Aufrufe
vor 1 Jahr

Netzwoche 07/2020

  • Text
  • Coronakrise
  • Homeoffice
  • Krise
  • Schweiz
  • Microsoft
  • Technologieprovider
  • Softwareentwickler
  • Netzmedien
  • Google
  • Unternehmen

30 Service Impressum |

30 Service Impressum | Event Plus i IMPRESSUM NETZMEDIEN AG Heinrichstrasse 235, CH-8005 Zürich Tel. +41 44 355 63 63 Verlag: info@netzmedien.ch Anzeigen: inserate@netzmedien.ch Pressemitteilungen: desk@netzmedien.ch Sie erreichen alle Mitarbeiter telefonisch unter +41 44 355 63 + jeweilige Endziffern oder per E-Mail: vorname.name@netzmedien.ch CEO & Verleger: Dr. Heinrich Meyer (+31) Verkaufsleitung: Markus Stotz (+34) Verkauf: Colette Mader (+39) Verkauf: Cristina Nogueiro (+33) Verkauf W-CH: Supannika Chavanne Verkaufssupport und Marketing: Andreas Schamberger (+69) Buchhaltung: Christina Frischknecht (+30) Administration: Alessia Schellenberg (+67) Grafik/Layout: Chiara Franchini (+65) Grafik/Layout: Samantha Maurer (+65) Onlineverantwortliche: Julia Ostermann (+35) Redaktion Deutschschweiz Marc Landis, Chefredaktor (+36) Dr. Oliver Schneider, stv. Chefred. Netzwoche (+32) Leslie Haeny, stv. Chefred. CEtoday (+66) Coen Kaat, stv. Chefred. IT-Markt (+64) Susanne Löbe, CvD / Korrektorat Print (+61) Kevin Fischer, Redaktor (+38) René Jaun, Redaktor (+68) Sven Martens, Redaktor (+68) Joël Orizet, Redaktor (+68) Colin Wallace, Redaktor (+60) Alina Elsasser, Praktikantin (+38) Regelmässige Mitarbeit Martin Andenmatten, Rino Borini, Marcel Dobler, André Golliez, Daniel Liebhart, Christopher Müller, Philipp A. Ziegler NETZWOCHE Das Schweizer ICT-Magazin für Business-Entscheider ISSN 1424-2397 Verkaufte Auflage: 5287 Ex. Verbreitete Auflage: 6760 Ex. Druckauflage: 9000 Ex. Erscheinungsweise, Abonnement Die Netzwoche erscheint vierzehntäglich (19 Ausgaben pro Jahr). Jahresabonnement (Schweiz): CHF 139.– / E-Paper: kostenlos Einzelausgabe: CHF 9.– Aboservice E-Mail: info@netzmedien.ch Abonnemente: www.netzwoche.ch/abo ICTJOURNAL Le magazine suisse des technologies de l information pour l entreprise Verkaufte Auflage: 2567 Ex. Verbreitete Auflage: 2602 Ex. Druckauflage: 4000 Ex. www.ictjournal.ch BILDQUELLEN Sofern nicht anders vermerkt, stammen die Bilder von den Herstellern der abgebildeten Produkte oder wurden zur Verfügung gestellt. DRUCK Werner Druck & Medien AG, Basel Redaktion Westschweiz Rodolphe Koller, Chefredaktor Yannick Chavanne, Redaktor Steven Wagner, Redaktor Marie-France Porres, Korrektorat © 2020 NETZMEDIEN AG Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Geneh migung des Verlags erlaubt. Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Best of Swiss Web GmbH KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Frühstücks-Briefing ICT-Security 2020 and beyond Datum: 11.09.2020 In den vergangenen Jahren lagen die Budgets für ICT-Security mehrheitlich über der durchschnittlichen Aufstockung für andere ICT-Themen, doch auf Gelder ohne Ende können die Verantwortlichen auch für Sicherheitsbelange nicht zugreifen. Neue Konzepte sind gefragt, denn in vielen Unternehmen fehlen oft die Fachspezialisten, respektive es mangelt an Expertenwissen. Alternative Wege zur Sicherung der ICT im Unternehmen bieten externe Spezialisten, Dienstleister und Managed Security Service Provider (MSSP). Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 11.30 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG https://www.msmag.ch/sec Am Frühstücks-Briefing gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach: – Wie präsentiert sich die aktuelle Bedrohungslage und wo liegen die neuen Gefahrenquellen? – Wie steht es mit der Sicherheit im Bereich IoT, Netze, Cloud und Mobilität? – Wie können Datenlecks im Voraus erkannt und verstanden werden? – Wie steht es mit Managed Security Services: Welche Keydriver und Benefits, resp. Hürden gibt es? Ist die Unternehmens-IT damit sicherer, wie geht man entsprechende Projekte an? Über diese und weitere Themen informieren Sie die Experten kurz und kompakt an unserem Briefing. Nutzen Sie unsere Event-Plattform für die Diskussion aktueller Fragen rund um das Thema ICT-Security mit Teilnehmern und Referenten. Die Teilnahme ist für ICT- und Security-Verantwortliche sowie Fachbereichsleiter aus Anwenderunternehmen kostenlos. 07 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 31 Halb voll oder halb leer? Es ist vollendet! Die Firma Valve Corporation hat mit dem Spiel «Half-Life: Alyx» einen von uns allen ersehnten Meilenstein erreicht: Virtual Reality (VR) ist endlich alltagstauglich. Es besteht also Hoffnung für einen Durchbruch dieser Technologie im Business. Obwohl Hindernisse heute ausgeräumt wurden, lässt der Durchbruch von VR nach wie vor auf sich warten. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch Ende März dieses Jahres ist der offizielle Release von «Half Life: Alyx» gewesen, einem Spiel, das ausschliesslich für die virtuelle Realität entwickelt wurde. Gemäss «SRF»-Digital-Redaktorin Martine Gassner ist das Spiel «… das Beste, was die virtuelle Realität bis heute hervorgebracht hat». Im Spiel bewegen wir uns als Wissenschaftlerin Alyx Vance im Einzelspielermodus («Ego Shooter») durch eine virtuelle Stadt, die durch Aliens bedroht wird. Es gilt, den Widerstand zu organisieren. Die Optik des Spiels erinnert an den Film «Alita: Battle Angel» von James Cameron, der vor einem Jahr im Kino zu sehen war. Das realistische Erlebnis in der virtuellen Welt hängt davon ab, wie wir uns in dieser Welt bewegen können und wie wir sie wahrnehmen. Rechenleistung und VR-Brillen erlauben seit Jahren eine realistische Darstellung. Die Software hingegen, die dafür sorgen soll, dass wir uns elegant in der Virtualität bewegen können, hatte lange mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Die Konsequenzen waren schlechte Nutzerführung sowie Desorientierung bis hin zur Übelkeit. Aus diesem Grund haben die Erfinder von «Half-Life» ihre eigene Plattform gebaut und über Jahre weiterentwickelt. Herzstück war die sogenannte «Physics Engine», welche die Interaktion zwischen der realen und virtuellen Welt gewährleistet. Bereits vor sechs Jahren hat Sergiy Migdalskiy, einer der Entwickler der Firma Valve, an der Game Developers Conference in San Francisco über den Bau einer solchen Engine berichtet. Das auf VR spezialisierte News-Netzwerk «Upload» hat die Engine als die «Next Generation Physics Engine» bezeichnet und das Spiel «Half Life: Alyx» als ersten Beweis dafür, dass sich der grosse Aufwand lohnt. Die jahrelange Arbeit der 160 Mitarbeitenden der Firma Valve, die ohne Chef auskommt, hat sich ausbezahlt und es ist zu erwarten, dass das Spiel ein grosser Erfolg wird. Ein später Durchbruch? Seit Jahrzenten warten wir nun schon auf den Durchbruch dieser Technologie. «VR ist der humanistischste Umgang mit Daten», soll der VR-Pionier Jaron Lanier bereits 1984 gesagt haben. Ein direktes Eintauchen in die digitale Welt statt des umständlichen Umgangs mit Daten mittels Maus und Tastatur. Was würde uns das die tägliche Arbeit vereinfachen ... Lange Zeit standen der Vision ausser der Komplexität der physikalischen Berechnungen die fehlende Rechenleistung oder Netzbandbreite für die Darstellung der virtuellen Welt im Weg. Obwohl diese Hindernisse heute ausgeräumt wurden, lässt der Durchbruch nach wie vor auf sich warten. So hat etwa Google seine VR-Plattform letztes Jahr beerdigt, und die «BBC» ihr ehrgeiziges Projekt «VR Hub» mangels Interesse vonseiten Kunden und Partner eingestellt. Dennoch sehen die Analysten einen Markt und eine Vielzahl vielversprechender Anwendungen wie beispielsweise in der Medizin, in der Ausbildung, im Tourismus oder in der Produktentwicklung. Von einem stark wachsenden Markt gehen Forbes, IDC und andere Auguren aus. Selbst zurückhaltende Firmen wie etwa Axa sind der Meinung, dass VR im Operationssaal, in der Medizinausbildung, in der Rehabilitation und in der Psychotherapie eingesetzt werden wird. «Vor dem tatsächlichen Einsatz von erweiterter Realität im OP-Saal erfordert es jedoch noch etwas Entwicklung und Arbeit», steht allerdings noch auf der Website. Der Durchbruch von «Half Life: Alyx» zeigt den Weg zu einem solchen Einsatz. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2020

Archiv