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Netzwoche 11/2021

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10 Business Fachbeitrag

10 Business Fachbeitrag Fünf Best Practices für ein global erfolgreiches ITK-Procurement Zu den grössten Herausforderungen für globale Einkäufer von Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) zählt die steigende Komplexität, intern wie extern. Wer diese Komplexität beherrschbar macht, kann Value-Potenziale heben. Die folgenden fünf Best Practices zeigen, wie die Transformation gelingen kann. DER AUTOR Sebastian Apelt Vice President Sales Switzerland, CHG- Meridian Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch Kosten und Risiken senken, nachhaltig handeln sowie Innovationen einbringen: Das sind die wichtigsten Prioritäten von Chief Procurement Officers (CPO), so eine Studie von Deloitte. Für globale ITK-Einkäufer eine zunehmende Herausforderung, weil die Komplexität wächst: extern durch die volatile und unsichere Markt- und Wirtschaftslage, intern durch organisatorische wie digitale Fragmentierung. Hinzu kommen die immer kürzer werdenden Innovationszyklen digitaler Technologien und die Nachfragevielfalt, die dem spezifischen Gerätebedarf von unterschiedlichen Arbeitsplatzanforderungen und Länderstandorten geschuldet ist. Wie lässt sich all dies am besten in den Griff bekommen? 1. Prozesse und Daten in einem System konsolidieren Prozesse wie Daten zusammenzuführen, schaffen die Basis für Automatisierung und Analytics. Beides ermöglicht es, im Einkauf das Prozesstempo beziehungsweise die Transparenz zu verdoppeln, so eine Studie von Gartner. Dabei helfen Tools zur Verwaltung technischer, kaufmännischer und sonstiger Informationen entlang des ITK-Asset-Lifecycles wie die Software «TESMA». Hinzu kommen umfassende Asset-Management-Funktionen sowie Import/Export- und Reporting-Möglichkeiten. So lassen sich alle Daten diverser Quellen an einer Stelle bündeln und gezielt auswerten. 2. Selfservice Plattform statt Zettelwirtschaft Ebenfalls lohnend sind CX-Technologien wie virtuelle Supply-Rooms mit E-Katalogen. So bietet ein Selfservice- Portal ein definierbares Sortiment, aus dem sich jeder ITK- Nutzer seine Geräte frei wählen und direkt bestellen kann. Dies verbessert die Employee-Experience und entlastet den Einkauf. Ein Vorteil on top: Durch Straffung des Angebots für den Mitarbeiter lässt sich die Nachfragekomplexität nochmals deutlich verringern. 3. Nachhaltigkeit und Flexibilität dank WaaS-Modell Workplace-as-a-Service (WaaS) ermöglicht Einkäufern, Hardware laufzeitvariabel zu mieten und Kontingente anzupassen oder Geräte zu tauschen, wie sie es brauchen. So bleiben Unternehmen flexibel und können leichter neue Technologien bereitstellen. Obendrein sind WaaS-Modelle nachhaltig und kostensparend. Vorausgesetzt, der Provider gibt Rückläufer in den Wiederverkauf und rechnet den zu erwartenden Verkaufspreis auf die Gerätemiete an. 4. Sichern Sie sich über externe Procurement-Services ab Wer sich in jedweder Hinsicht absichern will, holt einen global erfahrenen Procurement-Outsourcing-Partner ins Boot. Das strafft Prozesse wie Kosten, bringt Zusatzexpertise, erweitert Produkt- wie Einkaufsoptionen und erleichtert den Innovationszugang. So bürgt ein PO-Partner etwa für beste Angebotspreise und -qualität. Er berät zu allen Fragen des internationalen Waren- wie Rechnungsverkehr und er unterstützt im Bestfall auch operativ. 5. Ein Partner für alle Fälle Es empfiehlt sich ein E2E-Partner, der alles bietet: Tools und Automatisierung, Mehrwert-Expertise und High-Level- Support sowie Pricing-Varianten und individuelle Lösungen, die natürlich Hersteller- wie Lieferantenneutralität erfordern. Das garantiert ITK-Einkäufern volle Flexibilität, schafft hohe Transparenz und Vereinfachung, bis hin zu nur einem Vertrag für Geräte verschiedenster Hersteller, Lieferanten und Länder. 11 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Research 11 IoT ist ein Businessthema Das Internet of Things hat sich in den vergangenen Jahren als konkretes und tragfähiges Vehikel auf dem Weg zum digitalen Unternehmen etabliert, die Welt der traditionellen Businessmodelle herausgefordert und auf den Kopf gestellt. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Das Internet of Things (IoT) hat in vielen Branchen und Märkten neue Gesetzmässigkeiten geschaffen und attraktives Potenzial generiert. Mit der praktischen Umsetzung von IoT-Projekten beschäftigen sich überwiegend Unternehmen aus den IoT- Vorreiterbranchen Industrie, Gewerbe, Handel, Logistik und Energie in grösserem Umfang und haben das Thema ganz oben auf ihrer Agenda. Die Coronapandemie war ein Katalysator für neue IoT- Projekte, sie hat den Innovationsprozess beflügelt und so für zahlreiche Unternehmen neue Chancen und Wettbewerbsvorteile mit Blick auf die Differenzierung und Positionierung im Markt geschaffen. Für die kommenden Jahre rechnen wir mit Wachstumsraten von durchschnittlich über 25 Prozent. Herausforderung dar, es dreht sich a priori um neue Geschäftsmodelle sowie neues Prozessdenken, und dafür sind starke Partner gefragt. Technischer Beratungsbedarf besteht in der ganzen Bandbreite des Themas IoT, wie zum Beispiel in den Bereichen Connectivity, Sensorik, Analytik, Sicherheit und Betrieb. Aber ein mindestens ebenso grosses Beratungspotenzial generiert auch die Frage, wie aus den kreativen Ideen und ersten Lösungsansätzen praktische, wettbewerbsfähige und kommerziell sinnvolle Business Cases realisiert werden können. Auch wenn in der Praxis die Mehrheit der künftig erfolgreichen Anwendungen letztlich durch den Anwender selbst initiiert werden wird, kommt der professionellen Beratung und Begleitung durch einen versierten und erfahrenen Serviceanbieter eine entscheidende Rolle auf dem Weg der konkreten Projektumsetzung zu. Denn es dreht sich um mehr als reine Automatisierung bestehender Abläufe, es geht um strategische Vorteile, Reaktionszeiten und individualisierte Ansprache und Betreuung der Kunden. DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research Es fehlt an konkreten Strategien Allerdings besteht hinsichtlich der digitalen Transformation und Schaffung neuer Geschäftsmodelle immer noch viel Luft nach oben. Noch längst nicht alle Unternehmen können sich auf eine komplette und vollständige Strategie mit Blick auf die digitale Transformation stützen. Aus den Resultaten unserer neuen Studienarbeit geht hervor, dass erst rund 30 Prozent der Unternehmen nach eigenen Angaben über eine entsprechende Digitalisierungsstrategie verfügen. In der Schweiz haben Unternehmen in den vergangenen Jahren auf breiter Basis entsprechende IoT-Projekte umgesetzt. Dabei haben sich die Ausgaben für IoT-Projekte von 2015 bis 2020 mehr als verfünffacht. Und auch für die kommenden Jahre rechnen wir mit Wachstumsraten von durchschnittlich über 25 Prozent. Auch wenn im vergangenen Jahr das Coronavirus vielerorts andere geplante ICT-Projektvorhaben ausgebremst hat, erhöhten viele Unternehmen die Taktrate der digitalen Transformation und verschafften entsprechenden Digitalisierungsplänen eine hohe Priorisierung. IoT ist aber in erster Linie kein technisches Thema, beziehungsweise es stellt zumindest keine technologische «DIE UMSETZUNG VON IOT-PROJEKTEN VERLANGT EINE MEHRDIMENSIONALE EXPERTISE» Quelle: MSM Research Businessmodell ICT-Einsatz Prozesse & Fachwissen www.netzwoche.ch © netzmedien ag 11 / 2021

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