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Netzwoche 08/2021

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52 Management & Career

52 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Credit Suisse stockt indische IT-Division auf rko/msc. Die Credit Suisse stockt den Personalbestand ihrer indischen IT-Division auf. Die Bank, die in den vergangenen drei Jahren 2000 IT- Spezialistinnen und -Spezialisten im Land eingestellt hat, plant, bis 2021 weitere 1000 einzustellen. Insgesamt werden 25 Prozent der IT-Mitarbeitenden in Indien tätig sein. Die Bank suche nach Entwicklerinnen und Entwicklern sowie nach Ingenieurinnen und Ingenieuren mit Fachwissen in den Bereichen Cybersicherheit, Datenanalyse, Cloud, API-Entwicklung und künstliche Intelligenz. Experimentierkoffer erobern Klassenzimmer rja. Um Jugendlichen die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) schmackhaft zu machen, hat die Stiftung Simplyscience begonnen, sogenannte Nano-Experimentierkoffer an Schulen zu verteilen. Sie enthalten alles, was es für spannende Nano-Experimente und praxisrelevante Technologieanwendungen braucht. Oberstufen von vier Kantonen machen bereits mit, und bis 2025 sollen alle interessierten Schulen schweizweit dabei sein. «Great Place to Work» kürt Schweizer Arbeitgeber ebe. Cisco Schweiz hat beim «Great Place to Work 2021» die Auszeichnung als bestes grosses Unternehmen (mit über 250 Mitarbeitenden) erhalten. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Sensirion und SAP Schweiz. Weiter erhält das Unternehmen dieses Jahr die Auszeichnung als «Certified Employers Switzerland». Als «Great Places to Work» wurden für dieses Jahr schweizweit insgesamt 15 Grossunternehmen gelistet. Grundlage für die Rankings sind unternehmensinterne Prozess analysen und Mitarbeiterbefragungen. Das sind die Löhne der ICT-Branche 2021 msc. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit Zürich hat das Schweizer Lohnbuch für das Jahr 2021 herausgegeben. Darin sind Mindestlöhne sowie orts- und berufsübliche Löhne für verschiedene Branchen aufgelistet – auch für die ICT- Branche. Die Zahlen entstammen Gesamtarbeitsverträgen (GAV) sowie Empfehlungen und Statistiken schweizerischer Berufs- und Arbeitgeberverbände. In der Telekommunikation sind die Löhne nach Job- Level und Lohnband unterteilt. Wer im Festnetzbereich in einem Beruf der Stufe G tätig ist, etwa als Customer Service Consultant, kann bei voller Beschäftigung mit einem Monatslohn ab 4330 Franken rechnen. Ein Job des Levels D sowie des Lohnbandes D3 kann hingegen bis zu 13 269 Franken einbringen. Dies betrifft etwa Personen, die als Business Project Architect oder Management Consultant tätig sind. Im Mobilfunk ist per GAV ein betrieblicher Mindestlohn von 4500 Franken festgelegt. Einstiegsgehälter in der ICT-Branche Die Einstiegssaläre in der ICT sind stark vom Ausbildungsgrad abhängig. Für Informatikerinnen und Informatiker ohne Abschluss der Berufsmittelschule beträgt das Einstiegsgehalt 4650 Franken. Mit Berufsschulabschluss und Schweizer IT-Branche rekrutiert Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer arbeiten in der IT. Im ersten Quartal 2021 stieg die Zahl der Beschäftigten in der Schweizer IT-Branche auf 122 000, das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem aktuellen Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht. Den Berechnungen zufolge liegt der Frauenanteil in den IT-Berufen zurzeit bei 22,3 Prozent. In der Telko-Branche ist die Zahl der Beschäftigten hingegen rückläufig: Sie sank im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent. Gemäss den BFS-Zahlen zählt die Telekommunikationsbranche per Ende des ersten Quartals 26 000 Mitarbeitende. Der Frauenanteil liegt hier bei 24,4 Prozent. Gesamtbeschäftigung sinkt erneut Die Gesamtbeschäftigung schrumpfte derweil zum vierten Mal in Folge. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind 31 000 Stellen verschwunden – das entspricht einer Abnahme von 0,6 Prozent, wie das BFS mitteilt. Sowohl im sekundären (Industrie und Baugewerbe) als auch im tertiären Bachelorstudium an der Fachhochschule (FH) oder Universität steigt dieses auf 6000 beziehungsweise 6154 Franken. Wer auch noch ein Masterstudium vorzuweisen hat, kann mit einem Einstiegsgehalt ab 6538 Franken rechnen. Ähnliche Entlohnung in den einzelnen Berufen Grundsätzlich werden die verschiedenen Berufe der ICT- Branche ähnlich entlohnt. In Abhängigkeit von Berufserfahrung und Kompetenzstufe liegen die Verdienste in den meisten Berufsfeldern zwischen 5000 und 10 000 Franken. So verdient etwa eine Applikationsentwicklerin oder ein -entwickler als Junior 5154 bis 8060 Franken, als Senior 8462 bis 10 154 Franken monatlich. Am unteren Ende des Spektrums befinden sich die Bereiche Installation und Support. Im ICT-Support Arbeitende verdienen im Schnitt 4842 bis 7924 Franken, jene in der ICT-Technik 5055 bis 8285 Franken. Ausreisser nach oben sind hingegen vor allem im Bereich der Informatik-Beratungsleistungen beheimatet. So verdienen ICT-Sourcing- Manager bis zu 11 000 Franken, ICT-Architektinnen und -Architekten bis zu 11 457 Franken. Bild: loufre / pixabay.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Sektor (Dienstleistungen) sank die Beschäftigung um 1,7 Prozent (minus 19 000 Stellen) respektive 0,3 Prozent (minus 12 000 Stellen). 08 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 53 Homeoffice oder Büro? Arbeitnehmende wollen beides rja. Wie viel Homeoffice soll nach der Coronapandemie bleiben? Diese Frage sorgt derzeit wohl vielerorts für Diskussionen. Nun hat sich auch das Bauunternehmen Steiner des Themas angenommen und in Zusammenarbeit mit Marketagent.com Schweiz eine Umfrage unter 1000 Arbeitnehmenden in der Schweiz durchgeführt. Homeoffice ist beliebt Demnach kommt das Arbeiten im Homeoffice grundsätzlich gut an: «Homeoffice entspricht dem Wunsch von 91 Prozent der Befragten, bei denen es möglich ist, beziehungsweise grundsätzlich möglich wäre», heisst es im Ergebnisbericht. Laut den Resultaten hatten schon vor der Pandemie 39 Prozent der Befragten die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Zum Zeitpunkt der Umfrage (im April 2021) gaben 48 Prozent an, von Zuhause aus zu arbeiten, bei einem Potenzial von 56 Prozent. Der fixe Büroarbeitsplatz bleibt wichtig Doch künftig ausschliesslich im Homeoffice zu arbeiten, entspricht nicht dem Wunsch der hiesigen Arbeitnehmenden. Gefragt sei das Beste aus beiden Welten, schreibt Steiner. 37 Prozent möchten zwar weiterhin von Zuhause aus arbeiten, den Homeoffice-Anteil jedoch reduzieren. 55 Prozent wollen die Hälfte ihres Arbeitspensums oder mehr im Homeoffice arbeiten. 36 Prozent wünschen sich eine Homeoffice-Tätigkeit von weniger als 50 Prozent. Nur 5 Prozent jener, die aktuell im Homeoffice arbeiten – oder arbeiten könnten – möchten dies künftig gar nicht mehr tun. Hybrid Working: für viele KMUs schwierig msc. Montag bis Mittwoch im Büro arbeiten, Donnerstag und Freitag von zuhause aus – so oder ähnlich könnte eine Arbeitswoche für viele Angestellte in Zukunft aussehen. Die Krisenphänomene Fernarbeit und Hybrid Working dürften wohl auch nach Ende der Pandemie noch eine Rolle spielen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Bild: Rawpixel / iStock.com Bild: 377053 / pixabay.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch KMUs bleiben auf der Strecke Kleinere Unternehmen befürchten jedoch, mit diesem Trend nicht mithalten zu können und zwangsläufig ins Büro zurückkehren zu müssen. Zu diesem Schluss kommt eine Befragung von Ricoh Europe unter 1400 Büroangestellten von Kleinunternehmen. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) gehe davon aus, nach Ende der Pandemie vorwiegend im Büro zu arbeiten. Unter anderem würden Änderungen von Kundenanforderungen die Umstellung auf hybride Modelle erschweren. Auch der finanzielle Aspekt spiele eine Rolle. Der Status quo sei unbefriedigend: So erschwere Fernarbeit die Kundenbetreuung. Dies führe zu Einschränkungen im persönlichen Service – eigentlich ein Erkennungsmerkmal von Kleinunternehmen. WWW.NETZWOCHE.CH ICT Scouts & Campus ausgezeichnet ebe. Die SVC-Stiftung für das Unternehmertum (Swiss Venture Club) hat den «Enterprize 2021» vergeben. Mit dem Preis werden Projekte ausgezeichnet, welche die Entwicklung der dualen Berufsbildung vorantreiben. Dieses Jahr geht der Preis an den Förderverein ICT Scouts/ Campus, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Swiss Venture Club vergibt die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB). Google verschenkt Stipendien für IT-Kurse rja. Google bringt ein neues Schulungsangebot in die Schweiz. Mit «Google Career Certificates» wolle man der Nachfrage nach neuen digitalen Fähigkeiten in der Schweiz nachkommen, teilt das Unternehmen mit. Ziel sei es, «die Schweiz auf dem globalen Arbeitsmarkt und als IT- Standort weiter zu stärken», lässt sich Patrick Warnking, Country Director von Google Schweiz, zitieren. Konkret umfasst das Angebot Onlinekurse in den Bereichen IT- Support, Projektmanagement, Datenanalyse und UX-Design. Die Kurse sind über die Lernplattform «Coursera.org» verfügbar. Corona verändert die IT- Branche langfristig msc. Equinix hat die Ergebnisse seiner jährlichen globalen IT-Studie veröffentlicht. Im Rahmen der Studie befragte das Unternehmen 2600 Führungskräfte aus der IT-Branche zu den grössten Technologietrends sowie den Auswirkungen der Covid- 19-Pandemie auf die digitale Infrastruktur. Unter den Befragten waren auch 100 IT- Führungskräfte aus der Schweiz. Das wenig überraschende Ergebnis: Die Krise hat die Digitalisierung hierzulande angekurbelt. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2021

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