tests wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Diese führten wir zusammen mit unserem Partner Soultank durch. 2014 stand dann ganz im Zeichen der technischen Realisierung. Nach einer zweimonatigen «Silent-Go-live-Phase» ging das Portal Ende Mai 2015, also nach einer knapp zweijährigen Projektdauer, online. Unic war für Konzeption, Beratung, Design und Umsetzung des Front- und Backends verantwortlich. Das klingt nach einem Mammut-Projekt. Wie viele Leute arbeiteten daran? Eisenring: Insgesamt waren gegen 60 Fachexperten involviert. Die Projektdauer und der Aufwand entsprachen dabei der Planung. Das Vorhaben wurde von den beiden Programmleitern Post und Unic effizient entlang der Ziele ausgerichtet. Ein Vorteil war sicherlich, dass wir für dieses umfangreiche Projekt als Fullservice-Agentur die Gesamtverantwortung übernehmen konnten. So war von Beginn an ein nahtloses Zusammenspiel von Kreation und technischer Realisation möglich. Die Post involvierte Unic bei der prozessuale Gestaltung der Use Cases zudem frühzeitig. Somit konnten wir laufend an kunden orientierten Lösungen und Integrationen arbeiten. Unic hat die Log-in-Lösungen von post.ch, brandingnet.ch und logistikpunkt.ch vereint. Wie komplex war das? Christian Hahnloser: Ausser der Anbindung von Kundenlogin Post (KLP) bestand die Herausforderung darin, dass die Benutzerdaten für post.ch, brandingnet.ch und logisitkpunkt.ch in unterschiedlichen Systemen waren. Dabei steht für post.ch das KLP als Leadsystem im Mittelpunkt, wobei die Log-in-Daten über mehrere gesicherte Schnittstellen ausgetauscht werden. Die Integration erwies sich insofern komplex. Unic musste State-of-the-Art-Technologien wie SAML 2.0 implementieren und die Log-in- Daten synchron halten. Und dabei Prozesse wie Adressverifizierung oder berechtigungsbezogene Authentifizierung berücksichtigen. Die Log-in-Daten von brandingnet.ch und www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

Archiv

Specials