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Netzwoche 11/2018

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Advertorial Datenschutz

Advertorial Datenschutz und Compliance Vertrauensvorschuss bei Konsumenten ist aufgebraucht Mit jedem neuen Datenleck und -skandal sinkt das Vertrauen von Konsumenten in die Firmen, dass diese ihre persönlichen Daten ausreichend schützen. Das Vertrauen erodiert, weil die Menschen glauben, dass Unternehmen nicht wissen, wie sie deren Daten schützen sollen. Meistert ein Unternehmen diese Aufgabe aber, wird es mit mehr Geschäft belohnt. Der Autor Thomas Benz, Country Manager Schweiz und Österreich bei Veritas men in der Schweiz müssen solche Anfragen innerhalb eines Monats beantworten. Die Veritas-Studie zeigt deutlich, dass Konsumenten in Europa mehr Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten wollen. Sie trauen Unternehmen immer weniger zu, ihre Durch die regelmässigen Schlagzeilen über den Missbrauch personenbezogener Daten und nicht zuletzt durch das Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai ist das Thema privater Datenschutz sehr präsent. Eine Studie von Veritas Daten zu schützen. Und sie wollen überprüfen, ob Unternehmen deren Rechte einhalten. Firmen, die Daten schlecht schützen, wollen sie mit Sanktionen bestrafen. Unternehmen hingegen, die einen grossen Wert auf den Datenschutz legen, sollen belohnt werden. Bild: James Thew / Fotolia.com Technologies, einem führenden Anbieter für Datenmanagement in der Multi-Cloud, Konsequenzen aus dem Anwenderfrust zeigt, dass zwei von fünf Deutschen Konsumenten wissen genau, wie sie Fehl- zent mehr bei Unternehmen auszugeben, nehmen Anfragen innerhalb eines Monats (38 Prozent) innerhalb von sechs Monaten verhalten sanktionieren könnten. So würde die den Datenschutz ernst nehmen. beantworten muss. Konsumenten werden von ihren neuen Datenschutzrechten Ge- mehr als die Hälfte der Schweizer Konsu- Die Anwender werden dabei von mehre- sich daran gewöhnen. Dies wird eine Qua- brauch machen wollen. Eine Flut von Anfra- menten (52 Prozent) aufhören, bei einem ren Faktoren motiviert. In erster Linie wün- litätsnorm etablieren, die sich wohl auch in gen ist zu erwarten, die auch Schweizer Unternehmen zu kaufen, das ihre Daten schen sie sich mehr Kontrolle über personen- der neuen Schweizer Datenschutzrichtlinie Firmen treffen kann. nicht adäquat schützt. Ähnlich viele (49 Pro- bezogene Daten: Fast die Hälfte der Befrag- widerspiegeln wird. Firmen, die darauf Denn jeder Europäer darf von Schweizer zent) würden ihre Treue zu einer bestimm- ten fühlt sich unwohl, wenn ihre Daten auf schlecht vorbereitet sind, wird es schwer- Firmen bereits heute Auskunft darüber ver- ten Marke aufgeben und zu einem direkten Systemen liegen, über die sie keine Kontrolle fallen, diesen engen Zeitrahmen zu halten. langen, welche Daten diese von ihnen ge- Konkurrenten wechseln. haben. Hier wird auch deutlich, dass die bis- Sie brauchen Technologien, mit denen sie speichert haben. Dazu gehören Geschlecht, Die Anwender wollen zudem auf die herige Praxis einiger Unternehmen, Daten personenbezogene Daten auf verschiede- Alter, Adresse, Konfession, Ausweis- oder Werkzeuge zurückgreifen, die ihnen die di- intransparent an Dritte weiterzugeben, auf nen Plattformen schnell und sicher aufspü- Führerscheindaten. Seit dem 25. Mai haben gitale Welt in die Hand gibt: Bewertungssys- Dauer geschäftsschädigend sein kann. Die ren und löschen können. EU-Bürger weitere Rechte und können auch teme und Regulierungsbehörden. 8 von 10 Konsumenten wollen exakt wissen, welche Veritas kann Firmen mit umfassenden Schweizer Firmen dazu auffordern, ihre (82 Prozent) Schweizer Konsumenten wür- personenbezogenen Daten Firmen erfassen Datenmanagement- und Datenschutz-Tech- personenbezogenen Daten zu löschen. Fir- den Freunde und Familienmitglieder dazu und verarbeiten. Dahinter steckt auch der nologien dabei helfen, diese Anfragen anspornen, das betreffende Unternehmen Wunsch, ein besseres Wissen darüber zu schnell und äusserst genau zu beantworten. METHODIK zu boykottieren. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) behaupten sogar, sie würden gewinnen, welche Daten Konsumenten unbewusst weitergaben, sei es durch ihr Einkaufs- Ein Unternehmen wird dank Veritas in der Lage sein, alle personenbezogenen Daten Die Interviews im Rahmen der «2018 Veritas Global Data Privacy Consumer Study» wurden von 3GEM Research and Insights durchgeführt. Das Unternehmen www.3gem.com mit Hauptsitz in 5-10 Corbridge crescent, London E2 9DS, hat auch die Statistiken ermittelt. Insgesamt wurden 12 500 Erwachsene aus den USA, aus Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, den VAE, Kanada, Mexiko, Brasilien, Australien, Singapur, China, Japan und der Republik Korea im Zeitraum von März bis April befragt. das Geschäft den Regulierungsbehörden melden. 60 Prozent sagen, sie würden negative Kommentare über die Firma posten. Die Untersuchung zeigt allerdings auch, dass sich guter Datenschutz für Schweizer Unternehmen auszahlen kann. So wollen Konsumenten Unternehmen belohnen, die ihre Daten gut schützen. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) gab an, dass sie mehr Geld bei Unternehmen ausgeben würden, denen sie vertrauen. 30 Prozent der Konsumenten ist bereit, bis zu 25 Pro- verhalten oder zu schnelles Akzeptieren der Geschäftsbedingungen. Sicher ist, dass Datenlecks auf Unternehmensseite Anfragen auf Konsumentenseite auslösen werden. Die Anwender werden ihr Recht nach Auskunft und Löschen einfordern, sobald bei einem Unternehmen, das personenbezogene Daten von ihnen gespeichert hat, ein Datenleck vorliegt. Nicht reden, sondern beweisen Die EU-DSGVO schreibt vor, dass ein Unter- einzusehen, zu schützen und auf sie zuzugreifen, unabhängig von ihrem Speicherort. Denn Konsumentenanfragen schnell und effizient zu beantworten, ist von grosser Bedeutung. Firmen, die dies unterschätzen, setzen die Loyalität ihrer Kunden und ihre Reputation aufs Spiel. Weitere Ergebnisse der Veritas-Global-Data-Privacy- Consumer-Studie 2018 können Sie hier nachlesen: www.netzwoche.ch/ veritas-studie-2018

Editorial 05 Blockchain – die nächste IT-Revolution? Es ist beinahe ein Naturgesetz der IT-Welt, dass sie alle paar Jahre von technologischen Neuerungen von Grund auf durchgeschüttelt wird. In den 80er-Jahren war es der Personal Computer, der die IT aus den Grossrechnern auf die Bürotische holte. Um die Jahrtausendwende erfuhr das Internet den Durchbruch, der Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig veränderte. Vor gut zehn Jahren kamen die ersten modernen Smartphones auf den Markt. Wer kann sich heute noch ein Leben ohne die digitalen Helferlein vorstellen? Stets stellt sich die Frage, woher die nächste technische Revolution kommen könnte. Gerne würde man wissen, was die IT übermorgen bewegen wird und welche Start-ups sich zum nächsten Google, Amazon oder Facebook entwickeln. Einige Experten prognostizieren, die künstliche Intelligenz werde unseren Umgang mit Computern völlig verändern. Andere orakeln, das Internet der Dinge werde dereinst alle Menschen, Maschinen und Produkte vernetzen. Ein anderer Hype ist die Blockchain. Das Prinzip der verteilten und kryptografisch verknüpften Datenbank verspricht, dass sich künftig nicht nur Informationen, sondern auch Werte sicher über das Internet tauschen und handeln lassen. Und hier wird es für die Schweiz interessant. Anders als bei früheren IT-Revolutionen ist unser Land bei der Blockchain nämlich von Anfang an vorne mit dabei. Während sich das Silicon Valley für das Thema erstaunlich wenig interessiert, ist in der Schweiz in den vergangenen Jahren eine beachtliche Crypto-Community entstanden. Vor allem im sogenannten Crypto Valley, dem die Titelgeschichte dieser «Netzwoche»-Ausgabe gewidmet ist, aber auch anderswo arbeiten Start-ups und etablierte IT-Firmen an Lösungen auf Grundlage der Blockchain. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Kryptowährungen und ICOs, sondern um Anwendungen für verschiedenste Branchen Es herrscht Goldgräberstimmung in der Krypto-Welt. Oliver Schneider, Redaktor, Netzwoche und Probleme. An Veranstaltungen wie dem Zürcher «Blockchain Summit» treffen Investoren auf junge Programmierer und neue Geschäftsideen. Es herrscht Goldgräberstimmung in der Krypto-Welt. Das alles ist vielversprechend und eine Chance für den IT-Standort Schweiz. Doch gilt es nun, einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Blockchain-Technologie ist noch sehr jung. Praktische Anwendungen sind dünn gesät und viele Fragen unbeantwortet – rechtlich, technisch und kommerziell. Zudem zeigt die Vergangenheit, dass sich längst nicht alle Versprechungen der IT-Welt bewahrheiten müssen. Folgt man dem Hype-Zyklus der technologischen Entwicklung, dürfte der Crypto-Branche das gefürchtete «Tal der Enttäuschungen» noch bevorstehen (siehe Interview Seite 36). Das ist allerdings kein Grund zur Resignation. Das Potenzial der Blockchain ist da. Was es jetzt braucht, ist Nüchternheit, Kooperation und Durchhaltevermögen. Anzeige Die Schweizer Fachmesse für Kommunikations-Infrastruktur 25.–27. September 2018, Bernexpo com-ex.ch Das Zeitalter der Digitalisierung bedarf moderner Infrastrukturen und smarter Schnittstellen. Führende Unternehmen zeigen neue Technologien, Lösungen und Trends für Städte, Kommunen und Elektrizitätswerke sowie für Besucher aus folgenden Fachbereichen: Kabelnetz-, Datacenterund LAN-Infrastrukturen, Smart Metering, Smart City und FTTx. Besuchen Sie uns an der BERNEXPO in Bern, Halle 2.2. www.netzwoche.ch © netzmedien ag #comex18 Hauptsponsor 11 / 2018

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