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Netzwoche 07/2016

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22 People Live: Master

22 People Live: Master of Swiss Web – Schweizerische Post «Täglich besuchen rund 60 000 Menschen das Post-Portal und rufen dabei über 240 000 Seiten auf.» Ulrich Hurni Die Jury überzeugte die gut strukturierte Informationsmenge, Effizienz und User Experience der Seite. rer Strategie. Wir legten ganz konkret sechs Entwicklungsschwerpunkte fest, die sich allesamt an der Schnittstelle zwischen der physischen und der digitalen Welt bewegen – dort, wo unsere Stärke als Systemdienstleister liegt. Nicht zuletzt beschäftigen wir auch eine der grössten ICT-Abteilungen der Schweiz und haben das Glück, sehr engagierte Mitarbeitende zu haben, welche die Post weiterbringen. Welche Haupthindernisse gab es auf dem Weg, und wie haben Sie diese überwunden? Bambauer: Grosse Unternehmen haben tendenziell komplexe Organisationen und entsprechende Entscheidungswege. Die Post hat frühzeitig in ihren verschiedenen Geschäftsbereichen Raum geschaffen für innovative und durchaus disruptive Projekte. Somit waren die Voraussetzungen gegeben für die Modernisierung der Kernleistungen und für die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit. Nachhaltig unterstützt wird dies durch die neue Abteilung «Entwicklung und Innovation», die sich mit der Entwicklung neuer Leistungen und Produkte beschäftigt, dies in gänzlich neuen Bereichen oder zur Ergänzung der Kernleistungen der Post. Setzen Sie bei der Transformation nur auf eigene Fähigkeiten, oder holen Sie sich auch Unterstützung? Bambauer: Innovation ist heute nicht mehr möglich ohne Kollaboration. Wir arbeiten sehr eng mit Start-ups und externen Partnern zusammen und stehen im regen Austausch mit unseren Kunden. Denken Sie etwa an unsere Tests mit Drohnen. Es wäre unsinnig, wenn wir hier bei null anfangen und nicht auf die Erfahrung von Partnern aufbauen würden. Welche Rolle spielen die vielen erfolgreichen Webprojekte in der digitalen Gesamtstrategie? Bambauer: Das Internet ist als Kommunikations- und Absatzkanal heute vollkommen unverzichtbar. Ein grosser Teil unserer Dienstleistungen für Geschäfts-, aber auch Privatkunden wird schon heute über das Internet gesteuert. Dieser Trend wird sich sicher fortsetzen. E-Commerce beschert uns seit mehreren Jahren steigende Paketvolumen, was die schrumpfenden Margen in diesem hart umkämpften Markt ein Stück weit abfedert. Gerade erst vor ein paar Tagen haben wir in Härkingen das einmilliardste Paket verarbeitet. Was sind Ihre nächsten grossen Projekte im Bereich Digitalisierung? Können Sie einen kurzen Einblick geben? Bambauer: Ein spannendes Feld, das wir in den nächsten Monaten genauer testen werden, ist das Internet der Dinge. Hier haben wir unlängst ein erstes Testnetz aufgebaut, um verschiedene neue Ideen zu testen. Die «LoRaWAN»-Technik bietet unzählige Möglichkeiten, wie wir unseren Kunden den Alltag vereinfachen und unsere Dienstleistungen intelligenter machen können. Aber auch die nicht mit dem Internet verbundenen Pakete werden wir im Laufe des Jahres intelligenter machen und es den Kunden ermöglichen, ihre Sendungen von überall her zu steuern. Und ansonsten: Die Ideen-Pipeline ist prall gefüllt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7595 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

23 2016 DAS GROSSE NETZWOCHE-AGENTUR-RANKING cgr. Wer konnte aufsteigen, wer verlor an Plätzen, und wer konnte seinen Rang verteidigen? Diese Antworten finden sich wie immer im grossen Netzwoche-Agentur-Ranking. Der diesjährige Best of Swiss Web Award hat für viel Bewegung in den Ranglisten gesorgt. Es gibt sogar einen neuen Spitzenreiter in der «ewigen Bestenliste» der Schweizer Webagenturen. Hinderling Volkart musste die Krone an ein anderes Unternehmen abgeben. Gleich mehrere Neueinsteiger schafften es zudem auf die Liste der besten Schweizer Webagenturen. Seit nunmehr 16 Jahren zeigt das Ranking, welche Unternehmen die Schweizer Webbranche dominieren. Die Rangliste erstellt die «Netzwoche» zusammen mit der Best of Swiss Web Association. Auch das Ranking der Webagenturen und Webdienstleister nach Umsätzen hat einen neuen Primus: Zühlke befindet sich nun ganz an der Spitze. Das Beispiel zeigt, dass Webtechnologien auch im Bereich der Technologie-Provider nicht mehr wegzudenken sind. Die Umfrage unter den Webagenturen durch die «Netzwoche»-Redak tion ergab zudem, dass das Thema Digitalisierung bei den Schweizer Webagenturen eine immer grössere Rolle spielt. Auch Big Data hat an Bedeutung gewonnen. Der Dauerbrenner schlechthin bleibt aber das Problem der Personalbeschaffung. Schon viele Jahre treibt dieses Thema die Webbranche um. Datensicherheit bleibt hingegen ein Stiefkind. Das Top-Thema ist in diesem Jahr allerdings die Digitalisierung und damit auch die eigene IT-Infrastruktur. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

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