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Netzwoche 13/2018

22 Web Aktuell

22 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH SBB lancieren Virtual- Reality-App mur. Die SBB haben eine Virtual-Reality-App herausgebracht. Die App ermöglicht es, Bahnstrecken in Arosa, Basel, Lugano, Luzern, Zermatt und Zürich virtuell zu erleben. Auch die Gotthard- Route ist dabei. Die SBB empfehlen dafür die Virtual-Reality-Brillen Cardboard oder Oculus. Das Unternehmen kooperierte für die App unter anderem mit Schweiz Tourismus, Swiss Travel System und Railaway. Weitere Strecken der Grand Train Tour of Switzerland sollen hinzukommen, teilen die SBB mit. ▸ Webcode DPF8_102390 E-Umzug-CH gewinnt bei E-Government-Wettbewerb aza. Die Schweizer Online- Umzugslösung E-Umzug-CH hat den zweiten Platz beim E-Government-Wettbewerb der DACH-Region gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Lösung in der Kategorie «Bestes Kooperationsprojekt». Bis zum 3. August stellten sich die eingereichten Projekte zudem einem Online-Voting. Der Gewinner des Publikumspreises soll laut Website am 7. September in Berlin bekannt gegeben werden. ▸ Webcode XDPF8_101624 Das Digital Festival geht in die dritte Runde jor. Das Digital Festival will Manager, Wissenschaftler, Politiker und Hacker zusammenbringen. An vier Tagen diskutieren die Besucher über die Chancen der Digitalisierung für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft. Der Event geht zum dritten Mal über die Bühne. Diesmal vom 13. bis 16. September im Schiffbau Zürich. Auf der Agenda stehen Keynotes, Sessions, Workshops und Hackathons. Eine Tageskarte kostet 390 Franken, ein Festival-Pass für alle vier Tage 880 Franken. ▸ Webcode DPF8_101585 Das sind Tops und Flops der Programmiersprachen osc. Das Fachmagazin «Spectrum» des Ingenieursverbands IEEE hat sein jährliches Ranking der Programmiersprachen veröffentlicht. Python, seit vergangenem Jahr an der Spitze der Rangliste, konnte seinen Vorsprung ausbauen, wie es in einem Bericht von Spectrum heisst. Überholte Python 2017 den Zweitplatzierten C++ nur knapp, habe sich der Abstand nun vergrössert. «Spectrum» erklärt die Führung von Python einerseits mit dem zunehmenden Einsatz der Sprache im Embedded-Bereich. Viele moderne Microcontroller hätten heute genug Rechenleistung für einen Interpreter, wie Python ihn benötige. Ein weiterer Grund sei, dass Python der bislang ebenfalls beliebten R den Rang als Sprache für Statistik- und Machine-Learning-Zwecke ablaufe. Als Aufsteiger hebt «Spectrum» in diesem Jahr Googles Go und Scala hervor. Schlusslichter des Rankings sind Actionscript, eine Programmiersprache für Adobes Flash-Plattform, und die Embedded-Sprache Forth. «Spectrum» stellte die Liste nach eigenen Angaben durch eine Kombination von Metriken aus mehreren Quellen zusammen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_101957 Sind Apps tot? Nein, sagen aktuelle Zahlen Bild: kantver / Fotolia.com Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_100757 TOPS UND FLOPS DER PROGRAMMIERSPRACHEN 2018 Python C++ C Java C# Ladder Logic J Ocaml Actionscript Forth Top 5 Flop 5 17,9 Punkte 10,7 Punkte 10,4 Punkte 5,0 Punkte 0,0 Punkte 100 Punkte 98,3 Punkte 98,3 Punkte 97,2 Punkte 92,7 Punkte Quelle: spectrum.ieee.org mur. Laut Sensor Tower haben die Nutzer der App-Stores von Apple und Google im ersten Halbjahr 2018 etwa 34,4 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Das seien 27,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017, als die Zahl noch bei 26,9 Milliarden Dollar gelegen habe. Apple-Nutzer tätigten laut Sensor Tower im ersten Quartal 2018 App-Käufe für 22,6 Milliarden Dollar, 90 Prozent mehr als bei Google. 2017 hätten Apple-Kunden 38,5 Milliarden Dollar im App Store ausgegeben, Android- Nutzer 20,1 Milliarden Dollar auf Google Play. Bei Apple sei das ein Plus von 34,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bei Google 34,2 Prozent, so Sensor Tower. Die Nutzer der App-Börsen installierten gemäss den Zahlen im ersten Halbjahr 2018 rund 51 Milliarden Apps zum ersten Mal. Im ersten Halbjahr 2017 waren es 11,3 Prozent weniger. 36 Milliarden der Apps entfielen auf Android-Hardware, 15 Milliarden auf iOS. Apple habe mit dem App Store im ersten Halbjahr 2018 mehr als doppelt so viel Umsatz wie Google mit dem Play Store generiert, heisst es weiter. Obwohl Android mehr als doppelt so viele Downloads verzeichnet habe wie Apple mit iOS. Rund 82 Prozent aller App-Umsätze – insgesamt 48,3 Milliarden Dollar – entfielen 2017 auf Spiele. Im Vergleich zum Vorjahr sei das eine Steigerung von 30 Prozent. Rund 30 der 48,4 Milliarden Dollar generierte laut den Zahlen Apple. Darin nicht enthalten seien lokale Steuern, In-App- Werbung und In-App-Käufe bei Apps wie Amazon, Grubhub und Uber. 13 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 23 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autorin: Barbara Camenzind NEUE APPS Mulmin Die neue App Mulmin soll als eine Art mobiler Sightseeing-Begleiter dienen. Die Idee dahinter: Über die App können Fotos von Sehenswürdigkeiten weltweit geschossen werden, Mulmin biete dann «detaillierte Informationen» zum fotografierten Motiv. Beim Test (mit einem iPhone) in einer deutschen Grossstadt klappte dies leider gar nicht. Anstatt eine Erklärung zum Foto präsentierte die App ein Motiv, das aus Indien stammen könnte, und als Text dazu eine Beschreibung zu einem Samsung-Smartphone-Modell von 2014. Fazit: Idee gut, Umsetzung verbesserungswürdig. E-Paper Tamedia hat in Zusammenarbeit mit Abonnenten eine neue «E-Paper»-App für seine Zeitschriften und Zeitungen entwickelt – die «Berner Zeitung» macht den Anfang. Mit wenigen Klicks lassen sich direkt in der App Einzelausgaben und Monatsabos kaufen. Laut Tamedia gibt es ein Archiv mit allen früheren Ausgaben. Die Navigationsstruktur der App ist auf die wichtigsten Funktionen reduziert. Das Design wirkt dezent und macht das Lesen angenehm. Bis Ende 2019 sollen alle Tamedia-Publikationen per «E-Paper»-App abrufbar sein. Die App soll auf allen gängigen Geräten laufen. RentnerFinder Das Zürcher Unternehmen Rent a Renter hat seine neue App «RentnerFinder» zusammen mit dem Relaunch der achtjährigen Plattform «Rent a Rentner» veröffentlicht. Auf der Plattform können sich Rentner, die auch nach ihrer Pensionierung noch arbeiten wollen, als Arbeitskraft registrieren. Als Ergänzung dazu zeigt «RentnerFinder» auf einer Karte, an welchem Standort sich der Rentner befindet. Mit einem Klick lässt sich ein «Wunsch-Rentner» entweder speichern oder direkt buchen. Die App ist für iPhones verfügbar. Versionen für Tablets und Android seien in Planung. Auftraggeber: Mulmin, Natalie Williams Auftragnehmer: Mulmin, Natalie Williams Technologien: Android: Java, iOS: Objective-C Online seit: Juni 2018 Auftraggeber: Tamedia Auftragnehmer und Partner: iAgentur (App) und Sternwald (Backend) Technologie: Native App-Entwicklung Online seit: Juni 2018 Auftraggeber: Rent a Rentner, Zürich Auftragnehmer: Die Anwort, Zürich Technologie: HTML Online seit: Juli 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2018

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