Aufrufe
vor 4 Jahren

Netzwoche 09/2017

24 Web App-Projects Ihr

24 Web App-Projects Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Joël Orizet NEUE APPS Lago Maggiore official «Lago Maggiore official» soll Bootsfahrern auf dem Langensee dienen. Nutzer könnten mit der App Tankstellen, Anlegeplätze, Restaurants und Werften finden. Zu diesem Zweck erstellten die Macher der App eine Liste von Points of Interest. Jeden Eintrag ergänzten sie mit einem Foto, mit Koordinaten und weiteren Informationen wie etwa Öffnungs- oder Anlegezeiten. Nutzer könnten auch ihre Freunde auf dem See orten. Wer will, kann die Ortungsfunktion ausschalten. Zudem bietet die App Notruffunktionen für den gesamten Lago Maggiore. Die App ist kostenlos und in sechs Sprachen erhältlich. Nize «Nize» will die Funktionen von Doodle und Whatsapp bündeln. Nutzer organisieren mit der App Termine, indem sie Zeitangaben festlegen und Freunde hinzufügen. Anschliessend versendet die App Einladungen und Erinnerungen. Wer einen Termin annimmt, landet in einem Gruppenchat. Wer absagt, bleibt aussen vor. Auf diese Weise wollen die Macher der App verhindern, dass die Anwender unnötige Nachrichten erhalten. Nutzer könnten auch eine Mindestanzahl Teilnehmer für einen Anlass festlegen, etwa für ein Fussballspiel unter Freunden. Kommen nicht genügend Mitglieder zusammen, verschickt die App automatisch Absagen. DROTR Die Abkürzung «DROTR» steht für «Droid Translater». Die App besteht aus einem Messenger und einem Videochat. Herzstück von DROTR ist jedoch die Software zur Sprachübersetzung. Diese soll Texte und gesprochene Sprachen in Echtzeit übersetzen können. Der Messenger der App könne Texte in 104 Sprachen übersetzen. In Videokonferenzen kann die App 44 gesprochene Sprachen dolmetschen, wie die Macher versprechen. Die Entwickler der Software wollen weitere Sprachen hinzufügen und die Qualität der Simultanübersetzung laufend verbessern. Die App ist kostenlos erhältlich. Auftraggeber: Skipp Communications in Zusammenarbeit mit Organizzazione Turistica Lago Maggiore e Valli Auftragnehmer: Skipp Communications Technologien: Swift (iOS), Java (Android) Online seit: Mai 2017 Auftraggeber: P2 Solutions Niederteufen Auftragnehmer: P2 Solutions Niederteufen Technologien: Native Apps, Objective-C (iOS), Java (Android) Online seit: April 2017 Auftraggeber: Technologies Improving the World (TIW) Auftragnehmer: DROTR Technologien: Swift (iOS), Java und Backend Scala (Android) Online seit: Mai 2017 09 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Event 25 Hacking Day 2017: Internet of Threats, Tipps gegen Malware und Live-Hacking Gesunder Menschenverstand schützt vor Malware. IT-Sicherheit ist immer auch Change Management. Und die Website von Youporn ist sicherer als die vom «Blick». Diese drei Aussagen waren am Hacking Day bei Digicomp in Zürich zu hören. Der Schulungsanbieter suchte ausserdem «Switzerland’s next Bug Bounty Hacker». Autor: Marcel Urech Digicomp hat nach Zürich zum Hacking Day 2017 geladen. Die Veranstaltung war mit fast 140 Besuchern ausgebucht. Es gab 21 Sessions zum Thema Cybersecurity. Die Keynote hielt Max Moser, Mitgründer von Mod zero. Er sprach über Onlinewerbung. Früher hätten Firmen Werbung noch auf einfache Art und Weise ausgeliefert. Heute gebe es ein komplexes System mit Ad-Brokern, Ad-Providern, Ad-Netzwerken und Tracking-Diensten. «Es ist ein riesiger Börsenmarkt für Onlinewerbung entstanden», sagte Moser. Das schaffe Sicherheitsprobleme. Welche Daten auf einer Website kommen vom Unternehmen? Welche von Drittanbietern? Das ist oft unklar. UBS.com etwa arbeite mit 13 Hosts zusammen, davon seien nur 3 klar der Bank zuweisbar. Auf blick.ch sind 71 von 77 fremde Hoster, auf 20min.ch 56 von 60. Sogar Youporn sei mit 26 von 29 fremden Hosts sicherer, sagte Moser. Warum ist das ein Problem? Weil die Inhalte von fremden Hostern fast nicht kontrollierbar sind. Onlinewerbung erlaube es auch, Schadsoftware auszuliefern. Nur vertrauenswürdige Websites zu besuchen, helfe nur beschränkt. Die Websites etablierter Medien seien vertrauenswürdig – und trotzdem ein Sicherheitsrisiko. So schützt man sich vor Malware Andreas Wisler von Gosecurity referierte ebenfalls. Er präsentierte Zahlen für die Schweiz. Es gebe jeden Tag rund 516 infizierte Werbebanner, 3519 infizierte Websites, 21 624 Netzwerkattacken und 64 Onlinebanking-Trojaner. Moser gab folgende Tipps gegen Malware: ·· Betriebssystem und Software aktuell halten ·· Antivirenprogramm verwenden ·· Firewall einsetzen ·· Regelmässig Back-ups machen ·· Spamfilter nutzen ·· Nicht mit Adminrechten arbeiten ·· Links überprüfen, bevor man draufklickt ·· Skript- und Ad-Blocker nutzen ·· Sich über aktuelle Bedrohungen informieren ·· Den gesunden Menschenverstand einsetzen Max Moser, Mitgründer von Modzero, hielt die Keynote. Bild: Digicomp Uhrenhersteller IWC Schaffhausen, sprach über das grösste Problem in der IT-Sicherheit: Menschen. IT-Security sei Change Management – man müsse mit den Mitarbeitern sprechen und sie immer wieder auf Gefahren hinweisen. Bei IWC läuft intern die Security-Awareness-Kampagne «Top Secure». Es gebe einen Newsletter, und die Infoseite sei die meistbesuchte im Intranet. IWC führe auch Lunchund Learn-Veranstaltungen mit Mitarbeitern durch. Und lade dafür auch gerne mal Hacker ein. Internet of Threats und Live-Hacking Pascal C. Kocher von Auditron sprach über das Internet of Things, das er Internet of Threats nannte. Es sei ein riesiges Sicherheitsproblem. Ein Beispiel dafür sei das Mirai-Botnetz, das Kameras und Router attackierte. Yves Kraft von Oneconsult leitete die Session «Switzerland’s next Bug Bounty Hacker». Hier mussten die Teilnehmer Schwachstellen auf einer Website finden und per E-Mail an Kraft melden. Die gefundenen Fehler mussten reproduzierbar sein und die Nutzung von Laptops und Mobiltelefonen war untersagt. Als Werkzeug stand unter anderem ein virtualisiertes Kali Linux zur Verfügung. « Man muss mit den Mitarbeitern sprechen und sie immer wieder auf Gefahren hinweisen. » Sascha Maier, Chief Information Security Officer beim Uhrenhersteller IWC Schaffhausen IT-Sicherheit ist Change Management Sascha Maier, Chief Information Security Officer beim Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_41092 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2017

Archiv

Specials