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Netzwoche 07/2016

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48 Products Hands-on

48 Products Hands-on WWW.NETZWOCHE.CH Infocus bringt Rekord- Projektor cwi. Der Projektor IN1118HD von Infocus soll den Weltrekord im Verhältnis Lumenpro-Gramm halten, wie das Unternehmen berichtet. Das Gerät mit Magnesium-Gehäuse verfüge bei einem Gewicht von 1,59 Kilogramm über 2400 Lumen und Full-HD- Auflösung. Die Lebensdauer der Lampe betrage bis zu 10 000 Stunden. Der IN- 1118HD ist für rund 1460 Franken erhältlich. ▸ Webcode 7551 Unstrukturierte Daten auswerten tjo. Der Schweizer Anbieter Squirro hat seine Smart-Filter- Technologie um eine Trenderkennungsfunktion ergänzt, wie das Unternehmen mitteilt. Diese ist Teil des aktuellen Produkt-Releases 2.3.0. Squirros Technologie ist eine Erweiterung für CRM-Anwendungen wie Salesforce, Microsoft Dynamics oder Servicenow. Durch die neue Funktion können die genannten Anwendungen laut Squirro nun unstrukturierte Daten verarbeiten. ▸ Webcode 7535 Huawei stellt erstes Leica-Smartphone vor cka. Huawei und Leica haben die ersten Produkte aus ihrer Zusammenarbeit präsentiert: die Smartphones P9 und P9 Plus. Highlight ist das sogenannte Dual-Kamera-Design: die Hersteller verbauten jeweils eine RGB- und eine Monochrom-Kamera auf der Rückseite der Geräte. Fotos schiessen beide Kameras zusammen, um Bilder mit hoher Detailtreue, Tiefe und Farbe zu kreieren. ▸ Webcode 7547 cgr. Microsoft bewirbt das Surface Book mit dem Slogan: «Der ultimative Laptop». Die Redaktion konnte das Gerät im Arbeitsalltag testen. Im Vergleich zum Surface Pro 4 bietet das Book deutlich mehr Rechenleistung. Das Mehr an Leistung und Grösse schlägt sich auch im Gewicht nieder. Mit rund 1,6 Kilogramm ist das Surface Book fast doppelt so schwer wie das Surface Pro 4. Ausgeliefert wird das Surface Book mit Windows 10. Ausser zwei USB-3.0-Anschlüssen verfügt das Gerät auch noch über einen Kartenleser, Mini-Displayport und eine Kopfhörerbuchse. Das Display hat eine Bildschirmdiagonale von 13,5 Zoll bei einer Auflösung von 3000 x 2000 Pixeln. Mitgeliefert wird zudem noch ein Eingabestift, der sich nicht von demjenigen fürs Surface Pro 4 unterscheidet. Deutlich mehr Akkuleistung als das Pro-Modell Ins Surface Book sind gleich zwei Akkus verbaut. Einer in der Tablet-Einheit und einer in der Tastatur. Microsoft gibt eine Akkulaufzeit von 12 Stunden an. Im Praxistest wurde dies nicht erreicht. Nach ungefähr 8 Stunden Tippen und Surfen im Energiesparmodus war der Akku am Ende. Aber immerhin hält das Gerät damit einen Arbeitstag durch. Das Surface Pro 4 kam im Test nach 5 bis 6 Stunden schon an die Grenzen. Als Tablet kann das Surface Book aber nicht mit dem Surface Pro mithalten. Nicht nur ist die Rechenleistung der Das Surface Book im Test Tablet-Einheit deutlich schwächer, sondern auch der Akku ist nur auf kurze Einsätze ausgelegt. Viel mehr als eine Stunde kann man mit dem Tablet allein nicht arbeiten. Einsatzzweck ist entscheidend Im Redaktionsalltag hat sich das Surface Book bewährt. Der Bedienungsablauf war flüssig. Vor allem das lange Schreiben war auf der festen Tastatur angenehmer als beim Surface Pro 4. Bei der Mobilität konnte der Surface Pro 4 hingegen punkten. Auch wenn der Akku nicht ganz so lange durchhielt, so war das geringere Gewicht beim Transport auf lange Sicht von Vorteil. Wer einen rechenstarken Notebook-Ersatz haben will und die Tablet-Einheit nur für Das Display des Surface Book kann abgenommen werden und lässt sich auch verkehrt herum aufstecken. kurze Einsätze oder Präsentationen nutzt, der ist mit dem Surface Book besser bedient als mit dem Surface Pro 4. Erste gegen vierte Generation Auch gilt es zu bedenken, dass es sich um die erste Generation des Surface Book handelt, es also erfahrungsgemäss noch einige Kinderkrankheiten geben kann. Hingegen kommt das Surface Pro bereits in der vierten Generation auf den Markt und ist also deutlich ausgereifter. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7595 Anzeige Verfügbarkeit für Ihre IT 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Nachgefragt 49 «Mit unserer Idee rannten wir offene Türen ein» Mit dem eidgenössischen Diplomabschluss «ICT Security Expert» soll eine Lücke in der Zertifikatslandschaft geschlossen werden. Jörg Aebischer, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz, gibt einen Einblick in die Ziele der Initiative. Interview: Christoph Grau Wie kamen Sie auf die Idee einer Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten «ICT Security Expert»? Jörg Aebischer: Vor etwa zwei Jahren diskutierten wir das Thema zum ersten Mal auf Vorstandsebene. Dabei fassten wir den Entschluss, zunächst anhand einer Studie den Ausbildungs- und Zertifizierungsmarkt kennenzulernen. Wir wollten mehr über die bestehenden Zertifizierungen und die Bedürfnisse der Unternehmen erfahren. Dabei hat sich gezeigt, dass etwa die Hälfte der Unternehmen fand, dass es eine staatlich organisierte Ausbildung für die Schweiz brauche. Die andere Hälfte meinte, dass die bestehenden internationalen Zertifizierungen für sie ausreichten. Gab es auch vonseiten des Bundes Unterstützung für Ihre Idee? Ja, beim Informatiksteuerungsorgan des Bundes, ISB, war das Interesse sehr gross. In der «Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken» wurde ein Handlungsfeld für eine Schweizer Sicherheitszertifizierung definiert. Wir rannten dort offene Türen ein. Das ISB unterstützte uns in der Folge auch bei Informationsveranstaltungen. Auf diesem Weg konnten wir ein grosses Interesse wecken und viele Unterstützer wie auch Sponsoren gewinnen. Warum reichen die bestehenden internationalen Zertifizierungen nicht aus? Unseren Zahlen nach werden in der Schweiz jährlich 250 bis 300 international anerkannte Abschlüsse gemacht. Diese Zertifizierungen sind aber häufig reine Wissenstests. In diesen wird etwa anhand von Multiple-Choice-Fragen über Onlineplattformen Wissen abgefragt. Dies ist für uns zu wenig aussagekräftig. Denn eine zentrale Rolle in der IT spielt immer noch der Mensch. Daher sollten die Zertifizierungen auch den Prüfling mit einbeziehen. Ich denke hier auch an Aspekte wie einen einwandfreien Leumund, der in Sicherheitsbereichen notwendig ist. Wir wollen aber kein neues Produkt entwickeln. Wir sind auch dafür offen, internationale Zertifizierungen in der Ausbildung anzuerkennen. Der «ICT Security Expert» ist vielmehr als eine Ergänzung zu diesen Angeboten zu verstehen und soll sich dort integrieren. Mit der Bundesprüfung definieren wir nur ein Qualitätsmerkmal. Jörg Aebischer, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz. Welche Klientel soll die Zertifizierung ansprechen? Wir adressieren ein breites Klientel. Angefangen von IT- Leitern über Sicherheitsmitarbeiter bis hin zu Quereinsteigern. Beispielsweise könnte sich ein auf IT-Sicherheit spezialisierter Jurist mit dem «ICT Security Expert» eine Zusatzqualifikation erwerben. Viele schon heute im Sicherheitsbereich tätige Personen haben auch noch keine formelle Ausbildung in diesem Bereich. Häufig arbeiteten sie sich während ihrer Tätigkeit ein. Mit der Zertifizierung könnten sie einen aussagekräftigen Titel erwerben. Auch Personen, die sich im Sicherheitsbereich weiterentwickeln wollen, möchten wir ansprechen, etwa mit dem Berufsziel Sicherheitsexperte. Wann ist mit den ersten Absolventen zu rechnen? Die erste eidgenössische Prüfung soll im Sommer 2018 abgehalten werden. Voraussichtlich werden die ersten Bildungseinrichtungen aber schon im Jahr 2017 mit den ersten Lehrgängen starten. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7595 Anzeige ZU VERKAUFEN/ NACHFOLGEREGELUNG Hochprofitables Unternehmen mit überdurchschnittlichen Margen in einer spezialisierten und wachstumsträchtigen Nische der Informatik-Branche. Ein hervorragendes Image und Erfahrung im Markt zeichnen das Unternehmen aus. Verschiedene Produktefamilien wurden über die Jahre entwickelt und zu bekannten Marken etabliert. Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern im Markt und besitzt dank einzigartiger Schlüsseltechnologien, einem breiten Kundenstamm und exzellentem Ruf teilweise Monopolstellung Mit einzelnen Produktefamilien besteht die Möglichkeit, das Marktpotential auch im Ausland zu erschliessen. Eine Unternehmung, die ihre Dienstleistungspalette ergänzen möchte oder ein strategischer Investor, der den Markteintritt in eine attraktive Nische vollziehen möchte, kommen als potentielle Käufer in Frage. Einem Finanzinvestor bietet sie die Möglichkeit, überdurchschnittliche Renditen zu erwirtschaften. Fundierte Erfahrungen in der Software Entwicklung sollten vorhanden sein. Erfahren Sie mehr unter www.consulta-ag.ch in der Rubrik «Nachfolgefälle». Consulta AG Villa Weber Postfach 252 8630 Rüti ZH Tel: +41 55 250 55 55 www.consulta-ag.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

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