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Netzwoche 07/2016

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10 Business Hausmesse

10 Business Hausmesse Wie Coop fast 7000 Clients auf Windows 10 migrierte mur. HP Schweiz hat zum Solutions Day geladen. Die Veranstaltung, die 2015 noch als HP Invent in Baden über die Bühne ging, fand am 7. April in der Umwelt Arena Spreitenbach statt. An HPs grösstem Kundenanlass in der Schweiz drehte sich alles um den Arbeitsplatz der Zukunft. HP und seine Partner stellten Produkte und Trends rund um Mobility, Windows 10 und Managed Services vor. Eine der Keynotes des Events hielt Kurt Rufer, Leiter der Systemtechnik bei Coop. Er zeigte, wie das Unternehmen 79 953 Mitarbeiter und 3410 Lernende mit Windows 10 versorgte. Der Konzern stand vor der Mammut-Aufgabe, 6500 bis 7000 Clients zu ersetzen. Anzeige Kurt Rufer, Leiter der Systemtechnik bei Coop. Bild: HP 4000 Arbeitsstunden, 800 Applikationen 90 Prozent der Clients mussten innerhalb von 3 Monaten einsatzbereit sein. Das Staging fand im Coop-eigenen Setup Center in Kloten statt. Es konfigurierte die Hardware und migrierte Favoriten, Mail-Signaturen und Officeatwork-Konfiguration. Optionale Software spielte die Coop-IT analog zu den alten Clients auf. Sie entwickelte dafür eine Routine, um die Konfiguration von den alten auf die neuen Clients zu überspielen. Ein Mitarbeiter konnte so laut Rufer pro Tag 8 Clients migrieren. Coop schloss das im November 2014 gestartete Projekt im Dezember 2015 ab. Es dauerte ohne Rollout rund 4000 Arbeitsstunden. Die IT habe während der Pilotphase über 800 Applikationen getestet, wovon weniger als 1 Prozent Probleme verursachten. In der Testphase habe das Team zudem mehr als 200 Probleme behoben, sagte Rufer. Am Pilot nahmen 150 Coop-Mitarbeiter teil. Die Mitarbeiter konnten selbst über ihre Hardware entscheiden. Man habe sich gegen «Bring your own Device» und für «Choose your own Device» entschieden, sagte Rufer. Die IT habe dabei berücksichtigt, dass Coops Mitarbeiter nicht unbedingt technisch affin seien. Heavy User brauchen neue Office-Version Wieso setzte Coop auf HP? «Wir arbeiteten schon beim letzten Upgrade zusammen», sagte Rufer. Coop habe mit den Geräten, die es 2010 installierte, gute Erfahrungen gemacht. Die Hardware-Fehlerquote liege bei nur rund 1 Prozent, und die Lebensdauer der Batterien sei hervor ragend. Bei der Migration sei Coop dennoch ein kleiner Fehler unterlaufen, sagte Rufer. Office 2013 in der 32-bit-Version stosse zum Teil an seine Grenzen. Vor allem beim Export von SAP-Daten in Excel. Coop aktualisiere darum nun die Geräte einiger Heavy User auf 64-bit. «Wenn ich das Projekt noch einmal starten könnte, würde ich gleich zu Beginn auf 64-bit-Office setzen», sagte Rufer. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7520, 7531 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Event 11 Wenn Pizza-Blitz das neue iPhone liefert mur. Steg Electronics bietet seit Anfang April für rund drei Millionen Menschen in der Schweiz «Same Day Delivery» an: Der Elektronikhändler liefert die bis 18 Uhr bestellte Ware am gleichen Tag bis 21 Uhr aus. Rund 36 Prozent der Einwohner in der Schweiz können davon profitieren. Die Dienstleistung kostet 9.50 Franken, die Bezahlung erfolgt mit Postcard, Paypal oder gebührenfrei mit Kreditkarte. Das Angebot gilt laut Steg in den grössten Schweizer Städten: Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne, Luzern, Winterthur, St. Gallen, Biel und Lugano. Wo eine Same-Day- Lieferung auch noch möglich ist, zeigt ein Postleitzahl- Check. Ist der Empfänger bei der Lieferung nicht zuhause, geht die Ware zurück in eine Steg-Filiale. Der Kunde kann sie dann am nächsten Tag abholen. Wann zieht die Konkurrenz nach? Für die Lieferung kooperiert Steg mit Taxiunternehmen, Restaurants und Kurierdiensten. Die Partner bündeln die Bestellungen und liefern die Ware aus. Einer der Partner ist Pizza-Blitz. Steg handelte mit dem Kurier einen Auslieferungspreis pro Postleitzahl aus. Der Pizzalieferdienst bringt die Ware normalerweise auf dem Rückweg seiner Fahrten zu den Kunden. Damit die Pizza nicht kalt wird, wie Lorenz Weber erklärte. Stegs Geschäftsführer machte die Ankündigung passend in einem Pizza-Blitz-Restaurant an der Dörflistrasse 117 in Zürich-Oerlikon. Die Partnerschaften, die Steg schloss, sind nicht exklusiv. Es ist also durchaus möglich, dass Steg-Konkurrenten wie Digitec, Brack.ch oder Interdiscount das Konzept bald nachahmen. «Wenn sie unser Modell kopieren, ist das für uns ein Kompliment», gab sich Weber gelassen. Damit die Waren auch in die Filialen kommen, beliefert Steg diese jeden Tag von seinem Zentrallager in Schaffhausen aus. In den 16 Steg-Filialen lagern rund 3000 Produkte. Kunden können diese von Montag bis Freitag jeweils bis 18 Uhr mit Same-Day-Lieferung online bestellen. Wer während der Woche vor 11 Uhr einkauft, hat auf alle 15 000 Artikel Zugriff, die Steg anbietet. Das Unternehmen habe seine Website entsprechend angepasst, erklärte Weber. Nur am Wochenende sei noch keine Same-Day-Lieferung möglich. Steg liefere zudem keine Ware aus, die schwerer als 30 Kilogramm sei. Eine weitere Bedingung sei, dass eine Person die bestellten Produkte alleine tragen könne. Weitere Konzepte in der Pipeline Steg arbeitete laut Weber sechs Monate an dem Same-Day- Delivery-Projekt. Man überlege sich, den Dienst auch auf PCP.ch auszuweiten. «Vielleicht in einem halben Jahr», sagte Weber. Aktuell plane Steg täglich mit drei bis fünf Bestellungen pro Filiale. Das würde bedeuten, dass pro Tag rund 50 bis 80 Produkte mit Same-Day-Lieferung versandt werden. Weber erwägt zudem, während des ganzen Tages eine Lieferung innerhalb von drei Stunden anzubieten. Oder gar eine Samstagslieferung. Einen konkreten Zeitplan gibt es dafür allerdings noch nicht. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7486 « Wenn andere unser Modell kopieren, ist das für uns ein Kompliment. » Lorenz Weber, Geschäftsführer von PCP.ch im Pizza-Blitz Oerlikon. Anzeige GDBANZ CH 04-2016 NW Endpoint 235x83 #53910 • 2911110416 Die neue Generation der G DATA Endpoint Security Die Endpoint Security Highlights • Network Monitoring • Erweiterte Exploit Protection Integration • Intelligentes Patch Management • Neue Gadgets für System-Admins Jetzt kennenlernen Vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Demo-Termin: E-Mail: cornelia.lehle@gdata.ch Tel: 044 580 32 54 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

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