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Netzwoche 13/2021

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52 Management & Career

52 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Cisco arbeitet an AR- Hologrammen kfi. Cisco hat im Vorfeld seines Events «Webex One» verkündet, dass das Unternehmen an AR-Hologrammen arbeite. Die entsprechende Lösung heisst Webex Hologram und könnte künftig in der Medizin und bei Ingenieuren zum Einsatz kommen. Die Echtzeit- Hologramme sollen über AR- Headsets ausgespielt werden und erlauben, physische und digitale Inhalte zu teilen. Mehrere Nutzer können dabei etwa an einer Präsentation teilnehmen. Zu den kompatiblen Headsets gehören Magic Leap und Microsoft Hololens. Über 200 Frauen hacken am «Herhack» san. Am 6. und 7. November haben über 200 Frauen am «Herhack» teilgenommen, dem Hackathon von Frauen für Frauen in Zürich-Oerlikon. In Teams entwickelten die Hackerinnen innerhalb von 36 Stunden Lösungen zu gesellschaftlichen Problemen, «die zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO-Agenda 2030 beitragen», wie es in einer Mitteilung heisst. Ziel der Veranstaltung war es, Frauen unterschiedlichen Alters und verschiedener Bildungsstufen näher an Technologie heranzuführen. Workplace und Microsoft Teams kooperieren rko/slk. Meta (vormals Facebook) hat die Integration seines sozialen Unternehmensnetzwerks Workplace mit Microsoft Teams angekündigt. In Unternehmen, die beide Lösungen nutzen, können Mitarbeitende jetzt Workplace-Inhalte direkt in Teams anzeigen. Die Funktion werde bereits von einigen Pilotorganisationen getestet. Ab 2022 wird es auch möglich sein, Meetings und Sendungen aus Teams in Workplace zu übertragen. Workplace hat schon Schnittstellen zu anderen Microsoft-Tools. Schweizer IT-Löhne steigen leicht Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch ych/pwo. In der Schweiz dürften die Löhne der IT- Fachleute bis 2022 um 1 Prozent steigen. Dies ist vergleichbar mit dem Anstieg im Jahr 2021, wie aus der jährlichen Gehaltsumfrage von UBS hervorgeht. Auch SwissICT hat im aktuellen Jahr einen leichten Anstieg der IT-Löhne beobachtet. Das von der UBS prognostizierte Wachstum des Gehalts im IT-Sektor 2022 liegt damit über dem nationalen Durchschnitt von 0,8 Prozent, dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Er unterscheidet sich jedoch nicht von der Mehrheit der Branchen. Für zwei von drei Sektoren wird ebenfalls ein Anstieg von 1 Prozent erwartet. Dazu gehören Branchen, die wenig unter der Pandemie gelitten oder sogar davon profitiert haben, etwa die chemische und pharmazeutische Industrie und die Finanzbranche. In den am stärksten betroffenen Sektoren wie dem Tourismus und dem Einzelhandel wird der Anstieg voraussichtlich nur 0,5 Prozent betragen. Die Ökonomen von UBS prognostizieren jedoch für 2022 eine Inflation von 0,4 Prozent. Das Reallohnniveau dürfte daher im Bundesdurchschnitt nur um 0,4 Prozent und im IT-Sektor um 0,6 Prozent steigen. «Auf der Lohnseite wird für das nächste Jahr kein Inflationsdruck erwartet. Es ist daher unwahrscheinlich, dass der Anstieg der Einkaufspreise zu einer Preis-Lohn-Spirale führt, die die Voraussetzung für einen nachhaltigen Anstieg der Inflation wäre. Dies unterstützt unsere Ansicht, dass die Inflation nur vorübergehend ist», sagt Daniel Kalt, Chefökonom von UBS Schweiz. Fachkräftemangel bedroht globale Technologiebranche Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch nba. Das Wachstum der globalen Technologiebranche ist aufgrund des Fachkräftemangels bedroht. Zu diesem Schluss kommt Harvey Nash. Der englische Personalvermittler befragte rund 2100 Führungskräfte in 87 Ländern über vier Monate hinweg. Gemäss Mitteilung gefährden derzeit verschiedene Faktoren des Fachkräftemangels die Branche. So habe der Mangel an gesuchten Fähigkeiten ein Allzeithoch erreicht. Gleichzeitig planen 60 Prozent der Unternehmen weltweit, rekordhohe Investitionen in Technologien zu tätigen. Auch die Anzahl Angestellter in den Tech-Teams soll bei 61 Prozent der befragten Firmen auf Rekordhöhe steigen. Mitarbeitende liessen sich wegen neuer Prioritäten nicht mehr so stark ans Unternehmen binden, so 8 von 10 der befragten Führungskräfte. 40 Prozent hätten Mühe damit, wichtige Mitarbeitende zu halten, weil diese von Konkurrenten abgeworben würden. Nur 32 Prozent der Unternehmen hätten die Arbeitsbedingungen angepasst, um sie für Angestellte in der hybriden Arbeitswelt attraktiver zu machen. ERWARTETE LOHNENTWICKLUNG IM JAHR 2022 1.0 % 1.0 % 0.9 % 0.8 % 0.6 % 0.5 % IT-Dienstleistungen und Telekommunikation Alle anderen Sektoren Dienstleistungen für Unternehmen Logistik Medien Bauwesen / Einzelhandel / Autobranche / Tourismus «Da die Unternehmen digitale Investitionen in Rekordhöhe planen, könnten wir an der Schwelle zu einer ‹zweiten Renaissance› der Technologie stehen», sagt Bev White, CEO der Harvey Nash Group. «Die Unternehmen wollen ihre digitale Transformation weiter und schneller als je zuvor vorantreiben und die Technologie in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Dies wird dazu führen, dass sie nicht mehr nur ‹technikzentriert› sind: Technologie wird buchstäblich im ganzen Unternehmen verteilt sein, überall.» Doch würden diese Ambitionen vom akuten Fachkräftemangel bedroht: «In der Tat sind die Unternehmen mit einem dreifachen Problem konfrontiert. Ihnen fehlt es an den qualifizierten Ressourcen, die sie benötigen; sie haben noch kein neues und effektives Mitarbeiterangebot für die hybride Arbeitswelt entwickelt; und die Fähigkeiten, die sie benötigen, ändern sich mit der rasanten technologischen Entwicklung selbst», fasst White zusammen. «Die Verantwortlichen für den digitalen Bereich müssen ihren Bedarf rasch einschätzen und Lösungen finden, wenn ihre Pläne nicht durch diesen starken Cocktail voller Herausforderungen zum Scheitern gebracht werden soll.» Quelle: UBS, 2021 13 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Aktuell 53 Hybrides Arbeiten: Das sind die Chancen und Risiken Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Im Prinzip ist die Schweizer Arbeitswelt schon hybrid: Vor Ausbruch der Coronapandemie setzten 35 Prozent der hiesigen Unternehmen auf hybride Arbeitsmodelle; nun sind es 77 Prozent, wie aus einer Studie hervorgeht. Die Universität St. Gallen (HSG), der Zürcher Vermieter von Büroausstattung Novu Office und die Dübendorfer HR-Beratungsfirma HR Campus interviewten 150 Führungskräfte in der Schweiz. Zusätzlich befragte man Führungskräfte und HR-Experten aus 841 Schweizer Unternehmen aller Grössen und Branchen. Drei Viertel sind noch in der Entwicklungsphase 17 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen hätten ihr hybrides Arbeitsmodell bereits vollständig implementiert, 75 Prozent befänden sich noch in der Entwicklungsphase. Nur 7 Prozent gaben an, das Thema bislang noch gar nicht in Angriff genommen zu haben. Die Studienautorinnen und -autoren schliessen daraus: Hybride Arbeitsmodelle stecken noch in den Kinderschuhen. Und: Wer sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt habe, sollte dies bald tun. Die grosse Challenge sehen die Befragten in der Unternehmenskultur. 89 Prozent gaben als grösste Herausforderung an, eine integrative Unternehmenskultur beizubehalten und zu entwickeln. Die Folgerung der Autorinnen und Autoren: «Es müssen neue Formate und Tools genutzt werden, um die Mitarbeitenden im Homeoffice und vor Ort innerhalb einer einzigen Unternehmenskultur zu vereinen.» Die grösste Chance des hybriden Arbeitens besteht gemäss 87 Prozent der Befragten darin, Talente zu gewinnen und zu halten. Dafür müsse aber das Top-Management den Wandel in Richtung hybride Arbeit anstossen. Die Pandemie und ihre Folgen für das Homeoffice Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch san. Die Umfrageergebnisse einer Studie der Schweizerischen Informatikkonferenz (SIK) zeigen, welche Auswirkungen die Coronapandemie auf den Arbeitsplatz hat. Von 42 Befragten aus Gemeinden, Kantonen, Bund und weiteren Organisationen geben 82 Prozent an, dass das Homeoffice seit Pandemiebeginn ausgeweitet worden sei. In 48 Prozent der Fälle soll der Umfang noch erweitert werden. Nur sieben der befragten Personen sagten, dass Homeoffice zu Beginn der Pandemie neu eingeführt worden sei. In einem Fall soll das Homeoffice nach der Pandemie wieder abgeschafft werden. Büroflächen und Arbeitsplätze Bei den Büroflächen und Arbeitsplätzen werde es in der Hälfte der Fälle keine oder kaum Veränderungen geben. 39 Prozent der Befragten gaben hingegen an, dass die Anzahl der flexibel durch mehrere Personen genutzten Arbeitsflächen erhöht werde. 16 der Befragten teilten mit, dass die Büroräumlichkeiten neu konzipiert würden, und gemäss 12 Teilnehmenden wird die Anzahl der fest zugewiesenen Arbeitsplätze sogar reduziert. Die Büroflächen selbst werden bei 7 Personen um weniger als 50 Prozent kleiner. Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, hängt der Umfang des Homeoffice von den Arbeitsbedingungen ab. 34 der befragten Personen gestalten ihre Homeoffice-Einsätze individuell. Bei einem Viertel der Befragten sind konkrete Arbeitstage hierfür festgelegt. Nur 14 Prozent sind jedoch der Ansicht, dass alle Mitarbeitenden im gleichen Umfang Homeoffice-Tage nehmen dürfen sollten. AUSWIRKUNG AUF BÜRORÄUMLICHKEITEN NACH PANDEMIE Angaben in Prozent Es gibt kaum oder keine Veränderungen Wir erhöhen die Anzahl der flexibel durch mehrere Personen genutzten Arbeitsplätze Die Büroräumlichkeiten werden neu konzipiert Wir reduzieren die Anzahl fest zugewiesener Arbeitsplätze Wir reduzieren die Büroflächen (um weniger als 50%) 17,07 24,39 29,27 39,02 51,22 Quelle: SIK WWW.NETZWOCHE.CH Neues Lernportal für Cybersecurity-Schulungen jor. Der israelische IT-Sicherheitsdienstleister Check Point lanciert eine Lernplattform namens Mind. Über 200 private Schulungsanbieter und Verbände sind mit an Bord, darunter ISACA, Infosec und die Privathochschule New York University Tandon School of Engineering. Interessierte können sich auf dem Portal anmelden und aus einem breiten Angebot an Kursen und Programmen wählen, wie Check Point mitteilt. Für die Kurse bezahlt man entweder per Kreditkarte oder mit Check Point Learning Credits. Der ICT Campus Thun ist eröffnet jor. Am 30. November ist der ICT Campus Thun an den Start gegangen. 30 an Berner Oberländer Sekundarschulen entdeckte ICT-Talente kamen erstmals zusammen, um gemeinsam an digitalen Projekten zu tüfteln. Dies werden sie bis zum Ende ihrer obligatorischen Schulzeit jeden zweiten Samstag tun können – weitere Jugendliche sollen sich ihnen anschliessen, wie der Förderverein ICT Scouts/ Campus mitteilt. Der Thuner ICT Campus ist der siebte Standort in der Schweiz und der zweite im Kanton Bern. Propulsion Academy heisst jetzt SIT Academy rja. Das Schaffhausen Institute of Technology übernimmt die Propulsion Academy und Dybuster. Mit der Übernahme der beiden Bildungsanbieter verstärkt das Unternehmen sein Engagement im Schweizer Bildungsmarkt. Die Propulsion Academy wird ihren Namen zu SIT Academy ändern. Sie wird weiterhin Karriere-Bootcamps, Teilzeit- und Vollzeitkurse anbieten und dieses Angebot laut Mitteilung «in den kommenden Monaten deutlich erweitern». Im Jahr 2022 wolle man Standorte in München und Singapur eröffnen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 13 / 2021

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