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Netzwoche 09/2021

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76 Service Event Plus |

76 Service Event Plus | Impressum i IMPRESSUM NETZMEDIEN AG Heinrichstrasse 235, CH-8005 Zürich Tel. +41 44 355 63 63 Verlag: info@netzmedien.ch Anzeigen: inserate@netzmedien.ch Pressemitteilungen: desk@netzmedien.ch Sie erreichen alle Mitarbeiter telefonisch unter +41 44 355 63 + jeweilige Endziffern oder per E-Mail: vorname.name@netzmedien.ch CEO & Verleger: Dr. Heinrich Meyer (+31) Head of Sales: Markus Stotz (+34) Sales: Colette Mader (+39) Sales: Cristina Nogueiro (+33) Sales W-CH: Supannika Chavanne Sales-Support: Svenja Goltz (+63) Praktikant Sales: Denis Dogan (+63) Buchhaltung: Christina Frischknecht (+30) Grafik/Layout: Samantha Maurer (+65) Grafik/Layout: Galledia AG Digital Media Manager: Julia Ostermann (+35) Office Managerin/Projektleitung Awards: Theresia Kayser (+35) KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Service Management Forum Schweiz Datum: 28.10.2021 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.30 – 18.00 Uhr Radisson Blu, Zürich Flughafen Maria Rickli / maria.rickli@glenfis.ch Service Management Forum Schweiz smfs.ch/anmeldung Service Management – neue Perspektiven für Mensch und Organisation! Das Service Management Forum Schweiz SMFS plant dieses Jahr wieder einen physischen Informations- und Netzwerk-Event in Zürich. Im Fokus stehen der Mensch und die Organisation und welche Perspektiven und Potenziale das Service-Management in der von Digitalisierung und Hochgeschwindigkeit geprägten Zukunft hat. Zudem zeichnen wir auch in diesem Jahr die innovativsten Service- Management-Lösungen und Projekte mit dem «Service Management Forum Schweiz Award 2021» aus. Redaktion Deutschschweiz Marc Landis (mla), Chefredaktor (+36) Leslie Haeny (lha), stv. Chefred. CEtoday (+66) Coen Kaat (cka), stv. Chefred. IT-Markt (+64) Susanne Löbe, CvD / Korrektorat/Layout (+61) Kevin Fischer (kfi), Redaktor (+38) René Jaun (rja), Redaktor (+68) Joël Orizet (jor), Redaktor (+68) Colin Wallace (cwa), Redaktor (+60) Maximilian Schenner (msc), Praktikant Silja Anders (san), Praktikantin (+66) Nadja Baumgartner (nba), Praktikantin (+68) Mit Beiträgen von ETH News (eth), Startupticker (sut), Watson (wat), Werbewoche (wew) Redaktion Westschweiz Rodolphe Koller, Chefredaktor Yannick Chavanne, Redaktor Marie-France Porres, Korrektorat Regelmässige Mitarbeit Martin Andenmatten, Rino Borini, André Golliez, Daniel Liebhart, Christopher Müller, Philipp A. Ziegler NETZWOCHE Das Schweizer ICT-Magazin für Business-Entscheider ISSN 1424-2397 Verkaufte Auflage: 4569 Ex. Verbreitete Auflage: 7495 Ex. Druckauflage: 9000 Ex. Erscheinungsweise, Abonnement Die Netzwoche erscheint 13 Mal jährlich. Jahresabonnement (Schweiz): CHF 139.– E-Paper: 98.– Einzelausgabe: CHF 9.– Aboservice E-Mail: info@netzmedien.ch Abonnemente: www.netzwoche.ch/abo ICTJOURNAL Le magazine suisse des technologies de l information pour l entreprise Verkaufte Auflage: 2748 Ex. Verbreitete Auflage: 2933 Ex. Druckauflage: 4000 Ex. www.ictjournal.ch BILDQUELLEN Sofern nicht anders vermerkt, stammen die Bilder von den Herstellern der abgebildeten Produkte oder wurden zur Verfügung gestellt. DRUCK Werner Druck & Medien AG, Basel © 2021 NETZMEDIEN AG Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Geneh migung des Verlags erlaubt. Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Best of Swiss Web GmbH Swiss Payment Forum 2021 Datum: 15./16.11.2021 Zeit: 09.00 – 18.00 Uhr Ort: Zürich und Online Kontakt: Nicole von Mulert; info@vereon.ch Veranstalter: Vereon AG Anmeldung: www.swisspaymentforum.ch Konferenz ECM/DMS Datum: 21.09.2021 Zeit: 08.45 – 13.30 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ecm21 Highlights – Mit Innovationsmanagement die Welle neuer Technologien und Entwicklungen reiten – Chancen und Herausforderungen von Click to Pay – Vorstellung einer Card Cloud Test Suite – Digitale Währungen im Überblick und CBDCs mit der Schweizer Nationalbank – Mobile Card Issuance – Zukünftige Ausrichtung von TWINT und digitaler Marktplatz – Social Commerce: Umsatztreiber und Strategie für den Direktvertrieb – Einblicke in eine Mobile-only-Bank – Ein- und Auszahlungen in Echtzeit am Beispiel eines Online- Casinos Die Forderung nach rationellen und schnelleren Abläufen im Bereich der Geschäftsprozesse, der Umgang mit der anfallenden Flut an Informationen und die Sicherstellung eines jederzeit gewährleisteten Zugriffs auf Daten und Dokumente stellt heute grosse Anforderungen an die Verantwortlichen eines Unternehmens. Die steigende Mobilisierung, die Verlagerung der Arbeit und Prozesse in die Homeoffices sowie die Automatisierung und Digitalisierung der Geschäftsabläufe muss hohen gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Doppelspurigkeiten sollen vermieden und ein optimaler, schneller und sicherer Zugriff auf Daten und letztlich das Unternehmenswissen gewährleistet werden. Hier kommen Enterprise-Content- und Document-Management-Systeme (ECM/DMS) ins Spiel, die unstrukturierte und strukturierte Informationen für alle und jederzeit verfügbar machen. An unserer Konferenz diskutieren wir unter anderem, mit welchen Lösungen Geschäftsprozesse effizienter gemacht werden können, wie eine ECM/DMS-Lösung die Digitalisierung vorantreiben kann und wie Wettbewerbsvorteile generiert werden können. Zielgruppe: Geschäftsführer, ICT-Verantwortliche, Geschäftsprozess-Verantwortliche, Fachbereichsleiter aus HR, Finanzen, Marketing und Vertrieb. 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 77 Die Krux mit der Erwartungshaltung Nichts definiert unsere Erwartungshaltung gegenüber einem IT-System verständlicher als die nicht-funktionalen Anforderungen (NFA). Ein System soll performant, robust, sicher, wartbar und vieles mehr sein. In jedem Umsetzungsprojekt plagen wir uns dann damit herum, diese Anforderungen vernünftig zu realisieren. Die angesagte Erwartungshaltung wäre «reduce to the max». Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Die Wild Card finden Sie auch online www.netzwoche.ch Der Nachfrage nach IT-Systemen ist nach wie vor ungebremst. Die allermeisten dieser Lösungen werden aufgrund eines geschäftlichen Bedarfs umgesetzt. Ob nun als konfektionierte Standardsoftware, als konfigurierbare Cloud-Lösung oder gar als massgeschneiderte Individualsoftware; Ausgangslage sind immer mehr oder weniger wohlformulierte Anforderungen. Anforderungen, die den Einsatzbereich, die Anwendungsfälle und die Spezialfälle – also die Funktion der Software – beschreiben. Diese Anforderungen beziehen sich normalerweise auf einen bestimmten Fachbereich und sind oftmals auch nur in diesem Kontext verständlich. Sie beschreiben, was die Lösung können soll. Was sind nicht-funktionale Anforderungen? Darüber hinaus erwarten wir von einem IT-System immer ein bestimmtes Verhalten, das dem Einsatzgebiet entspricht oder entsprechen sollte. Die Lösung soll schnell reagieren, rund um die Uhr verfügbar sein, sicher vor unbefugtem Zugriff sowie robust auf Fehler reagieren. Und sie soll einfach wartbar, gut in eine bestehende Systemlandschaft integrierbar, wiederverwendbar und skalierbar sein. Diese Anforderungen beschreiben, wie sich die Lösung verhalten soll. Sie werden im Gegensatz zu den funktionalen Anforderungen auch nicht-funktionale Anforderungen (NFA), allgemeine Systemeigenschaften, FURBS oder Qualitätsmerkmale genannt. Sie sind oftmals sehr viel verständlicher und allgemeiner formuliert als die funktionalen Anforderungen. Dafür ist der Umgang mit ihnen umso schwieriger. So sind etwa die Auswirkungen auf die Kosten erheblich und sie sind in vielen Fällen nur mit grossem Aufwand und erst spät im praktischen Einsatz zu messen. Und warum tun wir uns damit schwer? Renommierte Experten in Sachen Anforderungsmanagement haben über viele Jahre hinweg versucht, den Gründen für diese Schwierigkeiten auf die Spur zu kommen. So etwa der ehemalige Direktor des Instituts für Informatik der Universität Zürich, Martin Glinz, der die Ursache für unsere Schwierigkeiten in seinem vielzitierten Konferenzbeitrag «On Non-Functional Requirements» aus dem Jahr 2007 damit begründet, dass keine etablierte und eindeutige Definition für NFAs vorliegt. Er stiess in seiner Untersuchung auf elf verschiedene Definitionen. Selbst die ISO/IEC-9126-Normierung hat nicht geholfen, wie ein Team der Technischen Universität München 2016 im Rahmen seiner Recherche «Are ‹Non-functional› Requirements really Non-functional?» nachgewiesen hat. Zu ungenau sind die Anforderungen formuliert und damit sind sie schwierig zu analysieren und zu testen. Und es wird nicht besser; gemäss einer im März dieses Jahres veröffentlichten Studie «A Qualitative Study on Non- Functional Requirements in Agile Software Development» der Technischen Universität Danzig erschwert die agile Vorgehensweise mit Fokus auf die schrittweise Umsetzung von funktionalen Anforderungen den Umgang mit NFAs, da sie oftmals zu Beginn eines Vorhabens erfasst und dann nicht mehr systematisch angegangen werden. Was könnte helfen? Das einfachste Mittel: sich auf präzise formulierte und messbare nicht-funktionale Anforderungen konzentrieren. Die umfangreichen Untersuchungen zeigen zudem auf, dass Antwortzeiten, Sicherheit, Usability und Wartbarkeit zu den wichtigsten Anforderungen gehören. Die angesagte Erwartungshaltung wäre so gesehen also «reduce to the max». www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2021

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