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Netzwoche 09/2021

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58 Management & Career

58 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Bei Swisscom startet ein neues Ausbildungsjahr mla. 253 junge Menschen haben ihre Berufsausbildung bei Swisscom gestartet, wie das Unternehmen mitteilt. Mehr als die Hälfte von ihnen entschied sich demnach für eine ICT-Lehre, sechs Personen beginnen mit ihrem praxis integrierten Bachelor- Studium in Informatik. 13 Lernende beginnen ihre Ausbildung in den Berufsbildern Elektro installation und Netzelek triker. Inacta lanciert Blockchain- Lehre mla. Das Zuger Blockchain- Beratungshaus Inacta und CV VC haben gemeinsam mit dem Bildungsunternehmen TIE International eine Blockchain-Lehre entwickelt. Sie baue auf der Informatik- und Mediamatik-Lehre auf, erweitert um den Fokus auf die Blockchain-Technologie und deren Entwicklung, teilt Inacta mit. Rackspace entlässt 700 Mitarbeitende kfi. Der Cloud-Anbieter Rackspace entlässt ein Zehntel seiner Belegschaft. Das entspricht rund 700 Angestellten, wie «Channelfutures» berichtet. Diese Massnahmen seien die Folge interner Restrukturierungen. Dennoch stelle das Unternehmen global weiter ein. Ausserdem habe Rackspace angekündigt, sich strategisch stärker auf Multi-Cloud auszurichten. CH-Open-Workshop-Tage feiern 30. Jubiläum msc. Jährlich führt CH Open gemeinsam mit der Java User Group CH sowie einigen Schweizer Hochschulen die Workshop-Tage durch. 2021 geht die Veranstaltung zum 30. Mal über die Bühne. Wie CH Open mitteilt, finden die diesjährigen Workshop-Tage vom 7. bis 9. September an der ETH Zürich statt. Insgesamt stehen 28 Workshops zur Auswahl. Die Tech-Branche hat ein Diversitätsproblem Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch rja. 90 Prozent der globalen Unternehmen haben Probleme, Inklusion und Diversität innerhalb ihrer Technologie- und IT-Teams zu verwirklichen. Zu dem Schluss kommt das Capgemini Research Institute in seiner Studie «Designing inclusive tech: Creating diverse and inclusive tech teams». Für die Studie wurden 500 Führungskräfte globaler Unternehmen und 500 Angestellte (grösstenteils Frauen oder Angehörige ethnischer Minderheiten) befragt. Laut den Ergebnissen herrscht eine Wahrnehmungskluft zwischen den Führungskräften von Technologieteams und deren Teammitgliedern ethnischer Minderheiten, die es zu überwinden gelte. So glauben zum Beispiel 85 Prozent der Manager, dass ihre Firmen allen Mitarbeitenden faire Chancen zur Karriereentwicklung bieten. Dieser Aussage stimmen aber nur rja. Das Technologieunternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE) stellt im Nachgang zu Corona sein Arbeitsplatzkonzept um. 19 Prozent der Frauen und Beschäftigten aus ethnischen Minderheiten zu. Diese Diskrepanz in der Wahrnehmung sei bei Organisationen mit einer fortgeschrittenen inklusiven Kultur kleiner, schreibt Capgemini. Sich mit unangenehmen Wahrheiten auseinanderzusetzen sei eine Grundvoraussetzung zur Entwicklung inklusiver Technologie. Mehr Diversität biete Unternehmen Potenzial, heisst es in der Zusammenfassung der Studie: «Inklusive Tech- Teams fördern Innovation, Kreativität und inklusives Technologiedesign und ermöglichen eine bessere Skalierbarkeit digitaler Produkte und Dienstleistungen.» Dazu brauche es jedoch die richtigen Prozesse, Praktiken und Wertesysteme. Unternehmen «müssen Fairness in KI- Systemen vorantreiben und algorithmische Verzerrungen reduzieren, während sie gleichzeitig Daten, Tools und Technologien für mehr Inklusion nutzen.» HPE lässt seine Angestellten arbeiten, wo sie wollen Neu sollen Mitarbeitende, deren Rollen keine Anwesenheit im Büro erfordern, die tägliche Arbeit an einem Ort ihrer Wahl verrichten können, wie HPE mitteilt. Das Konzept sei bereits für den globalen HPE-Konzern beschlossen worden und werde nun in der DACH-Region eingeführt. «Bereits in der Vergangenheit hat ein Grossteil der HPE-Belegschaft Bild: HPE Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch zeitweise ausserhalb des Büros gearbeitet», schreibt Ernst Reichart, Personalleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz. «Wir wissen aus Umfragen, dass diese ortsunabhängige Arbeit von einer grossen Mehrheit sehr geschätzt wird.» Die neue Regelung sei freiwillig und habe die Zustimmung der betroffenen Angestellten erfordert. Praktisch alle hätten der Änderung zugestimmt. Mobile Mitarbeitende erhalten von HPE die wichtigsten Arbeitsgeräte wie etwa Laptop, Tastatur und Bildschirm zur Verfügung gestellt. Zudem unterstützt das Unternehmen finanziell bei Büromöbeln und laufenden Mehrkosten. 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 59 Bild: Random Institute / Unsplash Deshalb ist es besser, deinen Sysadmin zu respektieren Am letzten Freitag im Juli ist seit 21 Jahren der System Administrator Appreciation Day. Zeit, den Sysadmins etwas Anerkennung zukommen zu lassen – sie haben es nicht immer leicht. Und können dich ruinieren. Autor: Kevin Fischer Seit dem Jahr 2000 ist immer am letzten Freitag im Monat Juli der System Administrator Appreciation Day. Dieser Tag soll die üblicherweise im Hintergrund agierenden «Sysadmins» für einen Tag ins Rampenlicht rücken. Und das ausnahmsweise einmal nicht nur, weil etwas in der IT nicht funktioniert. Für alle, die vergessen haben, was ein Sysadmin eigentlich tut und wofür es ihn braucht: Systemadministratoren koordinieren die IT-Infrastruktur ihrer Organisation. Zu ihren Aufgaben gehören Planung, Installation und Konfiguration der Systeme und deren Sicherheit. Ein Aufgabenbereich, der den Sysadmins regelmässig zu schaffen macht, ist der Support der Mitarbeitenden oder der Kundschaft – zumindest, wenn man diversen Sysadmin-Memes im Netz glauben schenken darf. Auch der folgende altbekannte Spruch hat seine Ursprünge im IT-Support: «Haben Sie schon versucht, ihn aus- und wieder einzuschalten?» So erhalten Sysadmins oft nur dann Beachtung, wenn die IT mal wieder nicht will – und das ist oft weder für Nutzerinnen und Nutzer noch für Systemadministrierende ein Vergnügen. Deshalb ist der Appreciation Day auch mit einem kleinen Augenzwinkern entstanden, um diese ITler mal im positiven Kontext zu würdigen. Der berühmteste Sysadmin der Welt Nicht alle Systemadministratoren warten aber auf den letzten Freitag im Juli, um Anerkennung und Beachtung zu bekommen. Dies beweist der wohl berühmteste, am meisten bewunderte und auch der meistgehasste (Ex-)Systemadministrator überhaupt: Edward Snowden. Seine Geschichte veröffentlichten die «Washington Post» und der «Guardian» an einem Donnerstag, und zwar am 6. Juni 2013. Zur Erinnerung: Edward Snowden war der Typ, der im grossen Stil Überwachungsmassnahmen des US-Geheimdienstes NSA und der involvierten Firmen aufdeckte und dafür verschiedene Preise und Auszeichnungen rund um Menschenrechte erhielt. Und danach in Russland Asyl beantragte – und unterdessen auch den russischen Pass hat. Und seit seinem Asyl immer wieder zu Cybersecurity und unrechtmässiger Überwachung spricht. Und nicht an den Swiss Cyber Security Days auftreten durfte – trotz vorgängiger Einladung. Bis zum Whistleblowing war Snowden als Systemadministrator bei der Beratungsfirma Booz Allen Hamilton tätig, welche die NSA bei der Bespitzelung im Netz unterstützte. Ob Snowden ein Tag Anerkennung im Rahmen des System Administrator Appreciation Day nicht genug war, oder ob es für ihn einfach unterträglich war, wie dreist die NSA die ganze Welt ausspionierte, kann Mann respektive Frau für sich selbst beantworten. Allerdings ist Snowden ein Beispiel dafür, wie viel Macht ein Sysadmin bisweilen haben kann. Also, seid nett zu euren Systemadministratoren und lasst sie zwischendurch auch Anerkennung spüren! Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Atos baut in Deutschland 1300 Stellen ab san. Der IT-Dienstleister Atos baut Stellen in Deutschland ab. 1300 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, wie «Heise.de» berichtet. Davon betroffen sind etwa das Datacenter und IT-Experten bei den Kunden vor Ort. Atos beschäftigt in Deutschland rund 5000 Mitarbeitende. Wie Atos auf Anfrage mitteilt, betreffen die Massnahmen die Schweiz nicht. BFH: Mehr Kompetenz bei maschineller Intelligenz ldw. Das Institute for Data Applications and Security (IDAS) der Berner Fachhochschule (BFH) hat die Forschungsgruppe Applied Machine Intelligence (AMI) gegründet. Wie die BFH mitteilt, vermittelt diese Kompetenzen in den Bereichen maschinelle Produktion, künstliche Intelligenz sowie Fairness und digitale Ethik. Oracle gibt Einblick in vorhandenen Talentpool kfi. Oracle hat eine Lösung angekündigt, die Unternehmen einen besseren Überblick über den vorhandenen Talentpool geben soll. Sie heisst gemäss Mitteilung «Dynamic Skills» und ist Teil von Oracle Fusion Cloud Human Capital Management. Dynamic Skills helfe, die Fähigkeiten der Mitarbeitenden besser zu verstehen, zu verwalten und zu erweitern. Swiss21.org will Buchhaltung in Schulen vermitteln ebe. Swiss21.org will mehr unternehmerische Kompetenzen in Schulen vermitteln. Mithilfe der Plattform «Brennpunkt Rechnungswesen» will das Unternehmen Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 16 und 20 Jahren das Rechnungswesen näherbringen. Das kostenlose Lehrmittel entstand in Zusammenarbeit mit STR Teachware, wie Swiss21 mitteilt. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2021

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