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Netzwoche 07/2021

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Post veröffentlicht E-Voting-Spezifikation rja. Die Schweizerische Post hat die Spezifikation ihres E- Voting-Systems veröffentlicht. Wie das Unternehmen in einem Blog mitteilt, steht dieses zur Prüfung bereit. In der kommenden Jahreshälfte will die Post zudem ein Bug-Bounty-Programm zu E-Voting lancieren. Strategie E-Government Schweiz ist auf Kurs Die Pandemie hat bei der Umsetzung der Strategie E-Government Schweiz für Verzögerungen gesorgt. In ihrem aktuellen Jahresbericht zeigt sich die Geschäftsstelle jedoch zuversichtlich. Autor: René Jaun Abraxas bleibt in den schwarzen Zahlen rja. Abraxas hat das Coronajahr gut überstanden, wie das Unternehmen mitteilt. Das operative Ergebnis belaufe sich auf 1,43 Millionen Franken und übertreffe die Erwartungen. Als Jahresergebnis resultiere ein Gewinn von 0,2 Millionen Franken. Customize eröffnet Filiale in Basel und lanciert C-Care ebe. Der Abacus-Partner und ERP-Spezialist Customize hat in Basel seine sechste Filiale eröffnet. Die Leitung des neuen Standortes wird laut Customize Thomas Gysel übernehmen. Zudem erweitert das Unternehmen sein Software angebot um C-Care, eine Administrationslösung für Sozialinstitutionen. Die E-Government-Strategie Schweiz soll dafür sorgen, dass der digitale Kanal zur ersten Wahl bei der Kontaktaufnahme mit der öffentlichen Verwaltung wird. Die Strategie wird seit Anfang 2020 umgesetzt. Im Geschäftsbericht 2020 gibt E- Government Schweiz einen Überblick über den Stand der Dinge. «Aufgrund der Coronakrise und deren Massnahmen haben sich einige Vorhaben im Jahr 2020 leicht verzögert oder Prioritäten mussten neu gesetzt werden», schreibt die Geschäftsstelle. Die Erreichung der Umsetzungsziele sei jedoch nicht gefährdet. Umzugs-Meldeplattform noch nicht flächendeckend verfügbar So schreite etwa die Einführung von «eUmzug.ch» voran. Ende 2020 sei das Portal in 17 Kantonen ganz oder teilweise angeboten worden. «Dies entspricht einem Deckungsgrad von 41 Prozent der Gemeinden, beziehungsweise 59 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner, und einem Schnitt von mehr als 310 elektronischen Umzugsmeldungen pro Tag», führt die Geschäftsstelle aus. Das Ziel, den Dienst Ende 2020 in allen Schweizer Kantonen anzubieten, sei jedoch nicht erreicht worden, räumt das Gremium ein. Im Tessin und in der Westschweiz habe es Verzögerungen beim Projektstart gegeben. «Um die Kantone weiterhin bei der Einführung von ‹eUmzug.ch› zu unterstützen, wurde eine weitere Massnahme zur Finanzierung durch E-Government Schweiz gutgeheissen». Ende 2020 zog Zürich ein positives Fazit zum elektronischen Umzugs-Meldedienst. Vertrauen ins E-Government stärken Im Bereich Open Data sorgt die Pandemie ebenfalls für eine Verzögerung: «Der Aufbau einer Infrastruktur für das Hosting und die Veröffentlichung offener Daten, die von kleineren institutionellen Anbietern genutzt werden soll, sowie auch die Verstärkung der gemeinsamen Datendiffusion im statistischen Bereich mussten aufgrund der Coronakrise neu priorisiert werden», heisst es dazu im Geschäftsbericht. Die Geschäftsstelle Open Government Data (OGD) habe aber auch diverse gesetzte Ziele erreicht. So seien Richtlinien für Open-Government-Data entstanden sowie ein Prozess zur Identifizierung der «mit hoher Dringlichkeit» bereitzustellenden Daten beschrieben worden. Zu den Zielen der E-Government-Strategie gehört auch, Wissen zur Digi- Anzeige Maximaler Schutz auf minimalem Raum ■ Hoher Schutz gegen physikalische Bedrohungspotenziale für die IT ■ Bedarfsgerechte Ausstattungskomponenten komplettieren den Safe zum Kompaktrechenzentrum ■ Modularer Aufbau für die Installation an schwer zugänglichen Standorten

Business Aktuell 09 Bild: Aaron Burden / Unsplash talisierung der Verwaltung zu fördern und Vertrauen zu stärken. In diesem Bereich leitet die Geschäftsstelle selbst drei Projekte, darunter etwa eine «Machbarkeitsstudie zur Nachvollziehbarkeit der Verwendung persönlicher Daten». Alle drei Projekte sind noch nicht sehr weit. Im Fall der Studie seien Vision und Umfang definiert worden, schreibt die Geschäftsstelle. Digitalisierung landauf landab Im Rahmen der Innovationsförderung unterstützte die Geschäftsstelle vergangenes Jahr drei Projekte mit insgesamt 200000 Franken: ·· Das Beratungsangebot der Sozialversicherung Aargau (SVA) wurde im Bereich der Prämienverbilligung ausgebaut. Dazu wurden der Chatbot «Maxi» sowie das Onlineformular «Mein Anliegen» erweitert. Wiederkehrende Kundenanliegen, die per E-Mail freitextlich eingehen, werden nun mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) klassifiziert und automatisiert beantwortet. ·· Im Kanton St. Gallen benötigen Bevölkerung und Unternehmen verschiedene Logins, um auf Services unterschiedlicher Fach-Domains zuzugreifen. Dies soll mit einem neuen Identity and Access Management (IAM) und nur einem Login vereinfacht werden. ·· Und Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Jura verfügen über einen Zugang zu einem Bürgerportal, über das personenbezogene Dokumente mit der Verwaltung ausgetauscht werden können. Neu wurde eine Blockchain-basierte Lösung entwickelt, die es den Einwohnerinnen und Einwohnern ermöglicht, die vollständige Souveränität über ihre Daten und ihre digitalen Interaktionen mit dem Kanton zu erhalten. Weitere 150 000 Franken investierte die Geschäftsstelle in E-Partizipationsprojekte im Kanton Genf, der Gemeinde Goldach sowie den Städten Winterthur, Zürich und Yverdon-les-Bains. In einer Gesamtübersicht über das vergangene Jahr verweist der Geschäftsbericht auf den E-Government Monitor. Gemäss dieser Studie hat die Coronakrise die Einstellung der Menschen bezüglich E-Services positiv beeinflusst: 70 Prozent der Befragten aus der Schweiz möchten in Zukunft vermehrt Onlinedienste nutzen. Mit knapp 60 Prozent sei die elektronische Steuererklärung der Top-Onlinedienst. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Garaio REM kooperiert mit GIA Informatik rja. GIA Informatik ist eine Partnerschaft mit Softwareentwickler Garaio REM eingegangen. Dessen ERP werde künftig im Rechenzentrum von GIA Informatik betrieben, heisst es in einer Mitteilung. Der IT-Dienstleister ist einer von mehreren Garaio-REM- Partnern, darunter sind Addservices, Adeon und Netrics. AV Ganz fusioniert mit Supravision rja. Die beiden AV-Spezialisten AV Ganz und Supravision haben sich zusammengetan und treten neu unter dem Namen AV Ganz Supravision auf. Die Geschäftsleitung übernehmen laut Mitteilung Christian Mossner und Erich Jäger gemeinsam. Acronis sammelt eine Viertelmilliarde US-Dollar ein jor. Der Cybersecurity-Anbieter Acronis hat eine Finanzierungsspritze bekommen. Gemäss einer Mitteilung sammelte das Unternehmen über 250 Millionen US-Dollar ein. Acronis will damit unter anderem das Angebot, die Belegschaft und das Partnernetzwerk ausbauen. Anzeige

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