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Netzwoche 09/2018

52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS B2B-Marketing in der ICT-Branche Datum: 01.06.2018 | 25.09.2018 Zeit: 09.00 – 16.15 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ict-marketing Das Marketing und die Kundenkommunikation hat sich im B2B-Bereich in den letzten Jahren durch neue Technologien und Möglichkeiten drastisch verändert. Auch hier ist der Kunde digital geworden und möchte auf verschiedenen Kanälen zielgruppengerecht angesprochen werden. Das spezifisch auf den ICT-Markt und seine Gegebenheiten ausgerichtete Seminar vermittelt im Einführungsteil ein aktuelles Bild der derzeitigen Situation im Schweizer Markt sowie Empfehlungen zu Strategien im ICT-Business. Im Hauptteil des Seminars erfahren Sie anhand praktischer Beispiele mehr über die wichtigsten Tools und Trends rund um das Thema Digital & Content Marketing, Social Media und die Customer Journey. Die Themen: – Der Schweizer ICT-Markt – Facts & Figures und Einflüsse auf Ihr Business – Die Disintegration (Weltenteilung) im Anbietermarkt und die «Stuck in the Middle»-Gefahr – Grundlagen des ICT-Marketings, Strategien, Zielgruppen und Wachstum – Die aktuellen Trends rund um Digital Marketing – Website- & Content-Marketing – Onlinewerbung in der ICT-Branche – E-Mail-Marketing und Social Media im B2B-Bereich – Event-Organisation und Event-Marketing – Checklisten und Vorgehen – Online-Umfragen – Tools und Aufbau Zielgruppe des Seminars: Mitarbeiter aus Geschäftsleitung, Marketing & Sales, Business Development von ICT-Anbietern. Digital Nudge Day 2018 Datum: 12.06.2018 Zeit: 13.00 – 18.30 Uhr Ort: Lake Side, Zürich Kontakt: marketing@unic.com Veranstalter: Unic AG Anmeldung: https://digitalnudgeday.ch Seminar Hermes 5 Datum: 22. – 29.06.2018 Zeit: 08.45 – 16.45 Uhr Ort: FHNW Campus Basel Kontakt: Patricia Furrer, patricia.furrer@fhnw.ch Veranstalter: FHNW, Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/seminar-hermes5 Der Digital Nudge Day 2018 gibt Anstoss zu neuen Visionen und Ideen in der digitalen Welt. Der Event befasst sich aus verschiedenen Perspektiven mit der Frage, wie intelligenter Selfservice ein persönliches Kundenerlebnis schafft. Melden Sie sich noch heute an – spannende Referenten und Kunden-Cases erwarten Sie. Programm – 13 Uhr Kaffee und Registrierung – Begrüssung und Eröffnung von Dr. Pascal Ihle, Senior Consultant/Partner, furrerhugi – «Selfservice statt Bevormundung – wie man in der kommenden digitalen Gesellschaft mit Erwartungen umgehen kann», Keynote von Sascha Lobo, Publizist, Blogger, Strategieberater und Internetunternehmer – «Selfservice: Spannungsfelder zwischen Vision und Realität» von Christine Reichardt, Head Sales Digital Channels Aduno Gruppe / cashgate – Pause & Networking – «Next Generation Selfservice bei der SBB» von Christof Zogg, Director Digital Business, SBB AG – «E-Commerce Report 2018: Wandel und Trends im digitalen Handel» von Prof. Ralf Wölfle, Dozent, Institut für Wirtschaftsinformatik, FHNW – Ausblick & Abschluss – 17.30 Uhr Apéro riche Der Digital Nudge Day richtet sich an Marketing-, E-Business- und Digital-Verantwortliche. Er ist eine Plattform, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und sich mit Personen aus dem E-Business auszutauschen. HERMES 5 ist eine Projektmanagementmethode für Projekte in den Bereichen der Informatik, der Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten sowie der Anpassung der Geschäftsorganisation. HERMES 5 ist der Standard der Schweizer Bundesverwaltung, vieler Kantone, Gemeinden und Unternehmen. HERMES 5 ist auch für die Privatwirtschaft von Bedeutung: Zunehmend werden in öffentlichen Ausschreibungen HERMES-5-Zertifikate als Eignungsnachweis gefordert. Die Absolventinnen und Absolventen des Seminars – wissen, wann und warum HERMES 5 eingesetzt wird und sind mit den grundlegenden Inhalten und Hilfsmitteln von HERMES 5 vertraut, – kennen den Methodenaufbau und die verschiedenen Sichten auf ein Projekt, – kennen das Phasenmodell mit den Meilensteinen und Entscheidaufgaben, – haben sich mit dem Szenario «Dienstleistung/Produkt» ein vertieftes Verständnis des Zusammenspiels der einzelnen Elemente von HERMES angeeignet, – können ein Projekt mit der HERMES-5-Methode strukturieren, planen und durchführen, – kennen das HERMES-Online-Tool, – verfügen über die Kenntnisse, um die Zertifizierungsprüfung «HERMES 5» zu absolvieren. Der Kurs wendet sich an Projektmitarbeitende, Projektassistierende, Projektleiter/innen, Entscheidungsträger/innen, Auftraggeber/innen und Projektcontroller/innen. Abschluss: FHNW-Teilnahmebestätigung, Zertifizierungsprüfung «HERMES 5 Foundation» durch TÜV SÜD. 09 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Ich kämpfe gegen Netzsperren und digitale Abschottung! Wir haben keinen Zeitdruck für ein schlechtes Geldspielgesetz. Sollte das Geldspielgesetz am 10. Juni 2018 abgelehnt werden, würde sich bei den Einnahmen für Kultur und Sport nichts ändern. Es wird niemandem etwas weggenommen. Weil es keinen Zeitdruck gibt, muss das schlechte Gesetz zurück an den Absender. Dadurch bekommen wir die Chance, es zu verbessern. « Netzsperren sind nicht nur ungenau, sondern auch wirkungsarm. » Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Künftig sollen nur noch physische Schweizer Casinos, denen es an jeglicher Onlinekompetenz fehlt, Online-Glücksspiele anbieten dürfen. Umgekehrt sollen Schweizer Anbieter, die ausschliesslich Online-Glücksspiele betreiben und über Onlinekompetenz verfügen, keine solchen mehr anbieten dürfen. Die Websites von Glücksspielanbietern aus dem Ausland sollen gar mit Netzsperren blockiert werden. Dies sind die Bestimmungen des neuen Geldspielgesetzes, die zu einem schlechteren Angebot und weniger Einnahmen führen werden. Gleichzeitig lassen sich Netzsperren ohne jegliches IT-Know-how in Sekunden umgehen. Damit wird ein gigantischer Schwarzmarkt geschaffen, der keinen Rappen an Gebühren abwirft. Wenn man also für mehr Einnahmen für Kultur und Sport plädiert, muss man das Geldspielgesetz ablehnen. Overblocking als Konsequenz der Netzsperren Die Aufgabe des freien und sicheren Internetzugangs wäre fatal und könnte zu einer weitreichenderen Internetzensur führen. Die Netzsperren könnten mit ungenauen IP-Sperren umgesetzt werden. Die Folge wäre, dass aufgrund einer einzigen Seite alle Internetseiten auf einem Server gesperrt werden. Das bekannte Problem der Sperrung von unbeteiligten Webseiten nennt man «Overblocking». Die aufwändigen und kostenintensiven Auflagen für Provider bedeuten einen Wettbewerbsnachteil für kleinere Anbieter – was bleibt, sind grosse Staatsprovider und Stellenabbau bei den KMUs. Schwarzmarkt und fehlender Opferschutz Netzsperren sind nicht nur ungenau, sondern auch wirkungsarm: Ausländische Glücksspielangebote werden zwar verboten, sie können aber weiterhin einfach über ihre Website erreicht werden. Die Folge ist ein gigantischer Schwarzmarkt, der nicht besteuert und reguliert werden kann. Das heisst ganz konkret: weniger Geld für Kultur und Sport. Anstatt die Anbieter mit Konzessionen einzubinden, wird der Opferschutz mit wirkungsarmen Netzsperren aufgehoben, denn ein Schwarzmarkt kann keine Schutzmechanismen für Spielsüchtige generieren. Netzsperren umgehen – ein Selbstversuch in 28 Sekunden Weder die Uni Zürich, das Justizdepartement und noch Bundesrätin Simonetta Sommaruga bestreiten, dass Netzsperren wirkungsarm sind. Wie die Website netzsperre. digital-liberal.ch zeigt, können Netzsperren ohne IT-Knowhow innerhalb von rund 30 Sekunden umgangen werden. Ich habe den Selbstversuch auch gewagt. Sehen Sie selbst, es ist in 28 Sekunden möglich: https://www.facebook.com/ marcel.dobler.politiker/videos/1676919159053985/ Weil wir keinen Zeitdruck haben und Netzsperren und digitale Abschottung nicht zu akzeptieren sind, muss das Geldspielgesetz zurück an den Absender! Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_91335 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2018

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