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Netzwoche 10/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus Kombinieren Sie jetzt Ihren EventeintRAG (online und Print) für nur CHF 860.– unter www.netzwoche.ch/events Com-Ex Datum: 20. – 22.09.2016 Zeit: Täglich von 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Bern, Messe BERNEXPO, Halle 2.2 Kontakt: info@com-ex.ch Veranstalter: Com-Ex Anmeldung: www.com-ex.ch Damit Daten, Dinge und Prozesse im Zeitalter der Digitalisierung optimal zusammenarbeiten, braucht es moderne Infrastrukturen und smarte Schnittstellen. Die Com-Ex zeigt relevante Technologien, Neuheiten und Trends unter einem Dach und spricht damit ein Fachpublikum an: Betreiber von Kabelnetzen, Datacenter- und LAN-Infrastrukturen sowie Städte, Kommunen und Elektrizitätswerke. Applikationen für die Planung, Verwaltung und Überwachung von Kommunikationsnetzwerken sowie Lösungen in den Bereichen Smart Metering, Smart City und FTTx runden das Angebot ab. Über 40 Anbieter stellen in Bern aus. Die Sonderschau «Forum Smart Communication» schlägt eine Brücke von der Kommunikationsinfra struktur zu smarten Technologien. Die Besucher erfahren, wie smarte Technologien unseren Alltag prägen – heute und in naher Zukunft. Anhand einer vernetzten Miniaturwelt wird aufgezeigt, wie smarte Netzwerke funktionieren und welche Funktion die Infrastruktur dabei hat. An der Com-Ex trifft sich die Branche. Das Networking gehört zu jeder Fachmesse und wird auch in Bern ein wichtiger Bestandteil sein. Ein Höhepunkt ist die Branchen-Party am Mittwochabend. Die Schweizer Fachmesse für Kommunikations-Infrastruktur 20.-22. September 2016 • BERNEXPO CAS E-Commerce und Online-Marketing Datum: 27.09. – 06.12.2016 Zeit: 08.45 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: petra.abt@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/cas-online-marketing Das Internet als Umsatzmaschine! Im Jahr 2000 entwickelten wir an der FHNW den ersten Lehrgang der Schweiz für «E-Commerce & Online-Marketing» , damals noch als Nachdiplomkurs. Seit langem führen wir diese anerkannte Ausbildung zwei Mal jährlich durch. Das Besondere: Sie setzen das Fachwissen gleich in ein echtes Konzept um! Die hohe Praxisorientierung und der intensive Austausch mit den Experten wird sehr geschätzt. Im Zertifikatslehrgang E-Commerce und Online-Marketing setzen Sie sich fundiert und zielorientiert mit den Möglichkeiten des Internets für die Kundengewinnung und -bindung auseinander. Sie lernen, wie Sie mit innovativen Weblösungen und professionellem Online-Marketing die Bekanntheit eines Unternehmens erhöhen und neue Kundengruppen und Märkte erschliessen können. Strategien, Konzepte und der Online- Marketing-Mix werden anhand eines Projektes eins zu eins umgesetzt. Sie schliessen mit dem Zertifikat «Certificate of Advanced Studies» ab. 15 ECTS Punkte sind zudem Ihr Karrierebaustein für einen Diplom- oder Masterabschluss. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich als Consultant für einen rechtskonformen Webshop (www.e-comtrust.ch) zertifizieren zu lassen. Der Kurs wendet sich an Fachkräfte aus Marketing und IT, die sich im E-Commerce weiterbilden wollen. Neben E-Business-Profis sind auch heutige und zukünftige Webshop-Verantwortliche angesprochen. Auch für Unternehmensberater im E-Business öffnen sich neue Türen. CAS Information Security & Risk Management (CISSP/BSI) Datum: 28.09. – 08.12.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.50 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-information-security Informationssicherheit ist im Zeitalter der stets verfügbaren Internetzugänge zu einem Top-Thema in den Unternehmen geworden. Im CAS Information Security & Risk Management (CISSP/BSI) lernen die Teilnehmenden die ganze Bandbreite von Informationssicherheit und Risk Management kennen. Es geht um Risikoanalysen, Risikomanagement, Business-Continuity-Pläne und Notfallkonzepte für den Ernstfall. Der «Certified Information System Security Professional» ist ein Weiterbildungsstandard auf dem Gebiet der Informationssicherheit. Er gilt international. Absolvierende des CAS sind auf diese Prüfung bestens vorbereitet. Die Daten des Kurses sind auf die CISSP-Prüfungsdaten abgestimmt. Neuerdings ist auch die Zertifizierung des BSI zum IT-Sicherheitsbeauftragten in der öffentlichen Verwaltung Teil der Ausbildung. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW ist die einzige Ausbilderin in der Schweiz, bei der sich Studierende vom BSI zertifizieren lassen können. Der Kurs wendet sich an IT-Fachkräfte, die sich optimal auf die CISSP-Prüfung vorbereiten wollen. Sind Sie verantwortlich für E-Business-Projekte oder beraten Unternehmen in diesem Bereich? Dann sind auch Sie angesprochen. Mit diesem Kurs erweitern Sie ihre Kompetenzen. Sie sind fähig, Sicherheitssysteme zu beurteilen und einzuführen. Zusätzlich eignen Sie sich Kenntnisse im Managementbereich an. Sie schliessen mit dem Zertifikat «Certificate of Advanced Studies» (15 ECTS-Punkte) ab – Ihr Karrierebaustein für einen Diplom- oder Masterabschluss. 10 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Um den Brei herumreden: die bimodale IT Wir waren erfolgreich. Die Industrialisierung der IT ist heute Realität und nicht mehr wegzudenken. Scheinbar kann Innovation nur noch neben der traditionellen IT stattfinden. Ein Trugschluss. « Es gilt, eine kluge und pragmatische Organisation der IT durchzusetzen. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Nach Jahren der Standardisierung und Konsolidierung ist es nun so weit: Wir haben einen Moloch geschaffen, der sich interne IT nennt. Zwar hatten wir dafür einen guten Grund: Der Kostendruck hatte eine Vielzahl von effizienzund effektivitätssteigernden IT-Programmen zur Folge, die oftmals unter dem Motto «Industrialisierung der IT» oder auch «IT-Konsolidierung als Optimierungshebel» durchgeführt wurden. Ausser der Technik standardisierten wir auch das Lizenzmanagement, die Sourcingmodelle und die Betriebsprozesse. Heute ist unsere IT gefestigt und langfristig ausgelegt. Das lässt sich aus dem steigenden Anteil der Ausgaben für Betrieb und Aktualisierung bestehender Systeme nachweisen. Während wir gemäss der Studie «IT-Trends 2016» von Capgemini letztes Jahr etwas über 61 Prozent des IT-Budgets dafür ausgaben, sind es dieses Jahr bereits knapp 70 Prozent. Niemand kann mehr behaupten, dass wir die Industrialisierung der IT nicht ernst genommen hätten. Der Preis der Industrialisierung Genau diese Industrialisierung hat jedoch ihren Preis. Unsere Anwendungslandschaft und Betriebsmodelle sind zunehmend resistent gegen Änderungen. Bewilligungsprozesse für einfache Dinge, wie etwa die Freischaltung eines Ports in einer Firewall oder die Freigabe für einen Integrationstest, dauern Wochen. Änderungswünsche müssen umständlich dokumentiert und deren Realisierung im Rahmen eines unüberschaubaren Projektportfolios verwaltet werden und können aus nicht nachvollziehbaren Gründen Monate dauern. Sogar Jahre können vergehen, bis Ressourcen im gewünschten Umfang aufgestockt werden. Bimodal als Ausweg? Nun bringt jedoch die Digitalisierung die Notwendigkeit der schnellen Adaption der Unternehmens-IT mit sich. Und die IT wird vom Kostenfaktor zum Innovationsfaktor. Ohne agile IT keine Digitalisierung. Dieser Widerspruch kann gemäss Gartner mittels einer bimodalen IT gelöst werden. Bimodal bedeutet, dass sich neben der stabilen, standardisierten Art und Weise, IT-Systeme bereitzustellen und zu betreiben, eine agile und flexible Methode etablieren sollte. Das hört sich zunächst ganz plausibel an. Doch in Wirklichkeit waren wir mit dieser Problematik schon immer konfrontiert, da wir das Nebeneinander von alten und neuen Systemen, von grossen und kleinen Anwendungen, von Backend- und Frontend-Applikationen schon immer managen mussten. Auch wenn uns die Problematik nach Jahren der Standardisierung heute kalt erwischt – sie war immer da. Und es gibt leider kein Geheimrezept für den Umgang damit. Es gilt, durchdachte Schnittstellen basierend auf einem guten Gesamtbild der Datenflüsse und der Anwendungslandschaft zu etablieren, eine kluge und pragmatische Organisation der IT durchzusetzen und die ständige Weiterentwicklung und Adaption neuer Technologien zu verfolgen. Das müssen wir anpacken, sonst blüht uns tatsächlich, was die EMC-Umfrage «Endangered IT» vom Februar 2016 prophezeit: Knapp die Hälfte der IT-Organisationen wird bis 2019 verschwunden sein. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 8325 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2016

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