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Netzwoche 09/2021

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10 Business Research Auf

10 Business Research Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen Durchgängig digitalisierte Unternehmen zeichnet eines aus: kurze Reaktionszeiten auf der ganzen Bandbreite geschäftlicher Aktivitäten. Die Basis dazu bildet die digitale Nutzbarmachung von Dokumenten, Daten und Informationen. Aus dieser Perspektive betrachtet, sind ECM- und DMS-Lösungen ein idealer Weg zum digitalen Unternehmen. DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research AG An den Attributen und dem nutzenschaffenden Potenzial neuer Enterprise Content Management und Document Management Solutions (ECM/DMS) zeigen vor allem die Fachabteilungen der Unternehmen grosses Interesse. Sie üben zunehmenden Einfluss auf die Generierung und Vergabe von ICT-Projekten aus und zielen bei der Implementierung neuer ECM- und DMS-Anwendungen primär darauf ab, «schneller, schlanker, besser» zu werden. Fachabteilungen treiben entsprechende Projekte prioritär voran und fördern diese. Auf dem Weg zu ihren Businesszielen wollen die Fachabteilungen die sie unterstützenden Projekte rasch umgesetzt sehen, um zeitlich und technologisch wettbewerbsrelevante Vorsprünge zu sichern und möglichst schnell vom erwarteten Erfolg und Nutzen zu profitieren. Von den im Rahmen unserer aktuellen Felderhebungen WER GENERIERT DERZEIT DIE MEISTEN ICT-PROJEKTE? n=238 Projekte Projekte aus den Fachabteilungen Projektthemen aus den ICT-Abteilungen Quelle: MSM Research 35 % 65 % erfassten 238 ICT-Projekten wurden 65 Prozent aus den Businessabteilungen der Unternehmen angestossen, das heisst, mehr als jeder zweite Franken der gesamten ICT- Ausgaben wird von den Fachabteilungen (Marketing, Vertrieb, Logistik, Produktion, Finanzwesen etc.) generiert. Und an erster Stelle bezüglich aktueller Projektthemen stehen ECM- und DMS-Vorhaben. Auf die Schnittstellen kommt es an Bei der Wahl von entsprechenden ECM- und DMS-Lösungen zum bereichsübergreifenden Content Management sind Schnittstellen ein zentrales Entscheidungskriterium. Von den Befragten werden bei der Auswahl von ECM- und DMS-Anwendungen allen voran Schnittstellen zu SAP, Abacus, Microsoft Exchange, Sharepoint, Office oder auch Adobe gefordert. Zudem fallen eine ganze Reihe von notwendigen Anbindungen an Fremdsysteme an, wie beispielsweise aus den Bereichen der Archivierung, des Capturing/Scanning, der mobilen Anwendungen, Team arbeit, Eingangsrechnungsverarbeitung oder des Contract Managements. Das Zusammenführen, Verwalten und Managen der Vielzahl an Daten, Informationen und Dokumenten beschränkt sich dabei nicht nur auf Kernprozesse wie etwa aus der Auftragsabwicklung und dem Finanzwesen. Auch der «Informations- und Wissens-Content» aus der Produktion, den Abteilungen für Entwicklung, Forschung, Logistik, Service, Recht, Marketing und Vertrieb soll mit entsprechenden Lösungen nach einheitlichen Standards verwaltet werden. Der Markt wächst in die Cloud Heute werden Lösungen zunehmend nicht mehr als klassische Lizenzanwendungen im eigenen Hause (on Premise) selbst betrieben, sondern es wird vermehrt auf externe Angebote zurückgegriffen. Die Wachstumsraten für Managed Services und Lösungen aus der Cloud liegen deutlich höher als diejenigen im Bereich der Lizenzen für den Eigenbetrieb. Damit hat der sogenannte Big Shift (von intern zu extern) auch im ECM-/DMS-Markt Fuss gefasst. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 09 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Nachgefragt 11 « Mach dein Ding! Und IT ist das Mittel dazu » Dominik Grolimund hat 2009 mit Wuala selbst den SwissICT-Award in der Kategorie Newcomer gewonnen. Heute ist er Jurypräsident der Kategorie «NextGen Hero» des Digital Economy Awards. Bei den Bewerbungen achtet Grolimund vor allem auf eines. Interview: Marc Landis Wie haben sich die Awards heute im Vergleich zu damals verändert? Dominik Grolimund: Es ist schwierig, die beiden Awards eins zu eins zu vergleichen, da ich dies auch aus verschiedenen Rollen heraus tun muss. Der heutige Digital Economy Award, in dessen Rahmen die «NextGen Hero»-Verleihung stattfindet, ist sicherlich bekannter, grösser und noch professioneller geworden als damals der Newcomer- Award von SwissICT. Der Digital Economy Award ist heute sehr breit in der Wirtschaft abgestützt und bietet ein erweitertes Netzwerk, auch in die Westschweiz hinein. Auf der anderen Seite gibt es deutlich mehr Wettbewerb innerhalb der Start-up-Szene, was gut für die Entwicklung ist. Ein wichtiger Unterschied ist auch, dass wir mit der Kategorie «NextGen Hero» explizit unter 25-Jährige auszeichnen. Das merkt man auch an der Energie, welche die Kandidatinnen und Kandidaten versprühen. Eigentlich hätten wir gerne mehr Awards vergeben, aber wir mussten uns dann entscheiden. « In der IT braucht man nur eine gute Idee und einen Computer und sofort kann man etwas umsetzen. » Dominik Grolimund, Jurypräsident der Kategorie «NextGen Hero» des Digital Economy Awards Mit welchem Produkt beziehungsweise welcher Lösung oder Technologie haben Bewerbende gute Chancen auf den Sieg in Ihrer Kategorie? In der Kategorie «NextGen Hero» zeichnen wir eine Person aus und kein Produkt beziehungsweise keine Technologie. Der Award ist agnostisch, was das anbelangt. Mich hat an der Computertechnik und am Internet immer fasziniert und begeistert, dass man mit wenigen Mitteln etwas bewegen kann. In der Medizintechnik oder im Maschinenbau sind die Anfangshürden viel höher als in der IT. Bei uns braucht man nur eine gute Idee und einen Computer und sofort kann man etwas umsetzen. Diese Begeisterung und diese Leidenschaft suchen wir auch bei den Kandidatinnen und Kandidaten. Wir wollen spüren, warum und wofür sie brennen und ob sie auch in der Lage sind, das zu erreichen, was sie tun wollen. Welche Technologie interessiert Sie persönlich aktuell besonders? Künstliche Intelligenz. Mich interessieren allerdings eher die Themen als bestimmte Technologien. Etwa wie können wir den Klimawandel durch den Einsatz von Informationstechnologie bekämpfen. Worauf werden Sie als Jurypräsident in der Jury von «NextGen Hero» bei Ihren Beurteilungen besonders achten? Ich persönlich achte am meisten auf die Leidenschaft, mit der ein Kandidat oder eine Kandidatin ein Projekt verfolgt. Und auf die Extrameile, die jemand gegangen ist, um so weit zu kommen. Leute, die sich für den Award bewerben, nur um den Award zu gewinnen, interessieren mich nicht. Ich möchte Leute, die ihr Ding durchziehen, aber der Award ist für sie nur ein weiterer Meilenstein auf ihrem Weg, den sie auch ohne den Gewinn des Awards gehen würden. Welche Tipps geben Sie Award-Teilnehmenden, wenn sie in dieser Kategorie auf dem Siegertreppchen stehen wollen? Mach dein Ding! Und IT ist das Mittel dazu. i DIGITAL ECONOMY AWARD Am 11. November 2021 werden wieder Digital Economy Awards vergeben. Die Jury sucht dafür die «digital reifsten Unternehmen der Schweiz» und die innovativsten Digitalprojekte. Die Gewinner werden an der Gala- Veranstaltung im Hallenstadion am 11. November 2021 in fünf Kategorien ausgezeichnet: Digital Innovation of the Year, Next Global Hot Thing, Digital Excellence Award, Highest Digital Quality und NextGen Hero. Die Preisverleihung findet als krönender Abschluss der Digitaltage statt. Das Interview finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2021

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