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Netzwoche 14/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Innovationstreiber Cloud Datum: 30.09.2016 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Der Trend weg vom Eigenbetrieb zu alternativen Modellen hält an: Rund 50 Prozent der Unternehmen nutzen heute bereits interne und externe Cloud-Lösungen, jedes vierte Unternehmen setzt auch auf die Public Cloud. Die Treiber für die Auslagerung und den Paradigmenwechsel, das heisst die zunehmende Verlagerung vom Betrieb im eigenen Hause hin zu externen Providern, sind vorwiegend businessgeprägt: die Konzentration auf die Kunden und ihre Bedürfnisse, die Steigerung der Innovation, Flexibilität, Agilität und transparente, planbare Kosten. Auch die Nutzung kurzfristig benötigter Lösungen und skalierbarer Ressourcen wie etwa für saisonale Geschäftsspitzen oder Sportveranstaltungen treiben Business- und ICT-Verantwortliche an, Cloud-Dienste zu nutzen. • Wie soll der ICT-Betrieb auf den digitalen Wandel reagieren? • Welche Businessmodelle lassen sich mit der Cloud realisieren? • Welche Kosten können realistischerweise eingespart werden? • Und nicht zuletzt: Wie steht es mit der Sicherheit in der Cloud? Lassen Sie sich zu möglichen Lösungsansätzen inspirieren, unsere Experten von ATOS, Nexellent und Sophos informieren Sie kurz und komprimiert. Das Briefing wendet sich an ICT-Verantwortliche sowie Business-Manager und ist für Teilnehmer aus Anwenderunternehmen kostenlos. CAS Mobilie Application Development Datum: 04.02. – 12.05.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen top-aktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile App Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/ events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 14 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Und jährlich grüsst das Murmeltier Die kürzlich erfolgte Ankündigung des iPhone 7 macht deutlich: Entgegen der inflationär verwendeten Superlative bringen neue Smartphones primär Detailinnovationen statt technologischer Durchbrüche. Haben wir bereits das Ende der Smartphone-Fahnenstange erreicht? « Oft ist es nicht derjenige Akteur, der die erste Innovationswelle kreiert, dem auch die zweite Welle der Disruption gelingt. » Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW141632 Am 7. September wohnte ich dem Livestream zu Apples iPhone-7-Event bei und fühlte mich dabei wie Bill Murray einst in «Und täglich grüsst das Murmeltier» – der ganze Event als Déjà-vu-Erlebnis. Die Begrüssung machte wie seit fünf Jahren Tim Cook und im Direktvergleich deutlich, wie gross die Fussstapfen sind, die Steve Jobs als Keynote-Referent hinterlassen hat. Anschliessend meldete sich Chefdesigner Jony Ive per Video schwurbelnd zu Wort, in bestem Oxford-English und lasziver Langsamkeit. Und abschliessend präsentierte Phil Schiller im gewohnten Marketing-Superlativismus die Vorzüge des neuen iPhones. Nicht nur das Setting hatte höchsten Wiedererkennungswert, sondern auch die Produktankündigung: ein neues iPhone mit einer schnelleren CPU, einer besseren Kamera und längerer Batterielaufzeit, neu auch in den Gehäusefarben Schwarz oder ganz Schwarz erhältlich. Der Applaus brandete nur bei der Präsentation der neuentwickelten In-Ear-Funkkopfhörer so richtig auf, welche die kommentierende Twitter-Schar an die Form eines Haarföns erinnerte. Doch ganz ruhig, liebe Fanboys, worauf ich hinauswill ist nicht Apple-Bashing, sondern die relevante Frage: Haben Smartphones innerhalb von weniger als zehn Jahren bereits eine derartige Maturität erreicht, dass beim Kernprodukt, im Gegensatz zu den Peripheriegeräten, nur noch Detailinnovationen möglich sind? Kurbeln statt schwurbeln Ein Blick auf die mittlerweile bereits 130-jährige Geschichte des Automobils hilft. Als Carl Benz 1886 sein gleichnamiges Automobil mit Verbrennungsmotor auf den Markt brachte, hatte dieses nur wenig gemeinsam mit den rund 4,5 Millionen Personenwagen, die aktuell zu Pass- und Staufahrten auf den Schweizer Strassen zugelassen sind. Erst durch technische Innovationen in der Entwicklung und Fertigung wurde aus dem Auto die bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte. Während mehr als 100 Jahren gelangen spektakuläre Innovationssprünge, von der elektrischen Zündung, die das Ankurbeln der Wagen überflüssig machte, bis hin zum vor mehr als 20 Jahren erstmals eingeführten und heute nicht mehr wegzudenkenden Navigationssystem. Doch allmählich erreichte das Automobil eine derart hohe Reife, dass nur noch Detailinnovationen wie Airbags, elektrische Fensterheber und Heckklappen möglich schienen. Dies änderte sich vor einem knappen Jahrzehnt, als ein Team innerhalb des branchenfremden Players Google sich ernsthaft an die disruptive Idee des selbstfahrenden Autos wagte. Smartphone, quo vadis? Was also wird die nächste disruptive Innovation beim Smartphone sein, und wem gelingt sie? Das modulare Handy ist es jedenfalls nicht. Google hat vor kurzem sein Projekt Ara beerdigt. Ein interessantes Szenario bietet Microsofts Vision des Smartphones als neuen PC (was allerdings bedingt, dass der freie Fall von Windows Mobile gestoppt werden könnte). Noch wissen wir es also nicht und es bleibt spannend. Eines hat aber die Geschichte des Automobils gelehrt: In der Regel ist es nicht derjenige Akteur, der die erste Innovationswelle kreierte, dem auch die zweite Welle der Disruption gelingt. Im Falle von Apple unter Tim Cook jedenfalls – so viel Bashing sei mir erlaubt – möchte man fast darauf wetten. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2016

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