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Netzwoche 09/2017

44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Lunch & Learn – Chancen & Risiken der Digitalisierung Datum: Freitag, 23.06.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 11.45 – 13.30 Uhr KV Zürich Business School, Bildungszentrum Sihlpost, Sihlpostgasse 2, 8004 Zürich event@everyware.ch EveryWare www.everyware.ch/event Lernen Sie beim EveryWare Lunch & Learn von Experten mehr zu den Potentialen der Cloudification und Herausforderungen der Cyber Security. Im Kontext der Digitalisierung entstehen für Schweizer Unternehmen sowohl Chancen als auch Risiken. Ransomware, DDoS-Attacken auf E-Commerce-Seiten – die richtige Einschätzung der Risikosituation kann den entscheidenden Businessvorteil bringen. Der Lunch & Learn geht folgenden Fragen nach: – Welche digitalen Chancen und Potentiale ergeben sich für Ihr Unternehmen? – Welche IT-Risiken und Cyber Threats entstehen durch die fortschreitende Cloudification? Der Lunch & Learn mit dem Thema «Chancen und Risiken der Digitalisierung» bildet den Auftakt der EveryWare IT-Fachseminar-Reihe. Geboten wird konzentriertes Experten-Fachwissen mit Stehlunch und Networking. Die Experten: – Dr. Matthias Stürmer – Status quo & Chancen der Digitalisierung in der Schweiz – Dozentur am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern und Leiter Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit – Ralph Hutter – Cyber Security & Digitale Risiken für Schweizer Unternehmen – Eidg. Dipl. Inf., EMBA, Studienleiter CAS Digital Risk Management HWZ Der Lunch & Learn ist kostenlos und richtet sich an technische Entscheider. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. Trend-Briefing für ICT-Verantwortliche/CxOs Datum: 16.06.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.45 – 12.15 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen info@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch Der nächste markante und nachhaltige Schub des Wachstums wird aus unserer Sicht durch die Entwicklung von fünf Teilmärkten getragen, die mit Blick auf die künftige Ausprägung der Marktgegebenheiten und Struktur der Anbieterwelt eine eigentliche Zeitenwende einläuten werden. Wir nennen sie die Big Five: Cloud Computing, Security, Mobility, Analytics und Internet of Things. In unserem Trend Briefing vermitteln wir Ihnen aus einer neutralen Makroperspektive die Topthemen und Schlüsseltrends im Markt. Sie erhalten wertvolle Grundlagen für ein strategisches Benchmarking und Inspirationen für Ihre ICT-Pläne. Wir präsentieren Ihnen Erkenntnisse und Resultate aus 12 Monaten Marktforschung und Umfragen im Schweizer Markt, die es Ihnen unter anderem erlauben, Ihre eigene Position bezüglich Einsatz und Nutzung der ICT im Vergleich zum Gesamtmarkt einzuschätzen. Weiter erhalten Sie topaktuelle Facts & Figures zur Entwicklung der ICT-Budgets in der Schweiz, den Schwerpunkten bei den Ausgaben und die Aufnahme neuer Themen und Projekte in die Investitions- und Ausgabenplanung. Zu diesen den ganzen ICT-Markt umwälzenden Entwicklungen und Toptrends briefen wir Sie in einem halben Tag in Zürich. Zielgruppe des Briefings: exklusiv für CIOs, ICT-Verantwortliche und Fachbereichsleiter aus Anwenderunternehmen und Behörden. CAS Mobile Application Development Datum: 22.09. – 09.12.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen topaktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile-App-Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! 09 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Wir wollen die elektronische Identität! Die E-ID stellt das Ende des Medienbruchs dar. Der Kunde muss nichts mehr ausdrucken, unterschreiben und per Post verschicken – alles ist elektronisch möglich! Damit schafft die Schweiz die digitale Transformation und einen wichtigen Bürokratieabbau. « Estland vollzog mit der E-ID einen immensen Bürokratie abbau. Es konnten Kosteneinsparungen von 2 Prozent des BIP realisiert werden. » Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Die elektronische Identität ist ein Schlüsselinfrastrukturelement, das schier unendlich viele Prozesse vereinfacht und unzählige Vorteile bringt: Die E-ID garantiert eine sichere Registrierung bei Onlinediensten, die den Missbrauch reduziert, Prozesse vereinfacht und damit die Preise senken wird. Der Kunde kann mit der gleichen Qualität elektronisch unterschreiben. So müssen etwa keine Verträge mehr hin- und hergeschickt werden, die Steuererklärung kann endlich bis und mit dem letzten Schritt elektronisch vorgenommen werden, ein echtes E-Voting ist möglich und sogar die Arbeitszeiterfassung könnte künftig dank einer einzigen Schnittstelle viel einfacher erfolgen. Vielleicht kann man sogar bald seine Haustür damit öffnen. Von den Möglichkeiten im Gesundheits- und Bildungswesen gar nicht erst zu sprechen. Konkretes Vorgehen Der Kunde weist sich einmalig bei einem Identifizierungsdienstleister (z.B. auf der Post oder bei den SBB) aus und dieser fragt beim Bund die virtuelle Identität ab – that’s it, nun sind die Daten fix hinterlegt. Alles entspricht den neuesten Verschlüsselungsstandards und ist sicherer als das herkömmliche Bank-Log-in. Es gibt je nach Bedarf drei Sicherheitsstandards. Der Kunde kann zusätzliche Daten wie Liefer- und Rechnungsadresse oder Kontoinformationen auf einem Portal für seine gewünschten Firmen freigeben. Nur diesen Firmen werden die Daten übermittelt. Er muss nun beim Onlineeinkauf weder Rechnungs- noch Lieferadresse eingeben. Er kann lediglich den Befehl erteilen, die Daten zu verwenden. Auch kann er festhalten, dass der Onlineanbieter eine mögliche Rückerstattung auf die vom Kunden hinterlegte Bank einzahlen soll. Wichtige Vorreiter Mit Blick auf Vorreiter-Länder fällt immer wieder Estland als Paradebeispiel ins Auge. Estland hatte früh eine elektronische Identität eingeführt. Mit der E-ID erfolgte ein immenser Bürokratieabbau, es konnten Kosteneinsparungen von 2 Prozent des BIP realisiert werden. Dies aufgrund etlicher Prozesse, die mit der E-ID entweder ganz wegfielen oder stark verkürzt werden konnten. Für Best-Practice- Beispiele muss man den Blick aber gar nicht so weit schweifen lassen: Der Kanton Jura – seiner Zeit in der Schweiz weit voraus – gibt die Suisse-ID bereits gratis an seine Kunden ab. Zukunft der Suisse-ID Das Thema ist seit 2004 auf dem Tapet. Der erste Anlauf der Suisse-ID war zu teuer und zu umständlich. Deshalb ist der Pilot gescheitert, bei dem der Privatkunde trotz Bundessubventionen ganze 69 Franken pro Jahr bezahlte. Im Herbst 2017 wird endlich eine neue Version der Suisse-ID lanciert, die für den Endkunden gratis ist. Anbieter ist neu nicht nur die Post, sondern auch die SBB. Dieses Joint-Venture bietet den Vorteil, dass damit geschätzt über 5 Millionen Kundenbeziehungen bestehen und somit ein grosser Teil der Bevölkerung erreicht werden kann. Heute noch Zukunftsmusik, bald hoffentlich Realität! Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_39900 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2017

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