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Netzwoche 07/2020

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04 Inhaltsverzeichnis

04 Inhaltsverzeichnis Chatbot Googles Chatbot Meena soll sich wie ein Mensch unterhalten können. Seite 27 Live Peter Lenz, T-Systems Seite 16 Bild: gmast3r / iStock.com Auftakt Inhaltsverzeichnis04 Editorial 05 Business News06 Aktuell Coronakrise drückt auf die IT-Ausgaben 06 Aktuell Bund und Kantone wagen Neustart 06 Nachgefragt Wie Groupe Mutuel auf die Krise reagiert 07 Aktuell Nach der Coronakrise der Automatisierungsboom? 09 Focus Insights-Driven Leadership 10 – 13 People Rising Star Paul Cormier, Red Hat 14 Köpfe Die Sesselwechsel der Schweizer ICT-Branche 14 – 15 Beyond ICT Thomas Krieg, VMware 15 Live Peter Lenz, T-Systems 16 – 17 Web Products News26 Hostpoint Webshop 26 Huawei Huawei P40 26 Google Chatbot Meena plaudert wie ein Mensch 27 Management & Career News28 Aktuell ICT-Switzerland will mehr Frauen in der IT 28 Aktuell Eltern beeinflussen die Berufswahl 28 Hintergrund So klappt Leadership auch im Homeoffice 29 Service Impressum30 Event Plus30 Wild Card Daniel Liebhart Halb voll oder halb leer? 31 News18 Curiosities Merkwürdiges aus dem Web 18 Kolumne Die Krise lehrt uns mehr Fokus auf Resilienz 18 Best of Swiss Web Digital-Ranking 20 – 22 20 Jahre Netzwoche Das Jahr 2006 23 Technology News24 Aktuell Intels Rechner ist schlau wie ein Hamster 24 Research Das Business am ICT-Ruder – Chance oder Risiko? 25 07 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Editorial 05 Die Dinge anders angehen «Die Krise wird alles verändern.» Diesen Satz hörte ich in den vergangenen Wochen immer wieder. Er taucht in Analysen von Wirtschaftsexperten ebenso auf wie in Plädoyers von Politikern oder immer wieder auch in Abhandlungen spirituell angehauchter Persönlichkeiten. Je nachdem, wem man zuhört, wird die antizipierte Veränderung sehr hoffnungsvoll beschrieben – endlich werden die Karten neu gemischt! – oder pessimistisch: Jetzt kommt der grosse Zusammenbruch! Mich stören zwei Aspekte an dieser Aussage. Zunächst – und hier bin ich möglicherweise etwas spitzfindig – habe ich Mühe mit der Zukunftsform. Seit spätestens einem Monat wirken sich die behördlichen Massnahmen zur Pandemiebekämpfung auf uns, unser Miteinander und unsere Wirtschaft aus. Manche Betriebe stehen still, während andere ihre Arbeitsweise umstellen mussten. In dieser Heftausgabe lesen Sie etwa, wie die Groupe Mutuel binnen weniger Tage ein Homeoffice-Konzept einführte (Seite 7). Nein, möchte ich den Wirtschaftsexperten, Politikern und spirituellen Leitern antworten, die Krise wird nicht alles verändern – vielmehr hat sie es bereits getan. Der andere Aspekt, der mich stört, ist der Umfang der Aussage. Die momentanen Auswirkungen des Coronavirus sind unbestritten drastisch. Es gibt klar Verlierer der Krise. Gleichzeitig passiert bei Weitem nicht nur Schlechtes. Beeindruckend sind etwa die vielen Solidaritätsbewegungen und Hilfsangebote, die beinahe über Nacht entstanden. Doch ich für meinen Teil hege die Vermutung, dass wir bereits angefangen haben, Schritt für Schritt zu einer Normalität zurückzukehren. Und diese Normalität wird dem Zustand vor Corona wohl recht ähnlich sein. Die Krise vermag uns im Moment drastisch zu beeinträchtigen. Aber alles, wirklich alles verändern wird sie dauerhaft nicht. Nein, die Krise wird nicht alles verändern – vielmehr hat sie es bereits getan. René Jaun, Redaktor, Netzwoche Aber natürlich wird Corona durchaus nicht spurlos an uns vorübergehen. Die behördlich verordneten Einschränkungen haben uns neue Arbeitsmodelle und Unternehmenskonzepte entdecken lassen. In dieser Heftausgabe finden etwa Führungskräfte einige Denkanstösse zur Teamleitung im Homeoffice (Seite 29). Diese lassen sich gut auch nach der Aufhebung von «Stay Home» zu Herzen nehmen. Unternehmen, die künftig besser auf Krisen à la Corona reagieren möchten, finden im Focus zu Insights-driven Leadership eine Inspiration (ab Seite 10). Denn wer die Daten aus seinem Unternehmen sorgfältig analysiere, habe diesbezüglich einen Vorteil, sagt einer der Experten. Die Beeinträchtigungen, die wir in den letzten Wochen hinnehmen mussten, liessen uns auch erkennen, dass wir viele alltäglichen Dinge anders angehen können, als wir es gewohnt sind. Es würde unserer Gesellschaft gut tun, dieses Bewusstsein auch nach Corona zu erhalten. Vielleicht werden dann tatsächlich manche Karten neu gemischt. Anzeige Er|go Nebenform der ↑ Linguistik. Macht komplizierte Texte leichtverständlich, u.a. durch radikales Weglassen unpräziser Formulierungen. Lernen Sie uns und unsere hilfreichen Fähigkeiten jetzt näher kennen: www.ergonomen.ch

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