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Netzwoche 11/2021

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64 Management & Career

64 Management & Career Aktuell slk. Eine Studie von Ricoh WWW.NETZWOCHE.CH HLSU eröffnet AR- und VR-Zentrum jor. Die Hochschule Luzern (HSLU) hat ein Zentrum für Augmented (AR) und Virtual Reality (VR) eröffnet. Das Immersive Realities Center (IRC) ist am HSLU-Departement Informatik in Zug-Rotkreuz angesiedelt und soll insbesondere KMUs und Schulen adressieren, wie die HSLU mitteilt. Letztere sollen im IRC mit VR- und AR-Technologien experimentieren und Projekte realisieren können. Im Herbstsemester 2021 startet die HSLU zudem die neue Vertiefungsrichtung «Major: Augmented & Virtual Reality». Westhive bezieht Standort in Stettbach slk. Der Schweizer Coworking- Anbieter Westhive will im Januar 2022 einen fünften Standort im Raum Zürich eröffnen. Dieser soll sich in der Überbauung Stettbach-Mitte befinden. Auf rund 1500 Quadratmetern Fläche gebe es Platz für mehrere hundert Arbeitsplätze, teilt das Unternehmen mit. Geplant sind unter anderem private Team- Offices, mehrere Sitzungszimmer sowie eine Lounge mit Coffee Corner und eigenem Fitnessraum für Westhive- Members. Auch ein Restaurant ist vorgesehen. Servicenow bringt Features fürs hybride Arbeiten rja. Servicenow hat das zweite grosse Upgrade des Jahres seiner gleichnamigen IT-Service-Management-Plattform veröffentlicht. Nach «Quebec» im Frühling steht nun das Rome-Release bereit. Unternehmen könnten damit den Anforderungen der hybriden Arbeitswelt begegnen, heisst es in einer Mitteilung. Zu den Neuheiten dieser Version gehören unter anderem Tools für Mitarbeitende und Neuerungen im Bereich der Automatisierung. Zudem führt Servicenow einen «Mobile App Builder» ein. Arbeitgeber sparen beim Homeoffice Den vollständigen Artikel finden Sie online zent der Arbeitgeber haben Europe zeigt: Rund 68 Pro- www.netzwoche.ch kein uneingeschränktes Vertrauen in ihre Belegschaft im Homeoffice. In Zusammenarbeit mit Opinion Matters nahmen im August rund 250 Führungskräfte aus Deutschland an der Befragung zur Produktivität im Homeoffice teil, wie Ricoh mitteilt. Laut Ricoh Europe deuten die Ergebnisse der Befragung an, dass den Arbeitgebern die Gründe für die Produktivitätsprobleme ihrer Mitarbeitenden nicht immer klar seien. Rund 48 Prozent der Befragten teilen die Meinung, dass Investitionen in KI sowie Automatisierung die Produktivität einer hybriden Belegschaft steigerten. Jedoch bestehe ein Mangel an Investitionen in Technologien, die Mitarbeitenden produktives Arbeiten von überall ermöglichten. Ausserdem gehen 58 Prozent der befragten Arbeitgeber davon aus, dass bis zu 180 Minuten am Tag mit hochwertigen Aktivitäten verbracht würden. In einer ähnlichen Umfrage im März dieses Jahres gaben hingegen Arbeitskräfte aus ganz Europa an, durchschnittlich 73 Minuten mit relevanten Tätigkeiten zu verbringen. rko/rja. Das Spannungsverhältnis zwischen Produktivität und Sicherheitsanforderungen ist nicht neu. Doch laut einer Studie von Bild: RossHelen / iStock Der Mangel an Investitionen in Technologien, mit denen Mitarbeitende von überall produktiv arbeiten können, zeigt, dass Arbeitgeber nicht genug auf die Realität der hybriden Arbeitswelt vorbereitet sind, wie es in der Studie heisst. Mit 48 Prozent ist fast die Hälfte der Führungskräfte der Meinung, dass der zukünftige Erfolg mit der Zusammenarbeit im Büro verbunden sei. Lediglich 27 Prozent gehen von einer Rückkehr in eine fünftägige Büro-Arbeitswoche in den nächsten zwölf Monaten aus. Darum kriselt es zwischen Homeoffice- Mitarbeitenden und Security-Teams Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch HP Wolf Security hat es sich mit der grossflächigen Einführung der Telearbeit verschärft. Viele Mitarbeitende empfanden die Sicherheitsrichtlinien etwa als Hindernis für ihre Arbeit im Homeoffice. Die Hälfte der jüngeren Mitarbeitenden (18 bis 24 Jahre) war mehr um die Einhaltung von Geschäftsterminen besorgt als um die Unternehmenssicherheit. Und 31 Prozent von ihnen versuchten sogar, die Sicherheitsrichtlinien ihres Unternehmens zu umgehen. Die meisten IT-Teams bedauern wiederum, dass die IT- Sicherheit während der Pandemie zur zweiten Priorität geworden ist. Sie fühlen sich unter Druck gesetzt, Kompromisse einzugehen, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Für 83 Prozent der befragten IT-Fachkräfte ist die wachsende Zahl der Homeoffice-Mitarbeitenden eine « tickende Zeitbombe». Viele IT-Teams ergriffen deshalb etwa zusätzliche Sicherheitsmassnahmen und schränkten den Zugang zu Websites für Arbeitende im Homeoffice ein. Darauf bekamen viele den Widerstand der Mitarbeitenden zu spüren und fühlten sich wie «Bösewichte», wie es in der Studie heisst. Infolgedessen ist für 80 Prozent der befragten IT-Teams die IT-Sicherheit zu einer undankbaren Aufgabe geworden. Eine Herausforderung für hybrides Arbeiten Die Autoren der Studie warnen vor einer Eskalation von Spannungen und Risiken, wenn das Management nicht eingreift. Es liege an den CISOs, ihre Verhandlungs-, Kommunikations- und Managementfähigkeiten einzusetzen, um die Partnerschaft zwischen Sicherheitsteams und Mitarbeitenden wiederherzustellen. Unternehmen, die das hybride Arbeiten nachhaltig gestalten wollen, müssten eventuell noch weiter gehen und ihr Konzept für die Sicherheit im Homeoffice überdenken. Hier seien die Manager gefragt, die über das blosse Einführen von Beschränkungen hinausgehen und sich die Sorgen der Mitarbeitenden über ihre Produktivität anhören. 11 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 65 Frauenanteil in IT-Berufen ist noch zu niedrig Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch slk. Frauen sind in der IT- Branche noch immer stark untervertreten. Zu diesem Schluss kommen das Schweizer Software- und Serviceunternehmen Comitas, die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) und das Network of Women in Computer Science (CSNOW). Die Studienautoren haben unter anderem Vorgehensweisen für Unternehmen ausgearbeitet, die helfen sollen, den Frauenanteil zu erhöhen. Befunde der Studie zum Frauenanteil in der IT-Branche Die Studienautoren listen einige Studienergebnisse zur Situation von Frauen in der IT-Branche auf: ·· 18 Prozent beträgt der Anteil an erwerbstätigen ICT- Spezialistinnen 2019/20 in der Schweiz. Eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ·· Frauen verdienen in IT-Berufen in der Schweiz immer noch 22 Prozent weniger als Männer. ·· Auch an den Hochschulen ist der Frauenanteil gerade in Technik und IT sehr tief. ·· Der Frauenanteil bei grossen IT-Firmen liegt leicht über dem Durchschnitt und dem Anteil in kleineren Unternehmen. WELCHE MASSNAHMEN HABEN SIE IN IHREM UNTERNEHMEN, UM EIN GLEICHGEWICHT VON FRAUEN UND MÄNNERN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN HERBEIZUFÜHREN? Quelle: Statistica 2021 / «Frauen in der IT» Modelle zur flexiblen Arbeitszeit Elternzeit bzw. Vater- und Mutterschaftsurlaub Führungskräftetrainings zum Sensibilisieren auf Gleichstellung von Frauen Homeoffice Trainings für Frauen zur Karriereförderung im Unternehmen Bildung eines Frauennetzwerks Aktive Verringerung der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in gleicher Position Incentivierung von Führungskräften durch Vereinbarung entsprechender Ziele Keine aktive Frauenförderung 12 12 9 9 6 4 4 3 80 Vier Ansätze zur Erhöhung des Frauenanteils in IT-Berufen Um in der IT-Branche nun den Frauenanteil in den einzelnen Unternehmen zu erhöhen, empfehlen die Studienautoren folgende Handlungsansätze: Offene Kommunikation: Für einen vertrauenswürdigen Eindruck empfiehlt die Studie eine transparente interne wie auch externe Kommunikation. Dadurch soll ebenfalls die Philosophie des Unternehmens besser vermittelt werden können. Networking fördern: Ein gegenseitiger Austausch unter Fachkreisen und der Aufbau eines branchenübergreifenden Netzwerks von ICT-Spezialistinnen soll laut Studie die Sichtbarkeit und Rekrutierung von Mitarbeiterinnen erhöhen. Flexible Arbeitsmodelle: Berufliche Rahmenbedingungen sind für Frauen bei der Berufswahl oftmals ausschlaggebend. Empfohlen werden daher flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice-Lösungen und flexible Arbeitszeiten. Recruitment-Events: Der informelle Austausch und das gegenseitige Kennenlernen sollen auf Berufsmessen und Recruitment-Events verstärkt werden. Empfohlen wird dabei ein Diversity-freundliches Auftreten der Unternehmen mit ebenfalls angepasster Kommunikation. Ebenso sollen Förderprogramme dazu beitragen, die Hürden zu vermindern. (Angaben in Prozent; Mehrfachantworten möglich) 0 10 20 30 40 50 60 70 80 WWW.NETZWOCHE.CH Schweizer Institut expandiert nach Deutschland rja. Das Schaffhausen Institute of Technology (SIT) expandiert nach Deutschland. Wie das Institut mitteilt, wird es Mehrheitseigner der Jacobs University Bremen (JUB). Es übernimmt die Anteile der Stadt Bremen. Zuvor hatte die Landesregierung während Monaten nach einem Investor gesucht, wie aus einem Bericht des lokalen Nachrichtenportals «Buten un Binnen» hervorgeht. Wie es dort unter Be rufung auf Senatsangaben weiter heisst, will der neue Geldgeber 50 Millionen Euro in die Jacobs University investieren. Belearn für Digitalisierung in der Bildung gpa. Ein Zusammenschluss mehrerer Bildungsstätten will die Digitalisierung in der Bildung zielführend beschleunigen. Dazu gründete er das neue Kompetenzzentrum Belearn, wie die Universität Bern schreibt. Initiiert wurde das Zentrum vom Kanton Bern, der Berner Fachhochschule, der Universität Bern, der Pädagogischen Hochschule Bern, der EPFL und der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB. Es sollen Forschungskenntnisse gewonnen und in praktische Lösungen umgesetzt werden. Nischenprofile haben gute Chancen auf mehr Lohn rja. Personalvermittler Michael Page hat in einer neuen Studie die Gehälter der Schweizer IT-Branche analysiert. Chief Digital Officers (CDO) und Chief Information Officers (CIO) können in der Schweiz auch dieses Jahr bis zu 260 000 Franken im Jahr verdienen, wenn sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung mitbringen. Der Einstiegslohn (weniger als 5 Jahre Berufserfahrung) liegt beim CDO bei 200 000 und beim CIO bei 180 000 Franken. Sicherheitschefs erhalten zwischen 160 000 und 220 000 Franken. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2021

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