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Netzwoche 9/2020

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DIE AWARD-NIGHT FINDET

DIE AWARD-NIGHT FINDET NEU AM 22. OKTOBER 2020 STATT. IM ZUGE DER AUSBREITUNG DES CORONA-VIRUS IN DER SCHWEIZ HAT DER BUNDESRAT EINSCHRÄNKUNGEN FÜR GRÖSSERE VERANSTALTUNGEN ERLASSEN, WESHALB WIR ALS PRÄVENTIVE MASSNAHME BESCHLOSSEN HABEN, DIE BEST OF SWISS WEB AWARD-NIGHT ZU VERSCHIEBEN. BEREITS GEBUCHTE TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT. FREITICKETS BLEIBEN BIS ZUM 9. OKTOBER RESERVIERT. WEITERE TICKETS KÖNNEN BIS ZUM 17. OKTOBER IM TICKETACCOUNT HINZUGEKAUFT WERDEN – ES GILT FIRST COME, FIRST SERVE. WWW.BESTOFSWISSWEB.SWISS PARTNER VERBANDSPARTNER MEDIENPARTNER WERBEWOCHE

Technology Research 23 ICT-Projekte und die Viruskrise Im Ranking der Projekte und ICT-Themen der Fachbereiche stehen die Themen ERP, Datenschutz und Mobilität an der Spitze. Im nachfolgenden Beitrag werfen wir einen Blick auf die aktuellen Topthemen, die traditionell eher den ICT-Bereichen zuzuordnen sind. DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research Die Pandemie und ihr direkter und messbarer Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung steht für mehr als drei Viertel der Unternehmen zuoberst auf der Liste der Herausforderungen. Dies ergab eine kürzlich im Rahmen unserer Studienarbeiten durchgeführte Umfrage. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem Rückgang der Umsätze um mehr als 10 Prozent im laufenden Jahr. Um den Schaden zu begrenzen, reagieren viele von ihnen mit Kurzarbeit, dem Einfrieren oder der Streichung von Ausgaben und Investitionen. Von den wirtschaftlichen Auswirkungen und den Kürzungen geplanter Ausgaben sind auch die ICT-Abteilungen betroffen. Auch hier werden geplante ICT-Projekte verschoben oder auf Eis gelegt. Zusätzlich zur Herausforderung, den laufenden ICT-Betrieb mit weniger Geld in der Kasse sicher und verfügbar aufrechtzuerhalten, sieht der ICT-Verantwortliche sich auch mit komplexen technologischen und organisatorischen Themen konfrontiert. So hat aufgrund der Krise die digitale Beschleunigung deutlich zugenommen, und die Arbeitswelt beziehungsweise die Arbeitsplätze verändern sich schneller als je zuvor. Gerade der Wechsel ins Homeoffice und die entsprechend neu aufzusetzenden Infrastrukturen und Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation und Zusammenarbeit fordert die ICT überdurchschnittlich heraus. Mehr als die Hälfte der Unternehmen haben ihre diesbezüglichen Ausgaben und Investitionen bei Mobilität, Sicherheit und Homeoffice erhöht. Dies nicht AKTUELLE PROJEKTE DER ICT-ABTEILUNGEN nur als Ad-hoc- beziehungsweise Übergangslösung. Der Corona-Impact wird nicht nur kurzfristig unser gewohntes Arbeiten verändern, sondern aus unserer heutigen Einschätzung zu einer nachhaltig veränderten Form der Zusammenarbeit und Workplaces führen. Diesem Umstand tragen viele der derzeitigen Homeoffice-Projekte Rechnung, flexibles Arbeiten dürfte verstärkt zum Standard werden. Die Topthemen im Projekt-Ranking der ICT-Abteilungen widerspiegeln denn auch die aktuelle Entwicklung: Nicht überraschend und seit Jahren auf Platz eins der Projekte der ICT-Abteilungen findet sich das Thema Security. Die Bedeutung des Themas, respektive der Abstand auf nachfolgende Ränge, hat im Vergleich zu vergangenen Jahren zugenommen. Aktuell arbeiten 77 Prozent der Unternehmen an Security-Projekten, viele davon generiert durch die gestiegene Mobilität der Mitarbeiter. Die nachfolgenden Themen im Projekt-Ranking unterstreichen die derzeit fokussierten Arbeiten der ICT-Abteilungen: die Verlagerung von fixen zu mobilen Arbeitsplätzen. Vorrangig, mit Blick auf den Betrieb und die Infrastruktur, laufen in knapp der Hälfte der Unternehmen Evaluationsverfahren zur Frage, was künftig im eigenen Hause verbleiben und betrieben werden soll und wo bei der Nutzung externer Services und Plattformen Vorteile realisiert werden können. Dies bezüglich einer rascheren Implementierung neuer Services, niedrigerer Kosten und erhöhter Flexibilität. Das Virus beschleunigt offensichtlich nicht nur die digitale Transformation vieler Unternehmen, sondern verstärkt auch die permanente Infragestellung der Modelle und Form des weiteren Betriebs der ICT. Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch Die Top-3-Themen Welche Projektthemen aus dem Businessbereich generieren zurzeit in Ihrem Unternehmen am meisten respektive am ehesten Bedarf im ICT-Bereich. (Mehrfachantworten möglich, n=44 Unternehmen mit 241 Projekten) ICT-Security Verlagerung ICT-Betrieb / Nutzung externer Sourcing-Services / Cloud Themen Infrastruktur-Themen: Integration, Konsolidierung, Ausbau (Datacenter, Server, Clients, Netzwerke) 36% 36% 77% Quelle: MSM Research WWW.NETZWOCHE.CH Xiaomi weiss, was die Nutzer suchen cka. Die US-amerikanische Zeitschrift «Forbes» erhebt in einem Bericht schwere Vorwürfe gegen den chinesischen Hersteller Xiaomi. Dessen Handys seien im Wesentlichen «Backdoors mit Telefonie-Funktionen». So sammle der Standard-Xiaomi-Browser unter anderem die URLs besuchter Websites, Suchanfragen über Google, gelesene Beiträge über die News-App – auch wenn der Nutzer den Inkognito-Modus benutzte. Auch die im Google Play Store erhältliche Version des Browsers bespitzle die Nutzer. Parlament verlangt Gesetz für Corona-App jor. Das Parlament will, dass die Nutzung einer Corona-Tracing-App auf einer gesetzlichen Grundlage beruht und freiwillig sein muss. Es dürften keine Dienstleistungen an die App geknüpft werden. Es soll beispielsweise nicht möglich sein, dass ein Restaurant die Gäste nur dann bewirtet, wenn diese eine solche App nutzen würden. Grünen-Chef Balthasar Glättli hat eine entsprechende Motion eingereicht. Der Nationalrat stimmte dieser Motion in einer ausserordentlichen Session zu. Schweizer fürchten Überwachung rja. Schweizer sind offen für Contact-Tracing-Apps. Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte bestätigt dies nun auch eine Umfrage der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Demnach beabsichtigen 68 Prozent der Befragten, die App auf jeden Fall oder wahrscheinlich auf ihrem Gerät zu installieren. Doch die optimistischen Zahlen sind nicht die einzigen Studienergebnisse. Viele Befragte äusserten Bedenken und Ängste im Hinblick auf eine Contact-Tracing- App, wie sie der Bund aktuell plant. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2020

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