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Netzwoche 07/2016

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Smartphone-Markt wächst nur noch einstellig cgr. Gartner erwartet für die Auslieferung von Smartphones im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 7 Prozent auf 1,9 Milliarden Einheiten. Bisher wuchs der Markt stets zweistellig. Als Gründe nennt Gartner die Situationen in den USA und China. In beiden Ländern erwarten die Marktforscher lediglich einen Zuwachs von unter 1 Prozent. Auch in den kommenden Jahren soll das Wachstum kaum anziehen. ▸ Webcode 7407 Swiss Fintech Awards 2016 verliehen gcr. Im Dolder Grand in Zürich hat Ende März die Swiss Fintech Award Night stattgefunden. Veranstalter war das Forum Executive. Dieses Netzwerk aus Fintech-Experten und Partnerorganisationen zeichnet Firmen aus, die einen Bezug zur Schweiz haben und im Fintech-Bereich tätig sind. Damit will es den Fintech-Standort Schweiz fördern. Die Veranstalter empfingen rund 160 Teilnehmer, wie der Organisator Christian Lundsgaard-Hansen auf Anfrage sagte. Die 22-köpfige Expertenjury wählte aus knapp 50 Bewerbern 10 Finalisten aus und kürte schliesslich 2 Gewinner, wie die Organisatoren bekannt gaben. Ein Award- Gewinner ist der digitale Versicherungsbroker Knip. Das Start-up bietet eine App zur Verwaltung von Versicherungen. Die Verbraucher können sich mithilfe der App zudem von Versicherungsexperten beraten lassen, wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist. Das zweite ausgezeichnete Unternehmen, Sentifi, strukturiert Daten aus Blogs, News und Social Media aus dem Finanz- und Unternehmensbereich. Die daraus entstehenden Grafiken sollen Analysten, Investoren und Journalisten einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen geben, wie es vonseiten Sentifi heisst. Die Gewinner dürfen sich über ein Preisgeld von jeweils 18 000 Franken und eine Einladung zum europäischen Treffen der Fintech-Branche, «Accentures Fintech Innovation Lab», in London freuen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7431 Anzeige IT Services und Managed Print Services – IT Services und Managed alles aus Print einer Services Hand! – alles IT Services aus einer Hand! und Managed Print Services – alles aus einer Hand! Die Gewinner mit den Hauptpartnern (v. l.): George Schmidt (Accenture), Mark Dittli (FuW), Christina Kehl (Knip), Dennis Just (Knip), Lucas Bruggemann (Sentifi), Oliver Stock (Sentifi), Anders Bally (Sentifi) und Christian Lundsgaard-Hansen (Swiss Fintech Award). Bild: Iris Ritter, Forum Executive www.graphax.ch www.graphax.ch DIGITALE TRANSFORMATION DER IT www.graphax.ch Cyberkriminalität ist ein Verbrechen der heutigen Zeit. Wohl eine Begleiterscheinung der digitalen Transformation. Die Attacken sind perfide und zielgerichtet. Fast täglich müssen wir von lahmgelegten Webshops oder offengelegten Kunden- und Geschäftsbeziehungen lesen. Für Unternehmen steht viel mehr auf dem Spiel als Geld, wenn private Informationen widerrechtlich an die Öffentlichkeit gelangen: nämlich ihre Reputation und damit auch die ihrer Kunden und Lieferanten. Gerade jetzt, wo Firmen alles daransetzen, ihre Integrität, das ethische Verhalten und ihre Kunden ins Zentrum des Unternehmens zu stellen. Technisch wird man dieser Gefahr nicht mehr Herr. Das Management muss sich bewusst sein, dass es früher oder später auch den eigenen Betrieb trifft. Gemäss einer Studie sind 90 Prozent aller Cyberattacken darum erfolgreich, weil der Mensch als gezielte Schwachstelle ausgenutzt wird (Verizon 2015 Data Breach Investigations Report). Angesichts der übermächtigen Stärke der Angreifer – seien es Script-Kiddies, kriminelle Organisationen oder die staatlich unterstützte Kriminalität – sind an sämtlichen Firewalls und IDS-Systemen vorbei alle äusserst verwundbar. Die meisten Unternehmen sind heute unzureichend für diese Bedrohungen gewappnet und verhalten sich nach wie vor zu reaktiv. Ein BC/DC-Konzept reicht hier bei weitem nicht mehr aus. Vielmehr muss eine wirksame Strategie zur Prävention und zur verbesserten Reaktionsfähigkeit auf mögliche Angriffe gefunden werden. Es ist nicht zielführend, Cyber Resilience nur reaktiv und aus Angst vor den Folgen eines Angriffs anzugehen. Ausser der Technik und den alltäglichen Betriebsprozessen gilt es, das Verhalten der beteiligten Menschen aktiv zu beeinflussen. Die Angreifer demonstrieren täglich ihre Agilität. Es ist definitiv fünf vor zwölf. Artikel online: auf www.netzwoche.ch, Webcode 7521 Jetzt nur keine Zeit verlieren … Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Event 09 Viele juristische Fragen beim Diebstahl digitaler Identitäten cgr. Am 5. April hat das neunte Zürcher Präventionsforum im Zürcher Technopark stattgefunden. Die diesjährige Veranstaltung trug den Titel: «Identitätsdiebstahl in der digitalen Welt». Im gut gefüllten Auditorium lauschten Juristen, IT-Verantwortliche, Sicherheitsspezialisten und auch viele Vertreter der Strafverfolgungsbehörden den Vorträgen der Experten. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Europainstitut an der Universität Zürich und der Stadtpolizei Zürich. Sandra Schweingruber, Professorin für Recht an der ETH Zürich und Mitglied der Spezialabteilung Cybercrime. Unterscheidung zwischen Identitätsdiebstahl und -missbrauch Den einführenden Vortrag hielt Eric Hilgendorf, Professor für Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universität Würzburg. Er thematisierte die Schwierigkeiten bei der Definition von Identitätsdiebstahl (ID-Diebstahl). Laut Hilgendorf ist der Missbrauch der Identität unabhängig vom Diebstahl zu betrachten. Denn die einfache Übernahme einer Identität sei nicht automatisch strafbar. Als Beispiel nannte er Online-Gamer, die ganz selbstverständlich die Namen von Prominenten für ihre Charaktere nutzten. Erst wenn der bestohlenen Person ein Schaden entstehe, sei unter Umständen ein Straftatbestand gegeben. Im Anschluss zeigte die Journalistin und Ökonomin Monica Fahny, Head Zürich Office Global Risk Profile, auf, wie einfach es ist, an persönliche Informationen zu gelangen. Denn fast alle Personen hinterliessen täglich Daten, die für Unternehmen wie auch Kriminelle von Interesse seien. «Auch über Sie und mich findet man online so einiges», sagte Fahny. Im Gegenteil sei es sogar eher ungewöhnlich, wenn man nichts finde. Sandra Schweingruber gab einen Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz. Schweingruber ist Professorin für Recht an der ETH Zürich und arbeitet in der Spezialabteilung Cybercrime. Im Schweizer Strafrecht gibt es noch keinen Straftatbestand, der den Diebstahl von Identitäten erfasst. Die Parlamente und der Bundesrat diskutieren gerade darüber, wie sie sagte. Anhand einiger Fälle zeigte Schweingruber, was dies im konkreten Einzelfall bewirken könnte. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7501 WWW.NETZWOCHE.CH Weniger Umsatz für Salt cka. Der Umsatz des Providers Salt ist 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken gesunken, wie der Telko mitteilt. Die Gesamtkundenzahl verringerte sich um 6,6 Prozent auf 2,02 Millionen. ▸ Webcode 7530 Starkes Jahr für Huawei cgr. Der Umsatz von Huawei ist 2015 im Jahresvergleich um 37 Prozent gestiegen. Der Gewinn des Technologiekonzerns kletterte im gleichen Zeitraum um 33 Prozent auf 37 Milliarden Yuan, rund 5,7 Milliarden US-Dollar. ▸ Webcode 7413 UPC Cablecom kauft Glasfasernetz in Schmerikon cgr. Zum 1. Januar 2016 hat UPC Cablecom die Fernsehgenossenschaft Schmerikon übernommen, wie der Provider mitteilt. Davon seien rund 1500 Kunden betroffen. UPC Cablecom und die Gemeinde Schmerikon kooperieren nach eigenen Angaben seit Mitte der 90er-Jahre. ▸ Webcode 7409 Anzeige Viel Platz für Ihre Ferienerlebnisse Die neue EVO Plus microSD-Karte von Samsung bietet Platz für 10’940 Fotos, 16 Stunden Full-HD-Video oder 30’670 Songs. Mit einer Lesege schwindigkeit von 80 MB/s werden Daten schneller geladen als je zuvor. www.samsung.ch 10’940 Fotos 16 h 20 min Video 30’670 Songs www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

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