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Netzwoche 10/2020

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH SBB lagern Softwareentwicklung aus kfi. Die SBB haben T-Systems einen Auftrag mit einem Volumen von rund 180 Millionen Franken erteilt. In diesem Rahmen entwickelt und betreibt die T-Systems-Tochter Multimedia Solutions Software für das Schweizer Unternehmen, wie T-Systems mitteilt. In das Aufgabengebiet von Multimedia Solutions fallen laut Angaben des Mutterkonzerns Web- und Cloud-Anwendungen, mobile Apps sowie geografische Informationssysteme. Lidl-Mutter zieht es ins Cloud-Geschäft osc. Die Schwarz-Gruppe will eine eigene Cloud aufbauen. Die Mutterfirma von Lidl beteiligte sich in diesem Zusammenhang am deutschen Unternehmen Camao, wie aus einem Blogeintrag hervorgeht. Camao entwickelt nach eigener Angabe webbasierte Plattformen und Softwarelösungen für B2B- und B2C- Kunden. Zunächst solle die Schwarz-Cloud für interne Zwecke genutzt werden. Die Cloud-Infrastruktur soll Ende 2020 bereitstehen. IT-Entscheider trotzen dem Spartrend Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch osc. Die meisten IT-Manager wollen trotz Krise nicht sparen, legen den Fokus auf Endgeräte und mögen Microsoft. So lassen sich die Ergebnisse einer Umfrage zusammenfassen, die «The Register» unter fast 2300 Managern und IT-Profis auf der ganzen Welt durchführte. Die Teilnehmer des Survey zeichnen damit ein etwas anderes Bild, als es Analysten in diesen Tagen verbreiten. IDC etwa korrigierte seine Prognose für die IT-Ausgaben 2020 weiter nach unten. Gemäss Register gaben 70 Prozent aller Befragten an, dass sie ihre Technologieausgaben während der Coronapandemie im Durchschnitt gehalten oder erhöht haben. Unternehmen mit weniger als 1000 Beschäftigten seien eher bereit, ihre Ausgaben einzufrieren als grössere Organisationen. Jede zweite Firma mit weniger als 50 Mitarbeitenden halte ihre IT-Ausgaben stabil, während 50 Prozent der Unternehmen mit 1000 bis 5000 Mitarbeitenden sie erhöhten. Ranking der Anbieter zeigt Trends Praktisch alle Beteiligten hätten angegeben, dass ihre Infrastruktur für die Herausforderungen der Covid-19-Krise gerüstet sei. Dies deutet laut «The Register» darauf hin, dass die IT-Abteilungen in der Lage waren, ihre Systeme unabhängig von den Ausgaben zu skalieren oder anzupassen, um den Wechsel ins Homeoffice zu ermöglichen. Welcher Anbieter von Business-IT überzeugte Informatiker und Entscheider bei der Bewältigung des Lockdowns am meisten? Die Befragten nannten hier Microsoft als ihren Spitzenreiter, gefolgt von Zoom, Google und Amazon Web Services. Besonders der kometenhafte Aufstieg von Zoom in den vergangenen Wochen spiegelt sich in diesem Ergebnis wider. Die Positionierung von Google, AWS, Citrix und IBM auf den vorderen Plätzen und die Abwesenheit von Hardwareanbietern auf der Liste verdeutlicht aber noch einen anderen grossen Trend, wie «The Register» weiter schreibt. Immer mehr Unternehmen setzten auf Cloud-Plattformen und Managed Services für die Unternehmens-IT – nicht nur in der Krise. WIE HABEN SICH IHRE IT-AUSGABEN VERÄNDERT? Mehr Ausgaben Weniger Ausgaben Ausgaben eingefroren Keine signifikanten Änderungen Ich weiss nicht (Unternehmen nach Anzahl Mitarbeiter) Quelle: The Register 15 % 15 % 18 % 52 % 28 % 8 % 22 % 36 % 17 % 7 % 33 % 37 % 50 % 4 % 1 % 35 % 37 % 9 % 7 % 29 % 10 % 15 % 37 % 41 % 6 % 7 % 8 % 9 % 6 % < 50 50 – 250 250 – 1000 1000 – 5000 > 5000 Total 10 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business 20 Jahre Netzwoche 09 2009: Microsoft greift an Stellenabbau auf der einen, Rekordergebnisse auf der anderen Seite: 2009 startet noch ganz unter dem Eindruck der Finanzkrise. Doch es zeichnet sich ab, das ganz andere Themen das Jahr prägen werden. Autor: Oliver Schneider 2009 beginnt mit einem Widerspruch. Einerseits steckt die Branche noch mitten in der Finanzkrise. Firmen wie HP und SAP bauen tausende Stellen ab. Dem gegenüber stehen Rekordergebnisse. Wie das zusammenpasst, versucht die Netzwoche in einer der ersten Ausgaben des Jahres herauszufinden. Für die Schweizer ICT-Start-ups sieht es ähnlich aus. Droht ihnen das Armageddon, oder wird sich ihre Kultur gerade jetzt als wertvoll erweisen?, fragt Redaktor Christian Walter. Klarer ist der Fall bei einem Grossprojekt der Verbandslandschaft. Im Frühling scheitert die Fusion von ICT- Switzerland, Swiss-ICT und SI. «Nun werden kleinere Brötchen gebacken», schreibt Alessandro Monachesi. Microsoft will Google Konkurrenz machen Die Krise ebbt im Jahresverlauf langsam ab, die Netzwoche wendet sich wieder den technologischen Trends zu. «iPhone oder Blackberry?», will Thomas Brenzikofer im Interview von Swisscom-Grosskundenchef Urs Schaeppi wissen. Die Antwort: sowohl als auch. Wenig später wird aber deutlich, in welche Richtung der Wind weht. Apples App Store zieht Entwickler und User in Scharen an. Damit das grosse Geld zu machen, ist indes nicht leicht. Im Sommer stellt sich die Frage: «Wer hat eigentlich Vorfahrt im Internet?» Die Netzneutralität wird zum Thema. Dazu passt ein Grossangriff kurz vor der Sommerpause. Microsoft lanciert Bing und will damit Google Suchmaschinen-Marktanteile abnehmen. Die Chancen stünden nicht schlecht, sagen die Analysten. Nach der gescheiterten Fusion im März versuchen die Schweizer ICT-Verbände nach der Sommerpause einen neuen Anlauf zur Bildung einer gemeinsamen Organisation. «Phönix» heisst das Projekt und kommt nicht von ungefähr. Niemand Geringeres als Bundesrätin Doris Leuthard fordert von der Branche, sich einheitlicher aufzustellen. Einen anderen Versuch zum Neustart gibt es im Spätsommer. Microsoft will nicht nur das Internet erobern, das US-Unternehmen versucht mit Windows 7 zudem, die «unselige Vista- Episode» hinter sich zu lassen, wie Rodolphe Koller schreibt. Im Herbst steht die Banken-IT im Fokus der Netzwoche. Die UBS stellt ihre IT unter zentraler Führung von CIO Michele Trogni neu auf. Claude Honegger, IT-Chef der Credit Suisse, erklärt derweil im Gespräch mit Thomas Brenzikofer, wie die Bank ihre IT von Zürich aus globalisieren will. Eines der wichtigsten Themen des Jahres sind zweifellos die sozialen Netzwerke – und wie sich damit Geld verdienen lässt. Zwei, die es wissen, sind Bramwell Kaltenrieder und Mike Schwede, Geschäftsführer von Orange8. «Social Media sind keine neuen Werbekanäle, sondern eine neue Unternehmensphilosophie», verraten die beiden im Interview. i RÜCKBLICK An dieser Stelle blickt die Redaktion auf 20 Jahre Netzwoche zurück. In jeder Ausgabe des Jahres finden Sie die Highlights, Kuriositäten und führenden Köpfe aus zwei Jahrzehnten Schweizer IT- Geschichte. Das Jubiläumsdossier finden Sie online www.netzwoche.ch Anzeige www.netzwoche.ch © netzmedien ag 10 / 2020

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