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Netzwoche 09/2021

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28 Technology Aktuell

28 Technology Aktuell Der rasende WWW.NETZWOCHE.CH Google gibt mit Hardware Gas rko/mla. Google scheint sich in Sachen Hardware ein Beispiel an Apple nehmen zu wollen. Einem Bericht von «CNBC» zufolge will das Unternehmen aus Mountain View einen neuen Standort für Forschung und Entwicklung sowie für die Herstellung von elektronischen Komponenten und Hardware bauen. Der Standort soll in San José, Kalifornien entstehen. Swisscom will eigene IT mit AWS transformieren ych/cka. Swisscom hat Amazon Web Services (AWS) als bevorzugten Public-Cloud- Anbieter ausgewählt. Laut Mitteilung setzt der Schweizer Telko bei der Transformation der eigenen IT auf die Lösungen des Public-Cloud- Marktführers. Ziel sei es, die Agilität und die betriebliche Effizienz zu verbessern sowie die Time-to-Market zu beschleunigen. So macht Google seine Cloud sicherer rja. Anlässlich seines Security Summit 2021 hat Tech- Den vollständigen Artikel finden Sie online Gigant Google Lösungen für www.netzwoche.ch den Bereich Cybersecurity vorgestellt. Man wolle das Beste von Google vereinen, um Unternehmen bei der Bewältigung ihrer dringendsten Sicherheitsprobleme zu unterstützen, heisst es dazu in einer Mitteilung. Sunil Potti, Vice President Cloud Security bei Google Cloud, spricht in einem Blog-Post zu den Neuerungen von der «Vision for invisible Security». Dazu gehöre, dass Sicherheitstechnologien direkt in neuen Produkten eingebaut seien. Einige der im Blog-Beitrag vorgestellten Produkten haben aktuell den «Preview»-Status, sind also noch nicht vollständig verfügbar. Diese neuen Angebote gibt es konkret: ·· Cloud IDS: Googles cloudbasiertes, verwaltetes Intrusion Detection System soll dabei helfen, Malware, Spyware, Command-and-Control-Angriffe und andere netzwerkbasierte Bedrohungen zu erkennen. Die Lösung setzt auf Technologie von Palo Alto zur Identifikation von Bedrohungen. ·· Erweiterung des Analysetools «Chronicle»: Neu kann Google auch «Looker» und «BigQuery» in die Plattform integrieren. Damit lassen sich etwa visuelle Dashboards erstellen und Daten besser analysieren und auswerten. ·· Autonomic Security Operations: Dieses Produkt soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Security-Abteilung zu modernisieren. Es sei eine Kombination aus Produkten, Integrationen, Blueprints, technischer Inhalte und einem Accelerator-Programm. Man wolle den Kunden ermöglichen, Googles Expertise im Bereich Security Operations zu nutzen. ·· Cloud-Versicherung: Das Risk Protection Program ist nicht neu, stehe aber seit Ende Juli sämtlichen Google- Cloud-Kunden als Public Preview zur Verfügung. Das Programm soll Google-Kunden mit Versicherern in Verbindung bringen, die Cyberversicherungen für die Google Cloud anbieten. Bild: Maksim Kabakou / Fotolia.com DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Wenn man Kollegen fragt, ob der Pandemie auch etwas Positives abgewonnen werden kann, wird zumindest in ICT-Kreisen oft die angeschobene Digitalisierung in Organisationen hervorgehoben. Der Zwang, von Zuhause aus office-ähnliches Arbeiten zu ermöglichen, hat lange vor sich her geschobene Initiativen und Investitionen urplötzlich möglich gemacht. Onlinekonferenzen, wie sie heute als selbstverständlich und unverzichtbar betrachtet werden, waren oft vor der Covid-Krise auf den Wunschlisten vieler Organisationen, ohne aber die notwendige Zustimmung des Managements zu erhalten. Nun ist Hektik ausgebrochen und die Arbeitsplätze wurden nachgerüstet, was das Zeug hält. Gebremst höchstens von den Lieferengpässen der Lieferanten, wurden Zoom und UCC zu festen Begriffen der Anwender und zu neuen Must-haves für den mobilen Arbeitsplatz. Man wähnt sich schon in der Digitalisierung angekommen zu sein. Man ist in erster Linie aber mit sich selbst beschäftigt, um den Betrieb in der aktuellen Situation überhaupt zu ermöglichen und das Business aufrechtzuerhalten. Neue Arbeitsmittel und Werkzeuge sind wichtig und sicher auch sinnvoll in der aufgezwungenen mobilen Situation. Wichtig ist auch das Erlernen von neuen Methoden zur digitalen Zusammenarbeit. Collaboration auf Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch Miro- oder Mural-Boards muss gelernt und eingeübt sein. Am besten lernt man das Schwimmen mit dem Sprung ins kalte Wasser und legt den Fokus auf die Beherrschung dieser neuen Umgebungen. Für Innovation in neue digitale Geschäftsprozesse, in die auch Partner und Endkunden eingebunden werden, bleiben zu wenige bis keine Ressourcen übrig. Mit der Digitalisierung von Formularen in elektronisch lesbare PDFs ist die digitale Transformation nicht wirklich geschafft. Auch ein eiligst hingestellter Webshop mit losen Bestellmeldungen in irgendwie weitergeleitete Mailboxen täuschen eher eine digitale Fassade vor als eine belastbare stabile Integration. Mit der Elektrifizierung der Schnittstellen ist die Reise ins digitale Zeitalter nicht wirklich geschafft. Es hat sich eigentlich noch gar nichts verändert. Das Business hat einen eigentlichen Stillstand erlitten, was Innovation und Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse angeht. Viel schlimmer noch. Alte Tugenden wie Qualität, Stabilität, Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit sind in vielen ICT-Organisationen etwas aus dem Blickfeld verschwunden. Dem Zusammenarbeiten auf Distanz und der gleichzeitig auferlegten agilen Selbstverantwortung fehlt oft die steuernde Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit. Obwohl alles irgendwo und irgendwie dokumentiert und in einem neuen Collaboration-Tool hinterlegt worden ist, bleiben die Informationen oft nur dort, wo sie geschrieben wurden, und fliessen nicht zu denen, die sie verstehen müssten. ICT-Services sind primär eine Teamleistung. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können, wenn das Resultat stimmen muss. Hier ist Leadership gefragt und nicht bloss Manager, die Tool-Beschaffungsanträge bewilligen. Stillstand Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 29 Peter Ohnemus gründet Gesundheitsstiftung Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch mla. Das neue, von Peter Ohnemus gegründete Digital Health Engagement Institute DHEI will sich auf die «Verbesserung schlechter Lebensstilentscheidungen» konzentrieren. Die Stiftung DHEI soll das führende Forschungsinstitut für Digital Health Engagement Tools und Digital Health Benchmarking werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Institut versammelt demnach Professoren und Experten aus den Bereichen Gamification, Verhaltenswissenschaft, Big Data und Datenverarbeitung im Gesundheitswesen aus der ganzen Welt, um die Prävention von nicht übertragbaren Krankheiten durch Lifestyle-Navigatoren und Wohlfühl-Apps voranzutreiben. Oder anders formuliert: Das DHEI will einen gesunden Lebensstil fördern und Menschen etwa dazu bringen, nicht mehr zu rauchen, weniger zu trinken, sich gesund zu ernähren und mehr Sport zu treiben. Das Institut will «sowohl gesunde als auch gefährdete Bevölkerungsgruppen dazu motivieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und proaktiv an ihren ganzheitlichen Gesundheitsergebnissen zu arbeiten». Prävention statt Behandlung «Meiner Meinung nach sind die drängendsten Probleme der Menschheit derzeit die globale Erwärmung und die Verbreitung von NCDs (nicht übertragbare Krankheiten), weshalb wir die Notwendigkeit sahen, das DHEI zu gründen. Mit dem Institut wollen wir uns eher auf die Prävention als auf die Behandlung konzentrieren, da NCDs grösstenteils auf veränderbare Lebensstilentscheidungen zurückzuführen sind», sagt Ohnemus. Was das DHEI einzigartig mache, sei die Tatsache, dass es bei all seinen Forschungsprojekten auf akademische und vom Vorstand genehmigte Ergebnisse hinarbeite, heisst es weiter. Es handle sich um eine gemeinnützige Organisation, deren zentrale Werte Ehrlichkeit und Integrität, Spitzenleistungen in der Forschung und greifbare, messbare Ergebnisse seien, die der Durchschnittsverbraucher verstehen könne. WWW.NETZWOCHE.CH Fitbit erkennt Long-Covid- Symptome msc. Forschende aus Kalifornien haben mithilfe von Fitbit die langfristigen Auswirkungen einer Covid-19-Erkrankung untersucht. Die Geräte halfen dabei, Symptome einer Long- Covid-Erkrankung anhand von Daten wie Herzfrequenz oder Schlafgewohnheiten zu erkennen, wie «Heise» berichtet. Gemeldete Cybervorfälle explodieren rja. Beim nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) haben die Leitungen im ersten Halbjahr 2021 geglüht. 10 294 Mal seien Cybervorfälle gemeldet worden, schreibt der «Blick» unter Berufung auf Angaben der Behörde. Das sind 85 Prozent mehr als in den vorherigen sechs Monaten. Anzeige Dr. Carole Winiger-Candolfi, Kinderarztpraxis Luzern Süd «Das MediData-Netz hat ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als andere Anbieter – und die besseren Dienstleistungen!» Jetzt aufs neue MediData-Netz wechseln! Möchten Sie Ihre Leistungsabrechnungen auch weiterhin elektronisch übermitteln? Dann wechseln Sie jetzt von MediPort aufs neue MediData-Netz und profitieren von vielen Vorteilen! Die Übermittlung der Kostengutsprache und Bedarfsmeldung gemäss Forum Datenaustausch ist möglich. www.medidata.ch

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