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Netzwoche 09/2021

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72 Products Event

72 Products Event Huaweis Meetingroom-Lösung stellt Sprecher in den Fokus Der chinesische Hersteller Huawei will mit dem Ideahub Meetings und den Schulalltag erleichtern. Das Display ist digitales Whiteboard sowie Projektions- und Kollaborationslösung in einem und hat eine ganze Reihe intelligenter Features an Bord. Autorin: Leslie Haeny Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Huawei hat mit dem Ideahub eine neue Konferenz- und Kollaborationslösung im Angebot. Das Display dient als intelligentes Whiteboard und Projektionslösung in einem. Laut Hersteller ist es dabei möglich, Inhalte von jedem Gerät – egal ob Smartphone, Tablet oder PC – zu teilen. «Anders als ähnliche Lösungen von Mitbewerbern basiert der Ideahub auf einer offenen Windows-10-Plattform», erklärte Nico Lamberti, Channel Manager bei Huawei Enterprise Business, während der Präsentation des Geräts. Nutzerinnen und Nutzern könnten somit frei wählen, mit welchen Applikationen sie arbeiten möchten. Den Ideahub gibt es in drei Ausführungen. Ideahub S und Ideahub Pro verfügen über eine integrierte Kamera sowie Mikrofone. Beim S-Modell ist eine 1080-Pixel-Kamera, beim Pro-Modell eine 4k-Kamera verbaut. Da sich das Ideahub Board in erster Linie an Schulen richtet, gibt es hier keine integrierte Kamera, bei Bedarf lässt sich aber eine externe anschliessen, wie Lamberti versichert. Conferencing: Sprecher immer im Fokus Wie Shengya Lin, Business Development for Huawei Ideahub Switzerland, demonstrierte, reicht einmal Tippen auf das Display, um eine Videokonferenz zu starten. Der Ideahub erkennt während Meetings, wer gerade spricht und stellt diese Person in den Fokus, respektive zoomt auf ihr Gesicht. Das Gerät registriert auch, wenn Meetingteilnehmende gestikulieren oder etwas demonstrieren, und passt den Bildausschnitt entsprechend an. Channel Manager Lamberti gibt allerdings zu, dass die KI manchmal Mühe habe, Sprechende zu erkennen, wenn alle Meetingteilnehmenden eine Maske tragen. Ein praktisches Feature für Unternehmen, die ihre Meetings in Büros mit vielen Nebengeräuschen abhalten, ist «Accoustic Baffle». Dabei kreiere der Ideahub eine unsichtbare akustische Wand. Alle Geräusche, die sich ausserhalb dieser Wand abspielten, würden automatisch herausgefiltert. Schreiben wie auf Papier Über die Whiteboard-Funktion können Nutzerinnen und Nutzer mit dem Finger oder den dazugehörigen Stiften unter anderem Notizen machen, zeichnen oder Textpassagen hervorheben. Es können auch zwei Personen gleichzeitig am Display arbeiten. Laut Huawei beträgt die Latenz dabei nur 35 Millisekunden. Beim Test wirkte es, als würde auf Papier geschrieben. Der Ideahub erkennt Handschrift und wandelt sie automatisch in Druckschrift um. Auch Schnürchenschrift bereitete ihm keine Probleme. Laut Lin versteht der Ideahub Englisch, Chinesisch und Deutsch – aber nur ohne Umlaute. Daran werde noch gearbeitet. Von Hand gezeichnete Formen erkennt das Display ebenfalls und verwandelt den nicht so schön gezeichneten Kreis in ein perfektes Rund. Radieren beziehungsweise löschen lässt sich Geschriebenes und Gezeichnetes mit einem Handwisch. Der Ideahub von Huawei ist Konferenzlösung und Whiteboard in einem. Inhalte teilen Um Inhalte auf das Display zu projizieren, stehen drei Optionen zur Verfügung: Kabel, die hauseigene Idea Share App oder der Idea Share Key. Der Key eignet sich für Situationen, in denen Meetingteilnehmende, die sich nicht im selben WLAN-Netz wie der Ideahub befinden, Inhalte auf das Display projizieren möchten. Der Ideahub lässt sich entweder auf einem Ständer aufstellen oder an der Wand montieren. Den Ideahub S gibt es ab einem UVP von 8000 Franken, den Ideahub Pro ab 16 000 Franken. Beide Displays sind in 65 oder 86 Zoll erhältlich. Für das Ideahub Board gab Huawei noch keinen Preis an. 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hands-on 73 Mit der Suunto 9 Peak die eigene sportliche Aktivität verfolgen Seit dem 17. Juni ist in der Schweiz die Suunto 9 Peak erhältlich. Der Hersteller verspricht damit unter anderem GPS- Navigation, das Speichern von Routen, die Messung des Herzschlags sowie des Blutsauerstoffgehalts. Die Redaktion hat das Gerät drei Wochen lang getestet. Autor: Eric Belot Der finnische Hersteller von Messgeräten Suunto bringt mit der Suunto 9 Peak eine neue Smartwatch in die Schweiz. Im dreiwöchigen Test hat sich die Smartwatch gut geschlagen. Die Uhr richtet sich gemäss Hersteller an Sporttreibende und Abenteurer. Herzfrequenz, Strecke und Kalorienzähler – aber keinen Blutsauerstoffgehalt Die Suunto 9 Peak verfügt über unzählige Modi für diverse Sportarten. Das Angebot reicht vom Laufen im Freien oder auf dem Crosstrainer über das Schwimmen bis hin zu Mannschaftssportarten wie Fussball oder Eishockey. Während des Sports haben Nutzerinnen und Nutzer die Möglichkeit, ihren Puls im Blick zu behalten. Ferner können sie die zurückgelegte Distanz, das Streckenprofil sowie die Geschwindigkeit einsehen. Der Hersteller verspricht, dass man neu auf der Suunto 9 Peak auch seinen Blutsauerstoffgehalt verfolgen könne. Diese Funktion sucht man auf der Uhr aber vergebens. Das Hin- und Herwechseln zwischen Funktionen – per Wischbewegung oder über die Knöpfe an der Seite – hat beim Test bestens funktioniert. Auf der App können Nutzerinnen und Nutzer die Anzeige auf der Uhr personalisieren und einstellen, was angezeigt werden soll. Wie sich im Test zeigte, müssen solche Einstellungen allerdings vor Trainingsbeginn erfolgen. Danach zeigt die App an, die Uhr sei beschäftigt. GPS-Funktion braucht Anlaufzeit Die GPS-Ortung funktionierte gut, brauchte jedoch jeweils einige Minuten Anlaufzeit, um das Signal zu finden. Dadurch kann sich der Trainingsbeginn verzögern. Die Uhr gibt zur Auswahl, das Training zu unterbrechen, bis das GPS-Signal gefunden ist, oder aber die Aktivität ohne GPS-Signal weiterzuführen. Ist das Signal gefunden, funktioniert die GPS-Funktion allerdings einwandfrei. Während der sportlichen Aktivität lässt sich ganz einfach zwischen verschiedenen Funktionen hin und her wischen. So kann man schnell die Anzeige ändern und sich etwa den Herzschlag, das Streckenprofil oder die Trainingszeit auf dem Display darstellen lassen. In der Suunto-App lassen sich mehrere Strecken speichern und auf die Uhr übertragen. Via App die eigene Aktivität analysieren Mit der Suunto-App können Nutzerinnen und Nutzer ihre Leistungen messen, Routen einplanen und speichern sowie Einstellungen an ihrer Uhr vornehmen. Die App zeigt die Aktivität innerhalb eines Tages, einer Woche oder eines Monats an. Man kann dadurch auch den Herzschlag oder die verbrauchten Kalorien einsehen. Die App zeigt zudem an, ob man Fortschritte gemacht hat und gibt auch Fitness- Tipps. Ferner können Nutzerinnen und Nutzer ihre Leistung auch mit anderen teilen. Fazit Die Suunto Peak hält zum Grossteil, was sie verspricht. Dank GPS und offline speicherbaren Routen eignet sie sich bestens für sportliche Aktivitäten in jeder Umgebung. Man muss allerdings beim Speichern der Routen auf die richtigen Fixpunkte achten. Die Uhr erwies sich im Test als sehr zuverlässig – bei heissen wie auch kühlen Temperaturen und bei schlechter Witterung. Einzig das Suchen des GPS-Signals sowie das Verbinden mit dem Smartphone kostete etwas Zeit. Sind diese Hürden einmal überwunden, funktioniert die Uhr einwandfrei, auch im Zusammenspiel mit der App. Für Hobby- wie auch Hochleistungssportlerinnen und -sportler ist die Suunto Peak ihr Geld wert. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2021

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