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Netzwoche 07/2016

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Bild: Fotolia Dossier Integrierte Netzwerklösungen In Kooperation mit Fortinet Neue Strategien für das Netzwerk gsa. Ein Unternehmen ohne internes Netzwerk? Kaum vorstellbar in Zeiten von Breitbandinternet, Cloud Computing und Social Media. Im Gegenteil. Fällt der Netzzugang aus, kann dies heute ernsthafte wirtschafltiche Folgen haben. Durch die steigenden Anforderungen rüsten Unternehmen ihre Netzwerke stetig nach: ein neuer Router hier, ein zusätzlicher Switch dort und dazu noch mehrere neue Access Points. Bei deren Installation haben sich in den letzten Jahren neue Strategien ergeben. Denn reine Netzabdeckung ist zu wenig. Ausserdem kann die Architektur eines Gebäudes Einfluss auf die Gestaltung eines Netzwerks haben. So müssen etwa in einem Raum mehrere Access Points installiert werden und in einem anderen nur einer. Das kann unter Umständen Interferenzen mit anderen Geräten vermeiden. All diese verschiedenen Parameter bilden heute das Gerüst für ein hochwertiges Unternehmensnetzwerk. Dieses muss zusätzlich gegen aussen (wie gegen innen) abgesichert werden. Die Attacken gegen Schweizer Onlinehändler im März dieses Jahres zeigten dies erneut deutlich. Auch müssen Netzwerke künftig dynamischer an sich verändernde Bedingungen angepasst werden können. Was es für IT-Verantwortliche hierbei zu beachten gilt, erklärt Franz Kaiser, Regional Vice President Alps bei Fortinet, im Dossier. 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Fortinet Integrierte Netzwerklösungen DOSSIER 41 Effizienz im Datenverkehr steigern: WLAN- Infrastrukturlösungen im Wandel der Zeit Durch das Internet der Dinge werden die Ansprüche an Wireless-Verbindungen immer anspruchsvoller. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Verwaltung der Netzwerke dar. Zentrales Management und Kontrolle sind gefordert. Aber ohne die nötige Transparenz geht es nicht. DER AUTOR Franz Kaiser Regional Vice President Alps bei Fortinet Wireless ist nicht mehr nur «Nice-to-have». Bis 2020 werden laut Gartner 33 Millionen verbundene Geräte existieren, die neue Wireless-Ansprüche mit sich bringen. Nicht nur das Internet der Dinge, auch Bring-your-own-Device-Modelle und cloudbasierte Anwendungen sprechen für rasante Entwicklungen, die Unternehmen ihre Netzwerkzugänge überdenken lassen. Inzwischen werden störungsfreie Wireless-Verbindungen vorausgesetzt, die auch entsprechende Serviceleistungen erfordern. Beim Einsatz drahtloser Netzwerke stehen somit zunehmend deren Verwaltung und Absicherung im Fokus. Die Frage ist, inwieweit sich ein Netzwerk, in dem sich eine Vielzahl von Menschen mit ihren drahtlosen Endgeräten bewegt, sicher verwalten lässt. Infrastruktur 2.0: Umfassend und einfach zu kontrollieren Durch ein zentrales Management und eine zentrale Kontrolle stellen Wireless-Infrastrukturlösungen stabil funktionierende Verbindungen zur Verfügung, und so wird eine effiziente Verwaltung umfassender Netzwerke ermöglicht. Transparenz spielt dabei eine wichtige Rolle: Je grösser ein Netzwerk wird, desto wichtiger wird es, jederzeit feststellen zu können, welche Geräte sich wann und wo im Netzwerk aufhalten und aufgehalten haben. Entscheidend ist vor allem die Erkennung möglicher Fehlerursachen und Störungsquellen, wodurch eine schnelle Behebung möglich wird. Hierbei werden drei Kategorien unterschieden: Management, Control und Data. Zur Management-Kategorie gehören die Werkzeuge, die zur Konfiguration der Wireless-Systeme verwendet werden und die auswertbare Daten und Statistiken zur Verfügung stellen. Im Bereich Control werden Identität und Verbindungsort gesteuert: Wer welches mobile Gerät (Client) im Netzwerk anmeldet und mit welcher Sende-/Empfangs-Einheit (Access-Point-Radio) es sich verbindet. Die Kategorie Data gibt Aufschluss über den Datenfluss und ermöglicht so sinnvolle Adaptionen des Netzwerksystems. Mit diesen Informationen können bestimmte Datenflüsse direkt über die Netzwerkinfrastruktur, ohne Umwege über zentrale Controller, ins Internet geleitet werden (Local Breakout). Damit wird eine höhere Effizienz im Datenverkehr erreicht. Für Netzwerke, mit denen sich viele Geräte gleichzeitig verbinden, ist dies von grosser Bedeutung. Ressourcenmanagement bestimmt Erfolg Um diesem Quality-of-Service-Anspruch gerecht zu werden, bedarf es einer flächendeckenden und durchdachten Installation von Access Points. Ein Access-Point-Radio sendet Daten auf einem bestimmten Frequenzbereich (Kanal) aus. In einem gewissen Abstand empfangen alle Clients diese Daten und bestätigen ihrerseits jeweils den erfolgreichen Empfang. Um Signal-Überschneidungen zu vermeiden, dürfen die Teilnehmer im drahtlosen Netzwerk nicht gleichzeitig senden. Dies verbessert sich durch weitere Access-Point- Radios, die eine entsprechende Konfiguration erfordern: Moderne, intelligente Infrastrukturlösungen sind in der Lage, selbst zu optimieren, mit welchem Access-Point-Radio sich der jeweilige Client verbinden soll. Dadurch werden geringere Umschaltzeiten erreicht und somit schnellere Verbindungen ohne Unterbrechungen. Am Beispiel einer Schule lassen sich die ständig steigenden Übertragungsanforderungen deutlich zeigen: So ist es heute durchaus üblich, dass 20 Laptops gleichzeitig via Youtube High-Definition- Videos in Echtzeit abspielen. Würden sich in diesem Fall alle Laptops mit nur einem Access-Point-Radio verbinden, käme es zu Verzögerung der Wiedergabe. Heute werden störungsfreie Wireless-Verbindungen vo rausgesetzt. Kapazität statt Signalabdeckung Aufgrund der wachsenden Wireless-Ansprüche hat sich auch die Herangehensweise in puncto Infrastruktur-Installation geändert. Vor www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

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