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Netzwoche 09/2021

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Faigle-Gruppe übernimmt Print & More Logistics san. Print & More Logistics gehört jetzt zur Faigle-Gruppe. Die Schweizer Unternehmensgruppe übernahm am 1. August die Firma für Druck- Outsourcing mit Sitz in Mellingen. Wie Faigle mitteilt, werden mit der Übernahme die Expertise und Kapazitäten der Tochtergesellschaft Couvertic erweitert. Durch die Übernahme will Faigle das Geschäft in den Bereichen Outsourcing Services und Outputmanagement ausbauen. Adecco kauft Akka für 2,1 Milliarden Franken san. Der in Zürich beheimatete Personalvermittler Adecco hat das belgisch-französische Technologieunternehmen Akka gekauft. Adecco will Akka mit seiner Marke Modis zusammenführen. Akka und Modis sollen zu einem Personaldienstleister für Kunden aus den Industriebranchen Mobilität, Software und Technologie werden. Allgeier übernimmt Mysign kfi. Der deutsche IT-Dienstleister Allgeier übernimmt das Oltner Softwarehaus Mysign zu 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent der Aktien bleiben bei den drei Gründern von Mysign, wie Allgeier mitteilt. Der Kaufpreis belaufe sich auf einen einstelligen Millionenbetrag. Kerngeschäft von Mysign ist die Digitalisierung von Geschäftsmodellen im E- Commerce. Swiss IT Security Group an Triton verkauft san. Investor Triton übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an der Swiss IT Security Group von Ufenau Capital Partners, wie die Swiss IT Security Group mitteilt. Erst im Juni fusionierte die Swiss IT Security Group mit Keynet, eine von 17 Übernahmen in den vergangenen vier Jahren. Der Übernahmereigen hatte im November 2017 mit der Akquisition von Execure begonnen. T-Systems kooperiert mit Google Cloud san. T-Systems baut die Zusammenarbeit mit Google Cloud aus. Wie T-Systems mitteilt, wollen die Partner Innovationen mit End-to-End-Lösungen für Kunden in Schlüsselindustrien entwickeln. Diese seien zunächst der öffentliche Sektor, das Gesundheitswesen, die Automobilindustrie und der öffentliche Verkehr. T-Systems und Google Cloud wollen Unternehmen und staatliche Institutionen bei der Digitalisierung unterstützen, wie es weiter heisst. Partnerschaft wird künftig auf weitere Branchen ausgeweitet T-Systems ist zudem neu zertifizierter Managed Service Provider von Google Cloud. Dadurch würden Kundinnen und Kunden von einer Palette skalierbarer und unmittelbar einsetzbarer Lösungen profitieren, um ihre digitale Transformation zu beschleunigen. Die Partnerschaft mit Google Cloud passt «hervorragend» zur T-Systems-Strategie, wie Adel Al-Saleh, CEO von T-Systems, sagt. «Die Integration der führenden Fähigkeiten von Google Cloud, insbesondere künstliche Intelligenz und Machine Learning, mit unseren branchenspezifischen Lösungen und unserem Know-how wird unseren Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten», ergänzt Al-Saleh. Im Laufe der Zeit werde man die Partnerschaft auf weitere Branchen ausweiten. Thomas Kurian, CEO von Google Cloud, fügt hinzu: «Kunden suchen einen Partner, der Anwendungen nicht einfach nur in die Cloud verlagert, sondern der sie auch bei der digitalen Transformation unterstützt – und genau das wird diese Partnerschaft mit T-Systems für die Industrie bringen.» Laut T-Systems liegt der Fokus der Partnerschaft auf datengetriebenen Lösungen für die jeweiligen Branchen. Bundesagentur Educa schliesst Rahmenvertrag mit Classtime Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch san. Die webbasierte Plattform für Prüfungen und Lernstandskontrollen Classtime hat einen Rahmenvertrag mit Educa unterzeichnet. Der Vertrag regelt die rechtlichen Bedingungen für den Bezug und die Nutzung von Classtime. Teilnahmeberechtigte Bildungseinrichtungen bekämen damit einheitliche kommerzielle Bezugskonditionen, heisst es in einer Mitteilung. Mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrages seien zudem die Grundlagen für eine rechtskonforme Nutzung von Classtime geschaffen worden. Zusammenarbeit mit Privatim Während der Verhandlungen mit Classtime wurde Educa von Privatim, der Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, beraten. Educa setzte die Empfehlungen von Privatim eigenen Angaben zufolge vollumfänglich um. Dazu gehörten auch Anforderungen, die aus dem Schrems-II-Urteil hervorgingen. Classtime habe daraufhin zusätzliche technische und organisatorische Massnahmen getroffen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Auf die Auswertung von Nutzungsdaten werde verzichtet, heisst es weiter. Stattdessen zahlen Schulen mit der Nutzung von Classtime gemäss Mitteilung zusätzlich zu den üblichen Bild: mediaphotos / iStock.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Lizenzkosten auch eine jährliche Pauschale für die Produktentwicklung. Educa schliesst als Fachagentur des Bundes und der Kantone Rahmenverträge mit privaten Anbietern ab. Diese gelten etwa für die obligatorischen Schulen, die Sekundarstufe II und Institutionen der höheren Berufsbildung und deren Verwaltungsstellen. 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 ICT-Berufsbildung entwickelt Fachausweis «Digital Collaboration Specialist» rja. Der kaufmännische Den vollständigen Artikel finden Sie online Berufsbildung Schweiz Verband Schweiz und ICTwww.netzwoche.ch entwickeln einen neuen eidgenössischen Fachausweis. Der Abschluss «Digital Collaboration Specialist» eignet sich sowohl für Personen aus dem Berufsfeld der ICT als auch aus dem kaufmännischen oder betriebswirtschaftlichen Bereich, wie ICT-Berufsbildung Schweiz mitteilt. Der Fachausweis ziele darauf ab, Arbeitsfelder ausserhalb der ICT mit digitalem Know-how zu bestücken und dem Berufsfeld ICT damit zusätzliche Fachkräfte zuzuführen. Strategien umsetzen und digitale Produkte professionell nutzen Das Berufsbild zum neuen Fachausweis ist vielseitig. Wie es in der Mitteilung heisst, unterstützen Digital Collaboration Specialists Unternehmen und Verwaltungen in der digitalen Transformation und setzen Digitalisierungsstrategien um. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Technik, Kommunikation und Personalentwicklung, wo sie dafür sorgen, dass Kunden und Mitarbeitende fit sind für das Digitale Gesellschaft erhebt Beschwerde gegen «Justitia.Swiss» msc. Die künftige Schweizer Den vollständigen Artikel finden Sie online Swiss» soll dereinst den In- Justizplattform «Justitia. www.netzwoche.ch formationsaustausch zwischen allen an Justizverfahren beteiligten Stellen digitalisieren und vereinfachen. Das entsprechende Bundesgesetz soll erst 2025 oder 2026 folgen, die Verantwortlichen des Projekts haben dieses jedoch bereits auf Simap.ch ausgeschrieben. 2023 sollen schon 200 000 Akten im System gespeichert sein – ohne gesetzliche Grundlage, wie die Digitale Gesellschaft Schweiz kritisiert. Dadurch werde der «demokratische und rechtsstaatliche Prozess unterminiert», schreibt die Digitale Gesellschaft, die nun Beschwerde gegen das Projekt erhebt. digitale Zeitalter. Schliesslich verantworten sie den professionellen Einsatz sowie die Nutzung von digitalen Produkten für die Kommunikation, die Administration oder andere Geschäftsbereiche. Noch ist der neue Fachausweis nicht offiziell abgesegnet. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation gab Ende Juli grünes Licht. Nun haben die Verbände die Pläne in die öffentliche Konsultation geschickt. «Weiteres Millionengrab» Ausser der geplanten Implementierung ohne gesetzliche Grundlage kritisiert die Digitale Gesellschaft auch die Art der Umsetzung. So seien für die Plattform etwa weder Endezu-Ende-Verschlüsselung noch freie Open-Source-Lizenzen vorgesehen. Die Mindestanforderung einer sicheren und vertraulichen Kommunikation fehle ebenso wie eine Langzeitarchivierung und Veröffentlichung von Urteilen, schreibt die Gesellschaft weiter. «Mit diesem Vorgehen wird der demokratische und rechtsstaatliche Prozess auf den Kopf gestellt: Anstatt zuerst das Gesetz zu beraten und zu verabschieden, wird bereits die Plattform mit detaillierten Anforderungen beschafft und in Betrieb genommen», bemängelt die Gesellschaft. Dies erzeuge ein gesetzliches Dilemma. So müsse der Gesetzgeber entweder die geschaffenen Tatsachen übernehmen, oder die neu eingeführte Plattform müsse kostspielig überarbeitet werden, um dem Gesetz zu entsprechen. «Im schlimmsten Fall droht ein weiteres Millionengrab bei einem IT-Projekt», heisst es weiter. Zusammen mit einem betroffenen IT-Unternehmen, von der Gesellschaft nicht namentlich erwähnt, fordert diese nun die Aufschiebung des Projekts. Bild: michaeljung / Fotolia.com WWW.NETZWOCHE.CH Accenture übernimmt Wabion san. Accenture kauft den Google-Cloud-Dienstleister Wabion. Damit erhofft sich das Beratungsunternehmen den Ausbau der Cloud-First- Strategie mithilfe erweiterter Google-Cloud-Kompetenzen. Als Cloud-Dienstleister von Google biete Wabion das gesamte Spektrum an Leistungen für die Beratung und Implementierung der Google- Cloud-Plattform und von Google Workspace, heisst es in einer Mitteilung von Accenture. Okta kommt in die Schweiz rko. Der US-amerikanische IAM-Spezialist Okta eröffnet eine Niederlassung in Zürich, wie das Unternehmen auf Anfrage bestätigt. Mit dieser lokalen Präsenz will Okta nach eigenen Angaben «sprachlich und kulturell» näher an seine Schweizer Kunden und Partner heranrücken. Post übernimmt Livesystems kfi. Die Post hat Livesystems übernommen. Livesystems ist auf digitale Werbung im Aussenbereich sowie im öffentlichen Verkehr, an Bahnhöfen, in Läden und in Filialen der Post spezialisiert. Wie die Post in einer Mitteilung schreibt, will sie mit der Übernahme das Verbreiten physischer Werbung in die digitale Zukunft führen. Für die Mitarbeitenden von Livesystems ändere sich nichts. Trivadis an Accenture verkauft msc. Trivadis hat einen neuen Besitzer. Der Schweizer IT- Dienstleister gehört künftig zu Accenture, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Die rund 710 Experten von Trivadis sollen sich den Data- und KI-Teams des Beratungskonzerns anschliessen. Zu den finanziellen Details des Deals machen die Unternehmen keine Angaben. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2021

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