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Netzwoche 14/2016

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22 People Live unseren

22 People Live unseren Kunden, aber auch an der Geschwindigkeit, die wir brauchen, um Informationen an unsere Partner zu liefern, von ihnen aufzunehmen und an die Kunden weiterzuleiten. Sie betonen die Verschränkung des Business mit der IT. Inwieweit ist das der Digitalisierung geschuldet? Das ist völlig unabhängig vom Digitalisierungstrend. Warum? Ich bin seit 2002 in der Logistikindustrie. Seither verfolgt mich das Thema der Aufbereitung und Bereitstellung von Daten in Echtzeit. Das Thema hat sich seither nicht verändert. Das ist das Ernüchternde an der Sache: Wir reden seither immer wieder über alten Wein in neuen Schläuchen. Das Thema der Digitalisierung beschäftigt IT-Spezialisten seit 10 bis 15 Jahren. Was sich geändert hat, ist die Technologie. Bandbreiten wurden besser, Systeme kleiner, die Verfügbarkeiten sind besser. Aber all das macht die Datenströme nicht besser. Woran liegt das? Weil der Informationsfluss, der hereinkommt, strukturiert, analysiert und verstanden werden muss. Ich bezweifle, dass viele Firmen den Reifegrad mitbringen, um mit diesen Informationen richtig umzugehen. Vor zwei Jahren war der grosse Trend Big Data. Ohne Big Data könnten Unternehmen quasi dichtmachen, lautete der Tenor. Heute haben viele Firmen riesige Big-Data-Systeme, aber kaum jemanden, der weiss, was man mit ihnen anfangen soll. Ich glaube, da tun wir uns selbst keinen Gefallen, wenn wir einem Trend hinterherlaufen und dabei vergessen, das zu tun, was wir eigentlich machen sollten. Nämlich eine solide Plattform bauen, Verständnis schaffen, die richtigen Leute zusammenbringen und letztlich aus den vorhandenen Daten Informationen gewinnen. Was ist wichtiger? Der Waren- oder der Informationsfluss? Wir besitzen weder Schiffe noch Flugzeuge. In der Branche gelten wir daher als Asset-light. Wir sind im Wesentlichen ein Informations- und Service-Broker. Wir kaufen Leistungen ein und erstellen aus diesen ein Portfolio für unseren jeweiligen Kunden. Etwa Waren abholen, konsolidieren, transportieren und wieder ausliefern. Auch die Verzollung und weitere logistische Mehrtwertdienste bis hin zur Endmontage von Halbfabrikaten gehören dazu. Für den Kunden ist es entscheidend, dass er zum richtigen Zeitpunkt die richtige Information über seine Produkte in der Lieferkette hat. Das Stichwort heisst Visibilität. Sie erlaubt es, in Ausnahmesituationen sofort zu handeln. Können Sie ein Beispiel nennen? Wenn eine Ölfirma auf ein Bohrgestänge warten muss, kann diese Verzögerung rasch sehr teuer werden. Die Firma möchte deshalb sofort Bescheid wissen, wenn es zu Verspätungen bei der Anlieferung auf einer Bohrinsel kommen könnte. Mit dem frühzeitigen Eingreifen können Verzögerungen und die damit verbundenen hohen Kosten dann womöglich abgewendet werden. Insofern kann der Informationsfluss schon heute wichtiger und wertvoller sein als der eigentliche Warenfluss. Wie bewerkstelligen Sie das? Es geht darum, aus dem Strom an Informationen jene herauszupicken, die wichtig sind, um zeitnah handeln zu können. Je mehr Informationen ein Kunde erhält, desto wichtiger wird es für ihn, Ausnahmen von der Regel zu erkennen, damit die richtigen Systeme und Ansprechpartner sofort aktiviert werden können. Womit wir erneut beim Thema Big Data wären. Wir evaluieren, wo uns Big Data helfen kann. Wir müssen zunächst die Frage beantworten, welches konkrete Businessproblem wir lösen wollen. Um zu zeigen, dass die Analysewerkzeuge, die es gibt, auch einen betriebswirtschaftlichen Vorteil für das Unternehmen bringen. Was bereitet Ihnen Freude an Ihrem Beruf? Ich bin total technologiebegeistert, aber was meinen Tag zu einem guten Tag macht, ist der Austausch mit Menschen, die Arbeit mit Menschen, die Weiterentwicklung von Menschen und der Erfolg als Team. Das macht mir Freude. «Wir sind im Wesentlichen ein Informations- und Service-Broker. » Ralf Morawietz, CIO, Panalpina i ZUR PERSON Ralf Morawietz (49) kam Mitte Oktober 2015 als Chief Information Officer zu Panalpina. Dort ist er Herr über die ganze Systemlandschaft und knapp 18 000 Clients in Form von Laptops, Servern, Smartphones und Druckern. Seine Karriere begann er 1988 bei NCR. 2002 wechselte er von Teradata zur Deutschen Post in eine Managementrolle. Von 2010 bis 2015 arbeitete er bei Kühne + Nagel in Hamburg, wo er die Anwendungsentwicklung leitete und Mitglied des IT-Management-Teams war. Dass er offen im Umgang ist, ist unschwer an seiner Kleidung zu erkennen. Er trägt vorzugsweise Schwarz und lässt die Krawatte konsequent zuhause. Nach knapp einem Jahr bei Panalpina schätzt er die Unternehmenskultur, die er vorfand: «Sie ist geprägt von Respekt und Kollegialität», sagt er. Morawietz, in der Nähe von Düsseldorf geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. In seiner Freizeit macht er gerne Sport, spielt Brettspiele oder liest Bücher – analog. (Quelle: Panalpina) Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW141631 14 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Mit dem richtigen Partner zu mehr Effizienz und Transparenz Über alle Sprachregionen verteilt, ist die Agility Logistics AG in der Schweiz mit insgesamt 10 Standorten vertreten. Es war ein Anliegen der Entscheidungsträger von Agility, sämtliche Abläufe, unter anderem auch die zahlreich vorhandenen Druckprozesse zu vereinfachen und die interne IT-Abteilung zu entlasten. Ricoh konnte Agility mit einem massgeschneiderten, ganzheitlichen Paket aus einer Hand überzeugen. Bisher waren bei der Agility Logistics AG zwei Abteilungen für die Druckerflotte verantwortlich, wobei keine einheitlichen Richtlinien fürs Drucken existierten. Somit fehlte eine transparente Kostenübersicht – eine Situation, die zusätzlich durch Verträge mit diversen Geräteanbietern erschwert wurde. Klare Ziele gesetzt Agility setzte sich zum Ziel, das Printerflotten-Management zu vereinheit lichen. Sie suchte nach einer harmonischen, nachhaltigen Gesamtlösung. Zuerst sollten potenzielle Kostenersparnisse durch eine transparente Übersicht über die Document-Output-Umgebung ausgewiesen werden. Danach sollten aufgrund einer detaillierten Entscheidungsgrundlage moderne Hard- und Software zum Einsatz kommen, die die Prozesse des Kerngeschäfts vollumfänglich unterstützt und auch die Authentifizierung und Berechtigung bei jedem Druckvorgang sicherstellt. Optimierungspotenzial entdeckt Martin Chang, Account Manager bei der Ricoh Schweiz AG, kannte die Herausforderungen des Kunden. Nachdem das Business-Consulting-Team von Ricoh eine umfangreiche TGOS-Analyse (eine Kombination aus Vollkosten-Analyse und Carbon-Footprint-Berechnung) beim Kunden durchgeführt hatte, präsentierte Ricoh zwei mögliche Varianten eines optimierten Lösungskonzeptes. Ricoh punktete im Auswahlverfahren mit einer schnellen und kompetenten Beratung sowie mit den guten, schon vorhandenen Kenntnissen der internen Prozesse Vincenzo Campana, Projektleiter Quality Assurance Switzerland bei der Agility Logistics AG, freut sich über Kostenersparnisse dank einer einheitlichen Druckerflotte. von Agility, die bei der Analyse berücksichtigt wurden. Des Weiteren führte Ricoh zusätzliche Vorteile und zukünftige Verbesserungen im Bereich der Dokumentenprozess-Optimierung und der Archivierung sowie dem automatischen Dokumentenhandling-Prozess im Betrieb auf. Vincenzo Campana, Projektleiter, Quality Assurance Switzerland bei Agility Logistics, war von den vorgeschlagenen Möglichkeiten und dem Optimierungspotenzial vollständig überzeugt. Nach erfolgreicher interner Präsentation bei Agility vor der Geschäftsleitung und den IT-Verantwortlichen wurde Ricoh mit der Umsetzung des Lösungskonzepts betraut. Spürbare Verbesserungen Im Herbst 2014 wurden die angebotenen Systeme und Softwarelösungen vor Ort für einige Wochen in Zusammenarbeit mit Systemspezialisten von Ricoh eingehend getestet. Schliesslich wurde der gesamte Druckerpark mit Ricoh-Produkten ausgestattet. Sowohl Multifunktionssysteme, Schwarz-Weiss und Farbe wie auch zahlreiche Printer wurden in Betrieb genommen. Durch die Ricoh-Software «Streamline NX» wird eine benutzerfreundliche Bedienung der MFP-Geräte sichergestellt. Zudem regelt diese die gewünschten Sicherheitsbedürfnisse. Die rechtzeitige Versorgung der Drucksysteme mit Verbrauchsmaterial wird durch die Ricoh-Software «@Remote» gewährleistet. Auch Störungsmeldungen und fällige Wartungen werden so automatisch an Ricoh gemeldet. Die komplette Druckerflotte wurde durch Ricoh- Spezialisten installiert und auch weiterhin in perfektem Zustand gehalten. Die Investition in einen neuen Druckerpark von einem einzigen Hersteller hat sich für Agility gelohnt. Die erzielten Kostenersparnisse führten dazu, dass bei Agility andere wichtige Projekte zur Zukunftssicherung realisiert werden konnten. Eine merkbare Entlastung der IT-Abteilung ist ebenfalls spürbar. Sie kann sich vollends auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren, wobei wichtige Aufträge nun noch schneller erledigt werden können. Die Vorteile der Projektumsetzung mit einem einzigen Anbieter sind die Vereinfachung bei der Abwicklung von Problemen und mehr Transparenz für alle Beteiligten. Durch die Reduktion von Gerätebedienungsfehlern wurde die Benutzerproduktivität merklich gesteigert, was wiederum zur Kostensenkung beiträgt. Herr Campana ist sich sicher, dass die Partnerschaft mit Ricoh im Managed-Print-Services- Bereich in Zukunft in Richtung Managed Document Services ausgebaut werden kann und blickt mit Freude auf ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt zurück. RICOH SCHWEIZ AG Hertistrasse 2 8304 Wallisellen Tel. 0844 360 360 Fax 0844 360 361 info@ricoh.ch www.ricoh.ch

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