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Netzwoche 11/2018

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40 Management & Career

40 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH HP Inc. dezimiert Belegschaft cgr. Bei HP Inc. steht eine weitere Sparrunde an. Wie das Unternehmen in einer Börsenmitteilung schreibt, sollen bis Ende des Geschäftsjahres 2019 bis zu 10 Prozent der Stellen wegfallen. In der Mitteilung ist von 4500 bis 5000 Stellenstreichungen die Rede, wie Heise.de schreibt. Aktuell beschäftigt HP Inc. rund 50 000 Personen. In den vergangen Jahren vollzog HP Inc. bereits mehrere grosse Stellenstreichungen. ▸ Webcode DPF8_95688 Digicomp bietet Datacenter-Schulungen von EPI cgr. Der Weiterbildungsanbieter Digicomp hat sein Kursangebot ausgebaut. Gemäss Mitteilung sind durch eine Partnerschaft mit EPI nun auch Kurse für den Rechenzentrumsbetrieb im Angebot. EPI bietet nach eigenen Angaben Schulungen, Prüfungsund Zertifizierungsdienste für Rechenzentren an. Durch die Weiterbildungen sollen Rechenzentrumsmitarbeiter befähigt werden, den Betrieb im Rechenzentrum zu optimieren und Ausfallszeiten zu reduzieren. ▸ Webcode DPF8_94589 Nationalrat will Milizoffiziere mit Software entlasten mur. Der Nationalrat hat eine Motion seines Mitglieds Marcel Dobler angenommen. Er will Milizoffiziere mit einer Software entlasten. Sie vereinfache es, Urlaubsgesuche für Wiederholungskurse zu planen und reduziere den Aufwand für die Administration um 80 Prozent, sagt Dobler. Der Bundesrat votierte gegen die Motion. Auch er wolle die administrative Belastung klein halten. Mit der Weiterentwicklung von «Mil- Office» und dem Projekt «Mymilo» arbeite man aber bereits daran. ▸ Webcode DPF8_96024 Die Preisträger der Preisverleihung 2018. ICT-Start-ups sahnen bei der Vergabe des «W.A. de Vigier»-Förderpreises ab cgr. Fünf Start-ups haben einen «W.A. de Vigier»-Förderpreis erhalten. Die Auszeichnung ist je mit 100 000 Franken dotiert und nach eigenen Angaben der am höchsten dotierte Förderpreis für Jungunternehmen in der Schweiz. Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr 16 Start-ups für eine Förderung. Aus den 10 Finalisten wählte eine Jury schliesslich folgende fünf Sieger. Unter den Geförderten sind vier Firmen mit ICT-Bezug. 1. Audiatic will mithilfe von künstlicher Intelligenz (Deep Learning) Hörgeräte verbessern. Vor allem sollen Störgeräusche erkannt und herausgefiltert werden. 2. Involi arbeitet an einer Lösung für Drohnen, um diese in den Luftverkehr zu integrieren. Dazu werden Flugverkehrsdaten ausgewertet mit dem Ziel, den Luftverkehr sicherer zu machen. 3. Myoswiss entwickelt Kleidung mit künstlichen Muskeln. Diese sollen Menschen mit Beeinträchtigungen und Verletzungen unterstützen. Die Jury überzeugte So viel verdient man bei Google osc. Das Webmagazin «Business Insider» hat die Datenbank von «Glassdoor» durchsucht und eine Rangliste der bestbezahlten Jobs bei Google zusammengestellt. Glassdoor ist eine Website, auf der Mitarbeiter ihre ehemaligen Arbeitgeber bewerten und Daten zu ihren Jobs publizieren können. Sie funktioniert ähnlich wie Kununu im deutschsprachigen Raum. Dem Bericht von «Business Insider» zufolge wird Google seinem Ruf als beliebter Arbeitgeber mit grosszügiger Entlohnung gerecht. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_95551 die Kombination aus Robotik und funktionellen Textilien. 4. An widerstandsfähigeren und langlebigeren Kabeln arbeitet Nanoleq. Die Kabel namens Flexone sollen eine hundertmal grössere Lebensdauer als normale Kabel haben. Einsatzgebiete sind die Medizinaltechnik, High- End-Audioanwendungen, die Luft- und Raumfahrt wie auch die Robotik. 5. Mit Sun Bioscience ging ein Preis an ein Bio-Tech-Startup. Die Jungfirma arbeitet an einer Technologie, um dreidimensionale Zellstrukturen schneller züchten zu können. Unter den Siegern sind mit Myoswiss und Nanoleq gleich zwei Spin-offs der ETH, wie die Hochschule in einer Mitteilung schreibt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_95008 Die Einkommensliste sieht umgerechnet in Franken folgendermassen aus: 1. Engineering Director 279 490 Fr. 2. Group Product Manager 250 233 Fr. 3. Director 243 921 Fr. 4. Senior Staff Software Engineer 238 993 Fr. 5. Marketing Director 231 346 Fr. 6. Senior Software Engineering Manager 202 321 Fr. 7. Senior Product Manager 198 684 Fr. 8. Staff Software Engineer 198 017 Fr. 9. Engineering Manager ll 189 223 Fr. 10. Product Manager lll 182 324 Fr. 11 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Event 41 IT zum Anfassen für Jung und Alt Die Zürcher Informatiktage 2018 haben 9000 Besucher angelockt. Am 1. und 2. Juni konnten sich IT-Interessierte an verschiedenen Standorten in Zürich und Umgebung in die Welt der Informatik entführen lassen. Rund 70 Organisationen, Start-ups und Hochschulen luden zu 270 Anlässen ein. Autorin: Barbara Camenzind Am 1. und 2. Juni sind an mehreren Standorten in Zürich und Umgebung die Informatiktage 2018 ausgetragen worden. Nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 9000 Interessierte teil, was ungefähr der Besucherzahl aus dem letzten Jahr entspreche. Mitgemacht haben rund 70 Organisationen, Unternehmen, Start-ups und Hochschulen, wie es in einer Mitteilung heisst. Besucher bekamen Einblick in die Welt der ICT, in neue Technologien und verschiedene ICT-Berufe. An Workshops, Referaten und Rundgängen, mit Spielen und Vorführungen gewannen die Besucher Eindrücke von neuen Technologien wie Augmented Reality und Blockchain oder übten sich selbst im Programmieren und Hacken. Ein interaktiver IT-Parcours der Migros IT-Services. Schattenseiten der Digitalisierung Einige Veranstaltungen beleuchteten auch die problematische Seite der Digitalisierung und regten zum Denken an. Das Filmpodium ist das Programmkino der Stadt Zürich und gilt als eines der letzten Kinos der Schweiz, die sowohl analoge Filmkopien (16 mm und 35 mm) vorführen wie auch digitale Filmformate via Laserprojektor auf die Leinwand bringen können. Es ist unter anderem darum besorgt, altes Filmmaterial für die Nachwelt zu erhalten. Digitalisierung und Informatik hätten das Kino ebenso wie die Produktion und Archivierung von Filmen nachhaltig verändert, sagte Michael Bodmer, stellvertretender Leiter des Filmpodiums Zürich. Es sei seit der Digitalisierung für die Filmbranche schwierig und aufwendig geworden, das Kulturgut der alten Filme zu schützen. Im Tram mit der IT-Welt in Kontakt kommen Im Informatiktage-Tram, das seit März durch Zürichs Strassen fuhr, kamen laut Mitteilung in dieser Zeit über eine Million Menschen mit der IT-Welt in Kontakt. Während der Tramfahrt konnten sich die Fahrgäste über Kurzfilme und Flyer über Informatik und IT-Berufe informieren. Ausser Unternehmen und Hochschulen unterstützten auch die Stadt und der Kanton Zürich die Informatiktage. Der Zürcher Stadtrat Daniel Leupi sagte: «Die IT-Branche ist neben der Finanz- und Versicherungsbranche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt Zürich. Der IT-Sektor treibt ausserdem Innovationen voran, bietet spannende Arbeitsplätze und sorgt für Diversität.» Leupi zeigte sich auf Twitter zufrieden über den Verlauf und die Besucherzahl der Informatiktage 2018. Der Roboter «Pepper» beherrscht Gesten wie «Brofist». Kurs zum Thema Big Data in der Praxis. An Workshops, Referaten und Rundgängen bekamen die Besucher Einblicke in neue Technologien. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_95186 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2018

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