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Netzwoche 12/2020

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Stadler Rail kauft zu swa/kfi. Der Schweizer Bahnhersteller Stadler Rail hat das deutsche Unternehmen Vipco und seine 50 Ingenieure übernommen, um seine Kompetenz in der Software- und Hardwareentwicklung zu stärken. Die im Jahr 1999 gegründete Vipco, die auch in Kassel und Halle präsent ist, verfügt über langjähriges Know-how im Bereich Software und Ausrüstung für den Schienenverkehr, insbesondere unter extremen Umweltbedingungen, wie Stadler Rail mitteilt. Die neue Tochtergesellschaft, die in Stadler Mannheim umbenannt wird, entwickelt unter anderem Hard- und Software für die Zugsteuerung und -automatisierung sowie Kommunikations- und Diagnosesysteme. Der Einzahlungsschein geht in Rente rja. Am 30. Juni ist in der Schweiz die QR-Rechnung eingeführt worden. Die QR-Rechnung ersetzt dereinst den guten alten Einzahlungsschein. Auf QR-Rechnungen wird zusätzlich zu den für Menschen lesbaren Zahlungsdaten auch ein QR-Code aufgedruckt, der alle relevanten Angaben in maschinenlesbarer Form enthält. «Rechnungsempfänger können den QR-Code einfach und bequem einscannen», schreibt der Zahlungsdienstleister Six in einer Mitteilung. Ein manuelles Abtippen von Konto- und Referenznummer sei nicht mehr erforderlich – «das Bezahlen wird dadurch schneller und Fehlerquellen werden reduziert». Weisses Papier, einheitliches Format Ende 2018 hatte Six der Öffentlichkeit den neuen Einzahlungsschein erstmals vorgestellt. Er ist nicht mehr orange oder rot, sondern wird auf weissem Papier gedruckt. Die QR-Rechnungen lassen sich mit handelsüblichen Druckern selbst erstellen. Zudem betont Six das einheitliche Format: Neu soll es nur noch einen anstatt wie bisher sieben verschiedene Einzahlungsscheine geben. Gleich bleibt hingegen, dass auch der neue Einzahlungsschein aus einem Zahlteil und einem Empfangsschein besteht. Der QR-Code ist in der Mitte des Zahlteils aufgedruckt und «die Perforation erlaubt wie gewohnt die Abtrennung von Zahlteil und Empfangsschein von der Rechnung». Hard- und Software prüfen Auch an den Möglichkeiten, die Rechnung zu begleichen, ändert sich kaum etwas. Six zählt vier verschiedene Wege auf: ·· Via E-Banking-Anwendung am Computer ·· Mit dem Smartphone und der Mobile-App einer Bank ·· Am Postschalter oder am Bezahlautomaten ·· Für Unternehmen: mittels Business-Software Niemand müsse den QR-Code nutzen, schreibt Six weiter. Die bisherigen Zahlungskanäle blieben bestehen. «Die heutigen Einzahlungsscheine und die QR-Rechnung können bis auf Weiteres parallel verwendet werden». Ausserdem bestehe auch bei QR-Rechnungen die Möglichkeit, Anzeige 20 Jahre Adfinis gratuliert herzlich zu 20 Jahren Netzwoche www.adfinis.com 12 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 So sieht die neue QR-Rechnung aus: Empfangsschein (l.), Zahlteil (r.). die relevanten Daten weiterhin manuell abzutippen. Man wolle den Konsumenten mit der Umstellung nichts wegnehmen, lässt sich Six-VR-Präsident Patrick Graf zitieren. Vielmehr stelle die QR-Rechnung eine zusätzliche Zahlungsmöglichkeit dar. «Die heutigen Einzahlungsscheine sind seit Jahrzehnten in Gebrauch. Wenn ein solches Schweizer ‹Kulturgut› abgelöst wird, tun dies die Akteure des Schweizer Finanzplatzes mit dem nötigen Respekt und der gebotenen Vorsicht.» Ende letzten Jahres zeigte eine Erhebung des Bundes, dass noch nicht alle Unternehmen für den Umstieg auf die QR-Rechnung bereit waren. Die Schweizer Banken passen ihre Mobile-Bankingund E-Banking-Lösungen pünktlich zum 30. Juni 2020 für die Bezahlung mit der neuen QR-Rechnung an, wie Six mitteilt. Konsumenten müssen nichts unternehmen, können sich aber bei Unklarheiten allenfalls an ihre Bank wenden. Anders sieht es bei Unternehmen aus, die spezielle Hard- und Softwarelösungen zum Erfassen von Einzahlungsscheinen verwenden. Hier müssten Anpassungen bei der Kreditoren- und Zahlungssoftware sowie bei Lesegeräten und Scanning-Plattformen vorgenommen werden, um die Systeme mit dem neuen Format kompatibel zu machen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Störungen bei Swisscom, Salt, UPC und Sunrise rja. Swisscom und UPC sind klare Spitzenreiter, wenn es um Störungen geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Schweizer Telkos Sunrise. Dieser hatte die Meldungen auf dem Community-Portal «Allestörungen.ch» zwischen Juni 2019 und Mai 2020 zusammengezählt. Demnach verzeichnete die Swisscom in den vergangenen 12 Monaten 55 Störungsmeldungen, dicht gefolgt von UPC mit 53. Salt verzeichnet 22 Einträge und Sunrise 8. Die höchste Anzahl Störungsmeldungen innerhalb eines Monats habe Swisscom im März mit 14 Stück verzeichnet, schreibt Konkurrentin Sunrise in einer Mitteilung. Entdecken Sie die KI-gesteuerte Zukunft Advertorial Zusammen mit Juniper Networks und Mist Systems durften wir unsere Partner ARP, eb-Qual AG, InfoGuard AG und ngworx.ag erfolgreich ausbilden und zertifizieren. Diese qualifizierten Partner stehen Kunden hilfsbereit und kompetent zur Seite. Als Solution Aggregator sehen wir es bei Arrow ECS als unsere Aufgabe, Marktbedürfnisse und -trends frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Das ist uns auch mit der Aufnahme von Mist Systems in unser Produktportfolio gelungen. Wenn Sie mehr von dieser einzigartigen Technologie erfahren möchten, beraten wir Sie gerne auch in unserem neuen Solution Center, das wir kürzlich in Wallisellen / Zürich ausgebaut haben. Juniper Networks & Mist Mist Systems schuf die erste KI-gestützte Plattform, um modernen Unternehmen eine intelligente Lösung im digitalen Zeitalter anzubieten. Die «Mist Systems Learning WLAN»-Lösung macht WLAN vorhersehbar, zuverlässig und messbar und bietet einen beispiellosen Einblick in die Benutzererfahrung. Zugleich bietet die Plattform hundertprozentige Programmierbarkeit über offene APIs. Das ermöglicht einen komplett automatisierten Betrieb der bereitgestellten LAN-, WAN-, Sicherheits-, Push-Messaging- und Ortungsservices sowie eine nahtlose Integration mit ergänzenden Produkten wie beispielsweise KI für IT. Als Beitrag zur Netzwerkkonvergenz besitzen sämtliche Zugangspunkte von Mist Systems einen Port, der für direkte, programmierbare Verbindungen mit den analogen und digitalen Schnittstellen von IoT-Geräten reserviert ist.

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