Aufrufe
vor 1 Jahr

Netzwoche 07/2020

  • Text
  • Coronakrise
  • Homeoffice
  • Krise
  • Schweiz
  • Microsoft
  • Technologieprovider
  • Softwareentwickler
  • Netzmedien
  • Google
  • Unternehmen

18 Web Aktuell

18 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Datenschützer fürchten um Privatsphäre kfi. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, setzen Regierungen auch auf Handydaten. Teilweise greifen sie dazu in die Privatsphäre der Bürger ein. Über die zunehmende Überwachung der Handydaten zeigen sich Datenschützer und Menschenrechtsaktivisten besorgt, wie «Der Standard» schreibt. Sie fürchten, dass diese Massnahmen auch nach der Pandemie eingesetzt werden könnten. Videokonferenz-App Zoom in der Kritik ael. Zoom ist das neue Skype. Seit Ausbruch der Coronapandemie rangiert Zoom in vielen Ländern auf Platz 1 in den App-Stores von Apple und Google. Allerdings muss sich Zoom auch massive Kritik in puncto Datenschutz gefallen lassen. Das Fazit eines IT-Experten: «Wer die Datenschutzerklärung gelesen und verstanden hat, wird Zoom vermutlich nicht nutzen wollen. Absolut gruselig.» Merkwürdiges aus dem Web Wenn der Aluhut versagt, muss die Fackel her osc. Als in den Jahren 1918/19 die Spanische Grippe in Europa wütete, waren Viren als Krankheitserreger noch weitaus weniger erforscht als heute. Entsprechend farbig waren die Erklärungsversuche für die Krankheit, die ausserordentlich viele junge Menschen traf und mit dem Ende des Ersten Weltkriegs zusammenfiel. Man vermutete von den Deutschen vergiftete Konservendosen, unsaubere Nachtwäsche oder von den Schlachtfeldern herübergewehte Seuchenwolken als Ursachen. Mehr als 100 Jahre später ist das medizinische Wissen fundierter – müsste man meinen. Dass Aberglaube aber auch in Zeiten von Covid-19 noch in manchen Köpfen steckt, zeigen Anschläge auf Mobilfunkmasten in Grossbritannien. Wie die «BBC» berichtet, zündeten Unbekannte mindestens drei Antennen an, die dadurch beschädigt oder zerstört wurden. Ein Video davon auf Youtube stelle eine Verbindung zwischen dem Coronavirus und 5G her. Daneben seien Mitarbeiter der Telekommunikationsfirmen Ziel von Beschimpfungen – ohne jeden glaubhaften Beleg, dass 5G irgendetwas mit der Krankheit zu tun hat. Die Taten sind umso absurder, wenn man bedenkt, dass Mobilfunk auch von Rettungs- und Gesundheitsdiensten genutzt wird. Beim Coronavirus ist Schluss mit Laissez-faire osc. Soziale Netzwerke und Fake News – das beschäftigt die digitale Öffentlichkeit schon lange. Sollen Facebook, Twitter & Co. Inhalte entfernen, wenn sie offensichtliche Falschinformationen enthalten? Was, wenn es Mächtige sind, die Fake News verbreiten? Lange wichen die Plattformbetreiber den Antworten auf diese Fragen aus. Doch beim Thema Corona scheint die Akzeptanz für Quatsch ein Ende zu haben. Facebook und Twitter löschten laut einem Bericht von «The Verge» Posts des brasilianischen Staatspräsidenten Jair Bolsonaro und seines venezolanischen Amtskollegen Nicolás Maduro. Bolsonaro pries das Malaria-Gegenmittel Hydroxychloroquin als Medikament gegen Covid-19 an. Eine Behauptung, für die es keine Belege gebe. Maduro wiederum empfahl ein nicht näher beschriebenes «Gebräu» gegen die Krankheit. Im März hatten Twitter und Facebook angekündigt, stärker gegen Falschinformationen vorzugehen, wenn sie Covid-19 betreffen. DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch Viele Unternehmen sind mitten in der digitalen Transformation und haben bis vor wenigen Wochen ihre Fähigkeiten im maschinellen Lernen, in der Automatisierung und im digitalen Arbeiten im Eilzugstempo ausgebaut. Nun sind wohl viele dazu gezwungen, ihre digitalen Siebenmeilenstiefel auszuziehen. Sie müssen schauen, wie sie die Krise meistern und überleben sollen. Wer kann, versucht aus dem Homeoffice Courant normal zu demonstrieren und Projekte mit Microsoft Teams, Zoom, Skype oder sonst welchen Videoscreen-Sessions aufrechtzuerhalten und voranzutreiben. Aber einfach so weiterzufahren – unter etwas erschwerten Bedingungen –, als ob sich nur die Arbeitsmethode geändert hätte, wäre ein Verkennen der wahren Situation. Es ist zweifelsohne ein Riesenschock für alle. Es wird bestimmt nicht einfach weitergehen, wie es einmal war. Wie in Krisen üblich, werden sich Unternehmen entscheiden müssen, wie sie die massiven Umsatzeinbussen auffangen können. Es werden wohl bereits jetzt zwangsläufig Sparprogramme aktiviert, was definitiv auch auf viele IT-Initiativen Auswirkungen haben wird. Einfach jetzt die digitale Transformation zu stoppen, wäre einfach, aber bestimmt der schlechteste Rat. Das Rad lässt sich nicht zurückdrehen. Digitale Technologien richtig eingesetzt, hilft, Produktivität zu steigern und Kosten zu senken. Schon nur der Umstand, dass viele Organisationen nun relativ einfach von zuhause aus ihre Arbeit verrichten können, zeigt das enorme Potenzial der Digitalisierung. Hier jetzt die Axt anzusetzen, wäre die wohl dümmste Entscheidung. Man wird aber nicht darum herumkommen, die Kernwerte des Unternehmens herauszuarbeiten, die für das Überleben kritisch sind und unter allen Umständen geschützt werden müssen. Anstelle jetzt den Fokus auf neue, unbekannte Geschäftsfelder zu legen, muss das Projektportfolio auf den Erhalt der Kernfähigkeiten des Unternehmens mitsamt seinen Rahmenbedingungen ausgerichtet und deren Digitalisierung mit Priorität angegangen werden. Der Fokus wird dabei auch auf Anforderungen der Businesskontinuität und Resilienz gelegt werden müssen. Etwas, was vielfach früher gestrichen wurde als unnötig kostentreibende Faktoren in Projekten. Auch zu meinen, alle extern vergebenen Serviceverträge nun wieder zu internalisieren, nur um die Abhängigkeit von Drittparteien zu reduzieren, wird nicht funktionieren. Dazu werden die Fähigkeiten und Ressourcen schlicht fehlen. Vielmehr ist Resilienz eine der zentralen Anforderungen an das gesamte Supply-Netzwerk. Wenn wir etwas aus der Krise lernen wollen, dann heisst es in Zukunft nicht mehr bloss: schneller, besser, billiger. Es heisst hoffentlich auch: widerstandsfähiger. Resilienz wird eine der zentralen Fähigkeiten von verantwortungsvollen Unternehmen werden. Die Krise lehrt uns mehr Fokus auf Resilienz Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 07 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial 6 Monate kostenloser Kaspersky- Schutz für MS Office 365 Wegen der Coronakrise arbeiten aktuell viele Menschen im Homeoffice. Beliebt sind dabei Kommunikations- und Kollaborationslösungen, die auf der Microsoft Office 365 Suite basieren. Kaspersky sorgt hier für die nötige Sicherheit und bietet Remote-Mitarbeitenden 6 Monate kostenlosen Schutz. Fortschrittlicher Schutz vor Spam, Phishing und Ransomware Kaspersky Security for Microsoft Office 365 schützt auf Basis von mehreren, proaktiven Sicherheitsebenen zuverlässig vor Bedrohungen wie Ransomware, Phishing, Spam, kompromittierten Geschäfts-E-Mails (BEC) und schädlichen Anhängen. Die Anti-Malware-Engine vereint signaturbasierten Schutz mit fortschrittlichen Heuristiken, Machine-Learning-Technologien und Bedrohungsdaten aus dem Kaspersky Security Network. So haben Ransomware und Zero-Day-Malware keine Chance und neueste Spam- Techniken werden schnell erkannt und blockiert. Eine Kombination verschiedener Anti-Phishing- Technologien überprüft den E-Mail-Verkehr und filtert Bedrohungen heraus. Schädliche Anhänge werden so entfernt, noch bevor diese beim Benutzer ankommen. Kaspersky Security for Microsoft Office 365 schützt die E-Mail- und Speicherkomponenten von Microsoft Office 365 – ohne zulässigen E-Mail-Verkehr zu löschen und die Produktivität zu beeinträchtigen. Benutzerfreundlich Dank vordefinierter Richtlinien und automatischer Konfiguration lässt sich die Lösung schnell und einfach einrichten. Kaspersky Security for Microsoft Office 365 bietet sofortigen Schutz, ohne weitere Server und zusätzliche Software. Über die intuitiv bedienbare Oberfläche können selbst Anwender, die nicht über umfassende IT-Kenntnisse verfügen, die Sicherheit ganz leicht verwalten. Über Phishing-Mails und Online-Speicherdienste kann Malware ins Unternehmen gelangen – gerade in Zeiten, in denen Mitarbeitende von zu Hause auf geschäftliche Daten zugreifen und sich überwiegend digital austauschen. Ständig werden Informationen weitergeleitet oder Dateien online bearbeitet, dort gespeichert und so mit Kolleginnen und Kollegen oder Geschäftspartnern geteilt. Ohne geeignete Schutzmassnahmen entpuppen sich gemeinsam genutzte Cloud-Ordner oder Links in schädlichen Mails schnell zum grossen Risiko für das gesamte Unternehmen. Deshalb schützt Kaspersky Security Ab sofort können sich Interessierte die kostenlose Lizenz sichern. for Microsoft Office 365 sowohl Exchange Online als auch OneDrive. Die neueste Version der Kaspersky-Lösung geht noch einen Schritt weiter: Sie schliesst auch den Schutz von SharePoint Online und Microsoft Teams mit ein und sichert so alle Kollaborations- und Messaging-Kanäle in Microsoft Office 365 umfassend. Zentralisierte Verwaltung Wie auch bei der Kaspersky Endpoint Security erfolgt die Verwaltung im cloudbasierten Kaspersky Business Hub. Jetzt 6 Monate kostenlos Zur Unterstützung von Remote Working in dieser weltweit schwierigen Zeit bietet Kaspersky Unternehmen 6 Monate kostenlosen Schutz mit der neuesten Version von Kaspersky Security for Microsoft Office 365. BOLL Engineering AG Jurastrasse 58 5430 Wettingen Tel. 056 437 60 60 info@boll.ch www.boll.ch

Archiv

Specials